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The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
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 Max & Leah

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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDi 30 Jun - 16:24

Er hat auch einen großen Bruder? Wahnsinn, wie viel wir gemeinsam haben. Er steht seinem Bruder aber nicht so nah wie Maria. „Vielleicht ist das so unter Brüdern. Luca mochte Luke auch nicht sonderlich. Nur ist meine Verbindung zu Luca eine andere als zu Luke, vielleicht gerade weil wir Zwillinge sind und vor dem Virus nie getrennt waren.“ meine ich nachdenklich. Max meint, dann dass er die Leute auch an Luca’s Stelle verarschen würde und er würde ihn vielleicht ja irgendwann mal kennen lernen. Er scheint recht belustigt über meinen Bruder.
Auf seine Worte, dass er Verbände meist schnell wieder abnehme, nicke ich vorsichtig. „Eigentlich hast du Recht.“ Ich löse den Verband und lege ihn neben mich auf die Stufen. „Schon viel besser.“ Der Verband verdeckt eigentlich nur mein Tribe-Zeichen äußere Verletzungen habe ich ja nicht davongetragen.
Er wendet seinen Blick ab. Ist er verlegen? Sehe ich da eine leichte Röte in seinem Gesicht? Oh nein, Leah was hast du jetzt wieder falsches gesagt? Ich wende ebenfalls den Blick ab. Es ist mir fast unangenehm. Ich kann die Stille, die zwischen uns herrscht, förmlich hören. Und es treibt mich an, eine gewisse Distanz zwischen uns zu schaffen, immerhin kennen wir uns so gut wie gar nicht. Ich ziehe mich ans Geländer heran und setze mich seitlich auf die Stufen, mit dem Geländer im Rücken. Ich winkle meine Beine an und lege meine Arme darum.
Er spricht dann wieder und meint er würde ja wollen, dass ich ihn gut verstehe. Über meine Erlebnisse mit anderen Hörenden lacht er nur und meint, dass es doch klar wäre, dass sich die Lippen anders bewegen wenn man ohne Stimme spricht. „Klar ist es lustig aber ich habe schlimmeres erlebt.“ winke ich ab. Aber darüber nachdenken, möchte ich im Moment nicht. Die Erinnerungen an meine Schulzeit brennen nach wie vor in mir und wenn ich Menschen das erste Mal begegne, bin ich immer noch gehemmt mit meiner eigenen Stimme zu sprechen, aus Angst jemand würde mich verspotten. Manchmal möchte ich förmlich schreien, wenn ich wieder jemanden vor mir habe, der in Zeitlupe mit mir spricht. Es sind meine Ohren, die nicht funktionieren nicht mein Gehirn.
Aber Max scheint anders zu sein. Er lacht nicht über mich. Er lacht mit mir und das ist eben der Unterschied. Aber die Nähe überfordert mich doch irgendwie. Es ist vielleicht zu früh. Ich meine, ich bemerke klar und deutlich, wie er mich ansieht und ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefallen soll. Ich fühle mich geschmeichelt, behalte aber im Hinterkopf, was mir meine beste Freundin in der Kelston School for the Deaf geraten hat. Ich solle Beziehungen mit Hörenden nicht zu lassen, die wären, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch wenn ich die Gemeinsamkeiten zwischen uns sehe, es kann einfach nicht funktionieren, das muss ich mir selbst eingestehen. Deshalb ist es das Beste die Distanz zwischen uns zu wahren auch wenn es mir für ihn Leid tut, weil er ein sehr sympathischer und netter, junger Mann ist. Vielleicht sogar der Netteste dem ich je begegnet bin. Es fällt mir sehr schwer sein süßes Lächeln zu ignorieren. Na ja wie auch, ich muss ja seine Lippen ansehen, eine andere Wahl bleibt mir ja nicht.
Er reißt mich dann wieder aus meinen Gedanken. Oh nein, hab ich ihn etwas die ganz Zeit angestarrt. Leah Marie Parker reiß dich zusammen. Konzentrier dich. Max meint, dass auch er versucht hätte sich vor der Schule zu drücken, seine Schwester ihn aber mitgeschliffen hätte. Ich bin etwas erstaunt, dass seine Schwester dabei Erfolg hatte. Bei Luca stieß ich da auf taube Ohren, wenn ich meinte, er dürfte doch seine Bildung nicht vernachlässigen. Er meinte dann immer ich klänge schon wie Mum und sollte endlich still sein. „Und du hast auf das gehört, was Maria gesagt hat?" frage ich ihn verwundert. Bei all der Gemeinsamkeiten zwischen ihm und meinem Bruder hätte ich das wahrlich nicht für möglich gehalten. „Na ja bei uns war das nicht so einfach. Luca war auf einer anderen Schule als ich. Ich war froh als ich von seiner Schule runterdurfte, das kannst du mir glauben. Vermissen tue ich die Schule also auch eher nicht."
Max will also nicht permanent in der Mall bleiben außer Maria würde hier bleiben? Ich würde mir sehr wünschen, dass er hier bleibt. Schlag ihn dir aus dem Kopf. Der Richtige wartet irgendwo auf dich aber Max ist es nicht. Er lehnt sich zurück und stützt sich mit den Ellenbogen auf die Stufe hinter ihm. Es imponiert mir schon wie cool er damit umgeht. Mit dieser Verletzung. Dagegen bin ich ja ein weinerliches Weichei dabei habe ich nicht mal ein gebrochenes Körperteil.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 1 Jul - 10:05

Leah merkte an,dass es wahrscheinlich so unter Brüdern war,dass man sich nicht mochte. max kam aber nicht um her dran zu denken,dass es zwischen ihm und Nicolas mal anders gewesen war. Sein großer Bruder war eine zeit lang wirklich sein Vorbild. Er strahle so viel positives aus und kam immer gut mit andren zu recht. Und er erinnerte sich auch noch gut dran wie liebevoll er mit ihnen umgangen war als sie noch bedeuten kleiner gewesen war. Aber erinnerte sich aber auch dran,dass er immer das Gefühl hatte neben Nicolas unsichtbar zu sein und das Nicolas irgendwann immer weniger da gewesen war. Zu beginn des Virus als ihre Eltern krank gewesen waren,schlich er immer wieder aus dem Haus und hatte sie allein gelassen. Und nach dem Tod ihrer Eltern war er einfach weg gewesen. Es war ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu ihm. Er hatte ihn noch wie vor lieb und wollte ihn finden, weil er nun mal sein großer Bruder war und gleich Zeitig war er sauer und enttäuscht von ihm. Maria und er hatten ihn wirklich gebraucht.
"Wahrscheinlich...Maria und ich haben ein sehr strake Bindung..wir hatten fast immer nur uns beide. Nicolas hat schon versucht da zu sein..aber so wirklich hat er das auch nicht geschafft..vielleicht ist es das..",gab Max zu und fragte sich langsam warum einem fast wildfremden Mädchen das alles einfach so erzählte.
Während er etwas versonnen über seinen großen Bruder nach dachte, beschloss leah ihren Verband doch zu entfern. Sie setzte sich mit den Rücken ans Geländer und schuf etwas mehr Distanz zwischen sie. Erst ihre Worte rissen Max wieder aus seien Gedanken. Er sah zu ihr und war doch sehr erstaunt diese D auf ihre Stirn zu entdecken. Er schluckte kurz und muster ihr Gesicht. Sie war niemand der log oder böse war. Aber so ganz die wahrheit hatte sie auch nicht gesagt, denn eine Descents als Sklavin der Chosen? Sie Handelten doch mit den,genau wie sie mit den Asen gehandelt hatten.
Ob sie nur unwissend getan hatte,als er ihr von den Asen erzählt hatte? Max wusste nur zu gut dass es Menschen gab die sehr gut Dinge vor täuschen konnten. Aber gehörte sie dazu und warum hatte sie dann so leicht fällig ihr Tribezeichen vor ihm offenbar.
Max war sehr unschlüssig was er jetzt glauben sollte. es war ja nicht so dass es für ihn ungefährlich war auf eine Descent zu treffen, die wussten nur zu gut,dass es eine Belohnung gab für jeden Eidbrecher. Sicher für ihn würde es nicht viel geben, nicht so viel wie für Rune aber genug um es in Erwägung zu ziehen.
"Du scheinst auch keine ernsthafte Verletzung zu haben, zumindest keine sichtbare..",sprach er schließlich und versuchte sich erstmal nichts anmerken zu lassen. Er würde sie im Auge behalten und dann abschätzen ob er sie drauf ansprach.
//Super max, das erste Mädchen dass du süß findest gehört zu einem brannt gefährlichen Tribe...warum hast du dich nicht gleich in eine Chosin oder Asin verguckt ?!//,schollt er sich selbst.
Es wäre ja auch zu schön wenn man etwas normal laufen würde in seinem Leben.
"Das glaube ich dir!",gab max gleich zurück und war ganz froh dass Leah nicht in der Lage war Betonung zu hören,denn er klar grade fast ein bisschen zynisch. Bei den Descent gab es genau so viele völlig verrückte wie bei anderen Tribes die mit Sklaven handelten. Klar hatte sie da schon schlimmeres erlebt. Aber Leah meint natürlich das bezogen auf ihre Gehörlosigkeit. max atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen. Er war enttäuscht und ärgerte sich fast ein bisschen ,dass er ihr so viel intimes erzählt hatte. Sie wollte eine Mallrat werden? klar niemand kannte ihren Tribe hier. Und so ein D auf der Stirn konnte heutzutage auch modische Gründe haben. Er ging nicht weiter auf sein Verhältnis mit Maria ein. er hatte keine Lust ihr noch mehr privates zu erzählen. er wollte jetzt wissen,was das alles hier zu bedeuten hatte.
Sein Gesichtsausdruck wurde deutlich ernster und seine Unsicherheit verschwand. // Ich muss wissen was sie hier spielt... Mit diesem Tribe ist nicht zu spaßen und ich kann nicht zu lasen das Maria in ketten landet nur weil ich unvorsichtig war!//,schoss es ihm durch den Kopf.
" Du warst also bei den Chosen gefangen.. und seid wann nehmen die Chosen Descents zu sklaven? Mein alter Tribe hat mit deinem deinem Handel betreiben..musst du doch wissen! Also wie wäre es wenn du mir sagst was das zu bedeuten hat? Denn im Augenblick fühle ich mich vera*rscht..",sprach Max ziemlich deutlich,aber nicht so laut dass irgendwer sonst sie hören konnte. Bei den Asen waren ab und zu Leute aus ihren Trieb gewesen zur Verhandlungen und einige Sklaven die sie hatten waren von ihnen. Entweder sie wusste das nicht oder sie hatte ihn mit Absicht provoziert. Er kam nicht um her zu merken,dass er wirklich getroffen war,dass sie ihn eventuell vera*scht haben könnte.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 1 Jul - 13:10

Max erzählt dann, dass sein Bruder Nicolas versucht hätte für sie da zu sein, es aber nicht immer geschafft hätte. Da war Luke ganz anders jedenfalls zur Zeit vor und kurz nach dem Virus. Er hat sich gut um Luca und mich gekümmert, auch wenn Luca oft in Streit mit ihm geriet. Luke hatte es geschafft, dass wir immer etwas zu essen hatten und er war da wenn wir ihn gebraucht haben. Aber die Zeit hat auch ihn verändert vor allem die Zeit bei den Descents ist ihm wohl nicht bekommen. Er ist gefühlloser und kälter geworden, ganz anders als in meiner Erinnerung. „Mein älterer Bruder war da ganz anders. Es war als hätte er unseren Eltern versprochen auf uns aufzupassen und das hat er auch getan. Wenn wir ihn brauchten war er da, auch wenn das Luca oft nicht gepasst hat. Er ließ sich von Luke nichts aber auch gar nichts sagen. Die beiden sind altersmäßig auch nur ein Jahr auseinander.“
Als ich den Verband löse und mich am Treppengeländer anlehne, meint Max, dass ich wohl keine ernsthaften Verletzungen davongetragen hätte, zumindest keine sichtbaren. Dann wandert sein Blick zu meinem Tribe-Zeichen aber ich denke mir nichts dabei. Woher sollte er das Zeichen auch kennen? Ich rede einfach ganz normal weiter. Doch dann nimmt das Gespräch doch eine unerwartete Endung anstatt auf meine Frage nach seiner Schwester einzugehen, stellt er mir eine Frage mit der ich jetzt überhaupt nicht gerechnet hätte. Seit wann nehmen die Chosen Descents gefangen? Woher? Nein. Wie kann das sein? Ich bekomme gar nicht mit wie er weiterredet. Der Fluchtinstinkt in mir ist wieder geweckt und möchte aktiv werden. Ich stehe auf. „Das geht dich gar nichts an.“ sage ich wütend und gehe Richtung Ausgang der Mall. Draußen lehne ich mich an eine Wand. Ich atme erleichtert aus, obwohl ich gar keinen Grund habe, erleichtert zu sein. Wie konnte er von den Descents wissen? Gehört er doch zu den Chosen? Ich verstehe das alles einfach nicht. Wieder fließen einige Tränen meine Wangen herab. Dann steht er plötzlich wieder neben mir. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet und zucke erschreckt zusammen. „Geh weg.“ schreie ich ihn an. Ich will ihn weder sehen noch mit ihm sprechen. Ich wende mich ab. Aber er erscheint wieder in meinem Blickfeld. Kein Wunder schließlich weiß er, dass ich nichts mitbekomme, wenn ich seine Lippen nicht sehen kann. „Du verstehst das alles nicht.“ meine ich erschüttert. „Ich bin keine Descent. Und selbst wenn ich dir sagen würde, warum ich ihr Zeichen auf meiner Stirn trage, würdest du mir sowieso nicht glauben.“ Ich weiß, dass es keinen Sinn mehr hat zu lügen, immerhin weiß Max was sich hinter dem „D“ verbirgt. Und er wird wohl auch wissen, womit Blake & Co. Ihren Lebensunterhalt verdienen, sonst wäre er wohl nicht so erschüttert gewesen. „Ich war wirklich eine Sklavin der Chosen bevor ich bei den Descents gelebt habe.“ bricht es aus mir heraus. Ich bin wütend auf mich selbst. Mir behagt es gar nicht meine Geschichte erzählen zu müssen, obwohl es wohl darauf hinaus laufen wird. Max ist mir fremd. Warum sollte ich ihm alles offenbaren als wenn wir schon lange befreundet wären? Er hat mir sicher auch nicht jedes Detail seiner Vergangenheit eröffnet.  Eine Hoffnung auf eine Freundschaft mit ihm besteht jetzt sowieso nicht mehr. Drüber reden will ich trotzdem nicht. „Kannst du mich nicht einfach in Ruhe lassen?“ Ich funkle ihn böse an aber er rührt sich keinen Zentimeter. Auch das hat er mit Luca gemeinsam, der war auch stur wie ein Esel. Ich setze mich auf eine alte Holzbank, die hier steht. Ich stütze meinen Kopf in meine Hände. Die Arme stütze ich auf meinen Oberschenkeln ab. Ich weine und ich bin mir nicht sicher ob er meine tränenerstickte Stimme überhaupt verstehen kann. „Du musst mir versprechen, dass du es niemandem erzählst.“ Ich blicke ihn wieder kurz an und spreche dann weiter. „Und du darfst nicht schlecht von mir denken. Ich habe nichts getan. Wirklich nicht.“ Die Worte sprudeln nur so aus mir heraus, ohne Punkt und Komma. „Ich hatte keine andere Wahl.“ Meine Kopfschmerzen verstärken sich wieder, wahrscheinlich durch meine aufgebrachten Emotionen oder so. Ich weiß es nicht. Mein Herz rast als wäre ich hunderte Meter zu Fuß gelaufen, ohne Rast und Ruh. Luke – du Idiot – wo hast du mich nicht nur hingebracht? Warum hast du mich zu diesen Verrückten gebracht? Du warst mein Bruder. Du warst von Kinderbeinen an immer für mich da, wenn ich dich gebraucht habe. Und nun? Ich stehe außerhalb eines Kreises mit einer unsichtbaren Grenze, die mich von meinen Mitmenschen trennt. Die Grenze tut sich wie Abgrund vor mir auf und droht mich zu verschlucken. Ich werde keine Mall Rat werden können. Ich gehöre nicht mal hierher. Doch wo gehöre ich überhaupt hin? Ich bin keine Descent. Ich bin kein Monster, das anderen Menschen Schaden zufügt. Ich wünschte, ich wäre unsichtbar, nur um zu verschwinden. Und wem habe ich das zu verdanken? Meinem geliebten Bruder Luke. Ich erinnere mich an meine erste Begegnung mit ihm in meinem Zimmer im Hauptquartier der Descents. Er war abweisend und kalt. Ganz anders als vor dem Virus. Immer wenn ich ihm eine Frage stellte, war er ausweichend. Ich war so erschüttert als er mir erklärte, wer die Menschen in der ärmlichen Kleidung waren, die überall im Hauptquartier herumliefen und unter ständiger Beobachtung der Wachen standen. Ich mochte mir gar nicht vorstellen unter welchen Bedingungen, diese Menschen in den Zellen leben mussten, aber dort hatten auch nur befugte Personen Zugang. Außer wenn ich „Bedienstete“, wie die Descents ihre Haussklaven nannten, sah, bekam ich gar nichts vom Handel der Descents mit. Nur Blakes engster Kreis war mit dem Handel betraut. Der Rest des Tribes genoss den Luxus und sein Leben in vollen Zügen, auf Kosten des Leids anderer aber es interessierte niemanden. Sie alle hatten ihre Gewissen schnell abgeschaltet. Das musste man wohl auch, wenn man sich an das Leben dort gewöhnen wollte. Wie Luke es geschafft hatte, seine Menschlichkeit abzuschalten, frage ich mich bis heute. Meine Fragen hat er jedenfalls nie beantwortet. Ob Luca sich auch so stark zum Schlechten verändert hat? Werde ich das je erfahren, was aus ihm geworden ist? Wie wird er von mir denken, wenn er es erfährt? Ich hadere immer noch und weiß nicht, soll ich es Max erzählen oder lieber doch nicht. Ich spüre seinen Blick auf mir brennen. Ich fühle mich als hätte ich einen geliebten Menschen enttäuscht, dabei kenne ich ihn nicht mal. „Ich habe nicht gelogen“ beginne ich langsam. Ich habe nur nicht alles erzählt, füge ich in Gedanken an, obwohl das genauso schlimm wie das Lügen selbst ist. „nur nicht alles erzählt. Warum auch? Wir kennen uns nicht mal.“ Ich sehe ihn wieder an und warte. Es gibt keinen Weg zurück….nur nach vorn.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 1 Jul - 17:57

