The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Schlüsselwörter
keller Riley Amiria charlie Alex folgen luca Destiny book chase Akona rachel Amber crimson shop garry Eric Matty Keoni Gray Strand oliver kirsty ebony jillian eine
Neueste Themen
» Plauderstube
Do 14 März - 21:58 von Eve

» Zitat der Woche
Di 5 Jun - 21:15 von Tribefan91

» Zu welchem Tribe würdest Du gehören?
Di 5 Jun - 21:13 von Tribefan91

» Lieblingspaar
Di 13 März - 17:41 von Hippo-Taurus

» Schlimmster Charakter
Mo 12 März - 19:05 von Hippo-Taurus

März 2019
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
KalenderKalender
Partner
Teilen | 
 

  FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang

Nach unten 
AutorNachricht
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   So 21 Jun - 12:25

Ü18-Bereich des Eingangsbereiches des Krankenhauses.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   So 21 Jun - 14:32

Cf: St. Oblivio Hospital -Eingang

Ein Schwächling scheint er ja schon mal nicht zu sein, sonst würde er die Klappe nicht soweit aufreißen aber beeindruckt bin ich davon keineswegs. Ich habe schon viele Dummschwätzer erlebt, da macht einer mehr oder weniger auch keinen Unterschied mehr.
Von meinen Drohungen lässt er sich schon mal auch nicht beeindrucken, dieser Wickser. Aber ich habe auch keine Zeit mich mit diesem erbärmlichen Trottel hier weiter herumzuschlagen. Er beginnt mich zu provozieren und meint ich wäre ja ein ganz Harter und da bekäme er ja glatt Angst. Er versucht dich nur zu provozieren, Miles, ruhig bleiben. Der Idiot scheint, dass als eine Art Spiel zu betrachten aber dann spielt er nach den falschen Regeln.
„Pass mal auf, du Flachpfeife, wenn du mir noch länger auf den Zeiger gehst, zeig ich dir mal mit wem du es hier wirklich zu tun hast, du Vorstadt-Rowdy. Den einzigen Milchbubi, den ich hier sehe, bist nämlich du.“ Kann doch nicht wahr sein, wie der mit mir redet. Was macht er nur ohne seine Mami, die kann ihm nämlich nicht helfen, wenn er sich vor Angst einnässt? Die Ader auf meiner Stirn pulsiert und es fällt mir sehr schwer ruhig zu bleiben. Aber nach wie vor stehe ich lässig da und sehe ihn nur finster an. Wenn ich eins von meinem Commander gelernt habe, dann meinem Gegner nicht zu zeigen, wie sehr mich seine Worte beeinflussen bzw. ärgern. Das wäre der größte Fehler, den man machen kann. So liefert man dem anderen nur Munition, die man selbst benötigt. „Und deine Alte hätte mal lieber verhütet. Sie war sicher nicht froh, als sie dein hässliches Face zum ersten Mal sehen musste. Kann man aber auch nachvollziehen, wenn ich dich ansehe, kommt mir auch das Kotzen.“ sage ich höhnisch und verschränke meine Arme vor der Brust, als er meint, dass meine Mutter nicht käme, um meine Klamotten zu waschen. Und arm waren sie wohl auch noch. Oder wo hat er diese billigen Klamotten mitgehen lassen?
Seine ganze Körpersprache widert mich an, wie er dasteht und arrogant das Kinn reckt. Und dieses dämliche Grinsen, was er in seiner Fresse trägt, würde ich ihm nur als zu gern aus dem Gesicht herausschlagen. Aber ich muss mich konzentrieren. Wenn du jetzt diese Lusche verdrischst, und nicht endlich diese beschissene Mall findest, wird Blake dich lynchen lassen. Dann war der Traum vom Posten des Lieutenants geplatzt. Und das will ich mir von diesem Heini hier, sicher nicht ruinieren lassen. Der Oberbefehl über eine kampferprobte Truppe. Das wär‘s. Ich war froh, ein Mitglied zu werden, klar, aber als ich das erstmal war, war mir sofort, klar, ich will mehr. Ich habe kein Problem damit, wenn ich nicht der Anführer bin aber ein gedankenloses Schaf bin ich deswegen noch lange nicht. Ich genieße es, wenn die Macht in meinen Händen liegt und ich weiß das Vertrauen, dass mir Blake in die Hände legt, sehr zu schätzen, weil ich gesehen habe, was die Descents mit Verrätern machen.
Er meint, wenn sein Gequatsche mich stören würde, solle ich mich verpissen. Pah, das Weichei hat doch nur Angst, eine in seine hässliche Visage zu bekommen. Mehr auch nicht. Er findet meine Sprüche also unterhaltsam, ja? Ich, hingegen, bin von seinem Gelaber nur noch genervt. Er fragt mich, wo ich diese Sprüche gelernt hätte. Dann besitzt er auch noch die Frechheit mich auszulachen, seinen Rucksack neben mich, auf den Tresen zu stellen und sich neben mich zu setzen. Mit meiner Hand fegte ich den Rucksack vom Tresen. „Stell den Mist woanders hin, du Niete.“  Mein Blick wird noch kühler als er sowieso schon ist. Ich springe auf, greife mir meinen Rucksack und mache mich auf in Richtung Tür. „Tja auch wenn mir diese, nennen wir es mal Unterhaltung, damit auch dein weiches Gehirn es versteht, gefallen hat.“ Wenn er überhaupt so etwas wie ein funktionierendes Gehirn besitzen sollte, bei dem Mist, den er aber die ganze Zeit von sich gibt, bezweifele ich diese Tatsache jedoch sehr stark. Eine Niete wie er im Buche steht. Selbst als Glühbirne in einer Dunkelkammer würde der Typ nicht taugen.Anstatt mich weiter mit diesem Versager abzugeben, sollte ich mich lieber wieder auf den Weg machen. Ich darf meinen eigentlichen Auftrag nicht aus den Augen verlieren, wegen diesem Schlappschwanz hier. „Ich habe wichtigeres zu tun als hier den Babysitter, für so ne Pfeife wie dich, zu spielen. Geh ruhig weiter mit deinen Bauklötzen spielen, du Lutscher.“ Ich lache verächtlich. Ich habe viele Typen getroffen, die ich nicht leiden konnte aber der hier ist ja wohl der Gipfel an Frechheit. „Ach außerdem, was hast du dann unten eigentlich gemacht? Dir einen runtergeholt oder wie? Oder gibt’s hier vielleicht noch mehr Loser wie dich?“ Ich wende mich dem Typen nochmal zu. Seinen Feinden sollte man schließlich nie den Rücken zu drehen. Regel 1 im Kampf: Lass deinen Gegner nie aus den Augen, denn sonst hast du schon verloren. Gibt wohl einen ganzen Tribe von den Weicheiern hier was? Dann ist er sicher der Anführer, als Oberlusche. So wie er sich hier aufführt, könnte man glatt denken, die Drecksbude würde ihm gehören. Kann er sowieso behalten. Wer will hier schon freiwillig leben, so wie es hier aussieht?  Ich höre ein Geräusch an Eingang. Ich blicke kurz in die Richtung, natürlich lasse ich den Spinner nicht aus den Augen aber ich kann nichts erkennen. „Hast du das gehört?“ frage ich ihn und versuche zu horchen aber ich kann keine weiteren Geräusche mehr hören. „Zeig dich, wer immer du bist.“ rufe ich zur Eingangstür hinüber. „Ich weiß, dass dort jemand ist, also zeig dich gefälligst.“ rufe ich erneut mit Nachdruck in der Stimme. Ein hirnloser Spinner am Tag reicht mir eigentlich aber wer immer dort, im Verborgenen steht, ich hasse nicht mehr, als belauscht zu werden. Und ich lasse mich nicht ausspionieren. Erst recht nicht von einem Fremden, der es nötig hat sich peinlicher- und dazu noch feigerweise zu verstecken. Ich war jedoch noch nie für meine Geduld bekannt, also gehe ich direkt auf die Tür zu und stoße sie auf. Ein schwarzhaariges Mädchen fällt mir direkt entgegen. Sie muss an der Tür gelauscht haben. Sie kann sich gerade noch aufrappeln und fällt mir nicht direkt vor die Füße, wie die Göre auf der Straße vorhin. „Wen haben wir denn da? Einen Spion, was?“ Ein selbstgefälliges Lächeln umspielt meine Lippen, denn es handelt sich um einen sehr hübschen Spion. Ich werfe dem Arschloch hinter mir einen vielsagenden und fragenden Blick zu. „Kennst du die?“ Wohl seine Freundin, wie? War ja klar, dass der Lutscher eine Verstärkung braucht und sich nicht selbst verteidigen kann, wie ein richtiger Mann. Aber ein so hübsches Ding passt nun so gar nicht zu dem Drecksack. Den fasst doch keine Frau auch nur mit ner Kneifzange an. Ich wende mich wieder dem Mädchen zu und stelle mich direkt hinter sie. „Tja, was machen wir jetzt mit dir Schätzchen? Ich hasse, es nämlich leider von Fremden belauscht zu werden.“ Meine Stimme wird immer leiser. „auch wenn sie noch so hübsch sind, wie du beispielsweise.“ Der letzte Teil meines Satzes ist kaum mehr als ein Flüstern in ihrem Ohr.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Di 23 Jun - 18:12

Der Typ hatte echt nerven und besonders helle schein er auch nicht  zu sein . // Klassischer Fall von so dumm dass er auf Milch schwimmt!//,schoss es Max durch den Kopf und beobachten den Spacko, der sich wie King Luie verhielt. // Wenn er versucht  noch cooler zu  wirken, platz er gleich so aufgeblasen ist der..//, dachte er sich. Typen wie der hatten in der regel einfach nur ne verdammt große Schnauze und liefen  schreiend weg wenn es um eingemachte ging. Doch bei dem ganzen Gehabte schätze Max den Penner schon so ein,dass er sich  mit ihm  schlagen würde und dass der Kampf ganz  interessant sein  könnte. Es juckte ihn förmlich ihm sein  fake Coolness aus dem  Gesicht zu  zimmern. Vor allem diese aalglatte Bubie Gesicht mal ein bisschen  zu gestallten, so ein schiefe Nase mache sich sicher gut in seiner Visage." Na , dann  Los..labber nicht nur gequirlte Scheiße sondern  komm her... Alls wenn ich mich wegen dir einmache! Dir wachsen bestimmt  noch nicht mal Haare am Sack, wenn du  überhaupt einhast!",schoss max zurück und behielt  sein freches Grinsen. Oh, er wusste wie Provoziernd dass sein  konnte und daruf baute er.Wenn er ehrlich war, hatte er wirklich  lust sich einfach mal wieder richtig schön zu prügeln. Erst ne richtig schöne Bufferei machte den Tag perfekt."An deiner Stelle würde ich schon kotzen wenn ich spiegel sehe...Komisch dass die Ärzte dich nicht gleich der Geburt eingeschläfert haben.. leide Tiere soll man ja eigentlich erlösen!",lachte er und machte sich einfach ein Spaß sich ganz  kacken dreist neben den Anderen  zu setzten.// Mal sehen  ob Mr. Cool McCool jetzt austickt!Wie affig der einfach ist..//,schoss es Max durch den Kopf.Seinen Kleidungsstil  zu Beleidigungen war schon recht  Mädchenhaft, vor allem wenn man dachte, dass sie gar nicht mal so unterschiedlich gekleidet waren. Der Unterscheid war nur,dass er selbst lässig aus sah und der andere versuchte krampfhaft cool aus zusehen. Einfach wirklich erbärmlich.Als der Typ es wagte seien Rucksack runter zu schieben,schob Max ihn runter."Okay, hab den Scheiß wo anders hingestellt.. schön dass du sein seihst dass du absoluter Mist  bist!",knurrte er und verengte kurz seine Augen.Was glaubte dieser Penner wer er war? King  of the world? So ein Über-ego war ja  kaum aus zu halten!! Der Typ zog also den nicht vorhanden Schwanz  ein und wollte gehen. Schade! Ne Schlägerei wäre wirklich toll gewesen. Anderseits musste er sich ein lager machen, ein sicheres zentral genug um die  Stadt durch kämmen zu  können. Sektor für Sektor  musste er dabei vorgehen und nach Maria fragen. Das Problem war,dass er nicht wusste wie sie jetzt aussah,wie sehr sie sich verändert hatte. Das letzte mal als er sie gesehen hatte waren sie beiden klein gewesen. "lieber ein weiches Gehirn als keins ! Und mir hat die "Unterhaltung" auch gefallen..auch wenn ich dir schon gern dein Babyface ein wenig poliert  hätte..", entgegnete max, ein wenig Gedanken verloren. Er hatte den Typen war immer noch im Auge,aber innerlich Plante er einfach schon wie er seine suche organisieren wollte." Wenn hier jemand nen Babysitter braucht  dann ja wohl du! Verpiss dich schon und spiel weiter King Luie!Hosenscheißer!",beleidigte er den anderen. Was glaubte der Typ eigentlich. Hatte ne große Fresse und zog dann den Schwanz ein,solche Kerle hatte er ja gerne!Bei der nächsten Frage sah max ihn an,verdrehte die Augen und schüttelte leicht den Kopf. // Kann der Typ nicht eins und eins zusammen zählen?//
" Danke für die Bestätigung, dass du  ein ziemlich hirnloser Affe bist..",sprach er  trocken. " Weißte, ich hab nen Stahl-Pimmel, wenn ich den reibe hört man durchs ganze Haus !",seine Simme  triefte nur so vor Sarkasmus. " ich würde ja  sagen streng dein Hirn an,dann  kommst du selbst drauf..aber wird schwer wenn da nix is..." Der Typ wand ihm den Rücken zu und ging Richtung des Ausganges, war  ihm nur recht. Wenn der Wichser endlich weg war würde er sich endlich ein Platz  suchen. Er war nämlich absolut  nicht scharf drauf, dass der Kerl wusste wo er sich hier  im Krankenhaus ein Plätzchen  suchte. Aus Richtung des  Einganges waren kurz Schritte zu hören. Max zog die Augenbrauen zusammen, denn sie waren  nur kurz zu hören und danach wurde es wieder Totenstill.  "Hmhm!",bestätige er den braun Haarigen, der es auch gehört hatte. Max ließ sich  vom Tresen  gleiten und bewegte sich Richtung des Einganges. Scheinbar war das Krankenhaus belabter als gedacht. // Nun sicher hatten mehr Leute als  ich die Idee sich diesen zentralen Punkt als Unterschlupf  zu suchen..//,schoss es ihm  durch den Kopf. Er hörte das Arschloch rufen, das sich  die fremde Person zeigen sollte. // Ganz schlau verscheuch denjenigen  noch!//,dachte max bei sich und schnaufte kurz.Ein junge Frau stand vor den Tür, oder besser stolperte, denn dank des Typen fiel sie ihnen quasi entgegen. Max tauchte hinter beiden auf und betrachte die junge Frau. Sie war eindeutig mehr  Frau als  Mädchen,hatte dunkle Haare,ein hübsches Gesicht und sah sehr in sich gekehrt aus.
//Spionin..wohl kaum..der hat doch echt die Pfanne heiß!// max zog wieder die Augenbrauen  zusammen, denn er schätzte die schwarz haarige für sehr ungefährlich ein, sie wirkte eher verloren. Ein Spitzel war sie sicher nicht,eher eine ziellose Wanderin. Irgendwie hatte Max im Gefühl,so wie der Penner mit ihr umsprang, dass er nicht unbedingt freundlich mit ihr umgehen würde. Max war zwar einen kleine Kravallbürste,aber gegenüber Frauen vor allem dunkelhaarigen war er freundlich. Er hatte ein große klappe und leibte es sich zu messen,aber er würde nie auf jemanden herumtrampeln der hilflos war. Er beobachte wie der Penner die Fremde umkreise und sich schon bedrohlich hinter sie stellte. Auf seine Frage hatte er noch nicht geantwortet. Er fasste jedoch  just  in diesem Moment eine Entschluss, der Fremden zu helfen. Er  lächelte sie freundlich an. " Da bist du ja.. ich hab mir schon sorgen um dich gemacht um dich... du kannst doch nicht einfach  ohne bescheid zusagen gehen..",sprach er sie an und schob sich sehr nachdrücklich  zwischen sie und dem Penner. "Das ist meine große Schwester und ich würde es sehr begrüßen wenn du sie in ruhe lässt und dich einfach verpisst!", zischte er dem Penner entgegen  und warf  ihr noch mal ein aufmunterndes Lächeln entgegen. Wenn sie schlau war,spielte sie einfach mit. Immerhin waren sie beide dunkelhaarig und blauäugig,so ganz abwegig war es also nicht ,dass sie Geschwister waren. Das die Szene von noch einer Person beobachte wurde,war Max nicht bewusst.
" Geh ruhig schon rein, Lisa..ich kläre das hier..",sprach er zu dem Mädchen und lächelte sie noch einmal freundlich an. Sie war eindeutig nur zur falschen Zeit am falschen  Ort gewesen und hatte  vermutlich hier einfach ihren Unterschlupf.
Nach oben Nach unten
Danni*
Tribelos
Danni*