Die pure Panik zeichnete sich ins Leahs Gesicht ab, als er ihren wahren Tribe ansprach. Was erwate sie? Das niemand die Descents kannte. Auch wenn die nicht Auckland direkt waren, gab es immer menschen wie ihn die wanderten und Dinge gehört und gesehen hatten. // Das geht mich nichts an? es geht mich nichts an , dass potenzielle Gefahr von dir un deinem Tribe ausgehen könne für Maria und mich?//,schoss es Max gleich durch den Kopf. Er wollte ja nicht gleich ihre Lebensgeschichte hören,aber er musste raus finden wie gefährlich sie ihm werden konnte. Leah sprang auf und stürmte davon.
"Ach F*ck", fluchte er und folgte ihr. Er musste das klären. So ängstlich wie sie reagiert hatte sie etwas zu verbergen. Er konnte nur sehr schlecht einschätzen was, denn für böse hielt er sie nicht. Irgendwie konnte er nicht, sein Gefühl konnte doch nicht so falsch sein. er würde ihr doch glauben was sie sagte,denn sie schein einfach kein böser Mensch.
" Sein nicht immer so gut gläubig Max..", hörte er Try mahnende Stimme in seinen Ohren.
//Aber sie sieht panisch aus... nicht verlogen und böse...//
Sie lief aus der mall und er ihr hinterher. das konnte nicht so bleiben.
"Nein, ich geh jetzt nicht weg, leah..", entgegnet Max und drängte sich immer wieder in ihre Sichtfeld,damit sie sah was er sagt. Er war aufgebracht,aber bleib für sein Verhältnis noch sehr ruhig.
"geb mir die Chance.. ich will dir nichts böses leah.. ich mache mir nur sorgen.. ich muss dir doch nicht sagen was dein tribe macht wenn sie Leute wie mich in Finger bekommen..ich bin ein Eidbrechern,dafür gibst ne Belohnung, keine Unattraktive...",beschwor er sie und sah ihr in die Augen. Er war ehrlich zu ihr und er hoffte, dass sie es auch zu ihm war.
leah ließ sich schließlich auf eine der Holzbänke fallen,sie weinte. Max biss sich auf die Unterlippe,er konnte sie nicht weinen sehen.
"ich verspreche dir , dass ich nichts sagen werde..." er setzte sich vor sie auf den Boden und legte vorsichtig seine Hand auf ihr Knie. " Ich wollte dich nicht verletzen.. ich habe nur sorge um meine Schwester und mich selbst.. ich habe wenig Lust von den Asen geköpft zu werden..."
Er atmete tief ein und drückte ihr knie sanft. " wenn du mir sagt, dass du nicht mehr zu ihnen gehörst, werde ich dir glauben..du musst mir nichts erzählen was du nicht möchtest leah."
Eine Sklaven der Chosen die dann zur Descents wurde. Es klang völlig unglaubwürdig,aber er erkannte nicht falsches in ihren Augen oder ihren Gesichtsausdruck. Vielleicht war es wirklich naiv und dumm ihr einfach zu glauben,aber max hatte einfach im Gefühl dass leah die wahrheit sagte.
" ich glaube dir und halte dich nicht für schlecht..",sprach er und hob sanft ihr Kinn damit sie ihn ansah. Er wischte ihr ein bisschen die Tränen aus dem Gesicht. " ich habe schlimme Sachen getan als ich zu den Asen gehört habe.. weil ich überleben wollte. Das sind alles dinge auf die ich nicht stolz bin,aber sie machen mich deswegen trotzdem nicht zu einem bösen Meschen. Und es macht dich nicht zu einem schlechten menschen weil du zu einem Tribe gehört hast der schlimmes getan hat..", sprach er und ließ sie wieder los. " ich versteh zwar nicht warum du ihr zeichne noch trägst,aber das ist allein deine Sache, von mir wird es keiner erfahren..nur bedenke, dass es dir immer wieder passieren kann, dass jemand weiß was es bedeutet..",gab Max zu bedenken und lächelte sie ganz leicht,aufmuteten an.
Sachen zu verschweigen, war kein lügen,aber in diesem Fall war es einfach unglücklich, dass er um ihren alten Tribe wusste. // wenn sie mich doch belogen hat,dann ist es allein meine eigen Dummheit gewesen..dann habe ich den Tod verdient..//, dachte er bei sich.
"Wie gesagt du musst mir nichts weiter erzählen...du hast recht wir kennen uns kaum..es reicht mir dass du mir dein Wort gibst, dass du nicht mehr zu ihnen gehörst..."
Max setzte sich locker im Schneidersitz vor sie. " jeder hat vor irgendetwas Angst... und ich habe nun mal Angst davor Maria zu verlieren oder selbst zu sterben..ich habe Angst vor den Asen..", gab er zu. Es war nicht leicht für ihn das zu sagen,aber er wollte einfach das leah verstand warum er so nach geharkt hatte.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 1 Jul - 20:01

Er lässt mir keine andere Wahl als zu „hören“ was er sagt, denn wende ich mich ab, drängt er sich wieder in mein Blickfeld. Er bleibt stur stehen und meint er würde nicht weggehen, als ich ihn anschreie.
Er will dass ich ihm eine Chance gebe? Er will mir nichts Böses und macht sich nur Sorgen? In meinem Kopf dreht sich alles. Max meint, er müsse mir doch nicht sagen, was „mein Tribe“ mit Leuten wie ihm machen würde. „Ich weiß es nicht. Zu diesen Informationen hatte ich nie Zugang.“
Als ich mich schließlich auf der Bank niederlasse und in Tränen ausbreche, setzt er sich vor mich auf den Boden und legt seine Hand auf mein Knie und erregt so meine Aufmerksamkeit. Ich sehe ihn an. Er verspricht mir niemandem etwas zu sagen und meint er wolle mich nicht verletzen. Max sagt, er mache sich Sorgen um seine Schwester und sich selbst. Er drückt mein Knie. Dieses Verständnis in seinen Augen als er sagt, er würde mir glauben und ich müsste ihm nichts erzählen, was ich nicht wollte, macht mich beinahe wahnsinnig. Ich an seiner Stelle hätte mich gehasst. Ich habe damit gerechnet, dass er mich anschreit. Aber nicht hiermit.
Sanft hebt Max mein Kinn an, damit ich ihn ansehe und sagt, dass er mir glauben würde und er nicht schlecht von mir denken würde. Dann wischt er mir vorsichtig ein paar Tränen aus dem Gesicht und erzählt mir, dass er viele schlimme Dinge bei den Asen tun musste, worauf er nicht stolz sei aber er musste sie tun um zu überleben. Als er sagt, dass ich kein schlechter Mensch sei, weil ich zu einem schlechten Tribe gehört habe, will er seine Hand wieder zurückziehen. Ich halte sie fest in meiner. Er meint, er versteht zwar nicht, warum ich immer noch das Zeichen der Descents trage aber es sei ja meine Sache und gibt mir zu bedenken, dass es noch andere Menschen erkennen könnten. Da ist wieder dieses schiefe Lächeln. Oh man, wieso bin ich nur so eine Idiotin? Oh man er ist einfach soooo süß. „Ich bedeute keine Gefahr für dich oder deine Familie.“ sage ich nachdem ich mich beruhigt habe. Ich lasse seine Hand wieder los. Er meint, ich hätte recht, wir würden uns nicht kennen und ich müsste es ihm nicht erzählen und es würde ihm reichen, wenn ich ihm mein Wort gäbe, dass ich keine von ihnen mehr wäre. Und dann sagt er, etwas was mir sehr zu denken gibt. Er hätte Angst um seine Schwester und vor dem eigenen Sterben. „Ich bin keine Descents und auch nie wirklich eine gewesen. Ich war auch nie an den Tätigkeiten der Descents beteiligt.“ Ich schlucke und atme tief ein und wieder aus. „Der Commander ist mein Bruder.“ So nun ist es raus. Hasse mich dafür. Mir egal. Ändern kann ich es nicht. „Er hat mich aus dem Camp der Chosen freigekauft, wie er es genannt hatte.“ Ich bin mir nicht sicher wie viel ich ihm preisgeben soll aber ich rede einfach weiter. „Die Descents haben mich nur wegen ihm aufgenommen und mir eine Zeit lang ein Zuhause gewährt. Bis ich abgehauen bin.“ Ich schniefe. „Ich habe es nicht mehr ausgehalten dort. Ich weiß nicht unter welchen Bedingungen die Sklaven dort leben müssen.... Ich habe sie nicht gesehen..... aber es hat mich immer wieder an meine Zeit als Sklavin erinnert.“ Ich breche immer wieder kurz ab und sehe ihn an. Während ich spreche, halte ich keinen Blickkontakt. Es verursacht mir fast körperliche Schmerzen, das Verständnis und die Besorgtheit, die sein Blick zugleich ausstrahlen, zusehen. „Luke war anders. Er war total kaltherzig auch mir gegenüber..... Diese....diese Leute haben ihn verändert und nicht zu seinem besseren. Ich habe mich so gefreut als ich ihn wiedergesehen habe..... aber er…. er war nicht mehr mein Bruder von früher. Sie nannten ihn Commander….. wie lächerlich das klang. Er war eine Art Vorgesetzter oder sowas. Ich glaube auch, er war aktiv am Handel beteiligt. Wenn ich ihn danach gefragt habe, ist er jedes Mal ausgewichen und meinte sein Anführer würde es verbieten, dass man darüber spricht.“ Ich blicke weiterhin auf meine Hände herab. Es ist mir zutiefst peinlich ihn anzusehen während ich spreche. „Ich habe die Wahrheit gesagt. Ich kenne diese Asen nicht und ich weiß auch nicht was die Descents mit Leuten, wie dir machen. Ich weiß auch gar nicht, was du mit ‚Eidbrecher‘ meinst.“ Ich sehe ihn direkt an. „Du willst wissen, warum ich dieses Zeichen trotz allem noch auf meiner Stirn trage? Weil.....weil ich die größte Idiotin der Welt bin, deswegen.“ Einige Tränen bahnen sich ihren Weg meine Wangen herab. „Egal wie böse er ist.“ beginne ich langsam. „Er ist mein Bruder und wenn ich dieses Zeichen entferne, kappe ich die letzte Verbindung, die ich noch zu ihm habe.“ Ich fasse mit der Hand unter mein Shirt und ziehe eine Kette hervor, die ich um den Hals trage. Ein kleiner, silberner Anhänger hängt daran. Es ist der Buchstabe „L“. „Diese Kette ist das letzte, was mir von Luca geblieben ist. Dank den Chosen. Jeder von uns dreien hat solch eine Kette. Luca gab mir seine und ich ihm meine. Er meinte, wenn wir durch das Virus getrennt werden würden, hätte ich wenigstens etwas, wodurch ich mich an ihn und die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten, erinnern könnte. Als wenn er es gewusst hätte….“ Ich schniefe wieder und wische die Tränen weg, die wieder mehr geworden sind. „Und von Luke bleibt mir nichts als dieses…“ Ich deute auf meine Stirn. „…dieses Zeichen. Ich fühle mich als hätte ich gar keinen großen Bruder mehr.“ Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer Mensch meine Gefühlswelt, so verwirrt wie sie gerade ist, verstehen kann, wo ich doch selbst nicht verstehe was mit mir los ist.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 2 Jul - 18:26

Sie heilt sein Hand fest als Max sie auf ihre Wange legte um ein paar der Tränen zu trocken die er verursacht hatte. Leah war ein nettes Mädchen, sie war absolut sympatisch und kein schlechter Mensch. das wurde mit jedem Satz den sie sprach nur noch deutlich. Und Max war, obwohl er schnell die Beherrschung in jeglicher Hinsicht verlor einfach ein sehr emotionaler Mensch. Wenn er jemanden mochte, egal wie lange er ihn auch kannte,dann wollte er denjenigen einfach nicht traurig sehen. In Leahs Fall war es noch schlimmer. Sie weinen zu sehen waren regelrechte Folter! Sie war so süß, besonders wenn sie lächelte! Sie weinen zu zu sehen war fast genauso schlimm wie Maria weinen zu sehen. Es war einfach tief in ihm verankert die zu beschützen die er mochte und noch mehr die die er leibte. Zwar liebte er Leah nicht,aber er mochte sie sehr gerne. " ich glaube dir..sowohl,dass du nichts über die Verbindung von deinem Triebs wusste als auch dass du keine Gefahr bist für meine Familie..", gestand er ihr zu und strich noch einmal sanft über ihre Wange ehe er seien Hand weg nahm.
Max sah sie weiter hin an als sie begann sich ihr Herz aus zu schütten.// ihr Bruder also.. das macht sinn..warum sie da geblieben ist..//, dachte er und es war fast greifbar wie verzweifelt sie war. Max konnte es nach vollziehen. Sehr gut sogar. Seine Familie war ihm auch immer das wichtigste gewesen,selbst Nicolas hatte er immer leib gehabt,auch wenn enttäuscht war von ihm. Hätte er ihn vor Maria gefunden, dann wäre er genauso bei ihm geblieben,egal ob er zu seinem schlechten Tribe gehörte oder nicht. Er hätte sicher versucht ihn da weg zu holen.
Sie sah ihn nicht an während sie sprach und gab ihm so keine Möglichkeit etwas zu erwidern. Aber selbst wenn er gekonnt hätte, im Augenblick gab es nichts für ihn zu sagen. Sie ließ alles raus was sie bedrückte was sie traurig machte und er gab ihr den Raum. auch wenn er sich so keine Luft verschaffte sonder eher über körperliche Gewalt, verstand er das jeder Ballast los werden musste. Er schmunzelte als sie meinte sie wüsste nicht was ein Eidbrecher war. Es war nicht wichtig, es musste nicht wissen was das bedeute. Sie hatte schon genug wissen über Schrecken,da musste er ihr nicht noch seine Schrecken nahe bringen.
max erwiderte den blick als sie ihn endlich wieder an sah, ihr brauen Augen glänzten immer noch feucht.//wegen ihre Bruder also...//, schoss es ihm durch den Kopf als sich erneut dicke Tränen über ihre Wangen bannten. // nicht doch...was hab ich da nur angerichtet...?//
Sie erklärte ihm ,dass das Zeichen die letzte Verbindung zu ihrem großen Bruder sei und die Kette die sie ihm danach zeigte,das letzte was sie von ihrem Zwilling hatte.
" ich kann das gut nachvollziehen..auch wenn es gefährlich ist es zu behalten willst du nicht alle Fäden zu ihm durch trennen..",entgegnet max und entblößte sein Handgelenk dort hatte er sich das Zwillingssymbol ein tätowieren lassen. " ich hatte nichts von maria und auch von Nicolas nicht..da habe ich mir das stechen lassen... so hatte ich irgendwie das Gefühl mit Maria noch mehr verbunden zu sein..", erklärte er und verbarg es wieder. " Nicolas ist so weit weg, dass ich nicht mal mit Sicherheit sagen kann ob ich ihn noch erkennen würde und Maria war eine zeit lang auch im nebel.. ich kenne die angst einstück von sich zu verleiern..", sprach er leise und musste sich zwingen sie an zu sehen. max offenbarte nicht unbedingt gern so etwas intimes,aber Leah war anders. Er fühlte sich nicht schwach wenn er das vor ihr zu gab.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySo 5 Jul - 12:50

„Bitte, nenn es nicht „dein“ Tribe, ich habe nichts damit zu tun.“ sage ich als er meint, er würde mir glauben, dass ich nichts über die Verbindung meines Tribes wüsste.
Während ich spreche und weine, gleichzeitig, schaue ich ihn fast nicht an. So ist es sehr wahrscheinlich, dass nur ich rede und er zuhört. Luca hat mir immer geraten, dass es mir egal sein soll, was andere von mir denken und meist ist es das auch aber bei Max ist es anders. Ich weiß nicht mal wieso. Ich meine, wir kennen uns doch gerade ein paar Minuten. Wieso belastet es mich dann zusätzlich was dieser junge Typ mit dem süßesten Lächeln, was ich je gesehen habe, über mich denkt? Ich finde keinerlei Erklärung dafür in meinem Kopf. Als ich ihm die Kette von Luca zeige und ich ihn endlich wieder ansehe, redet er mit mir. Er zeigt Verständnis dafür, dass ich nicht alle Fäden der Verbindung zu meinem Bruder lösen will. „Jetzt verstehst du meinen Gewissenskonflikt vielleicht ein bisschen. Er ist mein Bruder und zusätzlich haben mir diese Leute, egal wie böse ihr Tun ist, das Leben gerettet. Ich möchte es fast nicht sagen, aber ich bin ihnen dankbar. Ohne sie wäre ich ewig eine Sklavin der Chosen gewesen. Das rechtfertigt in keinster Weise was sie tun, ich weiß.“ Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich mich um Kopf und Kragen rede. Wieso halte ich nicht einfach meinen Mund? Du versuchst gerade die Taten der Descents zu rechtfertigen. Nein, tue ich nicht. Ich bin keine von ihnen und war es auch nie.
„Wenn er wirklich noch ein Teil von mir wäre, hätte er den Tribe verlassen oder nicht? Ich habe das Gefühl, er hat sein Unrechtsbewusstsein vollkommen verloren. Er ist ein solcher Idiot. Wie kann ein Mensch sich so sehr ändern dass man nicht mal mehr weiß wen man vor sich hat?“ Die Wut auf Luke verursacht einen Stich in meinem Herzen. Wie konnte er mir das antun? Und warum hat er nicht mit mir gemeinsam die Descents verlassen? Auch ihm muss doch bewusst sein, dass das was sie tun falsch ist oder? Noch etwas anders wundert mich. Woher kennt Max eigentlich die Descents? „Woher kennst du die Descents denn?“ frage ich und sehe ihn an. Diese blauen Augen. Man könnte sich verlieren ihnen aber ich muss mich wieder auf seine Lippen konzentrieren. Hoffentlich ist er keiner ihrer Sklaven gewesen. Das könnte ich mir nie verzeihen, obwohl ich selbst nichts dafür kann. Dann zeigt er mir sein bloßes Handgelenk. Eine Tätowierung ist dort zu sehen. Das Zwillingssymbol. Er meint, er hätte nichts von seinen Geschwistern und hätte sich deshalb dieses Tattoo stechen lassen, um sich noch mehr mit Maria verbunden zu fühlen. Bevor er seinen Ärmel wieder herunterkrempelt, streiche ich vorsichtig mit meinen Fingern über das Tattoo. „Die Idee gefällt mir. Ich sollte das Zeichen wohl wirklich entfernen.“ Ich wische mit der Hand über meine Stirn. Jetzt habe ich die Farbe an meinen Fingern. „Sieht man es noch?“ frage ich ihn. Ich habe schon lange darüber nachgedacht, ob ich es wegwischen soll oder nicht und dieser Junge, den ich gerade kennen gelernt hab, hat mich überzeugt. Wie hat er das geschafft? Ich habe bestimmt überall blaue Farbe im Gesicht. Ich stehe auf. „Aber tätowieren lassen würde ich mich nie. Hast du das selbst gemacht?“ Ich besinne mich dann aber wieder und setze mich ihm gegenüber auf den Boden. „Ich sollte mich mal frisch machen.“ Bin ja ganz verheult. Mal abgesehen von der Farbe. Du machst heute einen super Eindruck. „Danke.“ Ich küsse ihn auf die Wange, stehe wieder auf und gehe zurück in die Mall. In meinem Zimmer angekommen, lege ich mich auf mein Bett mit dem Gesicht Richtung Wand. Wieso komme ich mir nur so dämlich vor? Ich könnte es verstehen, wenn er nie wieder mit mir redet. Du hast ihn gerade kennen gelernt und heulst ihm schon die Ohren voll. Super Leah. Ich bin stolz auf mich.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 8 Jul - 20:04

Er nickte auf ihr Bitte hin und konnte es verstehen. auch wenn er zum Schluss ein Ase gewesen war und auch einen andren Namen getragen hatte, hatte er nie wirklich dazu gehört. Wäre rune noch da gewesen wäre er nie ein Ase geworden. Nur weil lif so verzweifelt Männer gebraucht hatte war er einer von ihnen geworden. Er erschauderte sehr kurz bei der Erinnerung an die Nacht als Lif Rune gestürzt hatte. Niemand hatte das so wirklich gewollt,aber eine Wahl gab es nicht. Nicht wenn die Priesterin lifs Worte unterstütze.
"Entschuldige..kommt nicht wieder vor..",entgegnete er und lauschte ihr dann. leah redet ganz offen mit ihm und das ließ ihn lächeln. Sie schein ihm zu vertrauen ob sie sich kaum kannten,aber ihm ging es genau so. leah war besonders, sie strahlte einfach wärme aus und Lebensfreude. Er fühlte sich einfach sehr wohl bei ihr.
//Die verdreht mir echt den Kopf...//, schoss es ihm durch den Kopf und er kratze sich wieder verlegen am Hinterkopf.
Er seufzte auf ihre Wort und sah ihr mitfühlen in die Augen. " Ich kann es dir nicht sagen.. nur das schlimme Dinge Menschen grundlegend verändern können..das Virus hat so viel zerstört und eben auch viele Menschen völlig verändert..." Er presste die Lippen kurz zusammen. " Wir können nur hoffen..dass sich Menschen wie dein Bruder irgendwann wieder auf sich besinnen..", fügte er schließlich hin zu.
" naa.. kennen wäre übertrieben..die Asen haben Sklaven von ihnen gekauft und ihnen ab und zu Waffen und ähnliches verkauft..das was ich weiß..weiß ich von den Sklaven die von ihnen kamen..",antworte er ihr ehrlich. er hatte nie jemanden persönlich getroffen und er war auch nicht traurig über diesen umstand. nach dem er ihr sein Tattoo gezeigt hatte hielt sie seien Arm kurz fest um über das Zeichen zu streichen. max spürte deutlich wie sein Herzschlag sich kurz zeitig verschnllerte. er lächelte sie kurz etwas schüchtern an. //Keep cool Max!//
"Freut mich dass du es magst.. und wenn du glaubst dass es richtig für dich ist wisch es weg..",sprach er und schmunzelte als sie das blaue D auf ihre Stirn verschmierte. Er sah sie kritisch aber amüsiert an und hob die rechte Hand seitlich und deute mit einer Handbewegung ein "Nicht ganz an". max sah auf als sie sich erhob und sich dann ihm gegenüber auf den Boden setzte. " Hm..ne hat einer von den Asen gemacht..da sind alle Tätowiert..nur die meisten haben irgendwelche Tattoos die was mit ihren Göttern zu tun haben. ",entgegnete max und war fast traurig dass sie beschloss zu gehen. Er hätte sich gern weiter mit ihr unterhalten,aber wenn sie sich frisch machen wollte,dann würde er sie nicht auf halten.
Sie bedankte sich und im nächsten Moment spürte er ihr zarten warmen Lippen auf seiner Wange. Max konnte nicht verhindern dass eine Wangen sich leicht rötet und er ein Klos im Hals begann zu spüren. "Hmm.ähm..ja..nicht dafür..",stammelte er und stand ebenfalls auf. //Woo...richtig cool Max..bravo...//,machte er sich über sich selbst lustig und stolperte in die mall. Er hatte sich in einen der Lagerräume verzogen. So hatte er nicht nur seien ruhe sondern auch noch einen alten Boxsack von Lex an dem er sich aus lassen konnte.
jetzt jedoch war ihm nach Gitarre spielen. Er setzte sich im Schneidersitz auf den Boden und begann zu spielen und ausnahmsweise auch zu singen:
"Sometimes, I feel the fear of
uncertainty stinging clear.
And I can't help but ask myself
how much I'll let the fear take the wheel and steer
It's driven me before, and it seems to have a vague,
haunting mass appeal
But lately I'm beginning to find that I
should be the one behind the wheel.

Whatever tomorrow brings, I'll be there
with open arms and open eyes, yeah

Whatever tomorrow brings, I'll be there
I'll be there

So if I decide to waiver my chance to be one of the hive
will I choose water over wine and hold my own and drive?
It's driven me before and it seems to be the way
that everyone else gets around
But lately I'm beginning to find that when
I drive myself my light is found

Whatever tomorrow brings, I'll be there
with open arms and open eyes, yeah

Whatever tomorrow brings, I'll be there
I'll be there

Would you choose water over wine.... hold the wheel and drive?

Whatever tomorrow brings, I'll be there
with open arms and open eyes, yeah

Whatever tomorow brings, I´ll be there
I'll be there"

(Incubus:Drive)
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 9 Jul - 16:25

Er entschuldigt sich bei mir, als ich meine, er solle die Descents nicht als „meinen“ Tribe bezeichnen. Ich winke ab. „Kein Ding.“
„Ja der Virus hat in vielen Menschen das schlechte zum Vorschein gebracht, da hast du recht.“ Die Descents kennt er also nur vom Hörensagen? Ich bin unheimlich erleichtert, dass er keiner ihrer Sklaven war sondern er nur bei einem Handelspartner-Tribe war und die Descents von Geschichten der verkauften Sklaven kennt. „Ich dachte schon, du wärst ein Sklave der Descents gewesen.“ meine ich erschüttert.
Er lächelt mich an als ich mit meinen Fingern über seine Tätowierung streiche. Süß, wie schüchtern er mich anschaut. Am liebsten würde ich ihm in die Arme fallen und ihn nie wieder loslassen.
Das Zeichen habe ich wohl eher verschmiert als wirklich weggewischt, wenn ich seine Gestik und Mimik richtig deute. „Ich sollte mir mal das Gesicht richtig sauber machen gehen.“ entgegne ich. Als ich ihn auf die Wange küsse, wird er sogar leicht rot. Mensch Leah, hör auf ihn in Verlegenheit zu bringen. Du machst ihn ja noch ganz verrückt. Eigentlich würde ich ja gerne noch bei ihm bleiben aber ich fühle mich einfach schmutzig und dagegen sollte ich etwas unternehmen. Als ich mein Zimmer in der Mall betrete, stelle ich mich vor den Spiegel. Ja super, du hast ne ganz blaue Stirn. Und er hat mich auch noch so gesehen. Wie peinlich ist das denn?! Ich nehme eins meiner Schminktücher und wische mir das Gesicht sauber. Auch die Tränen müssen weg. Und wie fühlt es sich an, wenn man den einzigen Typen vergrault, der Interesse an einem zeigt? Ich habe ihn nicht vergrault. Hast du wohl. Hast ihm die Ohren vollgeheult, weil du so blöd bist und Werbung für die Descents auf deiner Stirn mit dir rumträgst. War doch klar, dass irgendwer dieses blöde Zeichen wiedererkennt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das passiert. Ich betrachte mein Spiegelbild eine lange Zeit. Als hübsch würde ich mich wohl eher nicht bezeichnen auch wenn ich nicht wirklich hässlich bin. Aber es ist auch nicht mein Aussehen, was die Jungen in meinem Alter abschreckt. Es ist die Tatsache, dass ich sie nicht hören kann, dessen bin ich mir hundertprozentig sicher. Wahrscheinlich sieht man die Nachteile einer gehörlosen Freundin nur als hörender Junge, keine Ahnung. Wer will schon eine Partnerin mit der es ständig blöde Missverständnisse gibt und die einem immer zu auf den Mund starrt? Aber selbst unter meinen gehörlosen Schulfreunden war nie ein Junge dabei, der sich für mich interessiert hätte, vielleicht bin ich einfach zu langweilig. Aber ich will meine Chance auf eine Freundschaft mit Max noch nicht ganz begraben müssen. Ich sollte ihn suchen gehen. Wo er wohl sein Zimmer hat? Vielleicht in der Nähe von Marias Zimmer. Aber ich habe Maria noch nie gesehen, geschweige denn weiß ich wo sich ihr Zimmer befindet. Das ist ziemlich blöd. Wer kennt Max schon und kann mir sagen, wo er sich befindet. Vielleicht Jack. Aber ihn müsste ich auch erst suchen gehen. Ich verlasse mein Zimmer und gehe die Treppen hinunter ins Untergeschoss. Ich fange vielleicht einfach im Keller an und gehe Zimmer für Zimmer durch. Irgendwo muss er ja sein. Ich hoffe, so dass er die Mall noch nicht verlassen hat. Ich wäre sehr traurig, wenn es so wäre. Aber er hat ja selbst gesagt, dass er nicht ewig in der Mall bleiben wolle und erstrecht keine Mall Rat werden wolle. In einem der unteren Lagerräume sehe wie Max auf dem Boden sitzt und Gitarre spielt. „Hey, ich habe dich schon gesucht.“ entgegne ich strahlend. Was für ne einfallslose Anmache, Leah. „Jetzt sehe ich wieder vorzeigbar aus.“ füge ich hinzu und deute auf mein Gesicht. „Ich hatte in letzter Zeit nicht viele schöne Momente, ich glaube da bilden sich langsam Sorgenfalten in meinem Gesicht.“ Ich setze mich ihm gegenüber. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht stören, also wenn ich dich nerve, kannst du mich wieder wegschicken.“ Ich blicke kurz auf die Gitarre in seiner Hand. „Kannst du richtig darauf spielen? Beneidenswert, ich hätte auch gerne ein solches Talent aber außer meinen drei Jahren Ballettunterricht hab ich nix vorzeigbares erreicht. Ich habs blöderweise aufgegeben, dabei hat das Tanzen mir sehr viel Freude bereitet. Hing mit der blöden Schule und meinen noch viel blöderen Mitschülern zusammen.“ Ich mache eine kurze Sprechpause.
Dann lächle ich kurz auf und deute auf die Gitarre. „Spielst du was für mich?“ frage ich ihn und lege den Kopf etwas schief. Ich lege meine Hand auf seine. „Ich kann es nicht hören aber die Vibration kann ich spüren.“


Zuletzt von Leah* am Do 9 Jul - 18:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 9 Jul - 17:34

Max hielt die Augen geschlossen während er spielte und einfach ein wenig relexte. Die letzten Tage waren wirklich turbulent gewesen und er konnte es immer noch nicht ganz fassen dass er Maria wieder gefunden hatte. Seine Schwester sein fehlendes Stück. Er fühlte sich jetzt wieder ganz und das ließ ihn mehr in sich ruhen.
Wie sollte es jetzt weiter gehen? Maria wollte hier bleiben und eine mallrat werden,sie hatte einen Freund und natürlich ihr ganz eigens Leben. max strich sanft über die Saiten der Gitarre und lehnte sich mit dem Kopf an die kühle wand.
Ein platz im Keller war sicher nicht der schönste Ort,aber irgendwie wollte er seien Ruhe haben und da er keine Mallrat war passte es doch ganz gut hier zu leben.
//Soll ich hier bleiben? Oder doch weiter zeihen? Aber wohin und ohne Maria...ich könnte nach Nicolas suchen..// grübelte er vor sich hin.
//Und da ist noch Leah..sie ist wirklich was besonders..echt süß...irgendwie will ich auch nicht unbedingt von ihr weg...//
Plötzlich riss ihn Leahs stimme aus seinen Gedanken. Er öffnete die Augen und sah zu ihr. er lächelte leicht und legte sich die Gitarre auf den Schoss.
"hey, ja dein Stirn ist nicht mehr blau..",begrüßte max sie und zwinkerte ihr frech zu.
Sie setzte sich ihm gegenüber auf den Boden und entschuldigte sich für die Störungen. max machte eine abwerte Handbewegung. Sie störte absolut nicht, im Gegenteil es war schön sie um sich zu haben. Sie war das erste Mädchen das sein Herz wirklich zum Schlagen brachte. // Hoffentlich merkt sie nicht wie verdammt nervös sie macht//,schoss es ihm durch den Kopf.
"Du bist hübsch.. ich meine man sieht dir deine Sorgen nicht an.. und du störst mich echt nicht.. bleib ruhig..",entgegnete max und schluckte etwas schwer. besonders cool und locker war er gerade echt nicht. Aber es war auch das erste mal das er sich in ein Mädchen verschossen hatte. leah verdrehte ihm wirklich den Kopf,das war ein völlig neu Erfahrung für ihn.
"Fang doch wieder mit dem tanzen an.. bin mir sicher das sieht ganz toll aus..",schmunzelte er und nahm die Gitarre wieder richtig in die Hände. " ich bin nicht sonderlich gut,aber irgendwie beruhigt es mich zu spielen..",fügte er hinzu und sah ihr in warmen brauen Augen. Wieder legte sie ihr warme Hand auf die seine und bat ihn etwas für ihn zu spielen. // oh man...reiß dich zusammen Max..//, wies er sich selbst an und nickte dann. " klar spiel ich was für dich..cool das du es trotzdem irgendwie hören kannst..", entgegnete er. max nahm vorsichtig ihr Hand und legte sie auf den Klangkörper der Gitarre.Er sah ihr in die Augen damit sie auch seinen Mund sehen konnte und begann zu singen:
"I dig my toes into the sand
The ocean looks like a thousand diamonds strewn across a blue blanket
I lean against the wind, pretend that I am weightless
And in this moment I am happy
Happy

I wish you were here
I wish you were here
I wish you were here
I wish you were, here

I lay my head onto the sand
The sky resembles a back-lit canopy with holes punched in it
I'm counting UFO's, I signal them with my lighter
And in this moment I am happy
Happy

I wish you were here
I wish you were here
I wish you were, here
Wish you were here

The world's a rollercoaster
And I am not strapped in
Maybe I should hold with care
But my hands are busy in the air, saying

I wish you were here
I wish you were
I wish you were here
I wish you were here
I wish you were, here
Wish you were here"


(Incubus Wish you were here)

Er ließ das Lied langsam aus klingen und sah sie mit einem lächeln an. " War das okay?", fragte er sie,schließlich wusste er nicht wie gut sie Lippen lesen konnte wenn jemand sang.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 9 Jul - 21:18