Anzahl der Beiträge : 216
Anmeldedatum : 21.09.13

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Do 25 Jun - 0:25

cf: Straßen der Stadt

Die zwei Typen, die ich nicht sehen kann - von noch mehr Leuten gehe ich erst einmal nicht aus, diese wohl nicht einfach schweigend zuhören würden, wie sich ihre Kumpel oder was auch immer beschimpfen oder die Unterhaltung eher so wirkt, als würden nur die beiden ihre Launen gerade aneinander auslassen - reden sich immer weiter in Rage. Es fallen Wörter, die eindeutig nicht für jedes Ohr bestimmt sind. Vor allem nicht für die von Kindern, darum finde ich das, was die Fremden in einem öffentlichen Gebäude veranstalten, äußerst verantwortungslos. Kein Wunder, wenn die Kleinen so werden wie der Anführer des Regenbogentribes. Nur wo soll das hinführen? In eine Welt, in der sich alle eines Tages bei allem, was ihnen nicht passt, beschimpfen, sich mit Worten gegenseitig Wunden zufügen, die sie verbittern lassen oder so verletzen, das sie ewig darüber nachdenken müssen werden? Ich presse mich an die kühle Wand und kann mich einfach nicht von der Stelle losreißen, an der ich stehe. Aber was will ich schon tun? Reingehen und eine Standpauke halten, über die ich mit Sicherheit lediglich Spott ernten werde und als Rache noch andere Dinge fürchten muss? Es wäre besser, weiterzuziehen, das Krankenhaus als Unterschlupf zu vergessen und mir etwas zu suchen, wo ich nicht gleich wieder in Probleme gerate. Trotzdem bleibe ich stehen. Halte den Atem an, als die eine Stimme meint, der andere Kerl hätte lieber nie geboren werden sollen, woraufhin dieser lachend ebenso unter der Gürtellinie kontert.
Typisch Kerle. So viele grausame Menschen haben bereits genug Opfer gefordert in den letzten Jahren, neben dem Virus selbst, nachdem dieser nicht mehr nur Erwachsene, sondern Personen allen Alters befallen konnte und dennoch existieren weiterhin Leute, die nicht nur verrückt sind und weiteres Unheil anrichten möchten, nein, sie werfen es sich sinnfrei entgegen, um sich vorzukommen wie die größen Machos auf der Welt. Das alles bloß, um ihr Ego zu putzen. Eine wirklich arme Welt.
Mein altes Ich, mein richtiges Wesen hätte die beiden ohne zu zögern in den Boden gestampft, ihnen gesagt, ob ihnen eigentlich klar ist, wie dämlich sie sich verhalten. Ich kenne den Kontext hinter dem Streit nicht, wie entzweite Freunde klingen, die Männer aber nicht, dazu ist es zu...unpersönlich. Statt sich vergangene Missetaten anzukreiden, so in Verletzungen zu stochern oder einen schwachen Punkt zu treffen, wirkt es mehr wie Schüsse ins Blaue. Zudem werden keine Namen genannt, nicht mal Spitznamen.
Dann merke ich, dass etwas dem Geräusch nach zu Boden fällt, Schritte sich nähern, an die Tür kommen. Eine der kühlen Stimmen fordert mich dazu auf, aus meiner Deckung zu kommen. Ich bin also aufgeflogen. Super gemacht! Anders als bei den Kindern in der Straße, möchte ich nun jedoch standhafter sein. So schnell lasse ich mich nicht einschüchtern, notfalls halte ich die Sprücheklopfer mit meiner Armbrust unter Kontrolle, so wie ich es damals im Museum mit Bray gemacht habe.
Die Erinnerung überkommt mich unerwartet intensiv. Tränen rinnen Brays Wangen hinab. Er legt die ganze Geschichte der Mall Rats - seines Tribes - vor mir aus, erzählt, was die Freunde gemeinsam erlebt haben, was durchgemacht und dann kommt er immer wieder zu Amber. Der Frau seines Lebens. Die ihn meiner Meinung nach sitzen gelassen hat. Anstelle dessen beichtet er mir, nachdem ich nicht sehr nett zu ihm gewesen bin, mich fast schon ironisch über ihn lustig gemacht habe, weil er es nicht erträgt, dass er sitzen gelassen worden ist. Manchmal sind es eben nicht die Männer, die ein Herz brechen, so gern einige dieser Tätigkeit nachgehen, als wäre es ein Hobby, eine banale Sache, mit Empfindungen zu spielen und sie bei Belieben fallen zu lassen wie ein wertloses Glas. Das in Wahrheit randvoll mit allem möglichen Wunderbarem gefüllt ist. Bloß dass es nicht jeder zu schätzen weiß. Eigentlich kaum einer.
Bei Bray war es allerdings anders gelaufen. Er war nicht abgewiesen worden, nein, Amber war gestorben. Und das zuzugeben hat ihn so fertig gemacht, dass er sich gewünscht hat, dass ich ihm einen Pfeil in die Brust jage. Daran geglaubt, dass es sein völliger Ernst ist, habe ich nicht. In diesem Augenblick lag für einen Moment lang dagegen das Gegenteil in seinen Augen. Verzweiflung, Wut und der unbändige Wunsch, wieder mit seiner Freundin zusammen sein zu können. Egal was es kosten würde.

Das bringt mich richtig aus dem Konzept. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas kommen würde - obgleich so viele geliebte Leute gestorben sind. Und es versetzt mir einen Stich, dass es möglich ist, dass Bray mich vielleicht nie richtig geliebt hat, nicht ansatzweise so, wie seine Amber. Insgeheim wusste ich das wohl auch die ganze Zeit über, da Amber aber nicht mehr am Leben gewesen ist, hat sie mir nicht mehr weiter...etwas kaputt machen können. Der Moment, in dem ich nicht aufmerksam genug aufpasse, was nachdem ohnehin bereits nach mir gerufen worden ist, ziemlich leichtsinnig, wenn nicht gar dumm ist, wird natürlich wie es das Leben so will direkt ausgenutzt. Dass der Kerl, der nach mir gerufen hat, nun geduldig warten würde, bis ich mich brav freiwillig stelle, habe ich nicht geglaubt. Ebensowenig dagegen, die Tür, des Krankenhauses neben mir direkt entgegen geschleudert zu bekommen. Nur meiner nicht ganz abgedrifteten Reaktionsschnelligkeit, die ich nie komplett verloren habe, verdanke ich es, nicht dem fremden jungen Mann vor die Füße zu fallen. Als ich sehe, wer da so im inneren geflucht hat, durchzuckt mich eine Sekunde der Überraschung. Vor mir steht jemand, der bis auf die herzlosen Augen, in denen sich pure Arroganz und Überlegenheit wiederspiegelt, mit ein paar Flügeln locker einen Engel verkörpern könnte. Er strahlt förmlich aus, das man sich besser nicht mit ihm anlegt. Würde so wohl eher zu den Gefallenen zählen. Seine hellen Haare bilden zu der dunklen Kleidung einen starken Kontrast, ähnlich wie es bei mir ist, bloß anders herum. Und was zwischen dem Kontrast steckt, ist schwer zu ergründen. Der Typ gibt sich auch sichtlich Mühe damit, das so beizubehalten.
Er hält mich also für einen Spion.
Als ob ich mir unbedingt eure abgedrehte Show hätte geben müssen, liegt es mir auf der Zunge, wo es liegen bleibt, statt dass ich es ausspreche. Da der Schönling so verblendet zu sein scheint - ein gutes Aussehen ist eben nicht alles - und mich sofort in die Schublade harmlos steckt, weil er es sich zutraut, sich seinem Kumpanen zuzuwenden und sich danach zu erkundigen, ob ich zu diesem gehören würde, erhole ich mich recht schnell von meinem Schockmoment und bin...selbstbewusster. Zumindest fühlt es sich so an. Auch noch, als ich es geschehen lasse, dass der Fremde hinter mich tritt, sein Mund sich meinem Ohr nähert und er mir etwas zuflüstert.
Soll das ein Witz sein?! Am liebsten hätte ich dem Kerl nun gezeigt, wie sehr er ich ein Schätzchen sein kann. Die Wut auf alles, was ich getan und erlebt habe, ließe sich gut auf jemanden umlenken, der es geradezu herausfordert.
Dann wärst du hingegen kein Stück besser als die beiden.
Besonders viel erwidern kann ich auch gar nicht, ehe sich der Gesprächspartner des Machos hinter mir in mein Blickfeld schiebt. Dieser ist etwas kleiner als Mr. Arrogant, der selbst mich um ein paar Zentimeter überragt. Auf seinem Gesicht liegt keine Spur von schlechten Gefühlen, nein, er lächelt offen. Und beantwortet die Nachfrage des anderen, ob ich zu ihm gehören würde, damit, dass er mich plötzlich ansieht wie einen verlorenen Freund, der gerade wieder aufgetaucht ist. Geht wie eine Wand zwischen mich und den anderen, um uns zu trennen und bezeichnet mich anschließend...als seine große Schwester. Was hat er vor? Will er mich so in Sicherheit wiegen, um mir dann selbst eine reinzuwürgen und den anderen so zu überbieten? Um ihm zeigen zu können, dass eben doch er am längeren Hebel sitzt, so wie er es angedroht hatte?! Lange überlegen, wie ich nun handeln sollte, kann ich nicht. Entweder, ich mime das, was der Dunkelhaarige sich da grade ausgedacht hat mit und sehe, was dabei herumkommt oder ich versuche zu fliehen. Die Wahl fällt mir nicht besonders schwer. Ich bin Danni. Mein feiges Ich war jemand anderes im Körper meiner selbst.
Mich so leicht einfach von jemandem retten zu lassen, widersprach meinem alten Wesen hingegen völlig. Es war nett und falls es ehrlich gemeint war, würde ich dem Fremden gebührend danken. Doch dazu gehörte nicht, mich klein zu machen, oder als wen darzustellen, der ohne ihn am Ende gewesen wäre.
"Sorry, aber du kennst mich doch. Wenn ich eine Idee kriege, muss ich ihr auch nachgehen", meine ich zunächst entschuldigend lächelnd, wende mich danach dem ersten Typ mit den kalten Augen zu.
"Und du bist lieber mal vorsichtig mit dem, was du so von dir gibst. Was ich für meinen Teil absolut nicht abkann, sind Leute wie du, die sich für die Sensation überhaupt handeln und Sachen in den Mund nehmen, deren Folgen sie wahrscheinlich nicht mal im geringsten bedenken. Wenn du..meine Familie beleidigst, gilt das auch für mich. Darum pass auf oder es wird dir zum Verhängnis werden", meine ich selbstsicher, halte es für eine Quitt-Situation, wenn ich bei der Story mitspiele und sowohl mir als auch meinem Scheinbruder aus der Lage hier helfe, die er laut dem, was er gesagt hat, nicht besonders mies fand, aber eine Schlägerei weniger im Leben wird nicht schaden, oder?
"Was hast du überhaupt hier zu suchen? Wenn du deine schlechten Gefühle an jemandem auslassen musst, dann geh in den Wald und schrei einen Baum an", setze ich noch spontan hinzu und habe keinen Schimmer, woher diese Idee rührt. Wie es nun weitergeht, überlasse ich dem Zufall. Kleinkriegen lassen werde ich mich auf keinen Fall.
Dass sich eine weitere Person dem Krankenhaus gezielt nähert, bemerke ich gar nicht.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Fr 26 Jun - 11:04

Ich bleibe vorerst wo ich bin. Die Mauernische bietet einen guten Schutz und hält mich verborgen vor den Blicken des brutal wirkenden Kerls und des Chosen Mädchens. Meine dunklen Augen beobachten wachsam die Szene, die sich mir nun bietet. Ich erinnere mich an die Worte des Mädchens kurz zuvor. Was heißt, sie gehört den Chosen nicht mehr an? Weil sie geflohen ist oder weil sich diese Gruppe aus Irren unfreiwillig auflösen musste? Meine Miene verfinstert sich bei dem Gedanken an die Zoot-Anbeter. Wie ich diesen religiösen Quatsch verabscheue! Nutzlose Idioten! Und der Kerl? Er sieht aus, als wäre er eines dieser Männermodels aus den früheren Werbeprospekten. Aalglatt, mit kalten Augen. Langweilig. Doch sein Verhalten spricht eine ganz andere Sprache. Er scheint ein Schlägertyp zu sein, jemand der die Konfrontation sucht. Er leidet vermutlich an maßloser Selbstüberschätzung. Aber vielleicht hat das Mädchen genau diese Behandlung verdient?! Die Chosen sind immerhin absolute Bastarde!