Er hat die Augen geschlossen als ich auf ihn zugehe und öffnet sie erst als ich ihn anspreche. Max begrüßt mich mit einem Zwinkern und meint meine Stirn wäre nicht mehr blau. Unbewusst wische ich mir mit der Hand über meine Stirn, als wenn ich mich vergewissern wollte, dass dort wirklich keine Farbe mehr ist. Ich setze mich dann zu ihm auf die Matratze. Er meint ich wäre hübsch, als ich über meine potenziellen Sorgenfalten spreche. Ich schaue verlegen weg und kriege nur noch ein „bleib ruhig“ mit, als ich ihn wieder ansehe. Ich schätze mal dass meine Wangen gerötet sind. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. „Danke.“ murmele ich. Ich lächle ihn an. Du bist auch hübsch, möchte ich sagen aber ich traue es mich nicht. Ich würde vor Scham wahrscheinlich im Boden versinken. Als ich anfange von meinen Ballettstunden zu erzählen, ermutigt er mich und meint ich sollte wieder damit anfangen. Ich winke ab. „Da war ich 10 oder so. Viel zu lange her.“ Die Wahrheit, warum ich nicht mehr tanze, verschweige ich ihm dann doch. Ich will nicht, dass er mich für die Loserin hält, die ich wirklich bin. Ich war nicht schlecht im Tanzen, nein, ganz im Gegenteil.  Ich habe es geliebt, würde es beinahe als Leidenschaft bezeichnen. Schon als kleines Kind habe ich mich immer gerne bewegt. Ich habe oft die Musikboxen auf den Boden gestellt und die Musik lauter gestellt und habe mich barfuß zum Rhythmus bewegt. Die Schwingungen wurden über den Fußboden direkt in meinen Körper geleitet. Ich habe die Musik mit jeder Faser meines Körpers aufgenommen. Ich weiß nicht, ob es mit dem Musik hören vergleichbar ist, was Hörende darunter verstehen aber für mich ist es wie hören, auch wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie es ist wenn die Ohren den Job des Hörens übernehmen.
Aber immer dem Hohn und Spott seiner Mitschüler ausgesetzt zu sein, schmerzte auf Dauer mehr als eine offene Wunde, es je könnte. Einige Jungen gingen soweit, dass sie bei meinen Tanzaufführungen, in der ersten Reihe saßen und mich schamlos auslachten. Irgendwann verlor ich den Mut und gab das Tanzen schließlich ganz auf. Ein Schatten legt sich auf mein Gesicht, bei den Gedanken an früher. Auch Luca hatte versucht mich aufzumuntern und wollte dass ich unbedingt wieder tanze aber ich blieb stur. Der Schmerz über die dauernde Verspottung saß zu tief. Ich traute mich bald gar nichts mehr. Ich sprach in der Schule nur noch nach Aufforderung und dann auch sehr ungern.
Ich spüre seinen Blick auf mir. Als ich ihn frage, ob er etwas für mich spielt, nickt er und nimmt meine Hand in seine und legt sie auf den Klangkörper der Gitarre. Die Berührung seiner Hand versetzt meinem Herz einen Schub, lässt es schneller schlagen und bringt mein Blut in Wallung. Ich spüre die Wärme in meinem Gesicht. Er meint, er würde sehr gerne was für mich spielen und fände es cool, dass ich es trotzdem irgendwie hören könnte. „Na ja mit dem Hören ist das so ne Sache aber man kann Musik auf so vielfältige Weise erleben. Die Schwingungen lösen bei mir dieselben Emotionen aus, wie die Töne bei dir. Als Kind habe ich oft die Musikboxen auf den Boden gestellt und die Musik ganz laut aufgedreht. Die Töne kann man dadurch besser spüren. Hohe Töne spüre ich eher im Gesicht und tiefe Töne in den Beinen und im Bauch. Ich habe es geliebt mich dazu zu bewegen. Einmal waren wir sogar in der Oper und haben der Nussknacker angesehen. Die Akustik dort ist ja noch mal besser als sie in meinem Kinderzimmer war. Dort ist man auch von viel mehr Schwingungen umhüllt. Egal wie verrückt es klingen mag. Ich liebe Musik.“ Ich nicke ihm zu und bedeute, dass er anfangen kann, was er auch tut. Meine Hand ruht weiterhin auf der Gitarre. Während er singt, sieht er mich an. Das Lippenlesen bei Gesang gelingt mir nicht wirklich also verstehe ich eigentlich nicht worum es geht aber ich lasse mir nichts anmerken und genieße die Musik. Als er den Song beendet hat, sieht er mir wieder direkt in die Augen. Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht wieder in seinen tiefblauen Augen verliere. „Du spielst super. Weiß nicht was du hast.“ Ich grinse ihn an. „Aber vom Text hab ich ehrlich gesagt…“ Ich verstumme kurz, da es mir peinlich ist das zugeben zu müssen. „Na ja nicht viel mitbekommen. Lippenlesen bei Gesang ist noch ne Stufe schwieriger. Verrätst du mir worum es geht? Es klingt schön, wenn ich das mal so sagen darf.“ Dann machen sich meine Kopfschmerzen wieder bemerkbar. Ich hätte den Verband vielleicht doch lieber dranlassen sollen. Meine Hand fährt automatisch zu meiner Schläfe. „Aaaah.“ Ich verziehe schmerzverzerrt das Gesicht. Und da macht sich langsam auch Müdigkeit breit, denn ich muss spontan gähnen. „Tschuldigung aber ich habe seit zwei Tagen nicht geschlafen….“Ich setzte mich neben ihn. Die Nähe und Wärme seiner Haut an meiner zu spüren, ist unvergleichbar schön. Meine Müdigkeit verleitet mich sogar dazu meinen Kopf an seine Schulter anzulehnen. Aber den Rest des Gesprächs bekomme ich gar nicht mehr mit, da mir die Augen zugefallen sind. Würde ich mich selbst dabei beobachten, wie ich an Max angelehnt schlafe, würde ich wahrscheinlich knallrot werden und wegrennen aber so schlafe ich tief und fest.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 9 Jul - 22:13

Ihre Wagen röteten sich bei seinem Kompliment und Max kam nicht umher wieder einmal fest zu stellen wie verdammt süß leah war. "dafür nicht..ist die wahrheit..",erweiterte max und spürte wie er selbst etwas rote Wangen bekam. Er war eben doch erst 16 und seiner Erfahrungen mit Mädchen waren nicht wirklich vielfältig. Hier und da mal ein Flirt aber ansonsten nicht wirklich etwas.
Ihr blick trübt sich etwas als er sie ermutigte wieder zu tanzen. Warum auch nicht? Sie konnte eine Gitarre quasi hören, dann würde sie auch Rhythmus wahrnehmen.
" Für solche Dinge ist es nie zu spät und ich bin mir sicher du hast ganz wunderbar getanzt..", entgegnete er leise. Sein einiges Herz schlug ihm bis zu hals als er ihr Hand nur nahm. Er kannte sie im Grunde gar nicht und doch war sie die erste die ihm wirklich weiche Knie bescherte.
Sie er klärte ihm wie sie Musik wahrnahm und wie sehr sie Musik liebte. max konnte nichts anders tut als ihr zu zuhören und sie einfach für eine der interessantes Menschen zu halten den er bis begegnet war. Sie war etwas wirklich besonders und er wollte das auf keinen Fall versauen. // Wirst du aber max..und wir wissen beide wieso..//,nagte eine Stimme in seinem Innern kurz an ihm die er gleich verdrängte.
Er begann zu spielen und ahnte bereits,das se schwer werden würde für leah sein Lippen ab zu lesen.
"danke und das habe ich mir schon gedacht..beim singe bewege ich ja meine Lippen ganz anders als beim sprechen..",sprach er locker. Max machte deswegen kein großes Fass auf und deswegen über Leah zu lachen kam ihn nicht in den Sinn.
"Also der text geht so: ich bohre meine Zehen in den Sand, das Meer sieht aus wie tausend Diamant verstreut auf einer blauen Decke, ich lehne mich gegen den Wind und tute so als ob ich federleicht wäre. und in diesem Moment bin ich glücklich. Ich wünschte du wärst hier. ich lege meinen Kopf auf den Sand. der Himmel ähnelt einem von hinten beleuchten Baldachin in den Löcher geschlagen wurden. Ich zähle Ufos und gebe ihn meinem meinem Feuerzeug Signale. Und in diesem Moment bin ich glücklich. ich wünschte du wärst hier. Die Welt ist ein Karussell und ich bin darin nicht angurtet. Vielleicht sollte ich mich sicherheitshalber festhalten,aber meine Hände sind in die höhe gestreckt und sagen: ich wünschte du wärst hier." max sah sie dabei fest an damit sie gut seien Lippen lesen konnte und lächelte die dann an.
Es wra so schön sie neben sich sitzen zu haben,einfach Perfekt. Max stellte seine Gitarre beiseite und sah dann besorgt zu ihr als sie sich den Kopf heilt. " Kein wunder nach so einem sturzt..du solltes dich dringend aus ruhen..",sprach er und zog die Augenbrauen leicht zusammen. " Zwei tage keinen Schlaf,da wäre ich hundemüde..macht also nichts..gähn so viel du magst..",sprach er weiter und spürte wie ihr Kopf sich gegen seine Schulter lehnte. Einen Augenblick wagte Max noch nicht einmal zu atmen. Sein Herz pochte so stark dass er kurz zeitig Angst hatte es würde gleich stehen bleiben. // Sie schläft...und sie lehnt sich an mich...//, dachte er reichlich schlau und sah ganz vorsichtig zu ihr. sie sah aus wie Schneewittchen, so wie sie da an ihn geschmiegt schlief. " Du musst echt ganz schön erledigt sein..ausnahmsweise darfst du mein Bett haben.."; sprach er zu der schlafende und bette sie vorsichtig auf sein Kissen. Er deckte sie zu und strich ihr kurz über die Wange. " Gute Nacht Leah..",sprach er,auch wenn er wusste das sie ihn nicht hören konnte.
" Gut was mach ich jetzt..", murmelte Max und stand auf. er griff sich seine Lederjacke und verstaute seien erbeuteten Kippen. Eine rauchen gehen war schon mal nichts schlecht und vielleicht etwas trinken. Schlafen konnte er eh nicht. Heute war einfach zu viel passiert. So schlenderte er aus der Mall und zog genüsslich auf dem weg in die nächste Bar an seiner Kippe.
Er wurde schnell fündig und schlendert in das inner der Bar. es sah ganz nett hier aus und selbst wenn nicht er hätte sich trotzdem rein gesetzt. " Hi..habt ihr Rum da?",grüßte er den Barkeeper als er sich auf einen der freien Stühle setzte.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySa 11 Jul - 12:58

Nervig. Ach ne schon wieder ein Gast? Kann doch nicht sein. Irgendwo muss ein Nest sein. Hier hat man ja nie seine Ruhe. Der junge Kerl kommt direkt auf den Tresen zu und setzt sich vor mir auf einen der Barhocker. Hat der mich gerade gefragt, ob ich dumm wäre? Spinnt der? Wohl wieder so ein Kerl der nur rumpöbeln will. Wie der Idiot von gestern. Hat auch gedacht, er kann sich mit mir anlegen, nur weil zur Zeit auf Krücken angewiesen bin, durch meine Verletzung am linken Bein. Muss ich wirklich aufstehen? Ich will schon losbrüllen, den Mund habe ich schon offen, besinne mich dann aber wieder und schließe ihn. Diesmal schaltet mein Gehirn schneller als mein Mund. Erinnere dich was Alaska gesagt hat: „Sei nett zu meinen Gästen, auch wenn du sie für Idioten hältst.“ Leichter gesagt als getan, wenn einer reinkommt und mich als dumm bezeichnet, obwohl ich gar nichts gesagt habe. Ich schnaube frustriert und erhebe mich, gestützt auf eine der Krücken und begebe mich näher an den Tresen heran. Ich setze ein gespieltes Lächeln auf und frage den Typen im gelangweilten Ton: „Willst du was trinken?“ oder bist du nur hier um Stress zu verursachen, wenn ja dann verzieh dich wieder, füge ich in Gedanken an. Stress hatte ich heute Morgen schon genug. Die Bar war halb voll. Gut für Alaskas Geschäftsmodell geht das sicher auf aber ich spiele hier ja nicht freiwillig den Barmann. Ich wollte mich eigentlich nur ein bisschen nützlich machen, da ich die Bar ja sowieso nicht verlassen kann. Draußen wäre ich ein gefundenes Fressen für jegliche Art von Spinner. Da ziehe ich es doch vor hier irgendwelchen Leuten Getränke zu servieren, solange sie das Zeug selbst am Tresen abholen. Ich würde beim Laufen mit den Krücken höchstwahrscheinlich die Getränke über den Boden verteilen und auf Putzen habe ich jetzt erstrecht keinen Bock. Ich lehne die Krücke an den Tresen und hole ein Glas und einen Lappen hervor. Mit dem Lappen wische ich das Glas sauber und stelle es vor mir auf den Tresen. Na ja viel Auswahl haben wir sowieso nicht, was die Getränke betrifft. Ich stütze mich auf die Krücke und ziehe den Stuhl ein wenig näher heran, damit ich nicht solange stehen muss. Ich setze mich. Hätte mal früher auf die Idee kommen sollen. Und ich Trottel bin bei jedem neuen Gast aufgestanden. Ich sollte dazu übergehen, dass die Leute sich ihre Getränke selber in die Gläser kippen. Würde mir die viele Arbeit auch noch ersparen. Obs Alaska passt oder nicht, ist mir eigentlich egal. Muss man sich mal vorstellen, dafür dass ich hier pennen darf, lässt sie mich schuften, wie nen Esel. Als reine Menschlichkeit würde ich das nicht gerade bezeichnen. Aber mit ihrem Konzept hatte sie recht, das muss ich ihr zugestehen. Das Konzept funktioniert und die Bar läuft. Einige der Leute sehe ich sogar mehrfach am Tag, sodass man sie schon als Stammgäste bezeichnen könnte. Wie es wohl mit ihm hier aussieht? Ob er jetzt öfter hier vorbeikommt? Gesehen habe ich ihn jedenfalls noch nie. Ich würde mich wohl an Mr. Checker erinnern. Was glaubt er wer er ist mit seiner Lederjacke? Man, sag mir was du trinken willst und geh wieder. Ich will meine Ruhe haben.
„Bist du auf der Durchreise?“ frage ich ihn, um einen Small Talk zu beginnen, die Stille geht mir auf die Nerven. Na ja, was heißt Stille? Die Bar ist ziemlich voll für diese Zeit. Es piept. Ich ignoriere es. Das Ding meldet sich immer in den unpassendsten Momenten. Ja, die blöde Batterie wird wohl wieder ein Ende haben. Das Piepen hört nach wenigen Sekunden aber wieder auf. Gut, ich hätte es jetzt ja wohl kaum ausschalten können. Ich würde sonst noch weniger vom Gespräch mitbekommen, als eh schon. Ob der Typ mal lauter reden könnte?
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySa 11 Jul - 21:13

Max war immer noch völlig in Gedanken an die letzen Tage. Seien Nase tat immer noch ziemlich weh und mittlerweile hatte er auch schöne Blutergüsse unter den Augen, Hinzu kam dass er Maria endlich wieder gefunden hatte. Nach 5 Jahren hatte er sie endlich wieder. Aber nichts war mal wie vorher. Sie hatte sich weiter entwickelt, Erfahrungen gesammelt , genau wie er. Und deswegen war da etwas zwischen ihnen ein kleine Schlucht die sich mit den Jahren gebildete hatte. Sie waren erwachsen geworden. sie hatte ein eigenes Leben mit ihrem Freund und er. Max sah den Barkeeper an der immer noch nicht auf seien frage geantwortet hatte. So richtig beachtete er den andren nicht. dazu war er gerade viel zu sehr mit sich beschäftigt. Im Gegensatz zu Maria hatte er nichts mehr auser sie,auch nicht wirklich einen Ort wo er hin gehörte. Sollte er bleiben in de Mall? Oder nach Nicolas suchen? Aber was würde es ihm bringen Nicolas zu finden der doch schon vorher kaum greifbar für ihn gewesen war. //Er gehört zu meiner Familie..dem Rest den ich noch habe..//, reif er sich in Erinnerung und schreckte erste aus diesen Gedanken als der Barkeeper endlich reagierte. Jedoch nicht so wie Max es erwartet hätte. // Hat der mir überhaupt zu gehört?//
"Ich hab doch schon gefragt ob ihr Rum da habt..ansonsten irgendwas anders starkes...",entgegne er und zog die Augenbrauen etwas zusammen. Klar hier waren einige Leute,aber so leise hatte er nicht gesprochen.
Er wand den Blick vom Barkeeper ab und spielte mit einer Servierte die auf der bar lag. //Leah schläft in meinem Bett...//, dachte er kurz und lächelte leicht vor sich hin. Vielleicht war sie es wert noch hier zu bleiben. Sie war die erste der er sich nahe fühlte. Sie hatte ähnliches durch gemacht wie er und ihre Ausstrahlung. Wie konnte ein einzelner Mensch nur so viel wärme und Freude aus strahlen? Auch wenn sie geweint hatte,sie strahlte viel positives aus. Eine Kämpfernatur wie er selbst.
Seine blauen Augen flogen hoch als der Barkeeper ihn an sprach. // Er hat genauso schöne Augen wie sie..//, schoss es ihm unvermittelt durch den Kopf. Er verdrängt den Gedanken ganz schnell und ließ die etwas zerknüllte Servierte los. " ich bin vor ein paar Tagen in der Stadt angekommen.. keine Ahnung ob ich bleibe...",antwortete er ihm und zog wieder leicht die Stirn kraus als er das piepen hörte. Es hielt nicht lange an,aber es hörte sich an wie eine leise Rückkopplung. Max kannte diese Geräusch konnte es aber gerade nicht zu ordnen.
Erst jetzt fiel ihm auf dass der Barkeeper sich auf einer Krücke stützte. //Komische Barkeeper..//
"Uhh was haste da gemacht?", fragte er nach und wies auf die Krücken.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySa 11 Jul - 22:23

Ach ob wir Rum da haben, hat er gefragt. Mein Gott, Luca, du bist ein Trottel.
„Sorry. Ich habe was anderes verstanden.“ Ich schüttle lachend den Kopf.
Wenn ich Lippen lesen, wie Leah, könnte, hätte ich wohl weniger Probleme. Aber das kann ich ja leider nicht. Ich hole eine Flasche hervor, die unter der Theke steht. Keine Ahnung, was das für ein Zeug ist. Laut Etikett ist Alkohol drin, wird schon passen. Der Typ spielt mit einer der herumliegenden Servietten. Ich schiebe ihm das Glas hin und frage, ob er nur auf der Durchreise ist. Ich scheine ihn aus seinen Gedanken gerissen zu haben, so wie er mich anschaut. Er erwidert, dass er vor ein paar Tagen in die Stadt gekommen sei und noch nicht wisse, ob er bleiben würde. Ich betrachte ihn genauer als er den Blick hebt. Der Bereich um seine Nase herum ist voller Blutergüsse und Schwellungen. Der Typ bedeutet Ärger und das lasse ich in meiner …. ahm.. Alaskas Bar nicht zu. Ich beobachte ihn misstrauisch. Er hat das Piepen anscheinend gehört, denn er sieht mich an und fragt dann, was mir passiert wäre. „Kriegsverletzung, was denkst du denn?“ meine ich sarkastisch. Alter, reiß dich zusammen und verscheuch nicht ihre Gäste. Aber es geht den Typen überhaupt nichts an, was ich gemacht habe. Es piept wieder. Och dieses dämliche Teil. Ich schmeiße es gleich aus dem Fenster. Ich überspiele das Geräusch und tue so als wenn ich es nicht hören würde. „Das gleiche könnte ich dich fragen. Was mit deinem Gesicht passiert ist aber eigentlich interessiert es mich nicht. Ich weiß nur eins, Ärger können wir hier nicht gebrauchen, wenn du irgendeine linke Nummer geplant hast.“ Ich spreche im ersten Ton aber ohne jegliche Drohung in der Stimme. Ich weiß, dass ich in meiner Verfassung keine Chance gegen irgendwen habe. Sei nett zu ihm, flüstert Leah in mein linkes Ohr.
„Oh ok.“ beginne ich leicht genervt. „Ich wurde von einem Tier angefallen, wenn du es unbedingt wissen musst.“ Wenn er jetzt lacht, fliegt er raus. Wie willst du das anstellen? Ihn mit deiner Krücke zur Tür rausprügeln? Der Typ lacht sich schlapp. „Und was hast du für ne spannende Story zu erzählen?“ frage ich und trinke einen Schluck aus meinem Wasserglas. „Du wirst ja wohl kaum gegen eine Wand gelaufen sein.“ füge ich mit einem leichten Schmunzeln hinzu. Ich stelle das Glas wieder vor mir auf die Bar. Sprich lauter, füge ich in Gedanken an. Der Lautstärkepegel in der Bar hebt sich an. „Hey ihr dahinten, leiser, sonst fliegt ihr raus, kapiert?“ brülle ich ein paar kleine Kinder an, die am Billard-Tisch, einen Streit angefangen haben. Sie sehen mich erschrocken an. Die Drohung zeigt Wirkung. Fürs erste sind die Kinder leise. Ist ihr Glück. Ich wende meinen Blick wieder dem Fremden zu. „Da hat deine Freundin sicher nen Schreck gekriegt als sie dich zum ersten Mal mit der Verletzung gesehen hat, oder? Sieht ja übel aus. Und ich dachte schon, ich hätte die Arschkarte gezogen, mit meiner Bissverletzung.“ Es piept wieder kurz. Stell es aus. Nein, wenn ihn das Piepen stört, hat er Pech gehabt. Dann soll er halt gehen. Ich gebe mir jetzt nicht die Blöße und wechsele diese blöde Batterie vor dem Fremden. Dass, ich mit Krücken unterwegs bin, ist schon Schwäche genug. Soviel Ruhe könnte ich in der Bar gar nicht schaffen, dass ich ihn ohne Hilfe verstehe.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMo 13 Jul - 20:49