Ich beobachte, wie das Mädchen den Jungen überrascht mustert. Doch sie erwidert vorerst nichts auf seine Worte, bleibt ziemlich ruhig und lässt seine Nähe über sich ergehen. Entweder ist sie dumm und schwach. Oder sie besitzt eine enorme Selbstbeherrschung. Oder sie nimmt an, dass der ehrwürdige Zoot sie so oder so befreit. Ein abfälliges Lächeln huscht bei diesen Gedanken über meine Lippen. Meine Augen wandern nun zu einem Dritten, der plötzlich auftaucht. Anders als das Männermodel, sieht dieser eher lässig und unkompliziert aus, gar nicht so kalt und gefährlich. Sie ist seine große Schwester? Ich hebe die Augenbrauen an. Na klar. So, als würde sie hier auch nur irgendjemanden kennen, sah sie bis eben aber nicht aus. Wie süß, willst du sie etwa retten? Würdest du es ebenso machen, wenn du wüsstest dass sie eine verdammte Chosen Schlampe ist?! Der Dritte im Bunde fordert das Männermodel nun auf, sich zu verpissen, lächelt dem Mädchen zu. Lisa heißt sie also? Nettes Spielchen. Das Chosen Mädchen geht auf seine Worte ein, spielt das Spielchen mit, von dem ich sicher bin, dass es eins ist. Sie überrascht mich, als sie nun ihre Stimme erhebt und dem Model ziemlich bestimmend erklärt, dass er aufpassen soll, was er sagt. Es würde ihm sonst zum Verhängnis werden. Entweder sie blufft. Oder aber sie kann sich besser verteidigen, als sie aussieht.

Sie fragt ihn noch, was er überhaupt hier zu suchen hat und gibt einen mehr als lächerlichen Kommentar ab. Der Typ mit dem aalglatten Gesicht sieht so aus, als würde seine Brutalität jeden Moment aus ihm herausbrechen. Er hätte sicher kein Problem sie brutal zusammenzuschlagen. Das Mädchen sollte besser ihren Mund halten, wenn sie ihr zartes Gesicht behalten will! Ich stoße mich leicht mit dem Fuß von der Mauer ab und trete langsam, elegant aus dem Schatten heraus. Es wird Zeit meinen Posten als stille Beobachterin zu verlassen. Passiv sein ist nicht mein Stil! Mein kalter Blick heftet sich auf das Dreier Gespann, meine Gesichtszüge verraten keinerlei Emotionen. Lediglich der Techno Anzug verrät etwas über mich und meine Zugehörigkeit. Er ist wie eine Kampf-Uniform geschnitten, immerhin gehöre ich zum Kampftrupp der Technos und zur persönlichen Leibgarde unseres Anführers. Die PC Basteleien überlasse ich denen, die es beherrschen. Langsam schlendere ich auf die drei zu und mustere sie nun herablassend.

„Sieh mal einer an. Eine kleine Versammlung...wie nett...“, erhebe ich kalt meine Stimme. „Gibt es Probleme?“ Ich schaue erst zu dem angeblichen Bruder des Mädchens, dann zu dem Brutalo. Diesen mustere ich gespielt lange von oben bis unten. Ziehe dann herausfordernd meine Augenbrauen in die Höhe. Mit dem Angeber werde ich im Ernstfall schon fertig. Dann wandert mein Blick zu der Dunkelhaarigen. „Hallo kleines Chosen Mädchen. Hatte der ehrwürdige Zoot schon genug von dir oder warum spazierst du so ganz allein durch die Stadt?", ich kann es mir einfach nicht verkneifen sie derart zu begrüßen und lächle sie ziemlich hinterlistig an. Schließlich verschränke ich die Arme vor der Brust, hebe mein Kinn stolz an und warte nur darauf, dass der Brutalo entweder auf das Mädchen oder deren Bruder losgeht. Auf wessen Seite ich stehe? Auf meiner, wie immer. Bin ich 'böse'? Bin ich 'gut'? Ich weiß es nicht. Vielleicht nichts von beidem. Auf jeden Fall werde ich mir dieses kleine Schauspiel hier nicht entgehen lassen. Und vielleicht springen am Ende ein paar wertvolle Informationen für mich heraus. Ich muss wissen, was hier gespielt wird und vor allem wer dieses Männermodel ist. Er ist gefährlich. Und gefährliches sollte so schnell wie möglich unschädlich gemacht werden...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Fr 26 Jun - 12:17

Der Typ kann es nicht lassen, anstatt sich einfach zu verziehen, wieder in sein Kellerverlies, wo er herkommt, provoziert er weiter. Ich solle nicht nur labern und ihm zeigen, was in mir stecken würde. Nur heiße Luft, bei ihm mehr nicht. Seine Worte prallen hingegen an mir ab, wie Regentropfen an einer Regenjacke aber dieses dämliche Grinsen. Ich kann seine Visage echt langsam nicht mehr sehen. Ich nehme meine Brille vom Ausschnitt meines T-Shirts und verwahre sie in meinem Rucksack. Und wie ich meine Descents-Uniform vermisse, wenn ich mich und den Typen so vergleiche, könnten wir fast Freunde sein, von den Klamotten her. Na ja wenn er nicht so ein herumwandelnder Irrer wäre. Der Typ schrie förmlich nach einer Tracht Prügel, vor allem als er meint, wenn er ich wäre, würde er schon beim Blick in den Spiegel kotzen und warum sie mich nicht bei der Geburt eingeschläfert hätten. Dass er sich neben mich setzt ist jedoch zu viel. Als ich seinen Rucksack vom Tresen schubse und selbst herunterspringe, wird er noch einen Ticken wütender, denn er verengt die Augen. „Pass lieber auf, sonst bleibt das so.“ meine ich lachend und ignoriere, dass er mich als Mist bezeichnet. Die größte Niete, die ich je gesehen habe. Er scheint nun in Gedanken zu sein, wenn man das so nennen kann, denn womit will er denken, ohne Gehirn. Er hätte mir also gerne mein Baby-Face poliert? Ich zeige ihm einen Vogel, als er meint, wenn hier einer einen Babysitter bräuchte, dann ich. Auf meine Frage, was er da unten getan hätte, labert er wieder nur Mist und meint er hätte einen Stahl-…. Ich bin kurz sprachlos über so viel Dummheit. Durchsage an das Hirn von Miles: „Bitte Kopfkino ausschalten. Danke.“ „Was immer sich überhaupt in deiner Hose befindet, will ich gar nicht wissen. Lass dir lieber selbst mal ein Gehirn einpflanzen oder so. Vielleicht hilft das, deine Dummheit zu kurieren.“
Dann taucht dieses Mädchen auch noch auf. Der Typ hinter mir scheint sie auch gehört zu haben. Als ich hinter dem Mädchen stehe und ihr etwas ins Ohr flüstere, mischt sich der Vollidiot wieder ein und drängt sich zwischen uns. Ich gehe zwei Schritte zurück. Er spricht das Mädchen direkt an und nennt sie „Lisa“.
Seine Schwester? Na klar. Der Typ ist ja noch dümmer als ich bisher dachte. Das Mädchen scheint sie zunächst auch eher verblüfft als ihn wirklich als ihren „Bruder“ zu erkennen, spielt natürlich mit. Dumme Ratten. Dann meint der Typ zu mir, er würde es begrüßen, wenn ich mich verpissen würde und er sie begrüßen könne. Das würde ihm wohl so passen. Ich bleibe stur, wie ich bin, stehen. Auch als sie mich anspricht und meint, ich solle aufpassen, mit dem was ich vor mir gebe. Ich höre ihr aber gar nicht richtig zu. Von Frauen lasse ich mir erst recht nichts sagen. Sie droht mir sogar. Mehr als ein lautes Lachen bekomme ich aber nicht raus. Dieses zierliche Weib will mir drohen. Lächerlich. Scheint sie so schön zu sein, ist sie doch eine ziemliche Kratzbürste. Wenn ich es recht bedenke, könnten die beiden wirklich verwandt sein aber ihr Gesicht kommt mir irgendwie so bekannt vor, bemerke ich als ich sie eingehender betrachte. „Bist du nicht eine von diesen Zoot-Spinnern?“ frage ich misstrauisch.
Dann mischt sich der Kerl wieder ein und spricht, dass Mädchen wieder an und meint sie könne ruhig hineingehen, er würde das hier klären. Sie versucht auf mich einzureden und fragt mich, was ich hier täte, wenn ich nur meine schlechten Gefühle….schlechte was? Sie spricht wirklich wie ein Mädchen. Es widert mich an. „Von ner Braut lass ich mir gar nicht sagen, vor allem wenn sie angeblich die Schwester von so ner Pfeife“ ich deute auf den Penner „wie ihm hier ist, klar Puppe?“ Beinahe niedlich wie sie mir droht. Was will sie denn tun? Mit Kissen nach mir werfen? Ich soll in den Wald gehen und was? Die ist ja mindestens genauso durchgedreht wie der Typ. Na klar zwei Versager, die sich ihr Lager in nem alten, vergammelten Krankenhaus errichten. Die sind wohl doch verwandt. „Wie wärs wenn du in den Wald gehst.“ schlage ich überheblich vor. „Ruft dein heiliger Zoot nicht bald zum Gebet oder so?“ füge ich feixend hinzu. Ganz schön bissig die Kleine. Hätte ich ja nicht gedacht, dass sich unter einer solch schönen Schale ein so verdorbener Kernverbirgt. „Bei deinen Zoot-Freunden läufts wohl nicht mehr so, was? Hast gedacht, du seilst dich einfach mal schnell ab. Die Ratten verlassen immer zuerst das sinkende Schiff, stimmt’s?“ Ich blicke kurz hinter sie. „Sach mal, wo sind eigentlich die anderen? Tretet ihr nicht eigentlich immer in Scharen auf und entführt kleine Kinder?“ Nicht das mein Tribe, das nicht auch täte aber bei uns muss wenigstens niemand, den „Zoot-ist-so-toll-ich-reiß-mir-den-Arsch-auf-Unterricht“ besuchen.
Dann taucht plötzlich doch noch eine andere junge Frau auf. Sie trägt die Uniform der Technos. Gegen die Braut ist die angebliche Schwester von dem Loser ja glatt hässlich. Schade, nur dass sie zu ner Nietentruppe wie den Technos gehört. Haben einst die ganze Stadt kontrolliert und jetzt? Alles Versager. Sie blickt sich mit einem geringschätzigen Blick um und mustert mich dann. Yeah Babe, da steht der gute Miles drauf. Heute scheint mein Glückstag zu sein. Die Frauen fliegen mir ja förmlich zu. Ihren kalten Blick erwidere ich mit einem höhnischen Grinsen, vor allem als sie meint, dass es hier wohl eine nette Versammlung sei und ob es Probleme gäbe. „Tja, Babe ich würde mal sagen, das geht dich leider nichts an. Aber wenn ich mit der Flachpfeife hier.“ Ich nicke in die Richtung des Arschlochs. „fertig bin, habe ich gerne Zeit für dich.“
Ich blicke sie direkt an  „Die ganze Nacht, wenn du willst.“ füge ich durchtrieben grinsend hinzu.
Die Techno bestätigt meine Aussage, dass die kleine Dame, neben mir, mit dem losen Mundwerk, eine Chosin ist. War mir klar. Immerhin habe ich sie im Lager der Chosen schon gesehen. Wahrscheinlich bin ich ihr nur nicht aufgefallen, wegen meines anderen Aussehens. Immerhin verändert so eine Uniform, das Aussehen eines Menschen ungemein. Es verleiht einem Autorität. Aber ich darf ja nicht auffallen, weswegen ich mich auch des „D“ auf meiner Stirn entledigen musste.
Die Techno scheint auf irgendetwas zu warten, jedenfalls steht sie nun mit verschränkten Armen vor mir und sieht mich herausfordernd an.
Der Penner will das hier also klären. Ich werde ihm aber keine Gelegenheit dazugeben. Ich kläre das jetzt und schon hat er meine Faust im Gesicht. Ich habe endgültig die Schnauze voll von ihm. Sein dämliches Grinsen, sein dummes Gequatsche und erst recht seine Theatervorstellung mit seiner „Schwester“. Der Typ mag mich für einen erbärmlichen Idioten halten aber das heißt noch lange nicht, dass ich auch einer bin. Meine Fingerknöchel knacken laut als sie auf seine Nase auftreffen aber ich spüre keinen Schmerz und warte auf das Echo, da mein Angriff überraschend kam. Selbst Schuld. Warum labert auch mit seiner angeblichen Schwester, wenn der Feind neben ihm steht?
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Sa 27 Jun - 17:35