Endlich stellte der Barkeeper ihm Alkohol vor die Nase,auch wenn es kein Rum war. max war es heute gleich. Er brauchte jetzt etwas zu trinken um wenigsten irgendwie ruhe in seien Kopf zu bekommen. Maria,dieser Penner aus dem Krankenhaus, leah und seine Planlosigkeit machten ihn einfach gerade zu schaffen.
Er hob die Augenbraue und sah den Barkeeper sehr kritisch an. " ist klar...ist auch eigentlich egal..", antwortete er auf das Kommentar mit der Kriegsverletzung. Der Typ hatte ja immer hin mit dem Smaltalk angefangen, da sollte er jetzt nicht frechen werden.
max nahm einen schluck aus dem Glas und spürte das brenne in seiner kehle. Er hatte nicht wirklich lust auf quatschen oder Stress. den hatte er in letzten Tagen schon genug gehabt. nein jetzt wollte er einfach nur den Kopf frei kriegen.
dementsprechend genervt sah Max den Barkeeper an als der ihn ziemlich unfreundlich anpampte keinen Stress zu machen. Max verdrehte die Augen genervt. " Bist ja nen richtig netter! ich will einfach nur einen Trinken und kein Stress..", stellte max fest und nahm noch ein Schluck. " Mich interessiert dein Geschichte genauso wenig..du hast mit dem verdammten Smaltalk angefangen... nur weil ich ne gebrochen Nase habe heißt es nicht dass hier her komme um mich zu prügeln..", fügte er hinzu.
//ich hab mich hier nur hin gesetzt und der Penner unterstellt mir gleich sonst was..wenn der das bei jedem seiner Kunden macht würde es mich nicht wundern wenn die bar irgendwann leer ist..//, dachte max sich und hörte dem Typen nicht mehr so wirklich zu. Der Typ war wahrscheinlich so ein ähnlicher Stressmacher wie diese typ aus dem Krankenhaus..nur in etwas netter.
" ne muss ich nicht unbedingt wissen haste recht...",bestätigte er ihn als der Barkeeper ihm davon erzählte wie er von einem wilden Tier angefallen wurde. " was für wilde Tiere gibst den in Neuseeland die dich angreifen könnten?", harkte er dennoch nach und trank noch einen schluck.
" keine wand.. so ein type im Krankenhaus ,der ein ziemlich große Klappe hatte..er sieht aber genauso aus wie ich..",antworte Max und sah dem andren wieder in die Augen. // leahs Augen..//,schoss es ihm wieder durch den Kopfe und fuhr sich durchs haar. diese Mädchen machte ihn wirklich verrückt.
"Mein Begleitung hat mir geholfen die Nase zu richten und mein Schwester hat ein Anfall bekommen... wir sehn uns nach Jahren wieder und ich seh aus als wäre ich unter ein auto geraten... Wenigsten hindert meine Nase mich nicht am laufen..", entgegnete er und grinste etwas schief.
Wieder hörte er dieses Piepen und konnte es immer noch nicht recht zu ordnen. Es hörte sich wirklich nach einer Rückkopplung an , wie von einem Hörgerät.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 15 Jul - 9:59

Meinen Spruch mit der Kriegsverletzung nimmt er gelassen hin. Was keine Reaktion? Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, aber na ja. Dabei wirkt er wie ein schlagfertiger Typ.
Ich bin ganz ein netter? Ich nicke bestätigend und lache, da ich weiß, dass es ironisch gemeint ist. Er will keinen Stress? „Schön dann sind wir schon zwei.“
Ich beobachte wie er langsam das Glas leert.
„Reg dich wieder ab. Ich muss hier vorsichtig sein, wenn du verstehst, was ich meine.“ versuche ich zu beschwichtigen. „An meiner Stelle wärst du auch vorsichtig. Wollt nicht sagen, dass du ein Schläger oder sowas bist aber wie ein Boxer nach der 5. Runde siehst du leider trotzdem aus. Wo du es schon ansprichst. Gestern war son Typ hier, der ein bisschen Ähnlichkeit mit dir hatte der schon. Bloß die Haare waren blond oder so. Na ja der hat jedenfalls gleich einen auf dicke Hose gemacht und gedacht er könnte sich mit mir anlegen. Aber ein anderer Gast hat ihn dann für mich rausgeschmissen. Bin ja grad ein bisschen unpässlich.“ Es piept wieder. Ruhe!
Was es für wilde Tiere in Neuseeland gibt? „Na ja wild wäre vielleicht der falsche Ausdruck. Der Mistköter hatte wohl schon nen Besitzer. Was tut man nicht alles wenn man Hunger hat.“ Ich gehe aber nicht weiter auf die Geschichte ein. Ich muss ja nicht jedem alles erzählen. Dann erzählt er von einem Typen im Krankenhaus, der ihn angegriffen hätte. „Vielleicht derselbe?“ mutmaße ich. Der Blick, den er mir zwischen durch zuwirft, gefällt mir aber gar nicht. Welcher Kerl sieht einem anderen Kerl ständig in die Augen? Ist der Kunde schwul oder was?! „Alles okay oder warum guckst du mich an, als käme ich vom Mars?“ frage ich skeptisch, als er mich wieder so seltsam ansieht. Er berichtet mir, dass seine Begleitung beim Richten seiner Nase geholfen hätte und seine Schwester einen Anfall bekommen hätte. „Hahaha. Da hab ich schon bessere Sprüche gehört." erwidere ich auf den Spruch, das seine Nase ihn wenigstens nicht am Laufen hindert. „Ich weiß, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Schwester! Allein das Wort löst wieder die Erinnerung an meine eigene Schwester aus. Leah, wo bist du? Ich seufze leise. „Schön, dass du sie wiedergefunden hast.“ meine ich halb niedergeschlagen, wobei ich mich eigentlich wirklich für den Fremden freue. Man hört es einfach zu oft in letzter Zeit, dass Familien getrennt werden und man sich nach Jahren wiedersieht, ist das doch super. „Sie hat sich sicher gefreut dich wieder in ihre Arme schließen zu können.“ vermute ich ins Blaue hinein. Ob ich meine Schwester auch mal wiedersehe? Nein. Sie lebt nicht mehr. Schon vergessen? Wie könnte ich das? Ich werde sie nie vergessen. Es ist als wenn ein Teil von mir gleich mitgestorben wäre. Chosen! Wie ich sie hasse. Dem ersten dem ich begegne werde ich eine verpassen, egal ob Mann oder Frau. Diese Ratten haben mir den wertvollsten und wichtigsten Menschen in meinem Leben genommen. Ich balle die Faust unter der Theke. Es piept wieder. Kann der Typ mal kurz wegsehen, damit ich das Hörgerät doch ausstellen kann? Wenn ich mir jetzt ans Ohr packe, ist das doch viel zu auffällig, oder? Außerdem könnte ich ihn dann noch schlechter verstehen. Er redet ziemlich leise. Ich habe jetzt schon Probleme ihn klar und deutlich zu verstehen. „Hast Glück gehabt sie lebend wiederzusehen, denke ich. Das Glück haben wir nicht alle. Unsere Geschwister lebend wiederzusehen, meine ich.“ sage ich ziemlich melancholisch gestimmt.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 16 Jul - 13:47

Max hatte schlicht weg keinen nerv sich jetzt mit irgendeinem Typ an der Bar rum zu schlagen. er war in Gedanken und musste einiges für sich erst mal ins reine bringen. Der Barkeeper nervte ihn im Augenblick ein wenig mit seiner Großmaulart.
" jeden General zu verdächtigen der ne Verletzung hast ist trotzdem nicht förderlich für dein Geschäft vor allem nicht so unfreundlich, Kollege..",entgegnete Max ein wenig genervt und nahm einen Kräftigen Schluck aus seinem Glas. Bei den Worten Blonder Kerl mit eingedellter Nase klingte alles in ihm. "Blonder Typ, arrogant wie nix und riesen Klappe? Das hört sich nach dem Typen an der mit die Nase gebrochen hat und ich ihm.. Sei froh dass du ihn hast raus werfen lassen... der W*chser bedeute nur ärger...bedrängt Frauen und so ne Späße..",fügte Max hinzu und grinste dann frech. seien Augenbraue flog in die Höhe als der Typ ihm von dem Hund erzählte,. " Nen Köter hat dich gebissen? Dann hoffe ich mal für dich dass er keine Tollwut hatte...", kommentierte er das ganze und stellte das leer glas auf den Tresen.
" ja eindeutig der selbe..blonde A*schl*cher mit großer klappe und gebrochener Nase gibt es sicher nicht viele hier in der Stadt!", bestätige max die Vermutung des Barkeepers und schenkte sich einfach noch etwas ein. der Typ sah nicht so aus als wenn es ihn stören würde.Die Bezahlung legte er gleich auf den Tresen,damit der Typ gar nicht erst meckern brauchte.
max merkte gar nicht dass er dem andrern ständig in die Augen sah. Er kam ihm einfach nur so verdammt vertraut vor. " hmm..sorry..du erinnerst mich irgendwie an jemanden... ein Mädchen das ich heute kennen gelernt habe...",murmelte er und hatte wieder leahs Gesicht vor Augen. " Sie hat die gleichen Augen wie du.. nur ihre sind größer und hübscher..", fügte Max gedankenverloren hinzu. Er musste wieder dran denken das Leah gerade ganz friedlich in seinem Bett schlief. Er senkte den Blick und schaffte es gerade noch so nicht rot bei diesem Gedanken zu werden. // Die hat mir echt den Kopf verdreht und das so schnell das ich mich nicht mal wehren konnte..//
max schreckte erst aus seien Gedanken als der Barkeeper niederschlagen ihm zum wiederfinden seiner Schwester gratulierte. " Oh ja.. sie hat s ich sehr gefreut.. wir waren 5 Jahre getrennt.. mein Zwillingsschwester...es ist immer noch komisch sie so erwachsen zu sehen..", gab Max zu und sah den Barkeeper an. " wir haben uns beide sehr verändert.. ich bin einfach froh, dass es ihr gut geht..",sprach Max und bemerkte wie sein Gegenüber trauriger wurde.
" Nein leider haben nicht alle das Glück..das Mädchen das ich heute kennen gelernt habe vermisste ihre Brüder auch..einer ist wohl völlig durch geknallt und ihr andre Bruder ist wohl noch bei den Chosen als Gefangener.....Leider wurde viel zu viel Familien in diesem Chaos getrennt..", max seufzte und strich sich durchs haar. " ich würde ihr gerne Helfen...sie hat so viel durch gemacht..und sie ist so ein wundervoller Mensch..",murmelte Max mehr zu sich selbst. Er wollte Leah einfach gern mehr lächeln sehen, glücklich.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyFr 17 Jul - 9:42

„Hast vielleicht recht, Kollege.“ Ich betone das Wort „Kollege“ besonders. „Und es nicht mein Geschäft. Ich stehe hier nicht aus Privatvergnügen, glaub mir.“ Mein Geschäft? Einen Teufel würde ich tun, in so ner Zeit ne Bar zu eröffnen, da hat man es ja nur mit Spinnern und Verrückten zu tun.
„Die Beschreibung passt exakt. Dann wird’s wohl der gleiche Typ gewesen sein. Ich sollte lieber froh sein, dass ich Unterstützung hatte, allein wäre ich wohl kaum gegen diesen aggressiven Typen angekommen. Und ich kann es nicht haben, wenn Kerle Frauen bedrängen.“
Als ich ihm von dem Hund erzähle, der mich gebissen hat, grinst der Typ frech.
„Ja ein Köter hat mich gebissen. Ich weiß, dass das lustig klingt, ist es aber nicht. Ich wäre fast an ner Blutvergiftung draufgegangen. Die Besitzerin der Bar hat mir das Leben gerettet.“ Ich nehme mir ein Glas und schenke mir etwas aus der Flasche ein. Ich leere das Glas in zwei Zügen. Mein ganzer Mund brennt. „Bäh, das Zeug ist ja widerlich“ meine ich und verziehe das Gesicht. Er leert das Glas und schenkt sich selbst noch einen ein, nachdem ich die Flasche wieder auf den Tresen gestellt habe. Dann legt er seine Bezahlung auf den Tisch. Ich schiebe sie ihm wieder hin und meine: „Geht aufs Haus aber erzähl es keinem.“ Auf meine Frage, warum er mich ständig anstarren würde, meint er ich würde ihn an ein Mädchen, dass er kennengelernt hat, erinnern.
„Ich erinnere dich an ein Mädchen?“ Ich hebe skeptisch die Augenbrauen. „So feminin sehe ich doch gar nicht aus.“ erwidere ich belustigt. Der Rest des Satzes geht unter weil der Typ zu undeutlich redet. Ich kneife die Augen zu und versuche mit aller Gewalt zu verstehen, was er sagt, vergebens.
„Ich kenne nur ein Mädchen, welches meine Augen hat… ähm hatte und die kannst du mit Sicherheit nicht getroffen haben weil meine Schwester nicht mehr lebt.“ sage ich betrübt.
Er erzählt mir dann von seiner Zwillingsschwester und dass sie sich in der Zeit, in der sie sich nicht sahen, ziemlich verändert hätten. Er hat auch ne Zwillingsschwester? Was für ein Zufall?  Ich schweife in Gedanken wieder ab und höre ihm eigentlich gar nicht mehr zu. Er nuschelt ganz schön, nebenbei bemerkt. Leah, was würde sie jetzt wohl tun, wenn sie noch leben würde? Ich würde gerne noch mal mit ihr reden. Mein Gesicht wird trübsinniger. Reiß dich zusammen, Luca. Ich schlucke kurz und sehe ihn wieder an.
So wie er die Geschichte des Mädchens erzählt, könnte man denken, er redete von mir und Leah. Was Luke macht, weiß ich ja nicht aber er und durchgeknallt? … - nein - …das klingt nicht nach Luke.
Dann redet er nicht nur undeutlich, nein, er wird immer leiser als wenn er mit sich selbst reden würde. Ich neige den Kopf nach rechts aber seit mein linkes Ohr auch schlechter geworden ist, hilft das auch nicht immer. Es piept wieder. Ich krieg hier noch ne Krise. Egal wie widerlich das Zeug schmeckt. Ich fülle mein Glas und setze erneut an. Ich halte inne. „Was für ein lustiger Zufall. Ich hatte auch ne Zwillingsschwester und nen älteren Bruder.“ Denn mehr als ein Zufall kann es nicht sein, obwohl es einige Parallelen zu meinem Leben gibt. Warum sollte Luke durchgeknallt sein? Inwiefern? Und Leah doch am Leben? Im Camp hat man mir erzählt, dass sie gestorben ist. Vielleicht lügt der Typ aber auch. Aber woher hat er dann die Informationen über meine Familie?
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySo 19 Jul - 13:42