Natürlich war die Fremder etwas irritiert als er sie einfach so als seine große Schwerster betitelte. Aber es war die beste Möglichkeit diesen Penner erstmal zu eine Bremse zu verpassen und um ihr zu zeigen ,dass er nichts böses von ihr wollte. Max war zwar jemand der schnell sich ein Urteil über andere bilde,aber er versuchte jedem eine Chance zu geben und offen auf die Person zu zu gehen.
Sie schien das auch zu erkennen,denn im nu stieg sie auf sein Spiel ein. Nach wie vor war es nicht ganz abwegig, dass sie tatsächlich irgendwie verwand waren. Sie hatten ein wenig Ähnlichkeit miteinander: Dunkle Haare,ausdrucksstarke blaue Augen und volle Lippen. Optisch passte es also ganz gut und wie wie sich zeigte auch charakterlich.
„ich weiß,dass du das zu gern tust..trotzdem sorge ich mich wenn du einfach gehst..“,entgegnete Max mit einem leichten schmunzln. Es wirkt so,als wären sie tatsächlich vertraut miteinander. Max fiel es komischerweise auch nicht wirklich schwer,die Fremde erinnerte ihn ein wenig an Maria und er hatte einfach einen großen Beschützerinstinkt. Seine „Schwerter“ wandte sich jetzt dem Babyface zu und schenkte ihm ordentlich verbal ein. Auch wenn der es nicht ganz ernst zu nehmen schien, zumindest nach seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen. Wahrscheinlich weil sie eine Frau war und dieser hirnlose Macho wirklich dachte das er deswegen überlegen war. Wenn Max etwas gelernt hatte bei den Asen und das sehr schnell ,dann das das es Frauen gab die einem mit einer Hand töten konnte. Größe, Geschlecht und alter waren kein Garant für Überlegenheit. Im Moment wünschte er sich fast das Sif und ihre Schildmaiden hier auftauchen und dem Knilch mal zeigten wie Frauen kämpfen konnte. Die würde den Kerl nämlich unangespitz in den Boden stampfen, da war er sich ziemlich sicher. Wahrscheinlich hätte sie ihn vorher noch entmannt, das tat Sif nämlich mit Kerlen die Respektlos waren.
Aber sie war nicht hier und letztendlich war Max sehr froh drüber, denn das hätte auch seien Kopf gekostet. Er würde dem Typen einfach selber ein verpull. Und wer wusste schon welche Fähigkeiten seine neue „Schwester „ so hatte. Völlig wehrlos wirkte sie auf ihn nämlich nicht.
Der Wichser merkte an an das die Fremde eine von Zoot-Anhängern war, eine Chosein. Max sah zu ihre und dann gleich weder zu dem Blonden. Sie sah nicht so aus als wäre sie noch in dem Clan der Spinner. Sie sah eher etwas verloren aus. Er selbst wusste nur zu gut wie es war einem fanatischen Tribe an zu gehören und diesen den Rücken zukehren. Es war verdammt noch mal nicht einfach und es koste eine ganze menge Mut sich los zu sagen, denn das konnte tödlich sein. Die Asen hatten Ungläubige geopfert,gefoltert und versklavt im Namen ihre Götter.
Also selbst wenn sie eine Chosin gewesen war, durfte man sie deswegen nicht verurteilen, so lange ihre Motive nicht klar waren. Und selbst wenn sie freiwillig zu ihnen gegangen war, Einstellungen und Überzeugungen konnten sich ändern. Er würde sie deswegen nicht verurteilen oder gar von sich stoßen.
„Ach, halt einfach deine dumme Fresse, das geht dich doch einen verdammten scheißdreck an zu wem sie mal gehört hat!“, begann Max ihn an zu schnauzten und sah dann zu der Dunkelhaarigen. Er sprach noch mit dem Wichser aber sah sie ermutigend an. „ Einstellungen können sich ändern..man selbst kann sie revidieren..einen scheiß Charakter hingegen nicht!“ mit den letzten Worten sah er wieder die Flachpfeife an. Der Typ hatte einfach nen scheiß Charakter und den zu ändern war so gut wie unmöglich. Er fixierte ihn mit seinem Blick und seine Miene wurde immer finster. Er hasste Menschen die andre einfach pauschal wegen so etwas verurteilten, den wer bitte in dieser Zeit war ohne Schuld? Der Kerl sicher nicht!
Sie war keine Chosein mehr, sonst würde sie hier nicht alleine rumlaufen und sie sah auch nicht mehr nach Zoot-Spinnerin aus. Diese Spinner liefe wie Hunde immer im Rudel rum und sie war allein. Selbstmord in einer Stadt die sich von dieser Meute befreit hatte und sie hassten. Nein das wäre viel zu Riskant und dumm.
//Der Typ ist so überheblich, da kriege ich echt das kalte kotzen. Der braucht mal ordentlich welche aufs Maul,am besten von einer Frau, damit sein Ego mal auf normal große Schrumpft!//, dachte er sich,als er hörte wie der Wichser seine „Schwester“ weiter fertig machte und bedrohte.
„ Pass auf wie du mit ihr sprichst, du Flachpfeife.. sie kann dir genauso wie ich dir den Arsch bis zu deinen hässlichen Ohren aufreißen!“,bluffte er ihn an . Mit verschränken Armen und zusammen gezogen Augenbrauen stand Max genervt da und wollte ihm am liebsten gleich werde verpulen.
Das aalglatte Gesicht des Kerls konnte ein paar Ecken und Kanten vertragen und er würde mit vergnügen dazu beisteuern.
Dieser Wichser ließ das Thema einfach nicht auf sich beruhen und hackte weiter auf der Zoot-Sache rum. Langsam spannte sich sein Körper mehr an und seien Finger jucken merklich,sei wollte in seiner Visage landen..
Max beschloss , dass er den Typen so verprügeln würde,dass er Erstmal sehr lange Zeit keine so große Klappe haben konnte.
„Ja, du Spacko hast es richtig erfasst..normalerweise treten sie im Pack auf..wie du sehen kannst ist sie aber allein hier her gekommen..Du hast echte ne Beobachtungsgabe wie ein verfickter Maulwurf! Dass du überhaupt so lange in dieser Welt überlebt hast ist mir echt ein Rätsel!“,höhnte Max bissig. Sein Gesicht zierte ein ebenso verhöhnendes Lächeln. Den Typen hatte er wirklich gefressen.
Sein blick wanderte kurz zu seiner neu gewonnene Schwester und wurde deutlich freundlicher. Er wusste selbst nicht ganz genau warum er sie so in Schutz nahm. Vielleicht weil sie ihn ein wenig an sich selbst erinnerte. Er konnte nach empfinden wie es sich anfühlte von allen verurteilt zu werden für dinge die man getan hatte. Er hatte viele Dinge getan auf die er nicht stolz war,aber sie waren notwendig gewesen um zu überleben. Jemand der nie in einer solchen Lage gewesen war konnte leicht streng urteilen.
Plötzlich tauchte eine weiter Frau auf. Sie gehörte zu den Technos, dem Tribe der sich wie eine Heuschreckenplage überall eingenistet hatte. Auch sie hatte dunkles Haar und war sehr hübsch. Ihre Augen und Gesichtsausdruck verriete,dass mit ihr nicht zu spaßen war. Ihre Worte waren hart,so wie ihr Erscheinen,sehr passend für diesen Tribe. Sie war definitiv keine Person die man unterschätzen sollte. Er sah sie an und lächelte sie schon fast übertrieben freundlich an. „ kein Problem hier.. und selbst wenn, wüsste ich nicht was es dich angeht.“, sprach er jedoch weniger freundlich. Diese Arroganz mit den die Technos herumrannten ging ihm auf die nerven. Langsam fragte er sich ob das Krankenhaus alle Art von Spinner an zog. Wenn den so war,dann sollte er sich eien anderen platz zum Unterkommen suchen.
„Blondi hier wollte gerade gehen..“, fügte er hinzu und weiß mit dem rechten Daumen auf den Penner. Er sah den betreffen Penner an, der die Techno-Braut schon mit den Augen auszog. //Armseliger der Kerl!//,schoss es ihm durch den Kopf. „Zieh endlich Leine!“,schnauzte er ihn sehr schroff an.
Die Techno fing genauso an wie Mr. Obermacho an auf seiner neuen Begleitung rum zu hacken. Max verdrehte völlig genervt die Augen. // Diese scheiß Selbstgefälligkeit geht mir gehörig auf den Zeiger!//, dachte er während die Gute ihre nette Begrüßung los wurde.
„Wir haben es jetzt alle geschnallt, das meine Schwester mal eine Chosein war! Herzlichen Glückwunsch! Können wir das Thema jetzt endlich lassen? Es ist ja nicht so als hätten die Technos sich immer mit Ruhm bekleckert oder?“, warft Max ein. Die waren nämlich im Grunde auch keine Deut besser als die Chosen oder irgendein andere Tribe der eroberte, sie hatten genauso Menschen verfolgt, versklavt, getötet und gequält! Wie hieß es doch so schön? Man soll nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus saß! Traf in diesem Fall voll und ganz zu! Chosen, Technos, Asen und Locos konnte man alle in einen Sack schmeißen und drauf schlagen,man würde nie jemanden falschen treffen. Und leider war die List von Tribes die man in den besagt Sack schmeißen konnte sehr lang! Er verstand absolut nicht warum sich die Techno jetzt auch noch einmischte. Die hatte doch sicher besser zu tun, als sich in ihre kleine Auseinandersetzung einzumischen.
Während er mit der Techno sprach, beschloss jemand anders ,dass es wohl zeit war diese Streit auf einer physischen Ebene aus zu tragen,den ihn traf völlig unvermittelt eine Faust im Gesicht. Es war zwar nicht so , dass Max nicht damit gerechnet hatte,dass es so weit kommen würde,aber der Moment überraschte ihn so, dass er nicht mehr ausweichen konnte. Er spürte deutlich wie sein Nasenbein nach gab und bracht, nicht zum ersten mal und sicher nicht zu letzten mal. In seinem Gesicht breite sich der Schmerz aus und warmes Blut begann aus seiner Nase zu fließen. Das hatte der Typ nicht um sonst gemacht,so viel stand fest.
Etwas was er schmerzhaft während seiner Ausbildung bei den Asen, bei Try; gelernt hatte, war es schmerzen zu ignorieren,aus zu blenden und trotzdem einen klaren verstand zu behalten. Die Asen nutzen Schmerz um sich selbst an zu stahlen,sie wurde dann nur noch wilder und genau das wurde er auch. Solche Dinge vergaß man nicht, sie waren nützlich. Seine Augen verfinstern sich merklich und nahmen schon einen fast wilden Ausdruck an. Da war kein hauch mehr an Freundlichkeit oder Ironie, Witz in seiner Mimik. Der Blonde wollte einen Kampf er würde ihn bekommen. Auch wenn er kleiner war al der Blonde stand er ihm körperlich in rein gar nicht nach. Im Gegensatz zu vielen andern Männer gehörte er zu der handvoll Sklaven die nicht als Opfergabe geendet waren sonder genug Biss und Stärke bewiesen hatte um frei zu werden. Er knurrte und reagierte blitzschnell,schneller als manch einer dem gerade die Nase gebrochen worden war. Da der andre dicht vor ihm stand packte r ihn an den Schulter und bracht ihm sehr gezielt mit einer kräftigen Kopfnuss die Nase. So ein Schädelknochen war einfach mal viel härter und effektiver um jemanden die Nase zu brechen. In seiner Rückwärtsbewegung stieß er den Kerl kraftvoll von sich in der Hoffnung,dass der sich nicht halten konnte und einen Abgang von den paar Stufen machte.
Mit dem Handrücken wischte er sich das Blut nachlässig aus dem Gesicht und sah denandern lauernd an. Dieses mal würde er ihn nicht so einfach treffen,jetzt hatte er Max volle Aufmerksamkeit.
Er ließ dem Blonden keine zeit sich zu erholen, sondern stürzte sich furchtlos auf ihn. Wenn er einmal in fahrt war konnte man Max nur noch schwer stoppen. Er war dann absolut nicht mehr empfänglich für Worte und er erkannte häufig dann auch keine Grenzen mehr. Es war wie ein Schalter der sich umlegte in ihm.
Der Typ braucht einfach eine Abreibung, um ersten die Überheblichkeit ein zu büßen und zweitens ein wenig leben in sein viel zu markloses Gesicht zu zaubern.
Nach oben Nach unten
Danni*
Tribelos
Danni*

Anzahl der Beiträge : 216
Anmeldedatum : 21.09.13

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Mi 1 Jul - 22:01

Nachdem ich es gewagt habe, etwas auf das, was der Bekannte meines Scheinbruders gesagt hat zu kontern, trifft mich bloß Respektlosigkeit, ein schallendes gehässiges Lachen. Und als hätte er in meiner Vergangenheit geblättert, wirft er mir unverblümt die Frage entgegen, ob ich nicht zu den Chosen gehören würde. Ich erstarre innerlich. Nach außen lasse ich diesen Schock dagegen nicht dringen. Das vergönne ich dem Macho auf keinen Fall und außerdem...habe ich nur eine Chance, zu mir selbst zurück zu finden und das geht bloß indem ich kämpfe. Für die kleine Zoey, die ich befreien muss, für alles, was ich verloren habe und für mich selbst, um in der Zukunft wieder zu gewinnen.
Mit einem Seitenblick auf meinen selbst ernannten Bruder will ich seine Reaktion auf die Neuigkeit erhaschen, um sehen zu können, ob er sein Wagnis von zuvor bereut und sich nun von mir abwenden wird. Ich könnte es ihm nicht verdenken, es wäre eine kluge Entscheidung, eine menschliche. Viel Zeit mit dem Entschluss, den er diesbezüglich fasst, lässt sich der Dunkelhaarige allerdings nicht, denn nicht weniger giftig als der Blonde gibt er ihm zu verstehen, was er von dem Vorstoß auf meine Zeit in diesem furchtbaren Tribe hält. Er ist ein guter Schauspieler. Womöglich hat er aus unersichtlichen Gründen einfach entschieden, mich nicht auszuliefern, nur um mir, sobald wir alleine sein werden, sollte der Agressive jemals das Feld räumen, mitzuteilen, dass ich mir darauf nichts einbilden könnte und weiter meines Wegen gehen sollte. Dabei wirkt es sehr ehrlich was er sagt, gut zutrauen, andere richtig einzuordnen traue ich mir jedoch nicht zu, sodass ich lieber auf der vorsichtigen Schiene bleibe, was tiefergehendes Vertrauen angeht.
Mr. Arrogant lässt es sich nicht nehmen, mir mit typischer Machomarnier mitzuteilen, wie wenig er von der Ansicht einer Frau hält, nutzt diesen Vorwurf gleich noch dazu, um meinen Retter mit zu verhöhnen.
Ich kann es mir letztendlich nicht verkneifen, dass ein leichtes Lächeln um meine Mundwinkel zuckt, als mein Bruder mich daraufhin nicht nur als jemanden darstellt, dem man zur Zeite stehen muss, sondern mir Kräfte zuspricht, von denen dieser junge Mann eigentlich gar nichts weiß. Es bleibt ein wahres Rätsel, wieso er das so aufrichtig für mich tut.
Ich komme gar nicht dazu, selbst das Wort an mich zu nehmen, um nicht so passiv zu sein uns selbst für mich einzustehen, zu sehr sind die beiden Männer in ihren Disput gefangen, in dem der eine den Spielball mit den Chosen genüsslich weiterdribbelt, meinen - zugegeben nicht wirklich originellen Spruch mit dem Baum als Sprungbrett für einen Konter nimmt - und schließlich wissen möchte, wo meine anderen Tribemitglieder sind. Abermals kommt der Dunkelhaarige mir zuvor, stellt klar, dass ich allein gekommen bin.
"Du weißt ja ganz schön gut bescheid, was?", sage endlich auch ich etwas. Nichts äußerlich an mir verrät, wie sehr alles in mir drin wirbelt. Mein Herz klopft in einer ungesunden Geschwindigkeit, Bilder des Grauens drängen sich in meinen Kopf, kratzen mit ihren scharfen Krallen an den Türen, hinter denen ich sie verschlossen habe und bereiten mir Schmerzen. Was die beiden jungen Männer von mir sehen ist stattdessen ein fast mimikloses Gesicht, bis ich den Blonden ansehe, meine Mundwinkel sich zu einem Grinsen auseinanderziehen.
"Hälst dich für überlegen, weil du ein Kerl bist und glaubst, das allein gäbe dir das Recht, über andere zu urteilen und zu bestimmen. Frage ich etwa nach, wo du deinen Fanclub gelassen hast, der dich bejubelt, wie du es gerne hättest, wobei ich denke, dass alle wohl gemerkt haben, was für ein Typ Mensch du bist und dich fallen gelassen haben? Na gut, nun schon. Die Antwort kannst du aber auch für dich behalten. Jedenfalls hoffe ich sehr für dich, dass du nicht jeden, auch die, die es noch schaffen und es gut mit dir meinen, so behandelst, sonst wird deine Stärke schneller verglühen als du denkst und du bleibst ganz allein übrig, ohne Rückhalt, ohne Freunde, ohne alles."
Die Worte kommen von alleine. Sie erinnern mich sehr an die, die ich Bray entgegengeworfen habe. Erneut. Nur ist Bray ein Mensch gewesen, der sie nicht verdient hat, wohingegen es hier etwas anders aussieht. Ich weiß, dass ich habe keinen Schimmer davon, was sich hinter der Fassade verbirgt. Weiß nicht, ob der Typ tatsächlich ein kaltherziger Mensch ist, der sich zum Prinzip gemacht hat, dass nur das eigene Überleben und Ego zählen und alles andere nichts im Vergleich bedeutet oder ob dem Ganzen wie bei vielen anderen und mir ein Trauma zugrunde liegt, das seine Persönlichkeit umgekrempelt hat.
Weiter daürber nachdenken bleibt mir verwehrt, als etwas anderes die Aufmerksamkeit der jungen Männer auf sich zieht. Auch meine. Ich weiß, dass die Chosen mich nicht mehr verfolgen werden, solange der Guardian nicht zurück ist und ich mich somit nicht vor ihnen fürchten muss in naher Zukuft. Mit allen anderen Personen sieht das dagegen anders aus. Irgendwie ist das schon fast makaber, dass ich genau vor denen am wenigsten Angst haben muss, die mir am meisten angetan haben.
Mit dem Tribe, dem die junge Frau, die sich uns genähert hat angehört, sollte man allerdings auch nicht wirklich spaßen. Sie blickt uns hochnäsig an, macht so bereits von Beginn an ihren Standpunkt fest und strahlt Stärke und Autorität aus, ist sie auch körperlich kleiner als jeder von uns. Was nichts zu heißen hat. Natürlich spielt die Techno sogleich Polizei, als wäre sie tatsächlich ein Ordnungshüter der Stadt, der Tag und Nacht entnervt seine Runden machen und sich über alle, die sie wieder zur Vernunft rufen muss, lustig macht. Dabei traue ich den Technos noch weniger über den Weg als den Chosen. Vielleicht, weil Technik jemanden unberechenbar macht, man nicht einschätzen kann, wie jemand als nächstes handeln wird, was bei keinem ganz möglich ist, diverse Merkmale können aber Hinweise geben. Bei den Technos weiß man, dass sie ihre Zapper nur zu hoch einstellen müssen und schon ist es in einer Sekunde um einen Menschen geschehen, ohne dass dieser sich irgendwie hat zur Wehr setzen können. Gute Personen, die für jeden ein sicheres Leben garantieren wollen, sind die Technos bestimmt nicht.
Die Techno nimmt jeden von uns - am längsten den Typ mit dem kalten Blick - eigehend in Betrachtung, bis sie wieder etwas sagt das Chosen-Thema erneut zum Leben erweckt. Ich verenge meine Augen zu Schlitzen, sehe nicht ein, mich schneiden zu lassen. Es ist nicht leicht, gerade nach dem, was in der Straße passiert ist, wo der einzige Ort ist, an dem die junge Frau mitbekommen haben kann, wer ich bin, da an meiner Kleidung und auch sonst nichts an mir ist, das mich verraten würde, kennt man mich nicht. Oder sie hat belauscht, was der Macho von sich gegeben hat. Die Erinnerung stechen weiter. Und ich tue mein Bestes, um sie abzuschwächen. Ich darf sie nicht loslassen. Will die Techno nicht damit durchkommen lassen, dass sie versucht, mich bloßzustellen vor den anderen beiden. Ich bin kein Freiwild, an dem sie ihre Launen auslassen kann.
Scharf sauge ich die Luft mit meiner Nase ein, lege den Kopf schief und schaue auf die Brünette herab. Es ist schon irgendwie amüsant, dass sie mich klein nennt, obwohl sie hier die Kleinere ist. Selbst wenn es sich bei der Bezeichnung um eine Anspielung handelt.
"Hallo neugieriges Techno Mädchen. Zufälligerweise sind Zoot und ich im Guten auseinander gegangen. Man muss eben akzeptieren, wenn sich Ansichten und Gefühle ändern, nicht wahr? Aber von Akzeptanz und Respekt können deine Leute ja eher weniger ein Lied singen", schlage ich zurück. Ihr Lächeln kann sie sein lassen. Und mir ist bewusst, welchen Fehler ich gerade begangen haben könnte, doch es gehört zu mir dazu, meine Meinung zu sagen und mich nicht unterdrücken zu lassen. Im Gegensatz zu ihr habe ich nie aus freien Stücken gewählt, zu den Chosen zu gehören und anderen mit reinem Gewissen und meiner Willenskraft anderen wehgetan. Genauso wie den Blonden kenne ich die Techno nicht, aber...kein Mensch ist frei von Urteilen.
Auf ihre Frage nach den Problemen entgegnen beide Fremde, dass es sich nicht wirklich um ihre Angelegenheit handelt, der Blonde geht dagegen gleich wieder auf Jadgkurs, um sich so wie er es bei mir auch kurz versucht hat, bei ihr einzuschmeicheln und offeriert ihr ein eindeutiges Angebot. Ich hoffe wirklich sehr, dass es nicht irgendwo doch ein Mädchen gibt, das es schafft, diesen Rüpel zu lieben und als Dank dafür so hintergangen wird.
Mein selbst erwählter Beschützer verteidigt mich auch vor der Techno, spricht ebenfalls an, was ich gesagt habe, dass ihr Tribe sich nicht wirklich Positives zu Schulden kommen lassen hat, es immer noch nicht tut.
Es dauert allerdings nicht lange, bis einem das Gerede zu viel wird und er entscheidet, dass Taten besser sind. Oder er möchte seinem neuen Subjekt der Begierde gleich mal demonstrieren, wie viel er auf dem Kasten hat, so dass sie ihm danach zu Füßen liegen müsste - in seinen Träumen. Der Weg, den er dazu beschreitet ist hingegen mehr als armselig. Ohne dass man es verhindern hätte können, wirbelt der Blonde plötzlich herum, seine Faust schnellt auf das Gesicht meines Reatters zu und kracht ungebremst auf dessen Nase, die unter der Wucht sogleich nachgibt. Ein brechendes Geräusch ertönt, mir wird schlecht und ich bin negativ überwältigt von dem Moment. Dann kommt das Blut, stürzt mit so einem Druck aus der Nase des Verletzten, dass sein Gesicht und sein Oberteil sowie der Boden in Sekunden mit Blutspritzern und Tropfen besprenkelt ist. Alles an ihm verändert sich, als würde man ihn von innen austauschen. Die Gutherzigkeit, mit der er mich angesehen und behandelt hat, die Ironie sind Raserei gewichen. Die sich ruckartig entlädt, als der Dunkelhaarige den Angriff nicht lange auf sich beruhen lässt, sondern auf seinen Feind losstürzt, seinen Schädel auf dessen eigenes Gesicht schlägt und den Arroganten daraufhin von sich schubst. Beide standen sich mehr schlecht als recht und blutüberströmt gegenüber wie wilde Tiere. Mit einer Handbewegung verwandelt sich mein Beschützert erst Recht in einen bösen Zwilling seiner selbst, der nun nicht mehr zu stoppen zu sein scheint. Fäuste fliegen, sorgen dafür, dass dem anderen die Luft wegbleibt und ich bezweifle, dass auch nur einer von beiden hören würde, sollten die Techno oder ich mit Worten dazwischengehen. Ohne auf sie zu achten, hole ich darum in einer schnellen Bewegung meine Waffe hervor, die mich seit Beginn des Virus' begleitet und die ich mir nie von den Chosen hab nehmen lassen. Als sie mich soweit hatten, dass ich eine Spielfigur von ihnen geworden war, gewährten sie mir, Trainingsstunden mit meiner Armbrust zu nehmen, um darauf hinzuarbeiten, ein Teil der Wachgarde zu werden. Angeblich natürlich, so weit hätten sie es nie kommen lassen, keiner hat mir jemals ganz vertraut. Es gehörte allerdings dazu, mich hörig zu machen und es funktionierte mit einem netten Nebeneffekt.
Als wir aus der Stadt vor den Übergriffen flohen, war meine Armbrust eins der Dinge, denen meine Gedanken zuerst zufielen. Ich bin keine körperliche Kämpferin, doch mit meiner Waffe kann ich umgehen. Darum musste sie mit, so dass sie seitdem in meinem Rucksack verwahrt geblieben war. Ich hätte damit jagen können, doch Obst und Fisch waren mir eindeutig lieber.
Ich lege flink einen Pfeil auf den Lauf, schaue mich um, um ein Ziel zu finden, auf das ich schießen kann, da die zwei Männer zu sehr in Bewegung sind, als dass ich es wagen würde, in ihre Nähe zu ziehlen und mich unfreiwillig zur Mörderin zu machen. Als ich eine geeignete Stelle gefunden habe, die für Ablenkung sorgen wird, ziele ich und lasse los. Das Geschoss trifft mit einem Schlag auf die riesige kugelförmige Deckenlampe des Eingangsbereichs, die in den Gängen von den typischen Krankenhauslichtern abgelöst wird. Sie zerspring in millionen Scherben, die auf uns niederregnen.
Der Knall hat dazu geführt, dass die zwei Feinde inne gehalten haben. Mit ein paar gezielten Schritten bringe ich mich in eine Position, in der keiner von den Dreien hinter mir steht und ich alle abwechselnd mit meiner Waffe anvisieren kann.
"Lasst euch los, es reicht! Wollt ihr euch umbringen?!", rufe ich, es ist mir egal, ob es durch das gesamte Geschoss des Krankenhauses schallt. Sowohl der Blonde als auch mein ernannter Bruder sehen aus wie nach einem harten Boxkampf, durch das viele Blut ist nicht zu erkennen, was davon zu Verletzungen gehört und was schlimmer aussieht als es ist.
"Mach das du verschwindest!", richte ich mich an den Blonden. Es ist nicht leicht, ihn wegzuschicken, so fies er auch gewesen ist, doch ich bevorzuge es, mich um den zu kümmern, der bei mir dasselbe getan hat. Und einer muss eindeutig gehen, ehe die Prügelei nicht wirklich mit dem Ableben oder gravierenden bleibenden Schäden enden soll. Denn keiner von beiden scheint noch ein Limit zu kennen.
"Und du, du wolltest dich doch unbedingt um ein Problem kümmern, dann tu es nun auch!", meine ich zu der Techno und deute auf den verletzten Blonden. So ähnlich überheblich wie die beiden drauf sind, werden sie sich garantiert blendend verstehen.


Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Fr 3 Jul - 8:33

Ob sie nicht eine von den Zoot Spinnern ist? Bei der Frage des Blonden ziehe ich leicht die Augenbrauen in die Höhe. Erst wird die Dunkelhaarige von dem Jungen auf der Straße erkannt, jetzt von dem Männermodel. Die Kleine scheint ziemlich berühmt bei den Zoot-Fanatikern gewesen zu sein. Vielleicht ein hohes Tier?! Eine neue Trophäe in der Sammlung des widerlichen Guardians? Wenn dem so ist, kann sie einem ja schon fast leid tun. Wer fängt schon etwas mit diesem Loser an? Arme Irre! Der Blonde macht sich nun über sie und ihre vermeintliche Beziehung zu Zoot lustig. Dies bringt ihren 'Bruder' ziemlich in Rage, was mich mehr als nur belustigt. Warum meint er krampfhaft, die Tussi beschützen zu müssen?! Idiot! Wenn sie bei den Chosen war, wird sie verdammt gut wissen, wie man Leute wie ihn hintergeht, sobald die Gelegenheit dazu da ist. Du verschwendest deine Energie mein Lieber. Sie ist es nicht wert. Während ich mich mit selbstsicheren Schritten und kalten Augen der Gruppe nähere, erhebt das Chosen Mädchen ihre Stimme.

Sie wirkt plötzlich ziemlich oberlehrerhaft und predigt dem Blonden, dass er hoffentlich mit den Menschen besser umgeht, die zu ihm stehen. Beinahe hätte ich die Augen verdreht, doch ich kann es mir gerade so verkneifen. Die Erwachsenen sind tot...wir brauchen keine neue Mrs. Obervernünftig, die uns die Welt erklärt. Die Augenpaare der Anwesenden wandern nun zu mir, als ich mich danach erkundige, ob es ein Problem gibt. Der Blonde erwidert meinen Blick und ein höhnisches Grinsen legt sich auf seine Lippen. Ich bemerke seinen anbälligen Blick, als er meinen Techno Anzug mustert. Tja, uns werdet ihr niemals los! Die Situation geht mich nichts an? Aber er nimmt sich gerne Zeit für mich...wenn ich will die ganze Nacht? Wie 'gütig'. Ich sehe ihn daraufhin mit einem ziemlich verdorbenen Blick an. Meine kalten, dunklen Augen wandern gespielt langsam über seinen Körper, so als würde ich ihn mit den Blicken ausziehen, Kleidungsstück...für Kleidungsstück...ich befeuchte meine Lippen spielerisch. „Oh, wirklich?“, ich schenke ihm ein gespielt verführerisches Lächeln. Dieses erstirbt jedoch binnen eines Sekundenbruchteils wieder und ich recke kampfeslustig mein Kinn in die Höhe. „Du würdest die Nacht nicht überleben...“, raune ich düster. „Poker nicht zu hoch. Du scheinst, genau wie ich, ungern zu verlieren.“

Ich schaue ihn herausfordernd an, was eher einladend als abweisend wirkt. Er besitzt mit Sicherheit ziemlich...versaute Qualitäten. Und Hass und Sex bilden eine wunderbare Symbiose! Jetzt meldet sich der 'Bruder' zu Wort. Auch er findet, dass es mich nichts angeht, was hier abgeht. Na, da sind sich ja ausnahmsweise mal alle einig. Nach meinen Worten über die Chosen, redet sich der Kerl mal wieder in Rage. Die Technos haben sich ebenso nicht mit Ruhm bekleckert? „Ach, halt die Klappe...“, zische ich genervt. „Deine Sicht der Dinge interessiert mich nicht!“ Ich fixiere den Kerl und scheue nicht davor zurück ihn zusammenzuschlagen, wenn es sein muss. Ja, Ram und Mega sind über Leichen gegangen, was das Wörtchen 'Ruhm' meiner Meinung nach, aber nicht ausschließt... Ram weiß, dass ich kein liebes Mädchen bin. Wenn er gewollt hätte, dass wir von nun an einen 'guten Eindruck' machen und zu Langweilern mutieren, hätte er mich und mindestens ein Dutzend weitere Mitglieder feuern müssen. Das...hat er aber nicht getan, obwohl auch ich schon getötet habe. Rams Worte sprechen momentan eine friedliche Sprache...doch die militärische Ausbildung hält er weiterhin für unverzichtbar.

Auch das Chosen Mädchen ist über meinen abfälligen Kommentar nur wenig begeistert. Zufrieden bemerke ich, wie sie scharf die Luft einsaugt um sich für einen Gegenangriff zu wappnen. Zoot und sie sind im Guten auseinandergegangen? Träum weiter! Aber wir Technos verstehen ja nichts von Akzeptanz und Respekt? Ich lache leise und beinahe bösartig. „Wie Recht du hast, Süße. Dann hat dir dein kleiner Zoot-Bastard sicher auch gesteckt, dass es sehr...unangenehm sein kann, sich mit uns anzulegen.“ Ich blicke sie finster an. Meine Worte meine ich genauso, wie ich sie gesagt habe. Der Blonde stürmt nun ohne jegliche Vorwarnung auf ihren 'Bruder' los. Ein genüssliches Lächeln huscht über meine Lippen, als ich beobachte, wie der Blonde dem anderen die Nase bricht. Der Klugscheißer hat es wirklich bitter nötig! Blut strömt aus der Nase des anderen, befleckt sodann den Boden und ich bemerke, wie sich der Blick des Verletzten verdunkelt. Er scheint seltsam gefasst dafür, dass ihm gerade die Nase zertrümmert wurde. Er hat Erfahrungen damit!, schießt es mir durch den Kopf. Meine Vorahnung bestätigt sich, denn der 'Bruder' bricht nun dem anderen ebenfalls gekonnt die Nase, stößt ihn von sich, nur um sich dann brutal auf ihn zu stürzen.