Max musste schmunzelt als der Typ ihn genauso schlagfertig antworte, jedoch nicht so aggressiv wie der blonde aus dem Krankenhaus es gemacht hatte. So ähnlich sie sich auch irgendwie waren, der Barkeeper hatte ne große Klappe , wie er selbst, aber schlug nicht gleich zu und war auch nicht übermäßig aggressiv. Er war mehr wie er selbst, frech und wenn es sich bot nicht verlegen das ganze auch körperlich zu klären. Wäre Max ein wenig besser drauf, hätte er sich sicher einen lustigen Abend mit dem Barkeeper gemacht. Aber er war nicht wirklich in Partylaune. Es schwirrte ihm ein fach zu viel durch den Kopf, das er irgendwie sortieren konnte. Er hasste es sich unsicher zu sein. das war einfach nicht seien Art. Er wusste normalerweise genau was er wollte und wo der Weg hin gehen sollte,aber jetzt war irgendwie nichts so wirklich klar.
"Schulden? beim Besitzer?", harkte Max mit einem kleinen lächeln nach und entblößte dabei kurz seine weißen Zähne. es gab ihm einen schelmischen Gesichtsausdruck.
" der Typ ist die Pest ein absolutes selbstverliebtes A*rschl*ch und ein Feigling vor dem Herren... hat mir das größte Vergnügen bereiten seien Model-Fresse mal ein wenig zu verschönern... Kommt er noch mal schmeiße ich ihn mit vergnügen raus für dich..", entgegnete Max knurren und sein Blick verfinster sich kurz. Den Kerl hatte er echt gefressen und sollte der sich noch mal vor seiner Nase rumtreiben, würde er ihm noch eine verpassen.
"Na lustig finde ich das auch nicht unbedingt...Schon gar nicht ne Blutvergiftung hast echt glück, dass du nicht drauf gegangen bist.. hab ich schon ein paar mal gesehen.. kein schöner Tod..", entgegnete max ernster und nahm einen weitern Schluck aus einem wieder vollen Glas. Er hatte leider so einiges gesehen was er nie hätte sehen wollen. Tod an Blutvergiftung war da noch harmlos gewesen. Es gab Dinge die verfolgten ihn regelrecht, vor allem in seinem Schlaf. Natürlich hatte er auch schön Erinnerung an die Asen und auch Menschen dort die er immer noch mochte. Aber sie waren grausam, ihr Lebensweise,war so fremd so seltsam und so brutal. Der Tod und Qual hatte einen anderen Stellenwert für sie. Einen den er nie hätte begreifen können und der ihm einfach nur wie Terror vorgekommen war. Er verstand bis heute nicht wie jemanden wie George sich mit Freuden den Asen angeschlossen hatte. er war so ein guter Mensch gewesen und alles andre als gewaltbereit. vielleicht hatte es an dem unendlichen vertauen gelegen das der Jarl ihm entgegengebracht hatte. Die George und der jarl hatten ein sehr besonder Beziehung gehabt, er schien irgendwie einen Draht zu diesem verschlossen Menschen gefunden zu haben.
Sein Aufmerksamkeit richte sich wieder auf den Barkeeper als der sein Glas leerte und anmerkte das es sche*ße schmeckte. Als er sich dann trotzdem wieder was ein goss fing max an zu lachen. " schmeckt sche*ße aber besser als nix, wa..!", lachte er und nahm seine Bezahlung wieder. " Danke man..mach ich nicht..das nächste mal geb ich ein aus.. ich hab im Krankenhaus recht guten Fussel gefunden..der schmeckt deutlich besser als der Kram hier..",versprach Max und nahm noch eien schluck. Das Zeug brannte im Mund in der kehle,aber hatte kein unbedingt guten geschmeckt. es war halt Alkohol.
"na..das kam jetzt irgendwie falsch rüber ich weiß..",max kratze sich am hinter Kopf und grinste breit. " Also ich mein damit das du ihr ähnlich bist..halt von den Augen her..nicht weil du feminin bist sondern einfach weil ihr euch irgendwie ähnlich seht..",antworte er und hoffte, dass er sich gerade nicht noch mehr rein redet. Er wollte echt nicht, dass der Typ dachte er würde auf ihn stehen. Das tat er nämlich ganz und gar nicht, völlig egal ob er so ähnliche Augen hatte wie Leah.
"Das tut mir leid man.. Sie sieht dir aber schon ähnlich und sie hat auch Brüder..ein Zwillingsbruder und ein älteren Bruder..hab leider vergessen wie die heißen..aber sie trägt ne Kette von ihrem Bruder..daran erinnre ich mich..sie ist echt das süßte Mädchen das ich kenne.. große braune Augen und langes braunes haar, das sich leicht wellt...sie hat ne Wahnsinns Ausstrahlung..", sprach Max , ohne zu merken, dass er dem Barkeeper gerade ordentlich einen vor schwärmte.
" Ich glaub wegen ihr werde ich doch hier bleiben...", fügte er hinzu und starrte ein bisschen ins Nichts. Vor seinem Innernauge sah er leah die in seinem Bett lag und schlief. Wie ein Engel hatte sie aus gesehen. Erst das piepen holte ihn wieder aus seine Gedanken. " sag mal trägst du ein Hörgerät oder so? ich kann dieses piepen.." fragte max,als der Typ fast in sein Gesicht kroch mit seinem Ohr.
Als der ihm dann erzählte er habe auch eine Zwillingsschwester und nen älteren Bruder klingten sämtlich Glocken in ihm. " Heißt sie zufällig Leah?", fragte er vorsichtig nach.
//wenn er jetzt Ja Sag fresse ich einen Besen...//, dachte er sich und sah ihn erwartungsvoll an. es waren einfach zu viele Zufälle, er musste Leahs Bruder sein.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptySo 19 Jul - 15:49

Schulden? Ich? „Nö, nö.“ Ich winke ab. „Der Besitzer ist ehrlich gesagt eine scharfe Sie, wenn du verstehst was ich meine.“ Ich zwinkere ihm zu. „Sie hat mir mit meiner Verletzung geholfen und jetzt will ich ihr bei der Erfüllung ihres Traums“ Ich deute um mich herum. „helfen.“ Er grinst mich an.
Als er mir von dem Typen aus dem Krankenhaus erzählt, verfinstert sich sein Blick. Oh, na auf den scheint er echt nicht gut zu sprechen zu sein. „Die mit der größten Fresse sind doch meistens Feiglinge.“ erwidere ich gelassen. „Aber schön, dass du ihm eine reingehauen hast. Verdient er nicht besser. Hat gestern ein paar unserer weiblichen Gäste bedrängt. War doch froh, dass ich Hilfe hatte. Als hilflos würde ich mich nicht bezeichnen aber ganz auf dem Damm bin ich ja doch nicht.“ Als ich von meiner überstandenen Blutvergiftung erzähle, legt sich ein wenig Sorge in sein Gesicht. „Joa, ich hatte wohl Glück. Ich betrachte es als zweite Chance.“ Kein schöner Tod?! „Na ja einen schönen Tod gibt’s glaub ich in unserer Welt nicht, obwohl selbst vor dem Virus gabs das wohl nicht.“ füge ich nachdenklich hinzu. „Aber ich hab auch schon ein paar draufgehen sehen. War selbst ein Sklave bei diesen Zoot-Bastarden.“
Als ich das Glas leere und das Gesicht verziehe, lacht der Typ. Besser als nix? „Joa besser als nix. Das Zeug ist echt das letzte. Gibt nich viele die sich hier betrinken. Jetzt verstehe ich auch warum.“ grinse ich. Ich proste ihm zu, als ich das Glas wieder gefüllt habe und erheb es erneut. „Ich bin übrigens Luca.“ Wenn wir uns schon so gut verstehen. „Hast du auch nen Namen?“ Er berichtet mir, dass er im Krankenhaus recht guten Alkohol gefunden hätte. „Klingt gut. Wohnst du jetzt im Krankenhaus?“ Mir brennt immer noch der Mund davon. Ich lasse das Glas sinken. Ich muss laut lachen als er sich am Hinterkopf kratzt und sich eingesteht, dass das ein wenig falsch rüberkam. „Ein bissel schon. Dachte schon, du willst mich aufreißen oder so.“  Er meint wieder, ich hätte eine verblüffende Ähnlichkeit mit seiner Bekanntschaft. Ich winke wieder ab. „Ich weiß ja nicht was das für ein Mädchen ist, was du da kennengelernt hast aber ich wurde nicht bei der Geburt vertauscht und ich habe auch keine weiteren Geschwister von denen ich nichts weiß, also kann das nicht sein.“ Er berichtet, dass das Mädchen auch einen älteren Bruder und einen Zwillingsbruder hätte. Sie trägt eine Kette von ihrem Bruder bei sich?! Nein, das kann doch nicht sein oder? Ich falle aus allen Wolken. Nervosität steigt in mir auf. Kann es…? Ist es wirklich Leah von der der Typ hier redet? „Sieht die Kette vielleicht wie die hier aus.“ Ich greife unter mein Shirt. An meinem Hals trage ich Leahs Kette. Der kleine, silberne Anhänger blitzt im Licht auf. Ein kleines „L“ unser gemeinsamer Anfangsbuchstabe. Die Beschreibung passt, die Geschichte, das muss einfach meine Schwester Leah sein. Haben die Chosen mich doch belogen? Ist Leah doch noch am Leben? Er schwärmt ja richtig von ihr. Steht er etwa auf sie? Ruhig Blut. Ihr habt euch jetzt wie lange nicht gesehen? Zwei Jahre? Drei? Sie ist erwachsen geworden. Dass sie sich verliebt ist ganz normal. Aber als Bruder hat man doch ein Mitspracherecht oder nicht? Wir scheinen beide tief in Gedanken zu sein, dass uns erst das Piepen meines Hörgeräts wieder aus der Ferne zurückholt. Er fragt mich ob ich ein Hörgerät trage. Ich nicke reumütig. „Ja leider. Ich kanns ausschalten damits nicht mehr piept aber dann verstehe ich dich noch schlechter. Die blöde Batterie ist am Ende ihrer Kraft.“ Ich neige kurz den Kopf damit man es sieht. „Auf der anderen Seite bräuchte ich wohl auch eins aber HNO-Ärzte gibts ja nich mehr."
Er sieht mich verwundert an, als ich meine, dass ich auch eine Zwillingsschwester und einen älteren Bruder hätte. Ich werde wütend als er mich fragt, ob sie Leah heißen würde. „Woher weißt du das?“ Ich haue mit der Hand auf den Tresen. Stalkt der mich oder was? Das kann er alles gar nicht wissen. „Wer hat dir von ihr erzählt?“ füge ich fauchend hinzu. Der will mir erzählen. Er kommt ganz zufällig in diese Bar und trägt Informationen über meine tote Schwester mit sich rum. Ein paar zu viele Zufälle für mich. „Deine neue Bekanntschaft? Wenn ja, dann ist sie eine Betrügerin und eine Lügnerin. Spielt sie die Gehörlose wenigstens überzeugend? Frag sie mal, ob ihr einer abgeht, wenn sie die Identität von Toten annimmt und andere damit konfrontiert.“ Einige Gäste sehen mich erstaunt an und flüstern weil ich mit erhobener Stimme rede. „Was glotzt ihr so blöd?“ Sie drehen sich weg und tuscheln weiter.
Ich brauche jetzt doch was zu trinken. Aber nicht dieses widerliche Zeug. Leider haben wir nichts anderes. Also kippe ich mein Wasser in einem Zug herunter und lasse das Glas etwas zu hart auf dem Tresen aufkommen. Es kriegt einen Knacks. Super wieder ein Glas zerdeppert. Alaska wird sich freuen.
Dann schlägt meine Wut wieder in Verzweiflung um. „Meine Schwester heißt Leah aber dein Mädchen kann nicht die gleiche sein. Meine Schwester lebt nicht mehr. Verstehst du? Sie ist tot.“ Aber ich bin nicht wütend auf ihn sondern eher seine neue Bekanntschaft, die sich als Leah ausgibt, warum auch immer sie das tut. Ich hatte soweit mit Leahs Tod abgeschlossen, dass ich damit leben konnte. Wer ist dieses Mädchen, dass beschlossen hat, das ich nicht einfach so weiterleben darf? „Ich will dich nicht rausschmeißen.“ meine ich im ruhigen Ton, ohne aufzublicken. „Aber ich würde dich jetzt bitten zu gehen.“ Auch wenn mich bisher gut verstanden habe mit dem Typen. Ich will nichts mehr hören oder sehen. Er soll gehen. Und am besten nicht wieder kommen. Ich nehme die Krücken auf und humple nach draußen. Ich brauche frische Luft. Draußen lasse ich mich auf die Bank fallen. Die Krücken schmeiße ich vor mir auf den Boden. Ich atme tief durch. Fahre mir mit den Händen durchs Gesicht und stütze meinen Kopf auf meinen Händen ab. Meine Ellenbeogen ruhen angewinkelt auf meinen Knien. Ich starre in die Ferne und beobachte ein paar kleine Kinder beim Fußball spielen. Ein kleines Mädchen mit dunklen Zöpfen ist auch dabei. Sie sieht Leah entfernt ähnlich. Aber anstatt der kleinen Kinder sehe plötzlich meine Geschwster und mich beim Basketball spielen. Leah war ein ganzes Stück kleiner als ich. Ich musste sie immer hochheben damit sie überhaupt den Korb trifft. Luke und ich haben sie meist gewinnen lassen. Sie hat sich immer so gefreut. Ich höre noch ihr lautes fröhliches Lachen, dass durch ihren Akzent en wenig anders klang als das anderer Mädchen aus der Nachbarschaft. All diese Erinnerungen an meine und ihre Kindheit, die sich in meinem Kopf drehen. Ich blicke nach unten auf meine Füße, den Kopf immer noch auf meine Hände gestützt. Sie kommt nicht wieder, Kumpel. Sieh es ein. Du musst weitermachen. Auch wenns schwerfällt. Leah würde nicht wollen das du dich so hängen lässt. Ich muss mich zusammenreißen. Ich hatte nich mal vor, ihn so anzuranzen. Wir hatten uns immerhin gut verstanden, bis er die die Geschichte seiner neuen Freundin auf den Tisch gepackt hat. Was hat dieses Miststück ihm alles über mich und meine Familie erzählt? Und woher hat sie die ganzen Informationen? Eine ehemalige Chosin, die sich einen Spaß draus macht, andere Menschen zu verletzen?
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 22 Jul - 18:55

//keine Schulden also sondern eine schöne frau..wie bei mir..// dachte max und nickte verstehen. " jap kann ich verstehen ..", meinte er und lauschte dem aufgeweckten Barkeeper weiter.
Sie schienen in einigen Sachen einer Meinung zu sein. Der Typ war ein Feigling und hatte die gebrochen Nase mehr als nur verdient. " Ekle...flirten ist ja nix gegen zu sagen,aber bedrängen..einfach widerlich... Sollte ich den noch mal sehen..",Max ließ die Drohung unausgesprochen,aber an seinem Gesicht war zu sehen das er diesen Typen einfach hassen musste. Schon vom ersten Moment an war einfach nur ätzend gewesen.
"man die Zoot-spinner müssen echt nen ganzen Stall voller Sklaven haben..",murmelte er und trank einen weitern schluck.
" ich war nen Sklave aber nicht bei den zoot-Spinnern... und naja.. ich finde es ist schon ein unterschied langsam und qualvoll zu sterben,als schnell und schmerzhaft..letzteres würde ich vorziehen..",meinte Max diese mal deutlicher.
Er fing an zu lachen als der Barkeeper anmerkte das wegen dem Fussel so wenig Leute hier waren und sich betranken. " Ja man.. das wird wahrscheinlich sonst zum desinfizieren genommen und nicht zum trinken.", lachte er und klopfte dem andren auf die Schulter. " klar..ich bin max.. freut mich Luca..", stellte er sich vor und trank noch einen Schluck von dem grausamen Zeug. es schmeckte wirklich wie Knüppel auf den Kopf,aber besser als nichts. " Ich zeig deiner Flamme mal wie man guten Alkohol ansetzt, dann kommen vielleicht mehr um sich zu besaufen..",schlug er vor und ließ sich auf seinen Hocker sinken. " ne.. ich wohne jetzt erst mal in der Mall..mal sehn ob ich da bleibe..aber langsam glaube ich da gibt es ein zwei Gründe für mich zu bleiben..",lachte er und leert sein Glas mit dem Teufelszeug. er schüttelte sich und verzog das Gesicht. " F*ck... das is echt hart..",fluchte er und sah dann Luca wieder an. Als der meinte er hatte erst gelaubt er wolle ihn auf reißen, versteinerte sich sein Gesicht kurz. " Nein..ich bin sicher keine sche*ß Schwuchtel",murrte er und merkte wie es innerlich in ihm rumorte . Da war diese klein fiese Stimme in ihm, die ihm ganz deutlich sagte,dass dem ja eigentlich nicht so war. Er hatte zwar Luca wirklich nicht anbaggern wollen,aber es gab Männer die er anziehend fand, mit den er zusammen seinen wollte wie mit einem Mädchen. Er goss sich noch etwas ein und stürzte den Alkohol runter. Nein, es durfte so nicht sein und er war auch nicht so. Er war ganz normal. Er stand nur auf Frauen und ganz besonders auf die eine. //Das stimmt nicht ganz Max.. und das weißt du..Frauen sind wunderbar,aber Männer auch..// Max schüttelte sich wieder und sah wieder zu Luca ohne wirklich mit bekommen zu haben wo rum es ging. Er nickte einfach, ohne Lucas Satz wirklich verstanden zu haben und sah dann auf die Kette mit dem L. " Ja..so eine trägt sie auch..genau die gleiche..verdammt..wenn ich ihr das erzähle flippt sie aus vor freunde..", meinte max begeistert. Es wäre wirklich wunderbar wenn leah ihren Bruder wieder bekam.
Er musste Leahs Luca sein, die Schwerhörigkeit von der er sprach, die Ähnlichkeit, die Chosen Vergangenheit und der Anhänger,das alles konnte kein Zufall mehr sein.
Als er ihm schließlich leahs namen sagte, sehr glücklich darüber dass er scheinbar ihren Bruder gefunden hatte, raste der aus. Er schlug mit der Faust auf den Tresen und wollte wissen von wem er das alles wusste. " Hey man..ich weiß das von Leah..okay..süß, braunhaarig, taub,die selben Augen wie deine nur in hübsch..", erweiterte max und schüttelte verwundert den Kopf. " sie ist sicher keine Betrügerin..f*ck man ,die seiht dir sehr ähnlich und sie hat mir einiges aus eure Kindheit erzählt..schon mal dran gedacht das man dich belogen hat? hast du den je ihre Leiche gesehen um ganz sicher sein zu können das sie tot ist?", fragte max nach, aber steiß auf taube Ohren und dieses mal nicht weil Luca schlecht hörte. " jaja..schon klar..ich geh..aber du solltest mich morgen in der mall besuchen klar!", sprach er ihn scharf an und sah ihn an. " Du kannst jetzt nämlich zwei Sachen machen, entweder dich verstecken und dir ein reden dass es keine Chance mehr für deine Schwester gibt und sie tot ist oder du schwingst deinen Arsch in die mal und sieht dir Leah an..entweder ist es deine Schwester oder sie ist eine verrückte chosin -Spinnernrin der du dann gern einen saftigen Einlauf verpassen kannst..klar!", schenkte Max ihm ein und zwar so laut das Luca es auf jeden Fall hören würde. Wenn Luca morgen nicht kam würde er Leah in zwei tagen in diese Bar schleppen,so viel stand fest.
Er schob sich von dem Stuhl und verließ noch vor Luca, dem sturen Bock, die Bar.
Max wanderte zurück in die Mal und ging leiser in sein zimmer,auch wenn leah eh nichts hören konnte. Er setzte sich auf den Boden,neben der Matratze und sah kurz zu ihr. Sie eine Lügnerin? Sicher nicht, so schlecht waren seine Menschenkenntnis jetzt nicht und leah hatte ihn nicht belogen. Er musste leicht lächeln als er sie so friedlichen schlafen sah. " Ich hoffe du haste es bequem Prinzessin.. ich werde nämlich den Boden nehmen..", murmelte Max mehr zu sich und formte sich aus seiner Jacke ein Kopfkissen. Er gähnte ausgiebig und legte sich schließlich hin um auch ein paar Minuten Schlaf ab zu kommen.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDo 23 Jul - 19:17