Mir gefällt was ich sehe, wohl im Gegensatz zu Mrs. Obervernünftig, die sieht nämlich etwas empört aus. Aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie das Mädchen ihre Armbrust zückt. Ein lauter Knall und ein Regen aus Glassplittern folgen. Was soll der Auftritt?! Der nächste Pfeil ist nun auf uns drei gerichtet. Sie sollen sich loslassen und der Blonde soll verschwinden? Moment mal...wer entscheidet hier wer geht und wer nicht?! Nun richtet sie sich an mich. Ich wollte mich um ein Problem kümmern? Ja...und das bist scheinbar du! Sie deutet auf den Blonden. „Nimm die Waffe runter oder es wird ungemütlich für dich!“, zische ich ohne auf ihre Worte einzugehen und zücke zwei Wurfmesser. Ich drehe sie kurz geschickt in meinen Händen, so dass die scharfen Klingen aufblitzen. Ich habe allerdings auch gelernt, lästige Bogenschützen zu entwaffnen. Aber das ist dann der zweite Schritt, wenn sie auf meine Warnung nicht reagiert.

„Und...seit wann entscheidest du, wer hier geht und wer nicht? Das Krankenhaus gehört dir nicht. Wie wäre es, wenn du und dein 'Brüderchen' die Biege machen? Du willst dich um ihn kümmern, warum? Weil er deinen süßen Hintern retten will? Er will dich auch nur ins Bett kriegen...glaub mir. Du solltest ihn lieber fragen, warum er Verletzungen so gut wegstecken kann.“ Wie ein harmloser Versager wirkt der 'Bruder' zumindest nicht mehr. Ich ziehe eindeutig den blonden Brutalo vor. Er sagt jedenfalls was er denkt. Das ist mir viel lieber als so ein scheinheiliger Bastard wie ihr 'Bruder'. „Außerdem sind die beiden alt genug, um das unter sich auszumachen, findest du nicht?“ Ich mustere das Chosen Mädchen wachsam, schließe meine Finger fester um die Griffe der Wurfmesser, spanne meinen Körper an. Eine falsche Bewegung....und es wird schmerzhaft für sie.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Fr 3 Jul - 18:02

Wie das Weichei, das Weib vollsülzt, ist ja beinahe widerlich. Der redet wie ein Schlappschwanz, war aber auch nicht anders zu erwarten. Der Typ glaubt doch nicht wirklich, dass ich ihm abkaufe, dass das da seine Schwester ist. Als ich sie auf ihren eigentlichen Tribe anspreche, mischt sich Mr.Großmaul wieder ein. War ja klar. Er meint, ich solle meine Fresse halten und dass es mich einen Scheißdreck anginge. Dann labert er wieder irgendwelchen Weiberkram von Einstellungen können sich ändern und blabla. Ein Scheiß-Charakter hingegen? „Ach Mr. Oberschlau, wieso hältst du nicht einfach mal deine Schnauze, wäre angenehmer für meine Ohren, wenn sie dein schwules Gewäsch nicht immer ertragen müssten. Du quatscht ja genauso viel Mist wie das Weib dort. Und wenn du wen mit nem Scheiß-Charakter sehen willst, warum schaust du dann nicht mal in nen Spiegel, Loser?“
Der Wickser kann es einfach nicht lassen und quatscht weiter munter dazwischen. Langsam bin ich wirklich echt genervt von der Pfeife. Es reicht. Das Weib und mir den Arsch aufreißen? Ich muss wieder heftig lachen. „Ihr seid echt die größten Nieten, die ich je getroffen habe.“ Ich kann mich vor Lachen kaum halten. Ich sollte mir vielleicht nicht so viele Gedanken über das dümmliche Gequatsche des Typen machen, immerhin scheint er wirklich ein geistiger Tiefflieger zu sein, der Oberlutscher. Und wo er seine Sprüche her hat, würde mich mal interessieren. Ich habe also eine Beobachtungsgabe wie verfickter Maulwurf ja? Sagt die Fledermaus bei Tag. „Ich komm wohl besser in dieser Welt zurecht als du. Bist wohl auch so‘n Zoot-Spinner?“
Dann taucht die heißeste Braut auf die ich seit langem gesehen habe. Aber wieso gehört sie zu diesen Nieten?
Die Flachpfeife ist derselben Meinung, wie ich und die Techno soll sich um ihren eigenen Kram kümmern. „Was heißt hier ‚ich wollte gehen‘? Das entscheide ich selbst. Vor allem wo es gerade so interessant wird.“ Ich grinse überheblich. Dass, die Pfeife meint, ich solle mich verziehen, ignoriere ich geflissentlich. Das Techno-Mädchen gefällt mir. Ihre Art und Körperhaltung ähnelt der meinen. Nur Loser kann es bei diesen Flitzpiepen also nicht geben, wenn die solche Frauen haben.
Ich würde die Nacht nicht überleben, meint sie also? Und ich solle nicht zu hochpokern? „Ich verliere nie.“ erwidere ich und blicke sie düster lächelnd an. Sie mustert mich als würde sie mir die Klamotten vom Leib reißen wollen. Das gefällt mir. Ihre düstere und überhebliche Art sagt mir sehr zu. Ich stehe auf Frauen die wissen was sie wollen.
Aber ich kann mich gar nicht auf die heiße Frau konzentrieren und das liegt an dem dämlichen Gequatsche des Idioten neben mir. Auch die Techno meint, der Typ solle endlich seine Klappe halten
Dann habe ich endgültig die Schnauz voll von ihm und seiner hässlichen Visage. Ich schnelle herum und meine Faust trifft sein sogenanntes Gesicht in Höhe der Nase. Sie gibt brechend unter der Wucht meines Schlags nach. Aber auf das Echo muss ich nicht lange warten. Seine Miene zeigt deutlich, dass es ungeheure Schmerzen sein müssen, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Der Typ wischt sich das Blut ab, obwohl es sinnlos ist, denn der Blutfluss lässt nicht nach.
Er stößt auf mich zu und packt mich bei den Schultern und mit einer Kopfnuss bricht er mir meine Nase. Der Schmerz strömt in meinen Kopf. Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten. Tränen stehen in meinen Augen, so sehr schmerzt die Wucht des Aufpralls. Das Blut fließt in Strömen aus meiner Nase.
Der Typ will mich die Treppen des Eingangs hinunterstoßen aber ich kann mich noch am Treppengeländer festhalten. Aber ich komme gar nicht mehr dazu ihn nochmal anzugreifen. Das Weib brüllt plötzlich, ob wir uns umbringen wollten und zielt mit einer Armbrust auf mich. Ist sie wahnsinnig geworden? Mit einer Hand halte ich mir die Nase und die andere halte ich ausgestreckt vor mir. „Hey, pa…pass auf…., auf wen du hier schießt. Bi…bist du bescheuert? Das Ding kann…jeden Moment…. losgehen.“ In meinem Blick spiegelt sich Angst wieder. Ein lang vergessen geglaubtes Gefühl durchströmt meinen Körper. Ich fühle mich plötzlich wieder klein und schwach wie im Camp der Chosen, als ich ein Sklave sein musste. Es ist Vergangenheit, ich weiß aber von Zeit zu Zeit fühle ich mich als wäre ich immer noch in diesem Camp eingesperrt. Ich habe mich verändert, auch das ist mir klar. Ich bin kein Loser mehr. Ich hasse regelrecht mein früheres Ich. Der Milo von früher ist ein Sklave der Chosen, ich dagegen bin frei. Und allein, fügt eine kleine Stimme in meinem Kopf hinzu, die verdächtig nach Patsy klingt. Ich schiebe es auf die Schmerzen, dass ich keine klaren Gedanken fassen kann. Ich bin nicht allein. Die Gedanken an meine frühere Freundin schmerzen mindestens so wie meine Nase. Wieso eigentlich frühere? Ich weiß nicht mal ob ich sie je wiedersehen werde, deswegen. Ob sie mich vermisst? Denkt sie noch an mich oder hat sie mich bereits vergessen? Und wenn mich diese Verrückte jetzt abknallt, werde ich es wohl auch nicht mehr herausfinden, ob wir beide je eine gemeinsame Zukunft haben werden. Ich weiß ja nicht mal, wo ich sie suchen soll. Ich bin schon überfordert damit diese blöde Mall zu finden. Patsy würde mich wahrscheinlich gar nicht mehr wiedererkennen. Der alte Milo hätte sich niemals in so eine Lage gebracht, in der ich mich gerade befinde. Seit ich ein Descent bin, scheue ich keine Auseinandersetzung mehr, habe immer und überall die große Klappe. Ist nicht das erste Mal dass ich mich so schwer verletze. Auch in meinem Tribe bin ich schon oft angeeckt. Man muss halt einen guten Mittelweg zwischen blinder Aggression und Stärke finden und das gelingt mir einfach nicht. Wer bei den Descents Schwäche zeigt, fliegt raus und landet auf der anderen Seite des Zauns. Und ich habe mir selbst geschworen, nie wieder, in meinem Leben, werde ich ein Sklave sein und für andere die Drecksarbeit erledigen. Obwohl wenn ich es genau bedenke, tue ich es gerade wieder, die Drecksarbeit erledigen und das obwohl ich ein freier Mann bin. Und warum ich dieses Mädchen auf der Straße so angepöbelt habe, weiß ich eigentlich auch nicht, schließlich hat sie mir nichts getan, vielleicht sollte ich mich später entschul….nein………., da bricht wieder das Weichei in mir durch. Ich weiß das zu verhindern. Descents entschuldigen sich nicht. Warum auch? Wir gehören zu den stärksten Tribes in der Gegend. Ich verdränge die Gedanken an Patsy und meine Vergangenheit.
Ich hasse nichts mehr als mich wieder wie ein Schwächling zu fühlen. Und an allem ist diese…diese Schlampe Schuld. Ja ziel nur auf mich, du Miststück. Erschieß mich doch. Sie zielt über meinen Kopf auf eine Lampe, die zugleich in Tausend Teile zerspringt als der Pfeil sie trifft. Ich ducke mich unter dem Scherbenregen hinweg. Die Alte hat echt nicht alle Tassen im Schrank. Auch die Techno zückt plötzlich eine Waffe und meint die Frau solle die Waffe herunternehmen oder es würde ungemütlich werden. Bin ich heute nur von verrückten Weibern umgeben? Die Braut mit der Armbrust schreit mich an, ich solle endlich verschwinden. Nichts, würde ich lieber tun, glaub mir, du dämliche Schreckschraube. Ich halte weiterhin meine Nase fest. Die Schmerzen bringen meine Beine zum Taumeln. Ich habe gar keine Gelegenheit dem Vollspast nochmal zu zeigen, was ich wirklich kann. An die Techno gerichtet, sagt sie, dass sie sich doch um ein Problem kümmern wollte, dann soll sie es auch tun und zeigt dann wieder auf mich. Meine Stimme klingt nun ziemlich nasal. Kein Wunder meine Nase ist auch recht schnell angeschwollen.  „Ich kann mich…aah… .um mich selbst kümmern…. äah….., du Miststück.“ fluche ich die Braut mit der Waffe an. Ich fühle mich gerade wie ein Tiger, den man an eine Kette gelegt hat, eine Kette aus Schmerzen. Das Nasenbluten will einfach nicht aufhören. Meine Kleidung ist schon voller Blut. Ich sinke auf einen Stuhl, der nahe bei der Tür steht. Wäre die Chosen-Göre nicht mit ihrer Waffe aufgetaucht, hätte ich den Typen kalt gemacht aber ich bin nicht dumm. Die Techno hält weiterhin ihr Wurfmesser auf die Göre gerichtet. Ich frage mich, wann die Chosen-Göre einsieht, dass es besser ist, die Waffe zu senken. „Willst du mich abknallen oder hörst du bald mal darauf, was die Techno dir sagt?“ entgegne ich ihr giftig aber da ich eher durch die Nase sprechen muss, klingt meine Stimme sehr seltsam.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Mi 8 Jul - 18:28

Es gefiel ihm wirklich gut,  dass seien "Schwester" absolut  nicht auf den Mund gefallen und so wohl dem  Penner so wie dem zickigen Techno-Weib  ebenfalls ein paar  Dinge an den  Kopf  schmiss.//Hier muss echt ein Loch sein aus diese widerlichen Leute raus gekrochen kommen..Erst der Typ und jetzt diese eingeblindete  Techno-ische..// max mochte ihre Auftreten  genauso wenig wie die des blonden. Mit Dreck schmeißen wenn der eigene Tribe kein Deut besser war, war einfach  noch armselige. Die Technos waren fast  noch etwas schlimmer als die Chosen. Die hatten wenigsten nie vorgeben etwas gutes  erreichen zu wollen. Die Technik-spinner jedoch schon und jetzt spielten sie sich auf wie die Herren der Stadt. wenn alle so waren wie diese frau,dann wusste er schon  welchen Leuten er  öfter mal eine verpulen wollte.
" Dein verdammt  Sicht interessiert auch kein Schwein.. geh ein bisschen mit deinen Technofreunden Computer spielen.. anstatt dich hier wie eine Gesetzeshüterin auf zu führen du scheinheilige Kuh!das alles hier geht dich eine Scheißdreck an! verpiss dich einfach..wackel ab! Die Pissnelke hier kannste gleich mit nehmen", fuhr  Max sie zurück an,als sie ihm den Mund verbieten wollte. Sie reizte ihn  gerade wirklich nur noch mehr.
Es war dem entsprechen nicht verwunderlich das es zu einer Schlägerei kam zwischen  den  Penner und ihm. Er wollte wahrscheinlich beweisen was für ein toller Hecht er war und wie sehr er ihm überlegen war. da hatte er sich ziemlich geschnitten. Max würde sicher nicht nah geben. Wenn es  nach ihm  ging würde es nicht bei der gebrochenen Nasen bleiben. Den Kiefer  brechen wäre auch nicht schlicht, dann würde er wenigsten nicht mehr so viel scheiße reden  können wie er es jetzt tat.
Der Schmerz der seien gebrochen Nase verursacht war heftig,aber sein  Körper war so voll Adrenalin dass er es schaffte sie zu ignorieren. Der Typ  konnte sich nach seinem Schubs gerade noch so am Treppengeländer fest halten. Aber auch gut,dann  musste er nicht so weit  laufen  um ihm noch mal welche zu verpassen. Er holte gerade aus um dem Typen in den Magen zu schlagen als es eine lauten Knall gab und tausend Glassplitter zu Boden segelten. // Whoo.. ich hab doch geahnt ,dass sie mehr auf dem Kasten hat..ziemlich beeindruckend..//, schoss es ihm durch den  Kopf. max ließ seine Faust sinken und ließ von dem Typen ab, der anfing ängstlich zu stammeln, dass  seine neue Begleiterin die  Armbrust runter nehmen solle. max hatte zwar gehört wie sie gerufen hatte, dass sie  auf  hören sollten,aber wenn er in fahrt war  gelangen Worte nicht  zu  ihm. Der Schuss auf  je Lampe jedoch hatte ihn wieder ins hier und jetzt gebracht. Er drehte sich zu ihr und schmunzelte leicht. Sie hatte  echt ziemlich was auf den Kasten. Da sie nicht auf ihn zielte  ging er die wenigen Schritte wieder zu  ihr und sah auf das Arschloch und auf  die Techno braut runter, die Wurfmesser gezogen hatte.
max seufzte und zog seien Dolch den er am Gürtel trug.
"Okay, wir haben alle funktionierende Waffen bei uns..wie wäre es wenn du dein Demoliertes Schätzchen hier mit  nimmst und eine beige machst.. wir waren hier zu erst und ihr habt doch sicher eine Unterschlupf wo ihr Technikfreaks euch versteckt  oder?",pflaumte er sie angenervt an und weiß auf den Typen.
Das Weib war einfach nur lächerlich,als wenn er so nen armes Würstchen wäre wie der Penner. Der ein auf  Dicken machen musste um zu zeigen wie toll er war. " Warum sollte ich meine Schwester ficken sollen..?! du bist komisch im Kopf..waren wohl ein bisschen zu viele PC- Spiele... und nur weil du ständig auf solche typen trifft heißt das nicht das ich zu solchen armen  Würstchen gehöre..klar und jetzt verzieh dich endlich!", knurrte  Max und steckte seinen Dolch wieder ein. Er  hoffte nur, dass seine neue Begleiterin ihn richtig einschätze. Auch wenn sie wirklich ein  hübsche Frau war,wollte er sie sicher nicht in bett  bekommen. Wenn er das gewollt  hätte,dann hätte er sie einfach an geflirtet.
Er sah noch mal auf den  demolierten Penner. " Genau wie du.. verpisst dich lieber du machst dir ja gleich in die Hose nur wegen eine Armbrust.. du geierst die Techno doch schon die ganze zeit an..na dann los.. sie hat sicher ein ganz schickes Zimmer in dem sie mit dir spielt..",lachte er und ging einfach ins Krankenhaus zurück. Dort lag immer hin sein Zeug und er sah es überhaupt  nicht ein hier weg zu gehen.
Es war ihm scheiß egal was die Techno wollte und auch der Kerl war  ihm egal. jetzt gerade wollte er nur seine Nase richten und die Blutung stoppen. Er hörte sich einfach scheiße an wenn er sprach. Er hoffte nur das seine  neue "Schwester" ebenfalls rein kam und sich nicht  noch weiter mit  ihnen anlegte. Das hatte einfach keinen Wert. Für so  leicht  fertig  hielt  er sie  nicht, sie hatte bereits gezeigt wie Leute wie die Techno und den Wichser Handhaben  konnte. " Fuck..", murmelte er als er nach seiner Nase vorsichtig tastete. Dieser Tag verlief  nicht so wie er sich das vorgestellt hatte.
Nach oben Nach unten
Danni*
Tribelos
Danni*

Anzahl der Beiträge : 216
Anmeldedatum : 21.09.13

Charakter der Figur
Inventar:

BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Mi 8 Jul - 22:57

Bei dem Blick, den die Techno dem Blonden zuwirft, kann ich nur die Augen verdrehen. Und mich innerlich bestätigt fühlen, sie würden garantiert ein super Ganovenpaar abgeben, das sich gegenseitig und allen um sich herum das Leben mit ihrer Art versüßt. Oder eher verbittert. So wie sie ihr Gegenüber anschaut, braucht man nicht viel Vorstellungskraft, um zu kapieren, woran sie gerade denkt. Sie beweist dagegen sehr rasant, wie schnell sie ihre Mine ändern kann und damit auch ihre Meinung. Ganz abgetan ist sie von ihm allerdings nicht. Und schlecht aus sieht er auch nicht wirklich. Nur ist das nicht alles im Leben, kein Stück. Wie eingespielt die Techno und ihr Traummann schon sind, zeigen sie nur zu gerne, indem sie beide verbal auf meinen Bruder losgehen, ihn degradieren und meinen, er habe hier nichts zu melden. Der Arrogante geht sogar so weit, dass er meinem Verbündeten im Geiste ebenso ein mieses Seelenwesen zuspricht, das er gerne im Spiegel betrachten könnte. Nur, dass in einem Spiegel eben nicht gezeigt wird, was in jemandem steckt, darum sind diese Gegenstände auch so trügerisch. Dann wirft er dem anderen noch vor, wohl auch etwas mit den Chosen zu tun zu haben. Da werden blindlings echt alle Fässer aufgemacht, die er finden kann, was? In der arroganten Hoffnung, irgendwas wird schon intensiv genug treffen.
Da ist es eine Wohltat, dass der Typ weiter auf die Neckerei der Techno, die er selbst angezettelt hat einsteigt und das Interesse an uns verliert. Erst einmal. Er bleibt fortfolgend selbstsicher. Mein vermeintlicher Bruder lässt sich das ganze aber nicht bieten, ohne Paroli entgegenzusetzen und sorgt für neuen Zündtstoff. Genauso wie meine neue beste Feindin, die sich anstelle dessen mir mit einem falschen Lachen widmet. Ich blicke sie skeptisch an. Was meint sie damit? Es kann nichts weiter sein, als ein Bluff. Oder...hat sie Zoot...Brays Bruder etwa gekannt..und ist ihm gefolgt, als er noch gelebt hat und Anführer der Locos gewesen ist. Sie mir bei diesem Haufen Wilder vorzustellen, fällt mir nicht besonders schwer. Nur schneidet sie sich damit ins eigene Fleisch, nun jemanden als Bastard zu betiteln, dem sie einmal hörig gewesen ist. Doch so sind die Leute von heute, sobald sie ihre Chance wittern, rammen sie dir ein Messer in den Rücken, stiften Verrat oder ändern ihre Gesinnung, um zu überleben. Womöglich hat sie den Tod von Zoot auch als einen Hinterhalt seinerseits angesehen, ein minderwertiges Verhalten eines Unwürdigen, der seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen gewesen ist.
Wie falsch sie damit doch liegen würde.
"Du willst also sagen, ihr seid es gewesen, die den Kopf der Locos abgetrennt und verschwinden lassen haben? Wir wissen beide wohl ganz genau, dass Zoot nie einem von euch Technos begegnet ist. Du kannst also gar nichts über ihn wissen, es sei denn..du bist ihm gefolgt oder warst nicht von Anfang an Teil deiner tollen Technikelite", kontere ich entwaffnend. Hatte sie darauf gepocht, einen wunden Punkt bei mir zu treffen? Tzja, falsch gewettet, Madame.
Ich kenne die richtige Realität diesbezüglich, Bray hat mir alles erzählt. Und er ist wohl derjenige, der seinen kleinen Bruder am besten gekannt hat. Seinen Charakter vor dem Virus, sein Leben und auch sein Ende. Da kann mir keiner was vormachen.
Nicht mehr. Niemals wieder. Nie!!!, schreit meine innere Stimme. Die Nachwirkungen der Manipulation der Chosen sind jetzt, wo ich so abgelenkt durch andere Faktoren bin, kaum zu spüren. Aber sie werden kommen, bei Nacht werden sie auf mich hereinbrechen. Und wenn es ganz tragisch wird, bekommt, mein Retter das auch noch mit. Ich würde es ihm und der zarten Bande, sie sich da zwischen uns entwickelt hat, nicht wünschen, denn sie ist dünner als ein seidener Faden. Es ist vielleicht egoistisch, nicht daran zu denken zu verschwinden, wenn das hier vorbei ist, aber ich kann es nicht, weil ich dem jungen Mann definitiv etwas schuldig bin und wollte ich es auch unterlassen, zukünftig etwas zu jemandem auszubauen, um was auch immer es sich handeln mag, ist das Leben nun dazwischen gekommen und hat anders entschieden. Wenigstens für die Basis. Wie das Gebilde ausschauen wird, das darauf entsteht, wird sich früh genug herausstellen.
Noch ist die Dunkelheit jedoch nicht über uns gekommen und ich stehe mit meiner Waffe vor meinem Seelenbruder, seinem Kampfgegner und dem Technomädchen und alle reagieren anders auf mein neues Auftreten. Am meisten verdattert bin ich über den Wandel des Blonden. Er hält sich seine blutende Nase, streckt eine Hand von sich, die wahrscheinlich aufgrund der Schmerzen zittert wie bei einem Drogensüchtigen auf Entzug. Aus dem eingebildeten Löwen ist ein ängstliches Kaninchen geworden, der Schein, zu dem er sich aufgeplustert hatte zerplatzt. Der Typ ist nicht mal mehr in der Verfassung dazu, vernünftig zu reden. Große Klappe, nichts dahinter.
Dabei kennst du es doch zu gut wie es ist, plötzlich auf der anderen Seite der Linie zu stehen. Nur habe ich mich stets nur verteidigt, nie habe ich zuvor ernsthaft auf jemand anderes geschossen. Bray hatte damals Recht. Ich hätte ihm nichts zuleide tun können. So sehr er sich danach womöglich sogar gesehnt hat.
Ich lache jedoch nicht überlegen oder schlage einen anderen Profit für mein Selbstbewusstsein aus der neuen Art des Blonden. Mein Gesicht ist hart.
"Auf wen ich schieße? Hast du etwa Mitleid mit der Lampe?! Keine Sorge. Ich weiß sehr gut mit meiner Waffe umzugehen. Und anders als du verwende ich sie nicht so unüberlegt und gehe einfach auf andere los."
Der Brünetten gefällt es selbstverständlich noch weniger, dass ich sie bedrohen kann. Auf sich beruhen lassen wird sie das sicherlich nicht und wenn ich Pech habe, ziehen die Folgen auf meine Tat weitere Kreise. Soll sie es nur versuchen, irgendwo hat auch sie ihre menschlichen wunde Stelle und ich werde mich im Notfall nicht zügeln, sie gegen sie einsetzen, wenn ich mich damit retten kann. Sobald ich in Erfahrung gebracht habe, worum es sich handelt. Meine alten Kampfgeister sind wiedererwacht.
Statt einem Zapper, wie es der typische Begleiter eines Technos ist, der ohne Strom wohl nicht aufgeladen werden kann, zückt die junge Frau gleich zwei sehr unschön aussehende Messer. Mit denen sie mich dazu bringen möchte, aufzugeben. Das denkst du dir wohl so. Ich lechze nicht danach, auch mein Blut auf dem Boden des Krankenhauses zu vergießen, doch ich weiß, wie ich Messern auszuweichen habe und mein geschossener Pfeil wird die Techno um einiges stärker treffen und vor allem auch schneller als geworfene Messer. Der Luftwiderstand ist ein anderer.
Weil es ihr nicht genügt, spricht die Brünette weiter, kommt auf meinen Scheinbruder zurück und probiert, Zweifel in mir zu wecken.
Er will dich ins Bett kriegen.... Ein Blitz der Erinnerung zuckt in mein Herz, die Nacht, in der sich einer der Chosen an mir vergangen hat, während ich gefesselt war und nichts tun konnte, außer hoffen, dass es bald vorbei sein würde. Kein Stück konnte ich mich bewegen und...ich verdränge es. Nicht schwach werden, Danni. Nicht jetzt.
Ich komme nicht dazu, zu antworten, mein Beschützer kommt mir zuvor. Auch er hält auf einmal einen ansehlichen scharfen Dolch in der Hand, stellt klar, dass keiner hier wehrlos zu sein scheint - bis auf das blutende Model - und fordert die Techno abermals auf, einen Abgang zu machen, zusammen mit dem Blonden. Ihre vulgäre Andeutung, dass er mit mir schlafen wollen würde, prallt an ihm authentisch ab.
"Du hast es gehört, Schätzchen", richte ich mich an sie, greife ihr 'Süße', wie sie mich benannt hat auf, als mein Verbündeter zu Ende gesprochen hat.
"Die einzigen, für die es unangenehm werden wird, seid ihr. Und bitte, bei euch Technos zieht ihr vielleicht so kranke Sachen ab, doch schließ nicht von euch auf andere. Also pack deine Sachen und geh! Ich habe keine Angst vor dir!", füge ich hinzu, meinen Blick unterbreche ich keine Sekunde. Lachend höre ich, wie mein Bruder sich entfernt. Er beweist einiges an Kraft, als er so unbeschwert klingt trotz der Schmerzen, die seine Nase durch seine Glieder jagen sollte. Und gibt mir damit ein Zeichen. Doch so schnell kann ich ihm nicht folgen. Nehme ich meine Armbrust nun runter, wird die Brünette mich meine Worte sicherlich sogleich spüren lassen. Ich prüfe erneut die Umgebung. Hinter der Techno ist die nun nicht mehr so leere Straße. In weiterer Treffernähe sind eine Hauswand aus Stein, ein ausgebranntes Auto und ein Marktstand. Fehlanzeige. Doch dann entdecke ich eine geeignete Zielscheibe. Zwinkere der Techno und dem Blonden zu, fixiere genaustens meine angepeilte Stelle, die so liegt, dass der Pfeil direkt am Kopf der Techno vorbeisausen wird. Sie wird die Messer vermutlich genau dann werfen, wenn ich loslasse. Oder verzögert zu spät, weil ich ihr keine Sekunde zur Reaktion lasse.
Mein Geschoss surrt durch die Luft, ich lasse mich halb auf den Boden fallen, drehe mich um und renne ins Krankenhaus. Dass mein Pfeil an seinem Ziel ankommt, ist nur flüchtig zu hören. Ein vertrautes Geräusch. Das simple Zerplatzen eines Luftballons, der an einem der Fenster gehangen hat...
In der Halle zurück bin ich von dieser Aktion etwas außer Atem. Ich hoffe, die beiden werden abziehen, aber wir sollten keine Zeit verlieren. Mein Retter ist gerade mit seiner Nase beschäftigt, als er sie berührt, entfährt ihm ein leises Fluchen.
"So sehr ich deine Lage verstehe, es ist keine gute Idee, hier zu bleiben. Technogirly wird wohl ziemlich rasend auf mich sein und..auch auf dich", meine ich zu ihm. Schenke ihm ein nun wieder schüchternes aber dankbares Lächeln.
"Lass uns gehen", füge ich an, blicke nach links und rechts im Gang, wobei es wohl unwichtig ist, in welche Richtung wir gehen, solang es weit weg von den beiden anderen ist. Und laufe irgendwohin auf ein Treppenhaus zu, wohin mir mein ernannter Bruder hoffentlich folgen wird.

tbc: Gänge des Krankenhauses


Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Sa 11 Jul - 15:36

Das Männermodel lächelt mich auf meine Worte hin, düster an. Seine skrupellose, brutale Art macht mich verdammt nochmal an! Er verliert nie?! Ich schaue ihm direkt in die Augen, beiße gespielt verrucht auf meine Unterlippe, ehe ich hinterhältig lächle. „Dann hast du bisher mit den falschen Weibern gespielt...“, raune ich dunkel. Nie mit einer schwarzen Witwe! „Gegen mich...hast du keine Chance!“ Meine Miene wird wieder kalt und unnahbar. Oh, es wäre ein Vergnügen ihn richtig hart ran zu nehmen! Jetzt erhebt der lästige 'Bruder' jedoch erneut seine Stimme. Ich werfe ihm einen gelangweilten Blick zu. Kann der Loser sich endlich mal verpissen? Wer ist er, dass er meint hier große Reden schwingen zu können?! Ich soll Computer spielen? Scheinheilige Kuh? „Hör mal zu du kleiner Penner...“, zische ich bedrohlich. „Du magst dich gerade für den Größten halten...aber es wird eine Zeit kommen, da wirst du auf dem Boden kriechen...wimmernd und flehend...und dann werde ich da sein...“, ich sehe ihn kaltblütig an.