Langsam werde ich wach. Ich öffne meine Augen. Wo bin ich? Ich blicke herab. Wo kommt die Decke her? Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und richte mich auf. Ein stechender Schmerz durchfährt meinen Kopf. Meine Hand fährt zu meiner Stirn. „Ahh.“ Der Schmerz geht genauso schnell wie er gekommen ist. Aber wo bin ich? Wessen Zimmer ist das hier und warum habe ich nicht in meinem eigenen Zimmer geschlafen?
Ich blicke mich um. Ich kann ein paar Regale mit allerlei Zeug erkennen. An der Wand lehnt eine Gitarre. Aus den Augenwinkeln nehme ich eine Bewegung wahr. Ich bin nicht allein. Ich sehe auf den Boden neben der Matratze. Da schläft ein Junge. Und da dämmert es mir langsam und die Erinnerung kehrt zurück. Das ist Max. Wir haben uns gestern kennengelernt. Aber wieso schlafe ich in seinem Bett? Ich bin so müde gewesen nach meiner anstrengenden Reise. Ich muss wohl eingeschlafen sein. Ob er mich zugedeckt hat? Ich lege mich auf die Seite, verschränke die Arme und lege meinen Kopf seitlich darauf. Max regt sich. Ich halte kurz den Atem an. Aber er dreht sich nur, dass er nun nicht mehr auf dem Rücken sondern auf der Seite liegt. Sein Gesicht ist mir zugewandt.
Er sieht so friedlich aus wenn er schläft, wenn man jetzt mal seine blaugrün angelaufene, geschwollene Nase ignoriert. Das sieht wirklich sehr übel aus. Es muss verdammt wehtun aber ihn scheint’s nicht wirklich zu stören. Mein Blick wandert zu seinem Brustkorb. Er hebt und senkt sich gleichmäßig. Da ist der Drang meine Hand auf sein Herz zu legen, um es schlagen zu spüren. Ich strecke die Hand aus, er regt sich und ich ziehe sie schnell zurück. Aber er schläft weiter und legt nur seine Hand unter sein Gesicht. Der Mund ist leicht geöffnet. Ob er schnarcht? Ich bewege mich so gut wie gar nicht, um ja kein eventuelles Geräusch zu machen, dessen ich mir nicht bewusst bin. Ich könnte noch ewig hier liegen und ihn beim Schlafen beobachten. Er sieht wirklich süß aus. Schade nur, dass man so seine wunderschönen blauen Augen nicht sehen kann. Ob ich ihn wecken sollte? Äh…nein. Lieber genieße ich weiter den Anblick.
Ich muss unwillkürlich an ein Märchen denken aber in dem ging es ja um eine schlafende Prinzessin, die von einem Prinzen wachgeküsst wurde. Ich kann nicht anders als in mich hinein zu grinsen. Das würde uns wohl beide noch mehr in Verlegenheit bringen, wenn ich ihn jetzt wachküsse, mal abgesehen davon, dass ich mich das nie trauen würde. Das wird nichts. Vergiss es. Ich drehe mich langsam auf den Rücken und starre die Decke an. Ich entsinne mich dessen, was Max gestern über seine Schwester gesagt hat, bevor die Situation eskaliert ist. Sie bedeutet ihm genauso viel wie mein Bruder mir. Und ich habe mich wieder einmal wie die größte Idiotin der Welt verhalten. Warum habe ich dieses blöde Zeichen nicht schon früher abgewischt? Aber ohne es fühle ich mich total leer, als wenn ich Luke’s Existenz verleugnen würde.
„Hey Kopf hoch, Leah-Maus. Vergiss Luke. Immerhin bist du in Max‘ Bett gelandet. Na, wenn das kein Erfolg ist.“
Ich „höre“ Luca’s Stimme selbst wenn ich sie nie gehört habe. In meiner Einbildung grinst er wie immer wenn ich an ihn denke. Ach Luca wo bist du nur? Denkst noch an mich? Oder suchst du vielleicht sogar nach mir? Oder hast du mich vergessen? Nein, das glaube ich nicht. Das würde er nicht. Ich drehe mich wieder auf die Seite und stütze meinen Kopf auf meinem angewinkelten Arm ab und sehe den schlafenden Max an. Maria hat ein Glück, dass sie ihn wieder bei sich hat. Auch wenn er vorgeschlagen, so etwas wie ein „Ersatz-Luca“ für mich sein zu wollen, ist es nicht dasselbe. Die Geste finde ich jedenfalls sehr nett, vor allem in Anbetracht dessen dass wir uns gerade kennen gelernt haben. Aber vielleicht hat er es auch nur gesagt, um mich zu trösten. Einfach so vieles an Max erinnert mich an Luca. Seltsam, als wenn die beiden bei der Geburt getrennt worden wären oder so. Ich denke schon, dass sie sich super verstehen würden. Seine Nasenflügel flattern. Ich glaube, doch dass er schnarcht. Ich muss grinsen. Als kleines Mädchen habe ich mir immer den Spaß gemacht und Luca geweckt, indem ich ihm die Nase zugehalten habe, bis er aufgewacht ist und habe mich währenddessen wieder schlafen gelegt. Als Revanche wurde ich gekitzelt bis ich kaum noch Luft bekam. Ob Max kitzelig ist? Nein, vergiss nicht, er ist nun mal nicht dein Bruder. Wenn man es genau betrachtet, ist er sogar eigentlich noch ein Fremder für mich.
Ob ich meinen Bruder auch irgendwann wieder in die Arme schließen kann? Hoffentlich bleibt Max wenigstens hier. Er hat ja gesagt, dass er es noch nicht wisse, ob er überhaupt hier bleibt. Wohin auch immer Maria geht, er wird folgen. Verständlich wenn ich Luca hier hätte, würde ich es genauso tun, egal was andere Menschen denken. Ich bin wohl der langweiligste Mensch der Welt. Warum sollte er ausgerechnet wegen mir hier bleiben? Schlag dir das wieder aus dem Kopf. Sicher hat er irgendwo eine hübsche, interessante Freundin. Warum sollte er dich wollen? Ich lege mich wieder auf den Rücken. Wenn er plötzlich aufwacht und ich starre ihn an, das wäre ja mehr als peinlich. Schon allein das ich gleich nach unserem Kennenlernen in seinem Bett gelandet bin, ist ja peinlich. Und ich weiß nicht mal wie ich überhaupt hier gelandet bin. Was ist passiert, bevor ich eingeschlafen bin? Ob er mich beim Schlafen beobachtet hat, so wie ich es gerade bei ihm gemacht habe? Irgendwer muss mich ja auch zugedeckt haben oder war ich das selbst? Ich weiß es nicht. Wieso habe ich dumme Nuss nicht in meinem Bett geschlafen? Zu seiner gebrochenen Nase holt er sich jetzt noch einen steifen Rücken wegen mir. Ob ich mich rausschleichen sollte? Aber wenn ich unbeabsichtigt Krach mache, wecke ich ihn doch und das ist genau das was ich vermeiden will. Er schläft doch so friedlich. Ich lege mich wieder auf die Seite und meinen Kopf auf meine verschränkten Arme. Vielleicht wacht er ja von selbst. Und ich könnte noch versuchen ein wenig zu schlafen. Ich atme tief durch die Nase ein und genieße es einfach Max so nah zu sein. So nah, wie ich es im Wachzustand wohl, nie erreichen werde. Ich habe schließlich ein Talent dafür nette Jungs von mir fern zu halten. Eher unbeabsichtigt aber egal. Wenn ich an den einzigen Jungen zurückdenke, der sich überhaupt je für mich interessiert hatte. Sein Name war Jeremy und er war für kurze Zeit in meiner Klasse auf der Kelston School. Er war nicht gehörlos sowie ich sondern nur sehr schwerhörig, man hätte es wohl schon fast als taub bezeichnen können, meinte er. Aber eine Rolle spielt das ja sowieso nicht. Sein Interesse an mir nahm jedoch schnell wieder ab. Ich weiß auch nicht wirklich wieso aber er fand es unangemessen, dass ich als Gehörlose tanze. Abgesehen mal davon, dass ich es ein paar Wochen später sowieso für immer an den Nagel hing, das Tanzen. Max scheint in dieser Beziehung anders zu sein. Er wollte mich ja gestern dazu ermutigen wieder zu tanzen. Oder fand er die Vorstellung eines gehörlosen tanzenden Mädchens einfach lustig? Nein, quatsch, so einer ist er nicht. Aber selbst Luca hatte da kein Glück. Auch er wollte, dass ich das Tanzen wieder aufnehme. Es geht einfach nicht. Max würde es nicht verstehen, warum ich es aufgegeben habe. Mir ist auch nicht danach mit ihm darüber zu reden.
Ich habe das Gefühl, für die kurze Zeit, weiß er schon zu viel über mich. Ich bin sonst nie so ein offenes Buch. Aber er hat eine ganz besondere Art. So witzig, so sympathisch, da komme selbst ich ins Reden. Und dann erst diese Lächeln. Zum dahinschmelzen. Seine Augen strahlen umso mehr wenn er lächelt. Ich seufze. Leah, diesen Jungen darfst du dir nicht entgehen lassen. Nur weil du mit Jeremy schlechte Erfahrungen gemacht hast, ist nicht jeder Junge so. Ich schließe wieder meine Augen. Vielleicht können wir ja irgendwas zusammen unternehmen. Wenn er nur endlich aufwachen. Ich öffne meine Augen wieder und sehe ihn an. Nein er schläft nach wie vor.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMo 27 Jul - 21:02

Dank des Rums schlief Max tief und fest, trotzdem es auf dem Boden nicht unbedingt bequem war.
Seine Schlaf begann Traumlos jedoch unruhig. max drehte sich von einer auf die andere Seite, ständig auf der Suche nach der bequemsten Postion zu schlafen.
Irgendwann gegen Morgen fand er einer Postion die für ihn am bequemsten war. Doch wie so oft in seinem Schlaf suchte ihn die Vergangenheit heim. Das was sonst tief im Innern vergaben war kam dann zu Tage gefördert:
__________________________________________________________________________________
Der kalte nasse Steinboden leis seine Füße langsam taub werden und ihm am ganzen Körper zittern. Es war dunkle und er stand in einem Gang,nur am ende war eine Tür. Sonst war nichts in dem kahlen Gang,die Wände bogen sich gespenstisch und ein leiser pfeifender Wind fegte durch diese Einöde. Max schritt fröstelnd den Gang entlang,ließ seinen blick ängstlich über die wände des Ganges gleiten. Die Tapete pellte sich von den Wänden und in der Dunkelheit,konnte er nur schemenhaft erkennen das es die gleiche Tapete war, die sie im Flur seines Elternhaus gehabt hatten.
"Max?Max wo bist du..", hörte er den Wind wispern und es war ihm so als würde er Marias Stimme erkennen. Er Schlang die Arme um seine Körper. Er trug nichts außer einer Unterhose, seine alte Dinounterhose die er als 11 Jähriger getragen hatte. Die Tür kam näher mit jedem zaghaften Schritt den er tat. Sein Herz raste und das Atmen fiel ihm plötzlich schwer. " Max? Komm endlich!", hörte er jetzt Nicolas fordernde Stimme,die in einem starken Windverwirbelung zu ihm getragen wurde. Nicolas? Sein Bruder war hier und seine Schwester. " Maria! Nicolas!", rief er ängstlich und verzweifelt. Die Wände wölbten sich immer bedrohlicher über ihn, wie eine Welle die gleich auf ihn nieder stürzten.
" Max! Lass mich nicht alleine Max!", hörte er Marias ängstliche Stimme. Er begann zu rennen,obwohl seine Füße schmerzen und der nasse Boden rutschig war. Er musste zu ihr kommen. " Maria! Ich bin hier..", keuchte er,seine Lunge brannte und sein Herz überschlug sich während er auf die Tür am ende des Ganges zu stürzte.
"Zu spät..du bist zu spät..wie immer viel zu spät Maximilian!", hörte er die höhnische Stimme seine alten Lehres und rannte nur noch schneller. Er sah Stern vor seinen Augen und alles in ihm krampfte sich schmerzhaft zusammen."Wäre er doch nur ein wenig so wie sein großer Bruder..",hörte er seine mutter sagen und griff nach der Türklinke. Die Wände des Ganges krachten und knackten bedrohlich und Putz bröckelte ab. " ich habe es dir gesagt ein Kind genügt du wolltest ja nicht hören!",hörte er die eiskalte Stimme seine Vaters. " Maria! Nicolas!",schrie er mit aller kraft und riss mit beiden Händen an der Türklinke, die schließlich ruckartig nach gab. Max stolperte ein paar Schritte rückwärts und kniff die Augen zusammen als das gleißend helle licht ihn traf. " Viel zu spät Maximilian. Ungenügend wie immer!",tadelte ihn sein Lehr abmal und seine Augen gewöhnte sich langsam an das Licht. Er stand im Wohnzimmer ihres Familienanwesens. Durch die riesigen Fenster brach das Licht und tauche den raum in warmes Licht. Der weiße Marmor-Boden gänzte im Sonnenlicht und fein Staubkörnchen tanzten im Licht,alles war still. Zu still. max hatte das Gefühl nicht mal einen laut erzeugen zu können wenn er gewollt hätte.
Es roch auch nach nichts,als wäre dieser Ort absolut nicht existent. max setzte einen Schritt in die all zu vertraute Umgebung und die Tür hinter ihm schlug krachend zu. Die Fenster sprangen in tausend Teile und der Himmel verfinster sich." max!,Du hast mich verlassen..mich im stich gelassen,du hast mich sterben lassen, du bist ungenügend, dein Bruder ist besser als du, wo bist du max..", strömte ein schwall an Stimmen auf ihn ein und er musste sich die Ohren zu halten. " Ich bin hier! Ich bin doch hier!", schrie er gegen die Stimmen lauthals an und fühlte immer mehr Verzweiflung in sich auf steigen. Er war allein hier niemand konnte ihm helfen. " Dein Schuld,es ist alles deine Schuld!",rief eine weiter zornige Stimme. " Du hast mich einfach liegen lassen!"
Max wirbelte umher,immer noch seine Hände auf die Ohren pressend. Es brachte nicht,es war als waren die Stimmen in seinem Kopf und pochten unaufhörlich gegen seine Schädeldecke.
"DU hast mich liegen lassen!",donnerte eine Stimme und als Max sich aber mal umdrehte sah er ihn. Jim, seine Boxtrainer den er gefunden hatte, tot in seinem Boxclub.Seine Haut war fahl, runzlig und hing teilweise in Fetzen an seinem Körper. " Du hast mich da verrotten lassen!",knurrte er und kam langsam auf ihn zu .
"Nein..nein Jim..",wispert Max ängstlich und wich zurück.[color=#66ff99] " Du hast uns auch zu rück gelassen..du bist so eine Enttäuschung..",hörte er ungewohnt gekrächzter Stimme seiner Mutter. Sie erschien recht von ihm mit seinem Vater zusammen. Beide waren voll erde beschmiert und ihre blauen Augen glommen ihm wüten entgegen. " Nichtsnutz...",zischte sein Vater und bewegte sich auf ihn zu. " Nein lasst mich..bitte lass mich",wimmerte Max und rannte nach links. Aus der Dunkelheit erschienen zwei weiter Personen. Nicolas und Maria. Nicolas hatte seinen Arm schützen um Maria gelegt, die sich an ihm fest hielt. " Komm her max...komm zu uns..",reif Nicolas ihm entgegen und lächelte,Maria sah ihn nicht an. " Nicolas..helf mir bitte..sie sind hinter mir her..", schluchzte Max und stolperte seinem Bruder entgegen. Nicolas lächelte,schenkte ihm eins seiner strahlenden Lächeln und schloss ihn in den Arm,sobald er da war. "max..warum warst du nicht da?", fragte er leise und drückte ihn schmerzhaft an sich. " Ich konnte nicht..ich war gefangen..Maria..", schluchzte er und sah in die Augen seiner Schwester die ihn kalt ansahen. " Du hast mich verlassen..du hast mich verraten!",zischte sie und erst jetzt sah er das Messer in ihre Hand mit dem sie ihm er stechen wollte. Nicolas hielt ihn fest, ließ ihn nicht los egal wie panisch er schrie und zappelte, er ließ ihn nicht los. Und von weiten hörte er die Toten die näher kam. " verlassen,verraten,Enttäuschung..",zischten sie einheitlich. Das Messer sauste durch die Luft und er sah Marias zu Fratze entstelltes Gesicht...

____________________________________________________________________________________

"nein.",keuchte Max und richtige sich schreckhaft auf. In seinem Kopf drehte sich alles, wie immer nach einem solchen Traum. " Fuck..",murmelte er und fuhr sich durchs haar. Er war in seinem vorläufigen Zimmer, in der mall. Diese Erkenntnis sickerte ganz langsam in sein bewusst sein. Sehr langsam nahm er die Kälte des Bodens war und den schmerz der von seiner Nase aus ging. Er war wirklich wach. max sah sich langsam um und bemerkte jetzt erst Leah, die auf seiner Matratze lag. Seine Hände zitterte immer noch und nur langsam schaffte er die Bilder zu verdrängen die diers Traum erzeugt hatte. Leah war wach,sie sah ihn an und Max koste es gerade alles an Kraft sich zusammen zu reißen. " Guten Morgen..",begrüßte er sie und lächelte sie leicht an, obwohl ihm nicht nach lächeln zu mute war.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyMi 29 Jul - 22:08

Als ich die Augen langsam öffne, nehme ich eine Bewegung neben mir wahr. Ich muss zunächst realisieren wo ich bin. Oh, anscheinend habe ich nicht in meinem eigenen Zimmer geschlafen. Ich bin in Max Zimmer. Habe ich wirklich die gane Nacht hier verbracht? Mit ihm? Ich blicke zur Seite auf ihn. Max scheint noch zu schlafen.
Mir wird gerade bewusst welcher Tag heute ist und ein unschönes Gefühl macht sich in mir breit. Traurigkeit legt sich auf meine Seele, wie ein dunkler Schleier umhüllt sie mich und droht mich zu ersticken. „Happy Birthday, Luca. Egal wo du bist. Ich hoffe, es geht dir gut.“ murmele ich vor mich hin.
Ich lehne mich wieder auf die Seite und beobachte Max weiter. Er scheint schlecht zu träumen oder so, jedenfalls wenn man seinen Bewegungen nach urteilt, die er im Schlaf macht. Er scheint auch vor sich hin zu sprechen. In solchen Moment möchte ich den Lautsprecher in meinem Kopf vollaufdrehen. Er nuschelt. Ich verstehe nicht, ob er etwas sagt wenn er überhaupt wirklich spricht.
Dann setze ich mich auf während ich weiter Max beobachte, der plötzlich die Augen aufschlägt. Er wirkt erschrocken. Mit einer Hand fährt er sich durch die Haare und murmelt etwas. Hat er gerade geflucht? Dann sieht er mich an und wünscht mir einen guten Morgen. Sein Lächeln sieht sehr gezwungen aus. „Ebenfalls guten Morgen.“ Ich nicke ihm zu. „Alles okay? Du siehst aus als hättest du nicht gut geschlafen.“ Ich berühre kurz seine Schulter mit der Hand. „Wenn du drüber reden willst, ich bin eine gute Zuhörerin.“ Kaum habe ich den Satz ausgesprochen, merke ich wie bescheuert, das für ihn klingen muss. „Also…ähm…na ja… du weißt sicher wie ich das meine.“ füge ich verlegen grinsend hinzu. Mmh na klar hat er schlecht geschlafen du dumme Nuss hast ja auch sein Bett blockiert. „Mmh, sorry, ich wollte dein Bett nicht blockieren. Ich muss wohl eingeschlafen sein.“
Ich strecke die Beine nach vorne aus. Wie lange habe ich wohl geschlafen? „Ich sollte mal frühstücken gehen. Wir könnten uns später wieder treffen. Ich wollte heute zum Strand gehen, vielleicht möchtest du ja mitkommen.“ Ich lächele hoffnungsvoll. Immer diese plumpen Annäherungsversuche.  Fällt dir nichts Besseres ein? „Es sei denn natürlich du hast andere Pläne.“ füge ich schnell hinten an. Das wird so nie was, wenn du jedes Mal, wenn du ihn direkt ansprichst, rot wirst oder in Verlegenheit ausbrichst. Reiß dich zusammen. „Wir könnten schwimmen gehen. Ich glaube, heute wird es super Wetter geben.“ Seit wann kannst du schwimmen? Ist ja was ganz neues. Ist doch völlig egal, das muss ich ihm ja nicht gleich auf die Nase binden. Das würde ihm sicher wehtun. Sehr witzig. „Ich könnte es aber auch verstehen, wenn du erstmal Zeit mit Maria verbringen möchtest. Ihr habt euch sicher viel zu erzählen, wo ihr euch doch so lange nicht gesehen habt.“ Ich bin doch ein wenig niedergeschlagen, in Anbetracht, dass ich meinen Geburtstag zum ersten Mal ohne Familie oder Freunde verbringen muss und das in der Fremde. Denn ich muss gestehen, dass ich mich nach wie vor nicht an das Leben in der Mall gewöhnt habe. Ich fühle mich einfach nicht wirklich Zuhause, obwohl die meisten Mall Rats sehr nett und zuvorkommend sind.
Ich stehe auf und verlasse den Raum, ohne ein weiteres Wort. Er muss mich nicht schon wieder weinen sehen. Ich habe mich schon genug blamiert. Doch ich gehe nicht zum Frühstück. Mir ist mehr danach allein zu sein, deshalb ziehe ich mich auf das Dach zurück. Ich erklimme die Treppen und öffne die Luke zur Dachterrasse. Ich gehe bis zur Brüstung und blicke in die Straßen hinab. Ich halte mich am Geländer fest. Eine frische, kühle Morgenprise weht mir um die Nase. Ich fühle mich gerade wie Rose am Bug der Titanic, nur ohne „Jack“. Nicht den Jack, der hier lebt. Ich weiß selbst, dass meine Schwärmerei für ihn idiotisch ist. Er ist glücklich mit seiner Ellie. Das mit uns hätte nie geklappt. Ich konnte in der kurzen Zeit, in der ich ihn jetzt kenne, auch keine gemeinsamen Interessen feststellen, die daran etwas ändern würden. Ich begeistere mich für Musik, früher mal fürs Tanzen. Auch zeichne ich leidenschaftlich gern. Ich bin also eher künstlerisch begabt. Mit Computern und Technikkram kann ich nichts aber auch gar nichts anfangen. Max scheint anders zu sein. Er hat sogar eine musikalische Ader. Obwohl ich ihm gegenüber nicht ganz ehrlich war. Ich meine, ich habe zwar behauptet, ich könnte kein Instrument spielen aber das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Ich spiele leidenschaftlich gerne Klavier und ich würde auch behaupten, dass ich nicht schlecht spiele aber ich weiß für Hörende klingt das wohl sehr merkwürdig. Eine Gehörlose die Klavier spielt, na ja… Ich wollte auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und ihm alles erzählen. Ich bin einfach ein Geheimnis verborgen in einem Rätsel. Manche würden sagen ich wäre schüchtern aber ich verabscheue dieses Wort so sehr. Ich bin ziemlich ruhig…ja… das gebe ich zu aber das ist nur ein Teil meiner Persönlichkeit. Ich bin auch ganz schön emotional, damit kommt nicht jeder zurecht. Gemein gesprochen, könnte man behaupten ich heule wegen jedem Mist. Selbst von meinen Brüdern habe ich nicht immer Verständnis dafür geerntet. Na ja Jungs sind eben Jungs. Was soll man da machen? Auch wenn ich eine tiefe Verbundenheit zu Luca empfinde, Lukes sensible Art vor dem Virus kam mir näher. Luca’s Sprüche trieben mich manchmal noch mehr in meine Verzweiflung. Und jetzt? Luke ist mir so fremd geworden. Ich kenne ihn gar nicht mehr. Was haben diese Descents nur mit ihm veranstaltet? Haben sie ihn einer Gehirnwäsche unterzogen? Ich weiß es nicht. Ich umgreife fest das Geländer. Am liebsten würde ich meine Wut in die Welt hinausschreien aber auch das trau ich mich nicht. So stehe ich hier oben und starre wütend und verzweifelt auf die Stadt unter meinen Füßen. Vielleicht habe ich mich einfach viel zu abhängig gemacht von meinen Brüdern. Ich sollt mich wirklich endlich von meiner Vergangenheit losreißen und mich befreien. Zeit zurückzublicken gab es genug damit ist jetzt Schluss. Luca und ich hatten eine schöne Kindheit aber die ist nun vorbei. Dann werde ich ihn halt nicht wiedersehen. Na und? Tränen fließen meine Wangen herab. Ich lass mich am Geländer nach unten sinken und lehne mich mit dem Rücken dagegen. Ich spüre die Stangen hart in meinem Rücken aber es ist mir egal. Ich vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Raufe mir die Haare. Ich bin froh, dass mich niemand so sieht. Ich weiß, schon warum ich auf die Dachterrasse gestiegen bin. Hier wird mich niemand suchen oder vermuten. Hier habe ich meine Ruhe. Ich bin allein. Wie ich es schon solange gewöhnt bin und es wird sich auch nie ändern. Vielleicht sollte ich mich auch von Max distanzieren. Ich will ihn nicht verletzen, dass wäre ihm gegenüber nicht fair weil er der erste seit langer Zeit ist, der mich zu verstehen scheint und er gibt sich sehr viel Mühe mit mir. Ich mag ihn, sehr sogar aber ich glaube mehr ist da auch nicht. Warum müssen Gefühle so kompliziert sein? Ich bin total verwirrt. Ich wische mir die Tränen ab und wende mich zur Seite um zwischen den Stangen auf die Straße hinunterzublicken. Unten läuft ein Pärchen vorbei, zumindest glaube ich dass sie ein Pärchen sind. Der Junge ist ein Stückchen größer als das Mädchen und sie gehen Hand in Hand. Sieht so Liebe aus? Hält die Zukunft sowas für mich auch bereit? Einen Jungen, der mich bedingungslos liebt, dem ich alles erzählen kann und dem ich vor allem vertrauen kann. Aber woher weiß ich, ob ich den Richtigen gefunden habe? Gibt’s dafür eine Anleitung oder sendet mein Körper Signale aus? Ist Max vielleicht schon eben dieser Richtige? Nein so einfach kann das nicht sein. Ich bin einfach nicht dafür bestimmt glücklich mit jemandem zusammen zu sein. Ich bin eine Einzelgängerin. Ich fahre mit den Fingern eine der alten, leicht rostigen Stangen entlang. Ich hänge wieder nur meinen Gedanken nach.
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BeitragThema: Re: Max & Leah   Max & Leah - Seite 2 EmptyDi 18 Aug - 10:45

Albträume zu haben war etwas an das sich Max mittlerweile gewöhnt hatte. Es gab fast keine Nacht in der er ruhig schlief. Jeder verarbeite Dinge auf andre Weise und bei ihm schien es so zu sein, dass er es über den Schlaf machte. Die Bilder des Albtraumes wirkten noch nach,aber das leah hier war musste er seien Horror unterdrücken. Er wollte sie nicht damit belasten, sie hatte genug eigene Problem im Augenblick um sich jetzt auch noch seine Sorgen an zu hören. Er schloss kurz die Augen schluckte all die Bilder wieder hinunter und die Emotionen die damit verbunden war. Erst dann sah er leah wieder an die ihm mit ihre schüchternen Stimme guten morgen sagte, jet7zt musste Max ehrlich lächeln. Leah war wirklich ein besonders Mädchen und sehr anderes als ihr Bruder. Andererseits waren Maria und er auch nicht unbedingt gleich. Maria war sehr selbstzerstörerisch,gebrochen, das war sie schon immer gewesen,aber weil er nicht dagewesen war für sie war sie abglitten. Max konnte nur hoffen dass dieser KC ihr half und sie nicht noch weiter runter zog. Und auch er würde es nicht mehr zu lassen dass seine Schwester sich noch mehr an tat. Ja, er war auch auf eine Art selbstzerstörerisch,er ging auseinander Setzungen nie aus dem Weg und er provozierte sie auch, dass war ihm bewusst. Genau wie Max bewusst war, dass er nur schwer aufhören konnte wenn er erste mal soweit war. Und dann war da so ein liebes Mädchen wie Leah, viele zu gut für ihn,viel zu zart. Und dennoch war sie die erste die ihm bei ihr bloßen Anwesenheit Herzklopfen verschaffte. Und das obwohl er sie kaum kannte nur wenig gesehen hatte. Sie brachte sein Herz zum schlagen und sie verdrehte ihm den Kopf.
Ihre Hand legte sich sanft auf seien Schulter und es durchfuhr ihn wie ein elektrischer Schlag. „ähm..oh..“,entgegnete maxMax weniger effektive und sah Leah in die Augen. „ Is nichts wildes gewesen nur ein Albtraum..mach dir keine Sorgen..“,entgegnete er schließlich mit einem kleinen Lächeln.
„ hast du gut schlafen können? Ich wollte dich nicht wecken und ich wusste auch nicht wo dein Zimmer ist.“,erklärte Max und versuchte so das Thema schnell zu wechsle, er wollte wirklich nicht über diesen Traum sprechen. Über all die Menschen die er irgendwie verloren hatte oder auch irgendwie im Stich gelassen. Nein darüber wollte er wirklich nicht reden.
Leah redete sich langsam um Kopf und kragen und Max brauchte in seinem verschlafen zustand etwas um ihr zu folgen. „ das ist echt nicht schlimm...bis auf den Traum habe ich gut geschlafen.“,beruhigte er sie und sah ihr in die brauen Augen. Ja Luca und sie hatten absolut die gleichen Augen und auch wenn Luca eine ziemliche Kratzbürste war, waren seien Augen dennoch genauso sanft wie Leahs. Vielleicht war er deswegen nicht wirklich sauer auf Lucas Ausbruch. Er konnte ihn sogar verstehen. All die Zeit hatte Luca glaubte, dass seine Schwester tot war und jetzt kam irgendein Typ und er zählte ihm andere Sachen. Das riss einfach wunden auf. Er musste Leah von seine Begegnung erzählen nur sie konnte das richten. Ihr würde Luca sicher mehr glauben als ihm, wer war er schon.
Er wurde aus seien Überlegungen gerissen als Leah ihn fragte ob er mit zum Strand wollte. „ Strand klingt gut..ich hab nicht wirklich was vor heute und schwimmen gehen klingt lustig“, entgegnete er grinsen. „ Wie wärst du Frühstücks und machst dich fertig und wie treffen uns in 2 Stunden vor dem Eingang und gehen zusammen zum Strand..Maria werde ich gleich besuchen,die ist sicher mit KC zusammen..“,entgegnete Max und beobachte dann wie Leah etwas gehetzt den Raum verließ.
Max fuhr sich durchs Haar und fummelte ein Kippe raus. Seien Nase pochte immer noch unangenehm aber er ignorierte das Gefühl und zündete sich lieber einen seiner Glimmstängel an. Kaum füllte sich seien Lunge mit dem Rauch entspannte er sich merklich. Er schmiss sich auf seine Matratze und blies den Rauch wieder aus. Es roch alles nach Leah und das machte alles nicht unbedingt einfacher. Was wollte Leah schon mit einem Typen wie ihm? Er würde sie ständig enttäuschen. Weil sich prügelte, gerne mal einen Trank und weil.. Max drehte sich zur Seite und schrie in sein Kissen um diesen Gedanken los zu werden. Er war normal, ganz normal sonst würde er sich doch nicht für Leah interessieren!
Und trotzdem gab es immer wieder Männer die mehr Interesse in ihm weckten, denn er länger nach sah als angebracht. //Ich bin keine verdammte Schwuchtel..Wäre ich das dann würde ich mich sicher nicht für Leah interessieren!//, wies er sich selbst zurecht und stand auf. Er ging zum Boxsack und schlug ein paar mal hart drauf ein. Die Wut in seinem inneren verpuffte langsam wieder und den leichten Schmerz den er in seinen Händen spürte, betäubte ihn auf eine positive Art und Weise.
Abgekühlt verließ Max sein Zimmer um sich zu waschen und sich anschließend etwas frisches umziehen. Trotz seiner Verabredung mit Leah war seine Laune einfach nicht die Beste. Es knabberte an seinem Ego an seinem Selbstverständiss , dass er Empfindungen für Männer hatte die absolut nicht normal waren. Er war nicht normal,nicht richtig. War er nie gewesen. Das hatten seine Eltern ihn spüren lassen, irgendwie auch sein Bruder und alles um ihn herum. Max Blueschild  war nicht normal, er bedeute ärger. Er hatte ein zu starkes Temperament und er sah Männern nach wie Frauen. Die einzige die ihm immer das Gefühl geben hatte normal zu sein und richtig war Maria gewesen. Und die hatte ohne ihn weiter gemacht, hatte einen Freund und einen Tribe. Ein Leben in das er irgendwie nicht passte. Er war jetzt der Kratzer auf der Platte,der dafür sorgte das das Lied sich verzerrte. In der Küche traf er sie Maria und ihren Freund KC. Recht Wortlos setzte er sich ihnen gegenüber und schnappte sich etwas zu Essen. Von Leah war nichts zu sehen und das war vielleicht auch besser so. Dieser KC war ein absoluter Pascha und selbst vor ihm hielt er sich nicht zurück seine Schwester zu befummeln und mit ihr zu reden als wäre sie irgendeine Trophäe und nicht seine Freundin. Er konnte ihn nicht leiden und es machte ihn unheimlich wüten, das Maria sich gerade so eine Macho aus gesucht hatte. Natürlich konnte man jetzt sagen, dass er KC nicht kannte und ihm eine Chance geben sollte,aber Max war nicht in der Stimmung. Sein Blick verfinsterte sich nur merklich und er sprang regelrecht auf ,als Kc seine Schwester abermals Baby nannte. „ Sie hat einen verdammten Namen du sche*? W*chser, benutz den gefällig und geht nicht mit ihr um als wäre sie deine verdammte Bedienstete oder irgendein Trophäe die du errungen hast! Sein Froh dass ich dir nicht sofort in deine dumme Fresse schlag!“, brüllte Max ihn an. Mit dem Effekt dass nicht nur Kc und Maria ziemlich angefressen war sondern auch die halbe Mall wach geworden war und in der Küche stand. „ Was glotzt ihr alle? Macht ein verdammtes Foto dann habt ihr länger was von!“,schnauzte er sie an. „ ein solches Verhalten wird hier nicht geduldet..“, hörte er irgendwen sagen, eine Frau. „ das ist mir scheiß egal! Ich bleib eh nicht in dieser besch*ssen Mall!“,knurrte er zurück und schubste eine rot haarigen Jungen beiseite um aus der Küche zu gehen. Hinter sich hörte er Maria, die seinen Namen rief. Sie klang sauer und auch Enttäuschen. Max hatte keine Kraft sich damit zu beschäftigen, er wollte auch gar nicht. Er wollte einfach nur noch weg von ihr und all den Leuten.
Wutentbrannt stürmte er in sein Zimmer und packte all seien Kram zusammen. Er wusste zwar nicht wohin,aber nur weg von hier, das war klar.
Hinter dem Eingang auf dem Parkplatz bleib er stehen, die zwei Stunden war um,Leah und er wollten sich jetzt treffen um zum Strand zu gehen. Vielleicht sollte er mit gehen?Zumindest um ihr auf wieder sehen zu sagen und ihr von Luca zu erzählen. Das war er ihr irgendwie schuldig und wirklich einen Ort wo er hingehen konnte er nicht.
Max fühlte sich kurz wie ein trotziges Kind,alles wurde ein wenige kompliziert und er rannte weg. Feigling. Er ließ seine Schwester im Stich und dieses mal ohne fremdes Zutun. Max ballte die Hand zu einer Faust und schlug gegen einen der Mülltonnen. „ F*ck!“
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