Das hier sind mehr als nur hohle Worthülsen. Dieser Kerl wird meinen Hass zu spüren bekommen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. „Du bist nichts weiter als eine armselige, unbedeutende Existenz! Dich wird niemand vermissen. Loser.“ Ich soll den Brutalo gleich mitnehmen? „Wir bleiben hier!“, sage ich bestimmend. Ich lasse mich ganz sicher nicht von einem dahergelaufenen Streuner herumkommandieren! Ich blicke zu Mrs. Obervernünftig, die nun zickig wie eh und je ihre Stimme erhebt. Oh man..die beiden müssen mal wieder richtig versaut ran genommen werden. Dann werden sie vielleicht wieder ansatzweise menschlich! Will sie jetzt ernsthaft eine Debatte über Zoot mit mir führen?? Ich verdrehe nur entnervt die Augen. „Denk doch was du willst, Chosen-Versagerin.“, sage ich gelangweilt. Der Brutalo hat deutlich mehr mit dem Nasenbruch zu kämpfen als der 'Bruder'. Er taumelt, kann sich aber am Treppengeländer festhalten. Als die dunkelhaarige Nervensäge nun die Armbrust auf uns richtet, wandelt sich das Gebaren des Männermodels von Grund auf.

Sein Gesicht ist blutüberströmt. Er ruft ihr beinahe verängstigt zu, dass sie aufpassen soll auf wen sie schießt. Eiskalt betrachte ich diese Szenerie, wundere mich aber insgeheim was mit ihm plötzlich los ist. Er wirkt gedankenverloren und abwesend. Will er die dreckige Schlampe jetzt etwa gewinnen lassen?! Blufft er? Wie kann er sich vor Mrs. Obervernünftig so eine Blöße geben? Der 'Bruder' gesellt sich mit einem dämlichen Grinsen neben die Schützin, zieht sich feige aus der Schusslinie. War ja klar! Affe! Nun zielt die Dunkelhaarige nur noch auf den außer Gefecht gesetzten Brutalo und mich. Das verletzte Männermodel lässt sich schwach auf einen Stuhl sinken, versucht der Schützin noch klarzumachen, dass er gut allein klarkommt. Na, so wirkst du gerade aber nicht! Ich schließe meine Hände fester um die Wurfmesser, als ich sehe wie auch der 'Bruder' einen Dolch zieht. Wir sollen verschwinden? „Vergiss es, Scheißkerl!“, zische ich kaltblütig und verenge meine Augen zu Schlitzen. Ich habe keine Angst, ganz im Gegensatz zu dem Kerl neben mir. Warum der 'Bruder' seine Schwester ficken sollte? Ich zucke leicht mit den Schultern. „Würde euch beiden sicher mal wieder ganz gut tun. Und...wer sagt, dass Inzest verboten ist?!“, sage ich nur kalt und hebe die Augenbrauen an.

Die beiden sind einfach widerlich. Und sie werden ihr Auftreten mir gegenüber bitterlich bereuen!! Nun greift der 'Bruder' den Kerl neben mir wieder verbal an. Er soll mit mir spielen gehen? „Verpiss du dich lieber und spiel mit dir selbst! Du bist doch nur neidisch, weil dich außer deiner dreckigen Schwester niemand ran lässt!“, zische ich leise. Der widerliche Typ verschwindet nun tatsächlich ins Krankenhaus. Ich bin froh, seine Visage nicht mehr ertragen zu müssen. Bleibt nur noch die Zoot-Schlampe übrig. Sie wird sicher gleich dankbar hinter dem 'Bruder' her dackeln. Sie muss aber noch erwähnen, dass wir Technos kranke Spielchen spielen, fordert mich auf zu gehen. Ich sage nichts, sehe sie nur an. Ich werde nicht gehen und das habe ich schon oft genug zum Ausdruck gebracht! Ihre Augen huschen nun über die Umgebung, als würde sie etwas suchen, dann zwinkert sie uns zu. Ich spanne meinen Körper an. Was hat sie vor?? Ich bemerke, wie sie zum Schuss ansetzt und schaue sie kalt an. Das würde Mrs. Obervernünftig nicht wagen. Niemals würde sie mich wirklich treffen! Ich pokere und bleibe ruhig stehen, als der Pfeil sich tatsächlich löst und mit einem lauten Surren knapp an meinem Ohr vorbeirast. Derartige Übungen gehören zu meinem Kampftraining dazu. Bewegungslos bleiben, atmen, keine Angst verspüren.

Ich rege mich nicht, höre schließlich nur das laute Platzen eines Luftballons. Wie süß... Ich beobachte, wie sie sich duckt und sich daran macht im Krankenhaus zu verschwinden. „Das werdet ihr bereuen...“, flüstere ich mehr zu mir selbst und stecke die Wurfmesser mit einer schnellen Bewegung zurück in die Halterung. Meine kalten Augen wandern zu dem Brutalo, der auf dem Stuhl hockt. Ich schlendere langsam auf ihn zu, packe seinen Oberarm mit meiner Hand und ziehe ihn unwirsch hoch, lege professionell seinen Arm um meine Schulter, damit er sich stützen kann. Meinen rechten Arm lege ich um ihn. Er wirkt noch immer benommen. Verkrustetes Blut klebt an seinem Gesicht. Meine dunklen Augen wandern über seine schönen Gesichtszüge. „Komm, du Held...wir suchen uns jetzt ebenfalls ein kuscheliges Plätzchen im Krankenhaus.“, flüstere ich kühl an sein Ohr. „Und dann...werde ich deine Wunden lecken...“ Erneut blitzt etwas verdorbenes in meinen Augen auf und ich schenke ihm ein vielsagendes Lächeln. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg ins Krankenhaus.

tbc:
Gänge des Krankenhauses
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   So 12 Jul - 14:47

Das Technogirl schaut mich  direkt an und beißt sich verrucht auf ihre Lippe. Dann meint sie, dass ich bisher mit den falschen Weibern gespielt hätte, denn ich hätte gegen sie keine Chance. „Tja vielleicht habe ich wirklich mit den falschen Frauen gespielt. Aber du kannst mich ja eines Besseren belehren.“ Ich lache anstößig. Die Braut lässt ja echt nichts anbrennen. Das stehe ich total drauf. Vielleicht komme ich bei ihr endlich mal zum Zug. Zora war ja immer so zickig und hat mich gar nicht erst rangelassen. Schade eigentlich. Noch so ne Wahnsinnsbraut. Wieder erscheint ein Gesicht vor meinem geistigen Auge aber es ist nicht Zora. Nein. Patsy. Sie lächelt. Dann sieht sie mich direkt an. Ihre Augen nehmen plötzlich einen seltsamen Glanz an. Sind es Tränen, die darin glitzern? Ich kann nicht damit umgehen, ein Mädchen….…mein Mädchen weinen zu sehen. „Babe, nicht weinen. Ich finde dich. Versprochen. Dann feiern wir Wiedersehen. Du kannst dich auf mich verlassen, das weißt du. Wir gehören zusammen.“ Aber ihre Tränen versiegen nicht sie werden nur mehr. Ich strecke meine Hand nach ihr. Ich will sie berühren. Nur einmal. Nur ein verfluchtes Mal will ich sie anfassen. Ihre weiche, zarte Haut unter meinen Fingern spüren. Aber sie entfernt sich von mir, je näher ich ihr kommen will. Neeeeeiiiiiiinnnnn.
Die Schmerzen holen mich wieder in die Realität. Ich höre die Gespräche zwischen den Dreien wie durch einen langen Tunnel. Nur vereinzelte Worte dringen an mein Ohr. Der Schmerz in meinem Gesicht macht mich beinahe wahnsinnig. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mir etwas breche aber bisher war es nie in meinem Gesicht.  Hätte nicht gedacht, dass eine gebrochene Nase mehr schmerzt als ein gebrochener Arm.
Sie kann also gut mit ihrer Waffe umgehen? „Wer’s glaubt.“ schnaube ich wütend und spucke Blut auf den Boden vor mir. Anders als ich? Ist das Weib bescheuert? Ich bin unbewaffnet, falls ihr das entgangen sein sollte. Im Gegensatz zu allen anderen im Raum. Selbst die Flachpfeife hat ein Messer in der Hand.
Was er fickt mit seiner Schwester? Ist ja widerlich. Der ist ja noch räudiger als ich gedacht hätte. Ich sehe ihn angewidert von der Seite her an. Wie kann dieses Schwein, die Verletzung so gut wegstecken, als wenn‘s nichts wäre? Dass wird dieser Wichser bereuen. Früher oder später sehen wir uns wieder und dann kann ihn seine Fake-Schwester nicht beschützen. Das Chosen-Weib zielt nun auf die Techno. Die sich kein Stück rührt. Sie zuckt nicht mal mit der Wimper. „Anders als du. Nicht wahr, Loser?“ Es ist die Stimme meines Lieutenants die ich da in mir drin reden höre. Lt. Shadow hat Recht. Ich bin ein Loser. Ich kriege nichts auf die Reihe. „Lässt dich von ner geborchenen Nase außer Gefecht setzen. Hast du bei mir nichts gelernt? Ich hatte hohe Erwartungen in dich. Miles. Aber du enttäuscht mich. Willst du das dem Wichser und seiner verfickten Schwester durchgehen lassen?“ Nein, du bist mein Mentor bei den Descents und ich enttäusche dich nicht. Ich bin kein Feigling. „Dann beweis es mir. Wenn du ihn das nächste Mal siehst, erledigst du ihn. Kapiert?“ Seine Stimme klingt eisalt. Seine dunklen Augen blicken mich finster an. Ja, das werde ich. Shadows Gesicht lächelt und es verblasst. Lt. Shadow ist mein Mentor bei den Descents. Schon von Beginn an. Von ihm habe ich alles gelernt, was man als treuer Descent wissen muss. Er hat mir auch meine Kampf und Selbstverteidigungstechniken beigebracht. Ich darf ihn nicht enttäuschen. Ohne ihn wäre ich immer noch ein kleines Licht im Gefüge des Tribes oder schlimmer wieder ein Sklave.
Aber ein vorbeizischender Pfeil erregt meine Aufmerksamkeit erneut. Das Miststück hat doch geschossen. Der Pfeil geht nur knapp am Ohr der Techno vorbei. Dann verpissen sich der widerliche Kerl und seine Schwester in die Gänge. „Wir sehen uns wieder. Du Drecksack. Dann hast du nicht so viel Glück.“ rufe ich ihm hinterher. Ich bin allein mit der Techno. Ich beobachte sie, aus zusammengekniffenen Augen wie sie ihr Messer einsteckt und auf mich zu schlendert. Sie nimmt meinen Oberarm, legt ihn sich über ihre Schulter und zieht mich auf meine Beine. Ihr Arm stützt meine Hüfte. So viel Kraft hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Ich bin von den Schmerzen rund um meine Nase viel zu benommen um irgendetwas zu erwidern, also lasse ich es mit mir geschehen Ihre anzügliche Bemerkung, dass sie meine Wunden lecken will, lässt mich verdorben grinsen. Meine Nase dankt es mir mit einer erneuten Welle des Schmerzes. Ich verziehe das Gesicht.

Tbc: Krankenzimmer 1
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


BeitragThema: Re: FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang   Mo 13 Jul - 19:52

Die Techno-Tussi ließ es natürlich nicht auf sich berühren ihm nach zu sagen er würde seien "Schwester" vögeln. Diese Frau war einfach nur extrem widerlich wenn sie sowas von sich gab. Egal wie heiß sie auch optisch wirkte, sie war auf ihr weise ziemlich hässlich. Genau wie das Großmaul, dass sich immer noch wegen der Armbrust ein machte. max sah die Techno-Tussi einfach nur an,schüttel den Kopf und lachte sie aus. Was anders konnte er echt nicht mehr machen,diese frau war einfach nur das aller letzte.
"Ach halt dein dumme Fresse ,Mädchen..da kommt echt nur Müll raus.. passt wirklich zu dem Vögel da..", lachte Max und hörte beim rein gehen noch die lächerliche Drohung es Blonden. Anstatt zu antworten zeigte er ihm nur den Mittelfinger. Er hatte vor diesem Kerl absolut keine Schiss und die Techno-Braut konnte ihm auch mal am Arsch lecken. Wenn er ihn noch mal treffen würde,dann gab es mehr als nur eine gebrochene Nase.
Seine Nase musste er auf jeden Fall mal wieder richten. Es war nicht das erste mal dass sie ihm gebrochen wurde. Try hatte sich eine zeit lang echt einen Spaß draus gemachte ihm bei Training die Nase zu brechen. Vorsichtig taste er nach seiner Nase, die verdammt weh tat und immer noch blutet. max bückte sich gerade nach seinem Rucksack als seine "schwerster" auftauchte und ihn an sprach. Max nahm seien Rucksack auf die Schulter und sah sie mit einem schiefen lächeln an. " Ohh ja würde ich auch sagen.. die sahen beide ziemlich angefressen aus..", er folgte ihr Richtung des rechten Flügels und legte den Kopf ein bisschen in den Nacken. Sie nahm die Treppe und max folgte ihr eilig. " Ich bin übrings Max..coole Aktion mit der Armbrust..der typ hat sich ja fast in die Hose gemacht..", stellter er sich vor und klang dabei immer noch ziemlich nasal. " Ich muss aus sehen wie ein Schwein..",murmelte er,als er spürte wie das Blut weiter langsam aus seiner Nase floss und auf seien Kleidung tropfte.
//sie scheint echt nett zu sein und mich nicht für einen perversen zu halten...//,schoss es ihm durch den Kopf.
"lass uns mal nen Raum mit spiegel finden..ich muss meine Nase richten..",bat er sie als sie im Treppenhaus verschwanden und die Eingangshalle hinter sich ließen.

tbc: Gänge des Krankenhauses
Nach oben Nach unten
 
FSK 18 - St. Oblivio Hospital -Eingang
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» DM-Qualifikationsturnier auf der RPC Köln

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe-Community • www.thetribeseries.com :: Rückblick Rollenspiel :: St. Oblivio Hospital-
Gehe zu: