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The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
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Ram*
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BeitragThema: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 11:38

Einer kleiner, seriös wirkender Raum, bestehend aus einem langen Tisch und mehreren Stühlen.
Neonleuchten sind an der Decke angebracht und sogar eine Leinwand, mitsamt Projektor ist hier zu finden.
Nutzbar als Konferenz- oder Verhörraum.
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Ram*
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 12:05

cf: Lobby

Auf Blaze Worte erwidere ich nichts mehr. Ich bin nicht hier um lange Smalltalk mit einem Fremden zu halten. Reine Zeitverschwendung. Vielmehr will ich wissen, ob seine Informationen nun wirklich so brauchbar sind, wie er behauptet. Zumindest will er sein Wissen nicht in der Lobby kundtun und zieht es ebenso vor, ein Gespräch in einem angemesseneren Rahmen zu führen. Kluger Bursche. Somit braucht er kein großes Publikum für seine vermeintlich 'sagenhaften Enthüllungen'. Ein weiterer Pluspunkt. Ich fordere den Fremden, der sich Blaze nennt, also auf mir zu folgen und bahne mir mit zwei Wachen im Schlepptau den Weg durch die Flure Richtung Konferenzraum. Es ist ein steriler, seriös wirkender Raum, der mir perfekt geeignet für diese kleine Unterredung erscheint.

Ich trete in den Raum ein und bedeute Blaze mit einer raschen Handbewegung, mir gegenüber Platz zu nehmen. Die beiden Wachen postieren sich erst einmal an der Tür. „Setz dich...Blaze.“ , sage ich, mustere ihn weiterhin misstrauisch und nehme ebenfalls Platz. Da der Morgen bereits angebrochen ist, fallen ein paar Sonnenstrahlen in den Raum, welche diesen in einem dämmrigen Licht erscheinen lassen. Ich lege meine Hände auf den Tisch und falte diese geschäftig, während ich den Fremden nun ernst und beinahe etwas feindselig ansehe. „Ich habe nicht viel Zeit, also würde ich vorschlagen, beginnen wir gleich mit den wirklich wichtigen Dingen.“, erhebe ich meine Stimme."Erst einmal...welchem Tribe gehörst du an? Das hast du der lieben Ginger verschwiegen, ich frage mich warum." Er sieht mir nicht wie jemand aus, der tribelos ist. Ich kann aber nicht genau sagen, woher ich diese Einschätzung nehme. "Worum geht es bei deinen Informationen? Und vor allem, was verlangst du dafür? Ich bin nicht naiv genug, um auf reine Nächstenliebe zu tippen.", ich hebe meine Augenbrauen an und mustere den Fremden neugierig.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 13:29

Blaze - 20 - Carnival Souls

cf: Lobby

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Ohne groß noch etwas zu sagen, bedeutet mir Ram gefolgt von zwei Wachen den Weg in das Vero Centre durch die Gänge. Trotz allem, was zerstört worden sein muss, wirken die Flure ordentlich, viele sind dazu nicht besonders aufwendig dekoriert oder ähnliches. Den Geruch kann ich nicht ganz deuten. Es ist irgendein Gemisch aus Technikkram, wie man es früher aus Elektrogeschäften kannte, in denen man die Strahlung der Geräte, die man sonst gar nicht so wahrnahm, deutlich spüren konnte, weil so viele auf einmal dort waren und Krankenhaus. Letzteres nicht besonders stark, aber es passt zu dem Gerücht, dass der Anführer der Technos ein Problem mit Bakterien, Viren und dem ganzen Kram hat und somit wohl alles so sauber wie möglich halten lässt.

Wir gehen durch eine Tür in einen Raum, in dem man früher wohl Tagungen abgehalten hätte. Abgesehen von den Neonleuchten, die nicht ganz ins Bild passen wollen. Aber das tut nun auch nichts mehr zur Sache. Ich bin schließlich nicht hier, um Inneneinrichter zu spielen. Die Wachen bleiben an der Tür und versperren mir so wie ich es auch von den Verhören bei Aubrien kenne, wenn es Neuankömmlinge gibt, wie das bei diesem Nick und seiner Freundin der Fall gewesen ist und es wohl auch bei dem dritten Mädchen der Fall sein wird, den Fluchtweg, den ich nicht so schnell angehen werde, solang die Situation nicht eskaliert. Wobei ich erst mal keinen Grund dafür sehe, wieso sie das tun sollte. Mein Wissen zu löschen, nachdem ich es preisgegeben habe, würde immerhin nicht viel bringen, da ich nicht der Einzige bin, der darüber verfügt und zudem auch nicht alles detailgenau weiß.
Ich folge Rams Aufforderung mich zu setzen und nehme schräg gegebüber von ihm Platz, sodass genug Abstand zu den Wachen in meinem Rücken besteht und ich auch nicht zu nah am Anführer der Technos sitze. Mein Gegenüber macht daraufhin sehr deutlich, dass wir besser keine Zeit verschwenden sollten, wogegen ich nicht wirklich etwas einzuwenden habe.
"Ich gehöre zu den Carnival Souls. Wir stehen nicht wirklich darauf, mit unserer Existenz und Informationen um uns zu werfen und für deine Wache war es außerdem nicht sehr tragend, dieses Wissen über mich zu erlangen", sage ich ruhig und wahrheitsgemäß. Wirkt Ram sowieso schon nicht sehr angetan, würde die Verweigerung auf diese Frage zu antworten seine schlechte Laune wohl bloß schüren und das habe ich nicht vor. Außerdem weiß er als Anführer wahrscheinlich sowieso vage davon, dass es uns draußen im Freizeitpark gibt.
"Und wie ich Ginger bereits mitteilte, geht es um einen von euch, der uns in den letzten Tagen einen Besuch abgestattet hat. Sein Name ist Nick und er kam zusammen mit einem Mädchen vorbei. Beide forderten unbedingt Einlass, weil sie ein neues Leben beginnen wollten, was sie wohl um einiges leichter gekonnt hätten, wenn sie die Stadt komplett verlassen hätten. Jedenfalls stehen wir nicht besonders auf Leute, die unseren Wohnort zu ernst nehmen und glauben, jeder, der ein bisschen Spaß haben und sein Leben außerhalb vergessen möchte, kann kommen und gehen wie er will, wobei er stets mit offenen Armen empfangen wird", setzte ich gleich mit meinem Anliegen an. Dass Ram sich danach erkundigt, was ich als Gegenleistung erwarten würde, lässt ein Grinsen um meine Mundwinkel zucken.
"Mein Anführer verlangt nichts, außer dein Wort, mit dem du bestätigst, dass wir auch nach der Übermittlung meines Auftrags unsere Ruhe haben. Wir streben nicht nach der Weltherrschaft, das können die anderen Tribes unter sich ausmachen und das soll auch so bleiben. Und mir ist klar, wie zerbrechlich Worte sind, wie schnell sie nichtig werden können. Nur solltet ihr es brechen, würdet ihr damit leben müssen, dass es nicht konsequenzlos bliebe. Das soll keine Drohung sein. Bloß die Erklärung der Spielregeln. Ansonsten genügt uns zu wissen, mit wem wir es zu tun haben. Dass ein Techno von jetzt auf gleich oder gar nach den Übergriffen seine Sachen packt und meint, sein altes Leben aufgeben zu wollen, macht misstrauisch", erkläre ich und denke dabei an die ganzen Sachen, die Nick noch bei sich hatte und die Mel in seinen Taschen gefunden hat. Wenn er damit nichts mehr anfangen könnte, weshalb hat er das Zeug dann mit sich genommen, statt bloß ein paar Klamotten und sowas zusammenzusuchen, was wirklich überlebenswichtig ist und sonst schon mit seinem Technodasein abzuschließen, bevor er vor unserem Tor auftaucht?
"Hatte Nick ein wichtige Position im Tribe?", füge ich dann noch hinzu, denn sollte sie niedrig gewesen sein, hätte er vielleicht nicht so viel Technikkram bei sich gehabt, aber dann könnte Ram es auch einfach sagen. Und war sie hoch, nun, dann ist es wohl für beide Seiten ganz gut, das zu wissen.


Zuletzt von Carnival Souls-NPC* am Sa 4 Apr - 15:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ram*
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 15:07

Es entgeht  mir nicht, dass Blaze sich alles sehr genau ansieht. Aber dies ist ihm nicht zu verübeln. Nicht viele haben noch das Vergnügen das Vero Centre von innen sehen zu dürfen. Die Zeiten sind zu aufrührerisch, als das man jedem Dahergelaufenen die Räumlichkeiten zeigen sollte. Es gibt genug Irre da draußen, die mit dem Wissen perfide Pläne schmieden könnten. Und ein Überfall reicht fürs erste. Blaze setzt sich und beginnt schließlich zu erzählen. Ich bin überrascht, dass er seinen Tribe nun so offen preisgibt, aber dies bedeutet deutlich weniger Arbeit für mich. Die Carnival Souls...hochinteressant. Tatsächlich habe ich schon beiläufig von dem Tribe gehört, welcher sich im Freizeitpark niedergelassen hat. Blaze erklärt noch, dass sie sich eher bedeckt halten. „Und das mit großem Erfolg, wie mir scheint...“, sage ich schließlich und ein amüsiertes Grinsen huscht über meine Lippen. „Die einen erzählen sich ihr arbeitet mit einem gewissen Top Hat zusammen, wieder andere halten euch für gefährliche Psychopathen, die sich nur zu gerne als Clowns verkleiden um kleine Kinder zu jagen.“ , ich lache leise. „Was davon ist die richtige Variante?“

Tatsächlich weiß ich nicht viel mehr über diesen Tribe, als die Geschichten, die man sich über sie erzählt. Allerdings halte ich nicht viel von Gerüchten. „Wer ist euer Anführer?“ Als Blaze nun zu seinem wahren Anliegen kommt, werden meine Gesichtszüge wieder ernst und ich verenge meine Augen. Jemand hat ihnen einen Besuch abgestattet? Bei dem Namen Nick, lehne ich mich unwillkürlich im Stuhl zurück und verschränke meine Arme. Kann das stimmen? Nick und ein Mädchen wollen bei den Carnival Souls ein neues Leben beginnen? Und das hinter meinem Rücken?! Zähneknirschend durchdenke ich diese Neuigkeit. Nick, der vermeintlich loyale Techno. Mein bester Mann. Wie kommt er dazu sich so zu verhalten? Ist das gewissen hormonellen Schüben aufgrund des Mädchens zuzuschreiben? Oder geht es hier schlicht um Verrat? Apropos Mädchen: "Wie lautet der Name seiner Begleitung?"

Bezüglich der Gegenleistung wollen sie nur mein Wort, dass der Tribe weiterhin seine Ruhe hat. Die Drohung die laut Blaze angeblich keine sein soll, kommt bei mir an. „Hör mal...Blaze.“, raune ich dunkel und lehne mich kurz etwas vor. „Wenn du glaubst, dass ich Angst vor möglichen Konsequenzen habe, dann irrst du dich.“ Meine Augen fixieren ihn. „Aber du hast Glück, mein Freund.“, sage ich dann und lächle gespielt gönnerhaft. „Ich habe kein Interesse daran, euch das Leben schwer zu machen. Dein Anführer hat mein Wort, dass ihr eure kleine Zirkusnummer im Freizeitpark ungestört fortführen könnt. Aber nur wenn ihr Nick und sein Wissen nicht gegen uns verwendet. Und er keine verräterischen Verhaltensweisen an den Tag legt.“, setze ich gleich noch meine Spielregeln fest.

Es macht misstrauisch, dass Nick so urplötzlich bei ihnen auftaucht? Allerdings. Ob Nick eine wichtige Position inne hatte? „Sagen wir es so...er war mein bester Mann. Glückwunsch.“, sage ich dann ironisch und erhebe mich verärgert von meinem Stuhl. Natürlich könnte ich lügen und ihn als unwichtigen Komparsen darstellen, aber das würde es Nick zu leicht machen. Dann würden die Carnival Souls ihn nicht für gefährlich halten und er könnte sein romantisches Zirkusleben führen. Ganz so leicht will ich es ihm aber nicht machen. „Hat er euch etwas geben. Etwas das mit den Technos in Verbindung steht?“ DAS würde für Verrat sprechen. Und DAS war unverzeihlich und gehörte bestraft.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 17:54

Blaze - 20 - Carnival Souls

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Was Ram davon berichtet, was es an Gerüchten auch über uns in der Stadt gibt, belustigt mich ebenfalls. Diese Varianten kannte ich noch gar nicht, obwohl wenn ich feiern gehe nicht selten auch was ans Tageslicht kommt. Solang ich mich nicht auf irgendein Mädchen einlasse und sie die Chance dazu bekommt, meine Tribetätowierung zu sehen, weiß immerhin keiner, wohin ich genau gehöre. So ist es bei uns allen. Nur im Sommer sieht es anders aus, aber da wir uns nicht besonders oft in der Stadt aufhalten, ist das Zeichen nur eins unter vielen Merkmalen, die andere Tribes mit sich herumtragen und über das sich kaum einer genauere Gedanken macht. Der Bezug zu Top Hat ist der einzige, der halbwegs zutrifft, auch wenn keiner weiß, wo er sich herumtreibt. Die Verbindung zu ihm besteht lediglich dadurch, dass Aubrien sein Bruder ist, mehr weiß keiner im Tribe, höchstens Dawn. Es ist weder bekannt, welches Verhältnis die beiden Brüder pflegten, noch ob Aubrien weiß, was aus seinem Bruder geworden ist, seit dessen Tribe - der Tribe Circus - durch andere verdrängt und zerstört worden ist. Sie waren verrückt, zumindest erzählt man sich das und im Gegensatz zu uns hielten sie sich mehr an ihr Zirkusmotto, wohingegen bei den Carnival Souls jeder sein kann, was er möchte. Genauso wie im Karneval selbst, obgleich man nicht immer unbedingt eine sichtbare Maske tragen muss.
"Was Sein und was Schein ist, findet man wohl nur heraus, wenn man in die Gegebenheiten des Tribes eingeweiht ist und in ihm lebt. Es ist allerdings immer sehr interessant zu hören, was sich Leute zusammenreimen, wenn sie etwas nicht richtig kennen oder verstehen", halte ich mich über interne Informationen bedeckt. Es gehört nicht zu meinen Aufgaben, Missverständnisse aus der Welt zu räumen und ich verspüre nicht das Bedürfnis, mein Zuhause verteidigen zu müssen. Eher empfinde ich es als Vorteil, dass nicht einmal jemand, der mit Technik so einiges erreicht hat, Näheres weiß - oder es zumindest nicht zugibt - sodass der Tribe ein Mysterium bleibt, vor dem sich keiner bedroht fühlen muss, selbst wenn es besteht. Ich könnte mir nur schwer einen von uns als Clown verkleidet vorstellen, außer Lissy vielleicht, die mit ihrer lockeren Art für jeden Spaß zu haben ist oder Mel, die ebenfalls einiges mitmacht, aber so tief gesunken, um sich den Inhalt des Lebens daher zu holen, unwissende kleine Wesen mit Traumas zu versehen, ist keiner. Bei Erwachsenen sieht das anders aus, wobei es im Park auch so genug Dinge gibt, die trotzdem sie nicht mehr funktionieren, einiges an Nervenkitzel bescheren können.
"Unser Anführer heißt Aubrien. Er kümmert sich sonst auch gerne selbst um gewisse Angelegenheiten, doch aktuell gibt es überall viel zu tun", entgegne ich weiter. Viel mehr als für ihn interessiert sich Ram nun jedoch für mein Gesagtes. Dass es für ihn tatsächlich ärgerlich ist, nicht nur ein Tribemitglied verloren zu haben, sondern in gewisser Weise unterlegen zu sein, weil er sich von einem Fremden eines Tribes, über den er fast nichts weiß, eröffnen lassen muss, hintergangen worden zu sein, ist dem Anführer der Technos ziemlich stark anzusehen. Seine amüsierte Miene ist verschwunden.
"Ihr Name ist Sally." Über das, was sie im Verhör über sich gesagt hat, verliere ich kein Wort. Ich arbeite zu unserem Vorteil, dass die Technos davon auch etwas haben, ist lediglich ein Nebeneffekt. Mehr über Nick zu erfahren, hilft uns dabei weiter, wie wir mit ihm umzugehen haben. Und das wird nicht bloß seine Auslieferung an seinen Extribe sein, denn hat er sich die Finger selbst schmutzig gemacht, indem er abgehauen ist, soll sein Blut nicht an unseren kleben, dadurch dass wir ihn ins offene Messer schicken. Uns ist klar, was mit Verrätern gemacht wird und das überall. Bloß die Extremen unterscheiden sich. Rams Entgegenkommen und die Aussage, er habe keine Angst vor nichts, nehme ich neutral hin.
"Es geht nicht um Angst. Bloß darum, dass man niemals davon ausgehen sollte, dass die Welt um einen herum ein einfacher Spielball ist. Oft irrt man sich und sie ist ein Flummi, der einen mit der Wucht zurücktrifft, mit der man den ersten wurf gemacht hat, falls nicht noch härter. Es geht nicht um das Auge um Auge- Prinzip. Aber darum, dass man nur so weit nach eigenen Regeln spielen kann, bis sie mit denen eines anderen kollidieren, der ebenso eigene entworfen hat", sage ich dazu weiterhin freundlich-distanziert. Solang man uns unser Leben leben lässt, wird keinem etwas geschehen, hinter jedem mutwilligen bösartigen Schaden steht hingegen eine Strafe. Dass Ram mich als seinen Freund bezeichnet, als sei das eine lustig lockere Unterhaltung, lasse ich unkommentiert. Wie es gemeint ist, kann ich mir denken, ohne es persönlich zu nehmen.
"Was Nick betrifft, haben wir keine Kontrolle darüber, was er tut oder nicht. Verräterisches Benehmen ist mehrdeutig interpretierbar. Bei den einen würde es schon anfangen, wenn jemand den Tribe ohne ein Wort verlässt und sich aus dem Staub macht, beim anderen erst dann, wenn Informationen und aussagekräftige Gegenstände den Besitzer wechseln, ohne für ihn bestimmt zu sein. Doch wie gesagt, wir hegen keinerlei Interesse daran, irgendwem zu schaden oder jemandes Gruppe zu zerstören. Genausowenig soll das mit uns geschehen, weshalb es wohl nachvollziehbar ist, sich darüber zu erkundigen, wer einem die Tür einrennt. Umso mehr bei diesen Umständen, spreche ich weiter, als Ram äußert, Nick sei sein bester Mann gewesen. Wow. Dass die Konversation in diese Richtung laufen würde, hätte ich nicht erwartet. Umso verwunderlicher ist dagegen, dass die Abwesenheit des Technos bisher kaum bemerkt worden zu sein scheint. Seine sozusagen rechte Hand verliert man immerhin nicht eben mal so, ohne danach zu suchen. Aufgewühlt erhebt sich Ram, ich lasse ihn dabei nicht aus den Augen. Auf noch so einen Übergiff wie bei den Leuten von Henry habe ich echt keine Lust. Deshalb stehe ich ebenfalls auf, um mit dem Techno wieder auf Augenhöhe zu sein, verschränke meine Arme.
"Das ist...sehr überraschend. Ist sein Verschwinden denn nicht bemerkt worden?", eröffne ich meinen Gedankengang, auf die nächste Frage nicke ich. Auch wenn ich weiß, da wohl sehr vorsichtig sein zu müssen. Ein falsches Wort könnte zur Eskalation führen, dazu, dass Ram sein Wort bricht, um zum Park zu gehen und das wiederzuholen, was ihm gehört. Sollte der Strom auch nicht funktionieren, ist es bloß eine Frage der Zeit, bis dieses Problem gelöst ist und je nachdem, was Nick so alles bei sich getragen und den Wachen ausgehändigt hat, könnte etwas dabei sein, das für die Technos wirklich ein Risiko wäre. Auch wenn es zu keinem Albtraum führen würde, wäre die Möglichkeit einer Bedrohung da, mit der man nie gerne lebt.
"Da wir nicht auf dieselbe Art miteinander reden wir ihr", beginne ich und spiele damit auf die Headsets an, "verfüge ich in dieser Sekunde nicht über die neusten Erkenntnisse. Nur so viel, in seinen Reisetaschen war mehr als bloß Klamotten und Nahrung."
Mit Beendung dieses Satzes bin ich auf alles vorbereitet.

//Oha, der Post ist länger geworden als gedacht xD
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Ram*
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptySa 4 Apr - 19:02

Blaze scheint sichtlich zufrieden damit zu sein, was sich die Leute so über seinen Tribe berichten. Zugegebenermaßen spricht dies auch für deren Pläne, sich möglichst im Hintergrund zu halten und damit so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten. Und wie zum Teufel ist Nick dann ausgerechnet auf diese Leute aufmerksam geworden?! „Hat Nick euch eröffnet, wie er auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet bei euch sein Dasein zu fristen?“, stelle ich nun die Frage, welche mir gerade durch den Kopf geschossen ist. Es ist mir wirklich nicht ganz klar. Nick ein Carnival Soul? Wen will er auf den Arm nehmen? Mich? Die Leute des anderen Tribes? Nick ist nicht gerade ein zartes Lämmchen und scheut auch nicht vor kleineren Scherereien zurück. Das kann absolut nicht im Interesse dieser Zirkusleute sein. Er passt nicht zu ihnen. Hat er vor, sich für die Kleine komplett zu verbiegen? Das wird nämlich nicht gut gehen.

Blaze offenbart mir nun, dass sein Anführer Aubrien heißt. Dieser Name sagt mir gar nichts. Ich werde weitergehende Recherchen durchführen müssen. Die kleine Freundin von Nick heißt also Sally. Ich krame in meinem Gedächtnis, irgendwie sagt mir der Name etwas, aber wirklich zuordnen kann ich ihn nicht. „Welchem Tribe gehört diese Sally an?“ Die Welt ist kein einfacher Spielball, sondern vielmehr ein Flummi, der völlig unerwartet zurückschlagen kann? Und es geht nicht um das Auge um Auge Prinzip? Ich verenge ein wenig die Augenbrauen und folge seinen philosophisch anmutenden Erläuterungen. Seine Worte klingen vernünftig. ZU vernünftig, für meinen Geschmack. Ich halte nicht viel von derartigen Weltverbesserern. Außerdem würde ich die Theorie mit dem Flummi wohl widerlegen wollen. Für mich ist alles im Leben berechenbar, in Bahnen verlaufend, selbst der kleine Flummi. Ich sage allerdings nichts weiter auf seine Worte. Ich bin nicht hier um mit ihm über das Leben zu philosophieren.

Die nächsten Worte gefallen mir aber ganz und gar nicht. Meiner Meinung nach plustert sich dieser Blaze ziemlich auf. Ob alle Mitglieder der Carnival Souls Meister der großen Worte sind? Ich kann sie mir bildhaft in irgendeiner verstaubten Bibliothek sitzend vorstellen, wie sie über die großen Philosophen der damaligen Welt diskutieren. Wie langweilig. Sie haben keine Kontrolle über Nicks Verhalten? Verräterisches Verhalten ist auf unterschiedliche Art und Weise zu interpretieren? So langsam verliere ich die Geduld und verdrehe die Augen. „Okay...“ , raune ich und stütze mich mit den Händen auf dem Tisch auf. „ICH sage dir jetzt, wie ICH verräterisches Verhalten interpretiere.“, ich fixiere Blaze ruhig aber mit einem finsteren Blick, der nichts gutes verheißt. „Dieses liegt vor, wenn unser guter alter Freund Nick, Informationen über Interna der Technos an euch weitergibt oder Gegenstände aus unserem Besitz weiterreicht.“ Meine Augen blitzen kurz bedrohlich auf.

Blaze zeigt sich überrascht darüber, dass ich Nick als meinen besten Mann betitele. Ob sein Verschwinden nicht bemerkt wurde? Ich lache kurz freudlos auf. „Ich bitte dich, für wie naiv hältst du uns? Natürlich haben wir es bemerkt. Aber wie du schon sagtest. Es gibt viel zu viel zu tun, an allen Fronten. Und Nick ist jemand der gut alleine klarkommt in dieser grausamen Welt, falls du verstehst was ich meine.“ Ich werfe ihm einen vielsagenden Blick zu. Nick war vermutlich das ein oder andere mal das 'grausame' in dieser Stadt.

Blaze verfügt nicht über neueste Informationen? Allerdings offenbart er mir, dass sich in Nicks Rucksack weitaus mehr befand als Banalitäten. Das sagt schon alles. Ich schlage wütend mit der Hand auf den Tisch. Verdammt! Wie kann Nick es wagen, wichtige Dinge der Technos mit zu den Carnival Souls zu nehmen? Was hat er davon?! Sicher will er sich damit den Eintritt erkaufen. Meine Wut richtet sich nicht direkt auf Blaze, dennoch funkle ich ihn entschlossen an. „Ich fordere das Eigentum der Technos von euch heraus! Und ich will mit Nick sprechen! So schnell wie möglich!“, fauche ich bestimmt. Die Wachen an der Tür haben nun ihre Augen auf Blaze und mich geheftet und wirken angespannter.

ooc: Macht nichts. Bei mir auch. xD
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyMo 6 Apr - 22:43

Blaze - 20 - Carnival Souls

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Ram will die Gründe für Nicks Auftauchen bei uns draußen im Wald erfahren, darum denke ich flüchtig an das zurück, was man mir von der Szene am Eingangstor mit auf den Weg gegeben hat. Kami konnte einiges genau noch mal groß ausbreiten, denn sie hat sich über das, was Nick und seine Freundin so gesagt haben, um uns dazu zu überreden, sie aufzunehmen, ziemlich aufgeregt. Besonders über die Sache mit dem Strom, das für sie so gewirkt hat, als ob wir den beiden sogar etwas schuldig wären und sie nicht verurteilen dürften, weil die Technos immerhin die waren, die den Strom zurückgebracht haben. Nur wer nimmt schon etwas nicht an, das er quasi als Gegenleistung dafür bekommt, dass er viele Menschen verloren hat und womit er dazu beitragen kann, dass die Lebensqualität wenigstens ein bisschen steigt? Es ist ein Gehen über Leichen und Sklaven gewesen, denn keiner weiß genau, was mit den Personen passiert ist, die von den Technos entführt worden sind. Viele hat man bis heute nicht mehr gesehen. Doch ihr Verschwinden sollte wenigstens nicht sinnlos gewesen sein.
"Er wiederholte ständig, mit seinem Mädchen ein neues Leben beginnen zu wollen. Sie unterstützte das. Weshalb Nick mit seiner Freundin zu uns gekommen ist, statt die Gegend komplett zu verlassen, ist schwer zu sagen. Vielleicht wollte sie zumindest örtlich noch ein bisschen Kontakt zu ihren Leuten haben können oder hinter dem Verhalten eures ehemaligen Mitglieds steckt ein längerer Plan." Ich zucke mit den Schultern.
"Womöglich ist die Tatsache, dass wir uns aus allem so raushalten auch ganz attraktiv für viele Flüchtlinge und diverse andere Menschen. Viele bedenken nur nicht, dass sich wo raushalten auch darin begreift, nicht jeden reinzulassen. Und falls doch, eben Informationen über ihn einzuholen, wie aktuell. Personen, die woanders gesucht werden, weil sie jemandem geschadet haben zu verstecken, kann Konsequenzen haben, die nicht unbedingt wünschenswert sind, wenn es herauskommt", spreche ich anschließend weiter. Auf Aubriens Namen reagiert Ram kaum, dass sein Rateversuch mit Top Hat zuvor gar nicht so abwegig gewesen ist, scheint er nicht zu wissen. Also wohl ein indirekter Glückstreffer. Dass Ram genauso versuchen wird, etwas mehr über unseren Anführer herauszufinden, wie ich es bei ihm mit Nick tue, ist eine logische Schlussfolgerung. Ich denke nur, dass er nicht sehr erfolgreich sein wird im Angesicht dessen, dass selbst beim Tribe nur vage Gerüchte bestehen, von denen keiner weiß, was wirklich stimmt, außer er lebt bei uns oder hat es mal getan. Viele ehemalige Mitglieder sind meistens hingegen nur darum gegangen, um die Stadt zu verlassen und ihr Leben woanders weiter zu bereichern, mehr von Neuseeland zu sehen oder gar mit einem Schiff auf einen anderen Kontinent zu reisen. Und sollten sie ihr Kennzeichen nicht irgendwie selbst erneuert haben, kann sie nach ein paar Monaten auch keiner mehr als einen von uns identifizieren. Höchstens wir selbst wissen, wer einmal zu uns gehört hat und wer nicht. Etwas, das es noch schwerer machen wird, Details aus Aubriens Leben zu erfahren ist, dass nicht mal viele Gefährten sie kennen, da es bisher nie Situationen gegeben hat, in denen sie wirklich relevant gewesen wären. Geschichten von früher erzählten bei Gemeinschaftsabenden meistens andere, seine Rolle als Anführer nutzte er nicht genug aus, um ernsthaft hinterfragt zu werden. Es gibt einige neugierige Mitglieder, die meisten befassen sich, nachdem sie zu oft gegen eine Wand aus Schweigen oder Ablenkung gestoßen sind, allerdings lieber mit anderen Themen und geben auf.
Ram fragt erst mal nichts weiter über Aubrien, sondern fokussiert sich auf Nicks Freundin Sally. Ich denke an das Verhörgespräch, bei dem sie darüber geredet haben soll. Ob es sinnvoll ist, die Tribes, in denen sie war, auch noch mit in die Sache zu reißen, wo sowohl die Mall Rats als auch die Ecos eher sehr friedlich gesinnt sind und kaum Probleme gebrauchen könnten, bezweifle ich. Außerdem geht es hier zumindest nicht für mich um die Kleine des Technos, die mehr wie ein Mitläufertyp scheint, der alles für seine Liebe tun würde, sondern um Nick selbst. Natürlich versucht Ram, mehr über alles zu wissen, doch da muss er wohl selbst in Aktion treten und mit eigenen Informanten arbeiten.
"Sie gab an, vorher in Tribes gewesen zu sein, die sie nun aber verlassen hat. Anders als Nick hatte sie nichts bei sich, dass sie auf den ersten Blick einer Gruppe zugeordnet hätte", sage ich schlicht, was nicht einmal wirklich gelogen ist.
Was ich zu Nicks Verhalten sage, gefällt dem Anführer der Technos wie nicht anders zu denken, nicht besonders. Aber solange wir Nick nicht die Zunge herausschneiden, seine Hände fesseln oder seinen Mund mit Klebeband fixieren, wird er, sollte er das wollen, einen Weg finden, um die Technos zu verraten, ohne dass wir es verhindern könnten. Was auch nicht in unserem Sinne wäre, es ist immerhin stets gut, mehr über andere Tribes zu wissen als nur das Nötigste. Da ich es Ram offen gelassen habe, was genau er als Betrug ansieht und ihn so auf gewisse Weise nach seiner Ansicht gefragt habe, reagiert er mit strenger Miene, bei der seine Augen mich mustern wie ein Beutetier, das man nicht aus den Augen lassen darf, mit einer Erklärung. Ich muss immer noch vorsichtig meine Worte wählen. Von meinem Bruder und den Wachen weiß ich, dass Nick am Tor sein Headset, den Zapper und den Schlüssel zum Hauptquartier abgegeben hat, mit dem wir sogar Zutritt hier her hätten, ohne dass die Wachen etwas merken könnten. Wir müssten auf den Straßen bloß eine von ihnen überlisten, ihre Ausstattung an und nehmen und so zu den anderen zurückwandeln, als wäre es das Normalste der Welt.
In Gedanken ist diese Vorstellung sehr reizvoll, zu gern hätte ich es nun, wo es mir eingefallen ist, in Wirklichkeit durchgezogen und einem der Technos mal richtig etwas auf die Mütze gegeben. Wäre eines Tages ein Fehler passiert, hätte mich aber wohl ein qualvolles Ende durch Folter, um an Infos zu kommen oder ein schnelles durch einen Zapper erwartet und trotz gewisser Zustände mag ich mein Leben auf der Erde zu gern, um es durch sowas zu riskieren. Adrenalin kann ich mir durchaus auch woanders holen.
"Nun, dann wird es in Zukunft nicht sehr gemütlich werden und das hier sich mehr in die Länge ziehen als erwartet. Da ich momentan nur als Bote fungiere und nicht vorhabe, Diverses in die Hand zu nehmen, das da nicht hingehört, wirst du Weiteres an einem anderen Tag mit Aubrien regeln müssen", meine ich, ohne mich groß von dem Blitzen in Rams Augen beeindrucken zu lassen. Mein Gesicht ist wieder ein Pokerface. Bis Ram ironisch bemerkt, Nicks Abwesenheit sei wohl nicht unerkannt geblieben. Was er mit der Andeutung mein, kann ich nicht sagen. Persönlich habe ich dem Techno in unserer Gefangenschaft immerhin noch nicht gegenübergestanden, bloß dessen Bruder. Aber wenn Nick sich genauso aufspielt wie der werte Lord, dann kann das ja lustig sein.
"Ich will kein voreiliges Urteil fällen, doch gewisse Hilfe hat er wohl doch gebraucht. Nichts was wir getan haben, hätte ihn zu uns locken können außer seinem freien Willen. Bis ihr ihn gerade bei uns gefunden hättet, hätte es wohl ebenfalls etwas gedauert. Bloß wie du schon sagst, Naivität ist nicht gerade eine der ersten Charaktereigenschaften, die man einem Techno zuschreiben würde, genausowenig wie besonders starke Barmherzigkeit. Und unser Reich zu riskieren weil wir jemanden schützen, der keine besondere Verbindung zu uns und eventuell Taten auf dem Kerbholz hat, bei denen es sich nicht wirklich um Kavaliersdelikte handelt, würden wir liebend gern vermeiden. Einen Wolf im vermeintlichen Schafspelz holt sich immerhin keiner gern ins Haus." Meine Worte sind weiterhin ruhig, stehen im Gegenteil zu Rams Aufregung. Der verleiht er durch einen Schlag auf die Tischplatte Ausdruck, ich berherrsche mich dagegen zu zucken. Sich zu erschrecken ist ein natürlicher Reflex, ihn unter Kontrolle zu haben bringt öfters aber gerne mal mehr Vor- als Nachteile. Ram will seine Sachen, die Nick mitgenommen hat zurück und mit ihm reden. Sein Fauchen lässt mich an das eines Panthers denken.
"Wie zuvor erwähnt, das habe ich nicht zu entscheiden. Ich werde es ausrichten und mit meinem Anführer darüber sprechen. Er wird, nachdem nun bekannt ist, was Nick für eine Position hier hatte, ebenfalls danach sein, sich persönlich mit dir zu unterhalten. Damit ich etwas in die Wege leiten kann, darf es nun jedoch keine Probleme dabei geben, mich gehen zu lassen", meine ich, als ich den Blick zu den Wachen bemerke. Was genau Nick hier im Tribe neben dem gemacht hat, das Sally erwähnt hat - obwohl er laut ihr kein hohes Tier gewesen ist und Ram ihn als besten Mann bezeichnet hat - ist zwar noch nicht raus, dass der Techno jetzt noch bereit dazu ist, interne Geheimnisse ungeheim werden zu lassen, glaube ich allerdings kaum. Darum ist die Unterhaltung vorerst beendet, der Kern erledigt.
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Ram*
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyMi 8 Apr - 20:53

Blaze scheint nichts weiter darüber zu wissen, warum Nick mit seiner kleinen Gefährtin ausgerechnet bei den Carnival Souls einkehren wollte. Einmal mehr offenbart er, wie vorsichtig der Tribe mit Neuankömmlingen umgeht. Sie wollen wirklich jede Art von Ärger vermeiden. Hört, hört...Wenn sie Nick zu sich ins Boot holen, wird es im Freizeitpark vermutlich richtig lustig. Wirklich zu schade, dass ich nicht dabei sein kann. Der Bewohner des Freizeitparks hält sich, was diese Sally betrifft, sehr bedeckt. Ob es hier wirklich nur um dieses Mädchen geht? Schwer vorstellbar. Nick, ein hilfloser Sklave seiner eigenen Hormone? Da muss noch etwas anderes dahinter stecken. Als Blaze erwähnt, dass die ganze Geschichte wohl noch recht ungemütlich werden wird, nicke ich nur ernst. Sie sind hier die Moralapostel, die alles ganz genau abgesichert haben wollen. Dann soll es auch so sein!

Die Geschichte mit Nick gefällt mir ganz und gar nicht. Am liebsten würde ich ihn sofort zur Rede stellen. Wobei...bei ihm sollte so etwas bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Eine kleine, harmlose Standpauke würde bei ihm wohl wenig bringen. Ich werde alles andere mit Aubrien regeln müssen? „Na schön...“, raune ich missgestimmt und lasse Blaze dabei nicht aus den Augen. „Dann richte deinem Anführer aus, dass ich ihn unverzüglich sprechen will. Und ich meine wirklich unverzüglich. Ich hoffe wir haben uns da verstanden!“ Zähneknirschend nehme ich die Situation hin, wie sie ist. Aber das wird für Nick ein Nachspiel haben, dafür werde ich sorgen. Ich halte keine Mitglieder gegen ihren Willen im Tribe fest. Aber Eigentum der Technos an andere Tribes, möglicherweise sogar an Feinde, weiterzureichen kann nicht ungestraft bleiben.

tbc: Rams Privatgemach

„Wie hoch stehen die Chancen, dass ihr ihn bei euch aufnehmt?“, frage ich schließlich mit unverhohlener Neugierde nach. Blaze erwähnt nun noch, dass sich kein Tribe gerne einen Wolf im Schafspelz in die Gemeinschaft holt. Ich ziehe leicht meine Augenbrauen an und mustere ihn belustigt. Ich stütze meine Hände auf dem Tisch ab und lehne mich leicht zu Blaze vor. „So ganz unter uns...“, raune ich leise. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass Nick ordentlich für Stimmung bei euch sorgen wird. Moral und Anstand sind schrecklich große Worte.“, ich erhebe mich wieder und schaue gespielt ehrfürchtig drein. „Aber sie sind in Nicks Wortschatz leider nicht enthalten. Was ich damit sagen will. Lasst ihn nicht aus den Augen.“ Es sollte kein Problem sein, ihn nun gehen zu lassen? „Ich halte dich nicht auf. Wir hören voneinander Blaze.“ Ich nicke den beiden Wachen an der Tür zu. „Begleitet unseren Freund hier doch bitte hinaus.“ Auch für mich ist diese Gespräch fürs erste beendet. Alles weitere werde ich mit diesem ominösen Aubrien klären müssen.


Zuletzt von Ram* am Fr 10 Apr - 21:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyFr 10 Apr - 14:12

Blaze - 20 - Carnival Souls

Konferenzraum  EvanPeters

Sehr begeistert zeigt sich Ram nicht, als ich mich von weiteren Entscheidungen lossage und sie meinem Anführer überlasse, aber schließlich hat er noch vor der Unterhaltung ja den kritischen Spruch über Informanten gebracht, der auf mich auch da bereits nicht zutraf. Ich fühle mich im Tribe wichtig genug, sodass ich mir keine Macht unter den Nagel reißen muss, obwohl sie mir nicht zusteht. Schon gar nicht, wenn mir das, um was es geht, eher auf die Nerven geht, was anders ist, wenn ich etwas selbst verursacht habe. Hier handelt es dagegen offenbar um einen Techno, der man Prinz spielen und sich groß fühlen wollte, um seinem Mädchen ein schönes Leben vorzuspielen, bis er ihr durch irgendwas ein Messer in den Rücken rammt, sie fallen lässt und wir im Tribe uns dann darum kümmern dürfen.
Als Ram meint, alles solle so rasch wie machbar in die Wege geleitet werden, muss ich mich kurz zurückhalten, um nicht die Augen zu verdrehen, da er es hier nicht mit einem kleinen Botenkind zu tun hat, das bloß funktioniert wie ein Roboter oder etwas schwer von Begriff ist. Wir selbst sind wohl auch ganz froh, wenn die Angelegenheit vom Tisch ist und wir uns nicht um Leute kümmern müssen, die unsere Energie nicht wert sind, weil sie nur an sich selbst denken und glauben, sich ein schönes Dasein machen zu können, vor allem, wenn sie einige Leichen im Keller zurückgelassen haben.
"Das werde ich tun. Du musst dich nur darauf vorbereiten, dass er anders als ich eure Hallen eher nicht betreten und vorziehen wird, dass alles auf neutralem Boden stattfindet. Ansonsten sollte es sich schnell regeln lassen."
Ich kenne Aubrien gut genug, um zu wissen, dass er selbst bei solch einer Sache keinen Techno freiwillig in den Park einladen, noch selbst den Schritt wagen und zum Hauptquartier der Technikfreaks kommen würde. Er steht drauf, wenn alles so gerichtet ist, dass keiner ein Ass aus dem Ärmel schütteln kann, sollte er sein Gemüt nicht kontrollieren können und es an seinem Gegenüber auslassen wollen.
Über Rams Frage nach Nicks Chancen, muss ich grinsen. Ich zucke mit den Schultern.
"Wie gesagt, um sich uns anzuschließen, genügt es nicht, sich einfach ein Ticket zu kaufen und man ist drin. Allein dass ich hier bin und mit dir diese Konversation führe, sollte zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit nicht wirklich hoch ist."
Schon gar nicht, weil das Entscheidungssystem im Tribe über die Meinungen aller Mitglieder geht, von denen einige schlechte Erinnerungen an die Technos haben, sei es persönlich oder durch die Entführungen ihrer Mitmenschen. Sollte dazu noch zusätzlich etwas kommen, das Nicks Eindruck auf andere negativ belasten sollte,  wird die Entscheidung über die Fortführung seines Plans schnell getroffen sein.
Die Haltung, die Ram einen Moment später einnimmt, lässt mich an alte Polizeifilme denken, in denen sich Cops in Verhören ähnlich verhalten haben, mit stechenden Blicken, einschüchternden Kommentaren, stichelnden Fragen. Ich beobachte ihn, höre, wie er Weiteres über Nick preisgibt.
"Was auch immer in ihm vorgeht, dort, wo er sich gerade befindet, kann er herzlich wenig tun, außer sein schönes...Zimmer bewundern. Aber danke. Es muss wohl etwas heißen, wenn der Anführer der Technos andere nun schon vor seinen Mitgliedern warnt."
Was wohl auch ein wenig daran liegen mag, dass Ram nicht durch Nick kommunizieren kann, nicht die Fäden in der Hand hält und es ihm darum nichts bringt, würde er uns schaden.
Letztendlich lässt er mich auch leichter ziehen, als erwartet, woraufhin ich mich mit einer theatralischen Verbeugung und einem Nicken sowie einem ernsten Lächeln verabschiede und den Wachen nach draußen folge. Wiederum darauf bedacht, nicht doch noch getäuscht zu werden. Sollte es Ram darauf anlegen, hätte er mich wohl als Geisel nehmen und im Tausch mit Nick wieder freigeben können. So gut ich mich auch wehren kann, gegen Zapper und echte Schusswaffen bin ich ebenso nicht machtlos.
Um noch mehr neugierigen Blicken oder etwas zu entgehen, dass uns noch mal aufhalten könnte, bringen mich die Wachen nicht durch die Lobby zurück, sondern zu einem Seitenausgang. Draußen scheint die Sonne, teilweise verdeckt von Wolken. Es ist Mittag, sodass die Unterhaltung länger gedauert haben muss als gedacht. Aber immerhin war sie soweit erfolgreich.
Mit einem Grinsen auf den Lippen lasse ich das Vero Centre hinter mir zurück, verschwinde in die Straßen der Stadt und laufe am Rand angekommen quer in den Wald hinein.

tbc: Moonlight Paradise Park
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 28 Mai - 22:57

cf: Lobby

Nachdem ich den Raum,betreten habe , hat einer unserer Wachen gut aufgepasst, und kommt auch schon mit einem Tablett hinein, dass er vorsichtig auf dem großen Tisch abstellt, und sich mit einem kurzen Nicken wieder davon macht.
Auf dem Tablett befinden sich eine Flasche Wasser, zwei Gläser und eine kleine Schale mit Keksen. Ich stolziere einmal um den Tisch herum, der sich durch den ganzen Raum erstrecken tut, hole aus einem der Schränke eine batteriebetriebene Schreibtischlampe hervor, knipse sie an, und platziere das helle Licht genau auf mein Gesicht. Mit übergeschlagenen Beinen und gefalteteten Händen auf dem Schoß, schaue ich Chuck in die Augen. OK, Sheriff. Ich bin bereit für ein Geständnis!, gebe ich mit einem verführerischen Blick von mir. Ich bin bereit ihm meine Version der Geschichte zu erzählen, denke ich böse lächelnd in mich hinein.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyFr 29 Mai - 21:00

cf: Lobby

Ich betrete lässig hinter Vanessa eine Art Konferenzraum und lasse meinen Blick für einen Augenblick schweifen. Der Raum ist zweckgemäß eingerichtet und scheint mir bestens für unsere kleine Unterredung geeignet zu sein. Meine Augen fallen auf eine Wache, welche ein Tablett auf dem Tisch ablegt. Ich begutachte das Tablett abfällig und lege meine Hand schnell auf die Schulter von Rams Gefolgsmann, welcher sich sofort zu mir dreht. Er wirkt etwas angespannt, als ich ihm einen kalten Blick schenke. „Das da ist lächerlich und weder angemessen für die Dame, noch für mich. So eine...Unterredung kann die Nerven aller Beteiligter ziemlich beanspruchen. Wir brauchen etwas, dass uns...entspannt. Und jetzt sag nicht, dass ihr nichts alkoholisches im Haus habt.“ Der Techno schenkt mir einen verwirrten Blick, scheinbar ist er es nicht gewohnt, dass man derart mit ihm umspringt. Er wird sich dran gewöhnen müssen, immerhin bin ich nun mit im Spiel! Der Techno erwacht aus seiner Starre, nickt und verlässt das Zimmer um das gewünschte zu besorgen.

Mein Blick gleitet wieder zu Vanessa, die eine Schreibtischlampe auf den Tisch stellt und sich setzt. Das Licht beleuchtet nun ihre zarten Gesichtszüge. Eine Raubkatze, gehüllt in den Mantel eines scheuen Rehs, geht es mir durch den Kopf. Ich nehme gegenüber von ihr Platz, lehne meine Arme auf den Tisch, falte die Hände und lehne mich etwas zu ihr vor. Sie erhebt herausfordernd ihre Stimme, funkelt mich verführerisch an. Sie ist bereit für ein Geständnis? Ich lächle kühl. „Komm schon Vanessa...“, sage ich leise und erwidere ihren Blick. „Geständnisse sind langweilig. Ich hatte gehofft du würdest mir mehr bieten.“ Der Techno erscheint und stellt uns eine Flasche Wodka auf den Tisch. Ich schaue diesen anerkennend an. „Sieh an. Das sieht schon viel besser aus. Du kannst gehen.“

Die Wache verschwindet und ich nehme die Flasche, schraube sie langsam auf und stelle ordentlich die Gläser bereit. „Also...“, beginne ich und schenke uns beiden etwas von dem Feuerwasser ein. „Auf unsere kleine Unterhaltung.“ Ich nehme mein Glas, proste ihr zu und leere dieses dann in einem Zug. Es tut verdammt gut und ich hoffe, dass das Getränk die Zunge der Süßen ein bisschen lockert. „Wie du sicher weißt, geht es um den Überfall auf drei eurer Mitglieder. Es kamen Schusswaffen zum Einsatz, weshalb wir den Übergriff nicht als harmlos abtun können. Warst du dabei? Wenn ja, würde ich dich bitten mir den genauen Ablauf des Geschehens darzulegen.“ Ich lehne mich im Stuhl zurück, sehe sie professionell an und warte auf ihre Ausführungen.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 4 Jun - 15:21

Ich bin noch in meiner gleichen Position, und beobachte genau, wie Chuck unsere Wache zurecht
stutzt, da diese uns nur Wasser gebracht hat. Einige Sekunden später taucht die Wache auch schon mit einer Flasche
Wodka auf, woraufhin sich die Miene des Neuen aufhellen tut. Dieser Kerl hat Stil. Allerdings braucht er sich gar nicht einfallen zu lassen, dass ich durch den Alkohol redwilliger werde. Ich weiß mich stets zu kontrollieren. Nacheinander kippt er die Gläser mit der durchsitigen Flüssigkeit voll, prostet mir auf unsere Unterhaltung zu, und leert sein Glas in einem Zug. Definitiv kein Anfänger.

Geständnisse findet er also langweilig? Nun, wie würde er wohl darauf reagieren, wenn ich ihm erzählen würde, dass unser ehrführchtiger Anführer etwas mit einem Virt hat? So wie Chuck auf mich wirkt wäre er alles andere als erfreut darüber.Ein kleines böses Lächeln huscht über meine Lippen. Doch das tut hier jetzt definitiv nichts zur Sache. Meine Rache muss warten. Und ich werde zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen.

Interessiert mustert er mich, während ich ihm zurückproste , und einen Schluck von dem Wodka nehme , der angenehm in meiner Kehle brennt. Auch mein Blick liegt auf ihm,mit einer Mischung aus Feuer und Gelassenheit. Chuck geht zum eigentlichemTeil des Gesprächs hinüber , und bittet mich , ihm den genauen Ablauf des Zusammentreffens zu schildern, woraufhin ich ihm über die Geschehnisse in Kentniss setze:

Es war Abends, und ich wollte etwas frische Luft schnappen. Also nahm ich drei unserer Männer mit und wir machten einen kleinen Rundgang in der Stadt. Plötzlich entdeckte ich ein mir sehr bekanntes Gesicht und steuerte auf dies zu. Naja jedenfalls dachte ich , dass es diese Person wäre. Doch als ich dann genau vor ihm stand , und ihn mit diesem Namen anredete , stellte sich heraus, dass er der Zwillingsbruder war. Die Person mit der ich ihn verwechselt hatte,heißt Nick und war vor einiger Zeit ein General unseres Tribes, der sich nach den Anschlägen still und heimlich davon gemacht hatte. Gereizt sagte er zu mir, wie ich es denn wagen könnte, ihm , Lord Harry zu nahe zu kommen. Er war umgarnt von Wachen , die nach einem kurzen Wortwechsel ihre Gewehre auf mich und meine Leute richteten, und nach einigen Sekunden auf meine Wachen feuerten. Er wollte mir anscheinend zeigen, dass sein Stamm , die sich Royal Hope nennen , keine halben Sachen machen würden. Natürlich habe ich ihn und seine kleinen Freunde davor gewarnt , sich nicht mit uns anzulegen. Die Technos werden immer doppelt so hart zurückschlagen , dass sollte ihm gewiss sein.Unsere verletzten Leute habe ich nach dem Angriff sofort zum Hauptquartier zurückgeschickt. Und bevor ich zurückgehen wollte , meinte dieser Harry, dass er wichtige Informationen oder so etwas in der Art, für unseren Anführer hätte. Wahrscheinlich eh alles nur heiße Luft. Mit einem abschätzigen Blick auf meine Fingernägel , mache ich eine kurze Pause, und sehe Chuck mit einer unschuldigen und empörten Miene an.
Plötzlich wagte sich dieser Kerl doch tatsächlich mich unsittlich zu berühren, und mir ebenso seine ekelhaften Virtlippen auf meine zu drücken. Natürlich lasse ich mir so etwas nicht gefallen, und habe ihn ein zweites Mal gedroht. Sagen wir etwas.... intensiver. Danach hat er sich mit seinen Leuten davon gemacht. Mal ganz ehrlich, ich lasse mich doch nicht von einem Virt verführen! , gebe ich angeekelt von mir. Was ich brauche , ist ein Mann.....Ein Mann mit Stil, hauche ich verführerisch und blicke Chuck tief in die Augen.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 4 Jun - 22:03

Meine Augen ruhen die meiste Zeit über kühl auf der hübschen Brünetten. Ich beobachte sie. Ihre Mimik, ihre Gestik, alles was bei einem Verhör von Belang sein könnte. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es weniger die Worte meines Gegenübers sind, die Wert haben, vielmehr sind es die unausgesprochenen Signale. Und sie sendet mir eine Menge davon. Somit entgeht mir auch nicht, dass sich ihr Mienenspiel für einen kurzen Moment verändert. Irgendetwas scheint sie zu beschäftigen. Ist es das Gespräch? Oder etwas ganz anderes? Ich nehme ihr kleines, nahezu bösartiges Lächeln wahr und...es steht ihr verdammt gut! Sieh an, ein kleiner Teufel im Engelskostüm. Na, was heckst du gerade aus, Süße?! Ich werde es herausfinden, ob sie will oder nicht. Zufrieden beobachte ich sie nun dabei, wie sie von dem Wodka kostet. Schließlich erhebt sie ihre zarte Stimme und schildert mir überraschend genau, was an besagtem Tag vorgefallen ist. Ich verzichte darauf mitzuschreiben, lehne mich nur etwas im Stuhl zurück und spiele, während ich zuhöre, an dem goldenen Ring an meinem kleinen Finger.

Sie erzählt mir von einem gewissen Nick, auf dessen Zwillingsbruder sie bei einem Spaziergang gestoßen ist. Lord Harry?! Bei der Erwähnung dieses Namens ziehe ich die Augenbrauen in die Höhe, lasse sie aber weiter reden. Wie lächerlich, nur Schwächlinge müssen sich mit Adelstiteln schmücken! Sie hatten Schusswaffen dabei und richteten diese auf Rams Leute, sowie auf Vanessa. Sehr nervös, unser werter Lord! Sie schossen und nahmen es somit billigend in Kauf die Technos womöglich schwer zu verletzten. Meine Hand ballt sich leicht zu einer Faust und ich sehe alles andere als erfreut über diesen Umstand aus. Der Tribe heißt als Royal Hope. Nach dem ganzen Lord Quatsch, hätte ich von selbst auf den Namen kommen können. Vanessa macht eine Pause, begutachtet affektiert ihre Fingernägel und schaut mich dann wieder an. Ich erwidere ihren Blick und richte mich wieder in meinem Stuhl auf. „Royal Hope...“, raune ich leise und lasse mir nachdenklich den Namen auf der Zunge zergehen. „Was weißt du über diesen Tribe, Vanessa? Was soll der Unsinn mit den Adelstiteln?!“

Unser Lord meinte, er hätte Informationen für Ram? Ich lächle amüsiert. „Erst lässt er unsere Leute über den Haufen schießen und offenbart dann dass er Informationen hat? Humor hat unser Lord....das muss man ihm lassen. Kannst du mir beschreiben wie er aussieht? Ich bin seinem Zwillingsbruder Nick noch nie begegnet.“ Ich knirsche leicht mit den Zähnen. Ich werde den Lord in die Finger bekommen und dann wird er sich wünschen, dass er seinen kleinen Adelshintern niemals auf die Straßen dieser Stadt hinaus bewegt hätte! Doch das wirklich interessante an der ganzen Geschichte kommt erst jetzt. Vanessa berichtet, dass er sie unsittlich berührt hat, seine Lippen auf die ihren presste. Sie drohte ihm und er verschwand. Sie würde sich niemals von einem Virt verführen lassen? Sie braucht einen Mann mit Stil? Ein kaltes Lächeln huscht über meine Lippen, als sie diese Worte sinnlich haucht und mich dann ziemlich verführerisch anschaut. Ihre Augen werfen beinahe Funken und ja...ich genieße ihren heißen Blick! Und der Tisch vor uns hat auch so seine Vorzüge...doch ich bin viel zu sehr Profi, als das ich mich jetzt aus dem Konzept bringen lasse.

Warum auch immer, aber irgendetwas an ihrer Story ist seltsam. Vielleicht...weil sie alles andere als unschuldig auf mich wirkt. Ich lege meine Unterarme auf den Tisch und beuge mich zu der Brünetten vor, mustere ihre schönen Augen ebenso intensiv. „Bist du sicher, dass es so widerlich war?“, raune ich so leise wie sie. „Oder hat es dir nicht vielleicht doch ein bisschen gefallen. Angefasst zu werden von einem...schmutzigen Lord.“ Ich hebe meine Hand an und meine Fingerspitzen berühren zaghaft ihr unschuldig wirkendes Gesicht, fahren über ihre Wange, schließlich wie ein Lufthauch ihren Hals hinab, bis zu ihrem Dekollete. Dann ziehe ich die Hand zurück. „Virts können reizvoll sein...aber sie werden schnell langweilig, merk dir das. Es wäre nicht sehr klug von dir, mit ihm zu kooperieren. Er wird schon bald für seine Taten bezahlen. Ich denke, du möchtest da nicht mit hineingezogen werden?“ Mein kalter Blick ist eine deutliche Warnung. Jegliche Zusammenarbeit mit diesem Bastard käme einem Verrat gleich. Und dieser wird bei den Technos äußerst hart bestraft.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 4 Jun - 23:48

Mit einer schon fast sehr bedrohlichen, aber auch anziehenden Art hört Chuck sich an , was ich ihm gerade erzähle. Ich habe meine Version des Zusammentreffens mit diesem Möchtegernlord von mir gegeben, und die wichtigsten Details entsprechen alle der Wahrheit Nachdem er den Namen des Tribes  von diesem Harry nachdenklich aussprechen tut, da er sicherlich am Überlegen ist , diesen Namen vielleicht doch schon mal irgendwo gehört zu haben, fängt Chuck an Fragen zu stellen, so wie man es in einem professionellem Verhör auch tut. Ich komme mir vor , wie in einem dieser alten Krimis, mit mir ,Vanessa , in der Hauptrolle:

Ich, die  überaus traurige wunderschöne Frau, dessen Mann gerade ermordet worden war. Und Chuck , der Detektiv, mit den verführerischen Blick, wessen ich grundlos unterlegen bin, und der gerade dabei ist , mir ein Geständnis zu entlocken. Ein bittersüßer Streifen mit viel Knistern, Feuer , Verlangen und Leidenschaft  zwischen den Hauptdarstellern...

Ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich ist es wieder so ein Tribe der sich wichtig vorkommt , und es raushängen lässt . Sie besitzen keinen Anstand und müssen , wie ich finde , einfach mal wieder daran erinnert werden , wer hier wirklich etwas zu sagen hat. Ich konnte keinen Ort aus ihm herauskitzeln , an dem er und seine Amateurfreunde Fuß gefasst haben.

Plötzlich macht Chuck etwas , was man mir von unserem Anführer sehr bekannt vorkommt. Er versucht das Gespräch geschickt in eine andere Seitenlage zu kippen, in dem er Andeutungen macht, dass mir der Kuss mit diesem Harry vielleicht doch gefallen hätte. Ich lache auf. Natürlich nicht. Keine Sekunde habe ich es genossen, entgegne ich mit einem tiefen Blick in seine Augen. Wie könnte ich es auch genießen , wenn ich mit meinen Gedanken während des Kusses bei Ram gewesen war, wobei dieser wahrscheinlich gerade in dem Moment mit dieser widerlichen Kuh beschäftigt war?  Von dem Collier , dass ich von Harry bekommen habe, erwähnte ich nichts. Wieso auch?  Wahrscheinlich ist es eh nicht mal echt, andererseits macht es sich trotzdem gut zu einem meiner Kleider. Es ist nur ein Schmuckstück mit keinem persönlichen Wert für mich. Es braucht schon etwas mehr als ein paar Klunker ,um mich rum zu bekommen.

Chuck beugt sich zu mir rüber und berührt vorsichtig mit seinen Fingerspitzen mein Gesicht, und redet etwas davon , wie reizvoll Virts auf einen wirken können. Doch ich höre nur halb hin. Im Moment ist er die Person, die auf mich wirken tut.  Seine Berührungen , wie er langsam kaum spürbar seine Finger über meinen Hals , bis hin zu meinem Dekolleté streifen lässt, sein durchdringender Blick , der nichts sagen lässt, und dann doch aber so viel. Mein Puls beschleunigt sich für einen kurzen Moment, was ich darauf schiebe , dass er mich wahrscheinlich so an seinen Kumpel erinnert.

So schnell dieser intime Moment auch gekommen ist, so abrupt endet er auch wieder, als ich seine kalten Augen wahrnehme, die mir eine klare Warnung aussprechen , sich nicht auf den Feind ein zu lassen. Ich erwidere seinen Blick ruhig und gelassen, während ich im Inneren noch wie hypnotisiert von seinen Berührungen bin. Du kannst dich auf mich verlassen. Dies war eine einmalige Begegnung und wird sich auch nie wiederholen. Es sei denn , ich werde ihn bei seiner Verurteilung begrüßen dürfen, antworte ich in scharfem Ton und mit hochgezogener Augenbraue.

Durch die ganzen Schwankungen unseres Gesprächs ,habe ich glatt die Frage von ihm untergehen lassen, ob ich denn beschreiben könnte , wie Nick aussieht. Ich stehe kurz auf und bücke mich gekonnt zum Schrank hinunter , aus der ich Nicks Akte hervorziehe , die ich Chuck in die Hände gleiten lasse, und mich wieder brav auf meinen Stuhl setze
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyFr 5 Jun - 20:58

Vanessa gesteht mir, dass sie kaum etwas nützliches über die 'Royal Hope' weiß. Der Name der Gruppe missfällt mir, er mutet so...melodramatisch an. Glauben diese Leute daran, dass die Etablierung einer Adelsschicht die Welt verbessern könnte?! Dieses entnehme ich zumindest ihrem Namen. Wenn ja, dann sind sie nur Narren. Falsch wäre es allerdings sie zu unterschätzen. Die hübsche Brünette vor mir vermutet, dass sie sich bloß wichtig nehmen. Ihrer Meinung nach müssten diese Leute mal wieder in die Schranken gewiesen werden. Ich lächle sie eine Spur arrogant an. „Das wird früher oder später passieren, darauf kannst du dich verlassen. Niemand legt sich mit uns an, ohne dies bereuen zu müssen.“ Die Handlungen des angeblichen Lords lassen sich, was die Dreistigkeit angeht, kaum überbieten. Es wird die reinste Freude sein, ihn dafür büßen zu lassen! Vanessa kennt auch den Ort nicht, an dem sich die Gruppe niedergelassen hat? „Das wird sich herausfinden lassen.“, sage ich nachdenklich und mustere das Techno Mädchen dann.

„Sobald du noch einmal etwas von unserem Lord hören solltest, informierst du mich, verstanden?“, sage ich ernst und meine Stimme macht deutlich, dass ich in der Hinsicht keine Widerworte dulde. „Und du wirst ihn wiedersehen. Jemand wie er...lässt sich sein Spielzeug nicht einfach so durch die Lappen gehen.“ Als ich sie schließlich spielerisch frage, ob ihr seine 'unsittlichen Berührungen' nicht vielleicht doch gefallen haben, erklingt ihr helles Lachen im Raum. Sie widerspricht ziemlich vehement. Ich sehe Vanessa in die Augen, während meine Fingerspitzen ihre zarte Haut berühren, langsam darüber fahren. Dieser Moment birgt so viele unausgesprochenen Möglichkeiten, die süß und bitter zugleich sind. Sie erwidert diesen Blick und wehrt sich nicht gegen die plötzliche Nähe. Nach meiner ausgesprochenen Warnung, versichert sie mir, dass es zu keiner Kooperation mit dem Feind kommen wird. „Ich hoffe deine Worte entsprechen der Wahrheit.“, sage ich noch einmal ziemlich kalt. Freund und Feind...können immerhin so schnell wechseln, dass ich eine derartige Unterteilung beinahe für sinnlos erachte.

Meine Augen folgen der Brünetten, als diese grazil zu einem Schrank hinübergeht und mir dann eine Akte reicht. Ich schaue sie kurz fragend an, erkenne dann jedoch den Namen, der auf der Akte steht und nicke ihr zu. „Danke.“ Konzentriert blättere ich mich eine Weile durch das Dokument und speichere die wichtigsten Fakten schnell ab. Als ich einige Bilder des jungen, sportlichen Mannes erblicke, entferne ich eines und lasse es in meiner Hosentasche verschwinden. Vielleicht bringt es etwas, sich in der Stadt durchzufragen. Ich schaue wieder zu Vanessa und lege die Akte auf den Tisch. Schenke uns beiden von dem Wodka nach und leere mein Glas erneut in einem Zug. „Eine letzte Frage habe ich noch, dann bist du erlöst, meine Hübsche.“, raune ich leise und ein knappes Lächeln huscht über meine Lippen. „Hast du eine Idee, was für Informationen der Lord für Ram haben könnte? Du darfst gerne deine Fantasie ein bisschen spielen lassen...“, ich ziehe leicht meine Augenbrauen hoch. So wie ich sie einschätze, hat sie eine Menge Fantasie...und zwar eine sehr schmutzige.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyMo 8 Jun - 13:14

Mit einem etwas arrogantem Lächeln, versichert er mir, dass die Royal Hope definitiv in die Schranken gewiesen werden. Chuck muss nicht viel sagen, denn ich sehe es schon in seinen Augen, dass es für ihn eine Genugtuung sein würde , wenn er dies höchstpersönlich vollbringen darf, was, bei seiner Beziehung zu Ram , keine Schwierigkeit sein sollte. immer wieder abwechselnd , mal mit nachdenklicher , dann wieder interessierter Miene , lauscht Chuck meinen Worten.

Sobald ich wieder von diesem Harry höre , soll ich sofort Bescheid geben, trägt er mir ernst auf, und ist sich dem, was diese Sache betrifft, auch sehr sicher. Denn ein Mann wie dieser Harry, wird sich sein Spielzeug nicht durch die Lappen gehen lassen, so sagt Chuck. In dem Fall bin ich wohl sein kleines Spielzeug, entgegne ich mit einem süffisantem Grinsen. Eins sollte sich dieser angebliche Lord auf die Stirn schreiben lassen: Ich bin niemandes Spielzeug! Ich bin die Spielerin!Mein Blick huscht ernst zu ihm. Damit kann er sich wohl auch die Frage schenken,dass ich mit irgendwelchen Virt irgendwie kooperien werde, solange mir dies nicht von Ram aufgetragen wird. Langsam fange ich an , es zu bereuen , diesen Harry überhaupt getroffen zu haben. Ohne ihn , würde ich jetzt nicht hier sitzen und mich von Chuck verhören lassen. Stattdessen könnten wir jetzt in einer etwas anderen Atmosphäre unseren Wodka genießen. Ohja , das wäre viel schöner ...

Chuck lässt mich keine Sekunde aus den Augen, als ich um den Tisch herum stolziere , um ihm die Akte unseres Ex- generals zu reichen. Seine intensiven Blicke prickeln auf meiner Haut, lasse es mir jedoch nichts anmerken. Ein paar Minuten ist es still in dem großen Raum, während er die Akte konzentriert studieren tut, und dann ein Foto von Nick in seine Hosentasche gleiten lässt. Ach , und was Nick angeht... Er hat einige Leichen im Keller, sage ich noch , bevor ich einen großen Schluck aus meinem neu gefülltem Glas nehme, und sich in mir langsam ein warmes Gefühl in meinem Körper ausbreitet. Ich soll ihm nur noch eine Frage beantworten, und dann sei ich erlöst? Wie schade, ich dachte der Abend könnte noch interessanter werden, gebe ich mit einem verschmitzten Lächeln von mir. Aber gut, dann tu ich dem den Gefallen. Eigentlich nicht., allerdings... Vielleicht möchte er ein Bündnis mit unserem Anführer eingehen. Er erhofft sich dadurch vielleicht ein Stück vom Kuchen ab zu bekommen, mehr Macht durch irgendwelche Informationen die er ihn liefert. Allerdings wäre das kein cleverer Schachzug von dem werten Lord und mehr als naiv.



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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDi 9 Jun - 21:43

Vanessa ist also niemandes Spielzeug? Sie allein ist die Spielerin? Ich mag das Feuer, dass bei diesen Worten kurzzeitig in ihren Augen aufflammt und hebe interessiert die Augenbrauen an. „Ist das so?“, raune ich amüsiert und falte meine Hände auf dem Tisch, mustere erst ihre Augen, dann ihre Lippen ziemlich intensiv. „Sieht ganz so aus, als müsste unser Lord aufpassen, dass er sich nicht die Finger an dir verbrennt. Welches Spielchen spielst du denn am liebsten?“, frage ich dann noch leise nach und ein kühles Lächeln liegt auf meinen Lippen. Die Kleine gefällt mir. Sie weiß was sie will und ist alles andere als ein langweiliges, graues Mäuschen. Sie ist irgendwie anders, als die vielen Frauen vor ihr, die mich nur gelangweilt haben. Aber ich bin mir sicher, dass sie das auch ganz genau weiß. Ich sehe sehr viel Potential in ihr, nicht nur aus Sicht eines Mannes, sondern für die Technos im Allgemeinen. Mir kommt der Gedanke, dass ich Vanessa als Köder für Harry einsetzen könnte. Doch das ganze ist noch zu unausgereift um wirklich als Plan zu gelten.

Während ich die Akte des früheren Generals konzentriert studiere, erhebt Vanessa noch einmal ihre zarte Stimme. Nick hat einige Leichen im Keller? „Muss wohl in der Familie liegen.“, sage ich daraufhin trocken, räuspere mich dann kurz und schaue zu Vanessa. „Was genau hat er getan? In der Akte steht, dass er als vermisst gilt.“ Nach meiner Bemerkung, dass sie nur noch eine Frage beantworten muss, schenkt Vanessa mir ein verschmitztes Lächeln. Sie erwidert, dass sie sich erhofft hat, dass der Abend noch interessanter wird. Ich mustere sie. Das Techno Mädchen ist wirklich eine Augenweide. „Kommt ganz darauf an, was du unter...interessant...verstehst. Vielleicht zeigst du es mir?“, antworte ich herausfordernd. Ob sie dasselbe auch zu dem Lord gesagt hat? Die Kleine hat es drauf, andere um den Finger zu wickeln. Ich werde absolut nicht schlau aus ihr. Sie hat ein engelsgleiches Gesicht, zarte Haut, eine schlanke Statur. Doch in ihren Augen lodert ein unbändiges Feuer.

Vanessa gibt zu, dass sie eigentlich keine Ahnung hat, was der Lord von Ram wollte. Ein Bündnis vielleicht? Ich nicke nachdenklich. „Wobei ich dann das ganze Drama mit den Schüssen auf unsere Leute nicht verstehe. In seinem Königreich scheinen die Worte Anstand und Höflichkeit wohl Fremdworte zu sein. Ich halte zwar auch nicht viel von diesen Worten. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich vermeintliche Bündnispartner über den Haufen schieße.“ Ich erhebe mich nun langsam und gehe um den Tisch herum auf Vanessa zu. Ich habe alle Informationen, die ich wollte und mehr werde ich momentan wohl nicht aus der Brünetten herausbekommen. Ich bezweifle allerdings auch, dass sie noch mehr weiß. Ich bleibe vor ihr stehen und halte ihr galant die Hand hin, um ihr dabei zu helfen sich von dem Stuhl zu erheben. „Ich danke dir für deine Offenheit, Vanessa. So hast du uns beiden eine Menge Ärger erspart.“, sage ich kühl aber ehrlich. „Du hast dich kooperativ gezeigt und genau das werde ich Ram auch berichten.“
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyMi 10 Jun - 12:22

Amüsiert mustert Chuck mich nach  meiner Aussage, dass allein ich die Spielerin bin. Allerdings entgeht mir dabei nicht, dass sein Blick immer mal wieder von meinen Augen zu meinem Mund gleitet, während er mit leiser und etwas rauer Stimme, die bei mir in pure Gänsehaut übergeht, fragen tut, welches Spiel ich denn am liebsten spiele. Ich beuge mich etwas über den Tisch herüber, und mustere ihn genauso intensiv wie er mich. Das wird stets mein Geheimnis bleiben. Allerdings... Vielleicht packt dich ja irgendwann die Neugier, um es selbst heraus zu finden. Ein verspieltes Lächeln ziert meine Lippen, während ich die Worte geradezu lasziv ausspreche. Wieso habe ich diesen werten General nicht schon früher kennen gelernt? Wer weiß was dann geschehen wäre...

Nachdem er sich die Akte von Nick sorgfältig angeschaut hat, und sagt, dass die Sache mit den Leichen im Keller wohl in der Familie liegen würde, wendet er sich noch einmal interessiert fragend, was Nick denn getan hätte ,an mich. Sagen wir mal so. Er hat einige Sachen vollbracht, die dem Tribe und vor allem Ram  untersagen. Unter anderem auch Versuche am weiblichen Geschlecht, wovon nicht viele hier wissen.  Er hat einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt, der sich vor allem auf seine Schwestern fixiert. Und dies nicht nur im geschwisterlichem Sinne, wenn du verstehst ,was ich meine.  Ich ziehe meine Augenbraue hoch. Man hat es ihm natürlich nicht an der Nasenspitze angesehen, und er war stets ein loyaler Techno. Von außen hin , jedenfalls. Ich habe es nie  wirklich selbst mitbekommen, da ich nicht mit ihm zusammengearbeitet habe, und meist mit unserem Anführer an Projekten arbeitete.  Doch man hat es hier und da gehört. Und ich bin sicher, das es einer der Gründe war, weshalb er abgehauen ist, noch bevor Ram von seinem Auftrag aus einer anderen Stadt wieder gekommen ist.

Zu meiner Überlegung mit dem Bündnis, zu dass Harry Ram vielleicht bewegen will, nickt Chuck nur nachdenklich, fragt sich aber dennoch, weshalb sie dann auf unsere Leute geschossen haben. Er steht nun von seinem Stuhl auf und kommt um den Tisch rum auf mich zu. Wie ein Gentleman hält er mir seine Hand hin, damit ich aufstehen kann, die ich ergreife, und mich adrett erhebe. Nur wenige Zentimeter liegen zwischen uns , während er sich für meine Offenheit bei mir bedankt, und noch kühl hinzufügen tut, dass meine Informationen ihm und mir eine Menge Ärger ersparen werden, und dass er Ram berichten wird, wie kooperativ ich mch verhalten habe.  Nein, ich danke dir für dieses äußerst nette Gespräch, erwidere ich mit einem kurzem bösem Lächeln, während ich immer noch seine Hand halte.

Ich würde dir wirklich gerne zeigen, was ich unter... Interessant verstehe , glaub mir. Meine Augen mustern ihn sehnsüchtig. Meine Stimme klingt leise hauchend, während ich jedes Wort genauso meine , wie ich es sage. Wieso musste ich mein Herz an einem Mann vergeben, der es mir nun vor einigen Stunden kalt aus meiner  Brust gerissen hat? Was wäre so falsch daran, ihn frei zu geben? Richtig, mein Stolz! Ich kann es einfach nicht auf mir sitzen lassen, dass mit mir so umgegangen wurde. Entweder ist es der Alkohol, der mich sentimental werden lässt, oder, mich nimmt die ganze Sache mehr mit, als dass ich es mir eingestehen will.Wie sehr sehne ich mich nach ein bisschen Nähe und Zuneigung, in dieser tristen Zeit. Meine Augen wandern zu Boden, als ich hinzufüge: Doch ... da gibt es ein paar Dinge die mir dies untersagen.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyMi 10 Jun - 22:34

Nach meiner Frage, welches Spiel die hübsche Brünette denn am liebsten spielt, lehnt sie sich etwas vor, sieht mich intensiv und verführerisch an. Diesen Blick hat sie wirklich verdammt gut drauf! Das bleibt also ihr süßes Geheimnis? Doch vielleicht packt mich irgendwann die Neugier? Ich lache leise auf ihre lasziven Worte hin und lehne mich ebenfalls etwas vor. „Schon passiert, Süße...“, raune ich leise und lächle sie kalt an. „Ich stehe auf Geheimnisse. Und sei dir gewiss, dass ich nie locker lasse, bevor ich sie gelüftet habe...“, mit diesen Worten lehne ich mich wieder im Stuhl zurück. Sie will spielen? Das kann sie haben! Vanessa erklärt mir nun noch ein paar Einzelheiten über Nick, den ehemaligen Techno General. Versuche am weiblichen Geschlecht? Jagdinstinkt seine Schwestern betreffend? Ich runzle leicht die Stirn. Ein recht...merkwürdiger Kerl also. Es brennt mir auf der Zunge, aber ich werde die Brünette nicht danach fragen, um was für Versuche es sich genau gehandelt hat. Dafür ist Ram sicher besser geeignet.

Seine seltsamen Machenschaften waren vermutlich der Grund, weshalb er abgehauen ist? „Wird nach ihm gesucht? Mir scheint, dass einige Personen mit diesem Kerl noch eine Rechnung offen haben. Wie stehen Nick und unser Lord zueinander, immerhin sind sie Zwillinge?“ Ich habe in der Akte nichts von einem Zwillingsbruder gelesen, was mich doch etwas verwundert. Als ich mich schließlich erhebe, auf Vanessa zugehe und ihr die Hand hinhalte, ergreift sie diese und steht ebenfalls auf. Wir stehen dicht beieinander und sie macht keine Anstalten meine Hand loszulassen. Auch sie bedankt sich für das 'nette Gespräch'. Schickt ihren Worten aber ein kurzes böses Lächeln hinterher. Als ich sie dazu herausfordere mir zu zeigen, was sie für interessant hält, erkenne ich plötzlich einen beinahe sehnsuchtsvollen Ausdruck in ihren Augen. Sie würde es mir wirklich gerne zeigen? Ihre Worte sind nur ein leises Flüstern und ich spüre, dass sie es will, ich sehe es an ihrem Blick. Doch gleichzeitig wirkt sie abwesend, scheint einen inneren Kampf auszutragen, den ich nicht nachvollziehen kann. Ich mustere sie die ganze Zeit über ernst. Schließlich senkt sie ihren Blick zu Boden, etwas das mich überrascht.

Sie wirkt plötzlich verletzlich und...traurig? Es gibt da ein paar Dinge, die ihr dies untersagen? Ich umfasse ihre Hand mit der meinen fester und ziehe sie dichter zu mir, so dass unsere Oberkörper sich berühren. Dann lege ich meinen Zeigefinger unter ihr Kinn und bringe sie mit einem sanften Druck dazu, mich wieder anzusehen. Ihre Lippen sind den meinen nun sehr nah. Ihr warmer Atem streift mein Gesicht. Es würde nicht mehr viel bedürfen um ihr nahe zu sein, von ihren Lippen zu kosten. Doch ich rühre mich nicht. Und das bedarf einer Menge Willenskraft. „Nichts auf dieser bescheidenen Welt, kann dir etwas verbieten, dass du willst...Vanessa.“, sage ich leise. „Aber ich akzeptiere es natürlich.“ Ich löse meine Hand von der ihren und lasse sie damit frei. „Ich gehe davon aus, dass du mir nicht verraten wirst, was das für 'Dinge' sind? Sie bedrücken dich, richtig?“ Ich ziehe meine Augenbrauen hoch und mustere sie. Diese kurzzeitige Verletzlichkeit hat mich wirklich überrascht. Hinter ihrer kühlen, unnahbaren Fassade scheint sich sehr viel mehr zu verbergen. Eigentlich ist die einfachste Erklärung, dass sie vergeben ist und sich in den Kopf gesetzt hat treu zu bleiben. Und ich hoffe nicht an Ram, denn dann habe ich mir gerade an meinem ersten Tag eine Kündigung eingefangen...
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 11 Jun - 0:03

Ich schmunzele leicht, als Chuck mir erzählt, dass er auf Geheimnisse steht, und nicht locker lassen wird , bis er sie gelüftet hat. Sein leises Lachen, dass sehr sexy und männlich klingen tut, bringt meine Mundwinkel noch weiter dazu sich hoch zu ziehen. Es tut sichtlich gut , sich einfach mal fallen zu lassen , und nach diesem langen, und bitteren Tag , habe ich dies mehr als nötig, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist.In meinem Kopf füge ich für mich selbst hinzu, dass es zwar ein sehr unschöner Tag war, der Abend aber bis jetzt sehr unterhaltsam war...

Nachdem ich ihm die Informationen Nick betreffend breitgelegt habe , fragt er ,ob nach unserem Ex- General gesucht wird, immerhin scheint ihm ,dass er wohlmöglich noch ein paar Rechnungen mit Leuten offen hätte, und wie dieser denn zu seinem Zwillingsbruder steht. Soweit ich informiert wurde, setzt sich Ram gerade mit diesem Fall auseinander. Wenn er nicht gerade besseres zu tun hat, denke ich zynisch. Was seinen Zwillingsbruder Harry angeht, hat Nick nie ein Sterbenswörtchen darüber verloren, dass er überhaupt einen hat. Ich selbst war mehr als überrascht, als ich die Entdeckung gemacht habe. Doch es schien mir auch so, als ob der Royal Hope Knabe nach ihm suchen würde. Wenn du mich fragst , steckt dort bestimmt wieder eine ziemlich verzwickte Familiengeschichte dahinter. Bei meinem letzten Satz , verdrehe ich die Augen.

Immer noch stehen wir da , und ich könnte mich dafür ohrfeigen , denn Chuck entgeht es nicht , das mich etwas beschäftigen tut. Er zieht mich näher an sich heran, und hebt leicht mit seinem Zeigefinger mein Gesicht an, nur , damit ich ihn wieder direkt in die Augen schauen muss, in denen ich mich für einen kurzen Moment komplett verlieren tue. Und wieder schiebe ich es innerlich auf den Alkohol , doch mein Herz spricht etwas anderes. Anstatt seines kalten Lächelns , dass er während unseres ganzen Gesprächs öfter mal gezeigt hat, zieht in diesem Augenblick ein ernster Schatten über sein Gesicht. Unsere Körper sind so nah beieinander, seine Hand immer noch in meiner, sodass ich unwiderruflich an mir halten muss, da mich seine Nähe mehr als betört. Mit leiser Stimme sagt er, dass nichts auf dieser Welt mir das, was ich will, verbieten könnte, er dies aber akzeptieren würde. Und zum ersten Mal in meinem Leben , habe ich das Gefühl, dass sich wirklich ein Mann auf ernster Weise für mich interessiert. Und noch nie hat es jemand so vorsichtig geschafft , mir meine wahren Emotionen zu entlocken, mal ganz abgesehen von dem kleinen Gefühlsausbruch in der Mall.Langsam löst er seine Hand von meiner , was bei mir dazu führt dass sich eine vollkommene Leere in mir ausbreitet, die selbst ich mir nicht erklären kann. Was geschieht hier bloß? Ich schließe kurz meine Augen, atme tief durch, und versuche mich wieder etwas zu sammeln, und nehme im Stehen einen großen Schluck aus meinem Glas. Chuck mutet an, dass er annimmt, dass ich ihm nicht verraten werde, was es ist was mich beschäftigt, fragt aber trotzdem , ob es mich bedrückt. Ich drehe ihm den Rücken zu , sodass er nicht sehen kann wie sich Tränen in meinen Augen anbahnen , gegen die ich krampfhaft ankämpfe. Ja , damit liegst du richtig. Ich werde es dir nicht sagen. Du hast ebenso recht damit , dass es mich bedrückt. Und wie sehr! So sehr , dass ich das Gefühl habe ,nicht atmen zu können. Meine Stimme zittert bei diesen Worten. Ich verschränke meine Arme, diesmal aus Selbstschutz, vor meiner Brust. Eine kleine Stimme in meinem Kopf applaudiert mir gehässig zu. Super Vanessa. Du hast soeben dein ganzes Herz vor diesem Mann entblößt! Doch ich kann einfach nicht anders. Es ist einfach noch viel zu frisch. Diese Wut , diese unbändige Entäuschung. Bis jetzt habe ich noch nie jemandem soviel anvertraut wie jetzt Chuck. Auch wenn ich Gefahr laufe, mich vor ihm blamiert zu haben.....

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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 11 Jun - 21:33

Ram ist also gerade an dem Fall, bezüglich Nick dran? Dann ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis der Kerl ausfindig gemacht wird. Es ist immer misslich, unschöne Dinge zu tun...und sich dabei erwischen zu lassen. Pech gehabt mein Freund. Man sollte nie mit dem Feuer spielen, wenn man es nicht kontrollieren kann. Hinter der ganzen Geschichte mit dem Lord und dem ehemaligen Techno General steckt, so Vanessa, vermutlich eine verzwickte Familiengeschichte? Als sie ihre Augen leicht entnervt verdreht, huscht ein amüsiertes Lächeln über meine Lippen. Ich bin auch kein Freund von derartigen, rührseligen Geschichten. Vanessas Erklärungen nach zu urteilen, weiß Nick vielleicht gar nichts davon, dass er einen Zwillingsbruder hat. Der Lord scheint aber davon Wind bekommen zu haben und sucht ihn nun. „Wirklich rührend...“, sage ich trocken. „Spätestens hinter Gittern können sie ihre kleine Familienzusammenführung bekommen. Da werden sie viel Zeit haben, um sich kennenzulernen.“ Ich schaue sie mit meinen kalten Augen an.

Tatsächlich kenne ich in diesen Angelegenheiten kein Mitgefühl. Doch das ganze ist ziemlich interessant. Geschwisterliebe soll ja sehr...stark und mächtig sein. Daraus ließe sich bestimmt etwas machen. Nachdem ich die hübsche Brünette näher an mich herangezogen habe, schaut sie mich mit einem besonders sinnlichen Blick an. Ich mustere ihre großen, braunen Augen, in denen immer noch Sehnsucht liegt, dann ihre vollen Lippen, die pure Sünde sind. Außerdem spüre ich ihren äußerst reizvollen Körper an meinem. Dennoch schaffe ich es, all meine Willenskraft zu bündeln, ihren Wunsch zu akzeptieren und ihre Hand loszulassen, den intimen Moment aufzulösen. Ich frage mich, wann mich das letzte Mal ein Mädchen derart hat abblitzen lassen. Ich kann mich nicht erinnern. Mein Problem war vielmehr, die Mädchen wieder loszuwerden. Sie haben nie verstanden, warum ich nicht auf diesen lästigen Beziehungskram stand. Ich tauge dafür nicht und will es auch gar nicht. Sie schließt daraufhin ihre Augen und holt einmal tief Luft, um sich Zeit zu verschaffen und sich zu sammeln.

Nach meiner Frage, nimmt das Techno Mädchen einen großen Schluck von ihrem Getränk und wendet mir dann ihren Rücken zu. Ich lasse meine Hände in die Hosentaschen gleiten und stehe einfach nur da, während Vanessa ihre Stimme erhebt. Diese klingt nun seltsam belegt und rau, fast als müsse sie gegen ihre Emotionen ankämpfen. Sie wird mir nicht sagen, um was es genau geht. Allerdings bedrückt es sie? Bei ihren nächsten Worten zittert ihre Stimme und sie legt ihre Arme schützend um sich. Dieses Gefühl schnürt ihr die Kehle zu. Mein Gesichtsausdruck ist ernst, während ich Vanessa beobachte. Ich stehe eine Weile einfach nur da, um ihr die Zeit zu geben sich eventuell wieder zu fangen, oder eben komplett zusammenzubrechen. Dann gehe ich sehr langsam auf sie zu und lege behutsam meine Hände auf ihre Schultern, umfasse diese. „Es ist okay...“, raune ich leise an ihr Ohr und lasse meine Finger intuitiv ihre Schultern massieren, damit sie sich etwas entspannen kann. „Lass die Emotionen raus. Wenn du sie unterdrückst, dann vergiftest du nur deinen Körper. Weine, schreie, meinetwegen nimm den ganzen Saal hier auseinander...“

Ich mache eine kurze Pause, während ich weiter ihre Schultern massiere. „Aber wenn du damit fertig bist, setzt du deine Krone wieder auf und marschierst wie eine Königin aus diesem Saal. Von mir wird niemand etwas erfahren.“ Meine Fingerspitzen streifen nun leicht ihre Wirbelsäule hinab, verharren an ihrem Steißbein. „Und dann beseitigst du dein Problem, was auch immer es sein mag. Es ist nie zu spät um zu handeln. Und das wirst du tun müssen, um deine Last loszuwerden.“ Ich kann mir keinen Reim daraus machen, um was es sich handeln könnte. Ein Kerl, der sie schlecht behandelt? Eine Beziehung, in der sie unglücklich ist? „Wenn du Hilfe brauchen solltest, lass es mich wissen. Ich bin ein Profi, wenn es darum geht...unliebsame Dinge aus dem Weg zu räumen. Wenn du verstehst was ich meine. Aber ich tue nichts aus reiner Nächstenliebe.“, sage ich noch leise um dies klarzustellen. Vielleicht schafft sie es aber auch allein das Problem zu beseitigen. Wenn nicht...hat sie mit Sicherheit einiges zu bieten, für das ich so ziemlich alles tun würde. Immerhin bin ich in Christchurch für meine Skrupellosigkeit bekannt gewesen. Da ist es doch an der Zeit diesen Ruf auch hier zu etablieren, nicht wahr?!
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDo 11 Jun - 23:05

Trocken kommt es aus seinem Mund, dass die Zwillingsbrüder spätestens hinter Gittern ihre kleine Familienzusammenführung bekommen werden, und ich bin mir ebenfalls sicher, dass dies in absehbarer Zeit geschehen wird. Der Gedanke daran belustigt mich etwas. Ich würde zu gerne dieses Bild in der Realität vor meinen Augen haben. Immerhin würde man dann erkennen können , wer von den beiden wirklich etwas auf dem Kasten hat, oder alles nur heiße Luft war. Und wer weiß, vielleicht würden sie sich ja gegenseitig an die Gurgel springen. Das wäre zumindest dann für unseren Tribe ein Problem weniger...

Immer noch stehe ich mit mit meinem Rücken zu ihm, und es vergehen einige Minuten , in denen es komplett still im Raum ist, bis er sich langsam an mich herantasten tut, und mit einem festen Händedruck meine Schultern umfasst. Es ist ein sehr angenehmes Gefühl , dass ich in mir aufnehmen tue, indem ich meine Augen schließe und einfach nur seiner Stimme lausche, die mir versichert , dass alles ok sei, während er langsam anfängt , meine Schultern zu massieren. Chuck sagt, ich solle ruhig meine Emotionen rauslassen,denn sonst würde ich nicht nur meinen Körper vergiften , wenn ich sie unterdrücken würde. Er versichert mir, dass niemand etwas davon erfahren wird, und wenn ich fertig bin, meine Krone wieder aufsetzen und wie eine Königin aus dem Saal spazieren soll. Ja , die bin ich, seufze ich schon halb theatralisch vor mich hin. Der Gedanke reizt mich. Ich neige leicht meinen Kopf zur Seite , und genieße seine Berührungen, immer noch mit geschlossenen Augen. Doch trotzdem bemerke ich , wie sich auf meinen Wangen ein unbändiger Tränenschauer ergießen tut.

An alles ist nur diese wiederliche Ratte Schuld! Allein sie ist dafür verantwortlich , dass ich mich so vor einem Mann entblöße. Konnte sie sich denn nicht jemandem aussuchen, der auf ihrer Höhe ist? Ram spielt in einer komplett anderen Liga, dass wird sie noch früh genug zu spüren bekommen. Er wird sie genauso wie mich eiskalt fallen lassen. Und dann wird sie ebenso nur eine Trophähe in seiner Sammlung sein. Vielleicht wird er dann eines Tages doch bemerken, dass ich die Richtige für ihn bin, und es von Anfang an war...

Wie auf`s Stichwort , holt Chuck mich in die Gegenwart zurück. Bei seinen Worten, fällt es mir schon wieder etwas leichter, meinen Mund zu einem bösen Läclen zu verziehen. Es ist nie zu spät zu handeln, damit trifft er genau ins Schwarze. Dennoch bin ich überrascht darüber, als er mir seine Hilfe anbieten tut, sehe es aber als eine gewonnene Chance. Seine Fingerspitzen erforschen meine Wirbelsäule, und bahnen sich dann einen Weg zu meinem Steißbein. Anders als bei Harry, lasse ich seine Berührungen zu, die sich wie kleine Blitze auf meiner Haut anfühlen. Ich wische mir mit meiner Hand meine Tränen aus dem Gesicht, und drehe mich wieder langsam zu ihm um, immer noch mit meinem Lächeln auf dem Gesicht. Er ist ein Profi , wenn es darum geht unliebsame Dinge aus dem Weg zu schaffen, allerdings fügt er noch hinzu, dass er dies nicht aus reiner Nächstenliebe tun würde. Damit kann ich leben, entgegne ich , und habe soeben einen brauchbaren Komplizen in Chuck gefunden. Allerdings frage ich mich, wie er darauf reagieren wird, wenn er erfährt , dass es hier um seinen besten Freund geht?
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyFr 12 Jun - 19:46

Erneut wehrt Vanessa sich nicht gegen meine Berührungen. Sie bleibt ganz ruhig stehen, entspannt sich sogar etwas und lauscht meinen leisen Worten. Da ich ihr Gesicht nicht sehen kann, weiß ich nicht ob sie weint. Sie ist ganz still. Schließlich seufzt sie und bestätigt, dass sie eine Königin ist. Ich lächle bei ihren theatralischen Worten etwas. Sie besitzt zumindest den Anmut und diese ganz spezielle Ausstrahlung. Vanessa ist rein und zart und zugleich durchsetzungsstark und nur schwer zu durchschauen. Sie ist ein Mysterium, welches ich nur zu gerne ergründen würde. Sie neigt ihren Kopf leicht zur Seite, was ich dahingehend deute, dass ihr die kleine Massage gefällt. Eine lange Zeit herrscht Stille im Raum. Ich lasse der hübschen Dame vor mir die Zeit, die sie benötigt um sich wieder einigermaßen zu fangen. Nachdem ich ihr meine Hilfe angeboten habe, dreht Vanessa sich langsam wieder zu mir um. Jetzt sehe ich, dass sie geweint hat. Denn obwohl sie zuvor versucht hat, die Tränen von ihrem Gesicht zu wischen sind ihre Wangen feucht, ihre Augen wässrig.

Sie wirkt so angreifbar und schwach...dennoch weiß ich, dass sie es nicht ist. Auf ihren Lippen liegt ein bösartiges Lächeln und ich erwidere dieses. Sie kann damit leben, dass ich etwas dafür verlange, dass ich ihr helfe?! Böses Mädchen. Ich nicke leicht. „Ich habe mit keiner anderen Antwort gerechnet.“, sage ich leise. „Denk über mein Angebot nach, schlafe darüber. Wenn du soweit bist, können wir uns gerne zusammensetzen. Ich glaube du kannst dir denken, was ich will, wenn ich dir dein Problem vom Halse schaffe.“ Ich lasse meine dunklen Augen mehr als deutlich über ihren Körper gleiten. „Ich bin weder nett, noch ein guter Junge, daran wirst du dich gewöhnen müssen, wenn du dich auf mich einlässt. Überlege es dir gut.“ Ich schenke ihr wieder ein arrogantes Lächeln, hebe meine Hand und wische ihr sanft die letzten Tränenreste von ihren zarten Wangen.

Dann nehme ich mir die Zeit ihr Gesicht zu mustern. „Du bist schön. Sogar die Tränen stehen dir.“, raune ich etwas gedankenverloren. Nun sieht man ihr ihren Tränenausbruch aber kaum noch an. Ich räuspere mich kurz und mir fällt ein, dass die Nacht schon hereingebrochen ist. Meine Leute werden ungeduldig in der Lobby warten. Wir wurden in unserer Unterhaltung nicht gestört, also gehe ich davon aus, dass der Anführer noch nicht wieder da ist. „Kannst du mir die freien Zimmer hier im Vero Centre zeigen? Meine Leute sind erschöpft von der langen Fahrt und ich schätze Ram wird noch nicht zurück sein. Weißt du wo er ist? Ist es üblich, dass er so lange weg bleibt?“, frage ich schließlich interessiert nach. Ich kenne immerhin nur den Ram, der sich in der Arbeit vergräbt und ansonsten jeglichen Kontakt mit Virts und allem was mit der Stadt zu tun hat scheut.
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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyDi 16 Jun - 16:11

Mittlerweile , ist es schon morgends geworden, und es kommt mir ganz gelegen, dass Chuck meint, ich solle erstmal über sein Angebot schlafen, allerdings nicht ohne vorher anzumerken, dass er mit keiner anderen Antwort von mir gerechnet hätte. Dennoch verlangt er dafür eine Gegenleistung , wenn er mir helfen wird, und sein amüsiert intensiver und dunkler Blick streift über meinen Körper. Ich lache auf und schenke ihm ein zuckersüßes Lächeln. Er fügt hinzu , dass er weder ein netter, noch ein guter Junge ist, woran ich mich gewöhnen sollte. Während er das sagt, überkommt mich wieder diese Gänsehaut, dieses mal allerdings aus absoluter Neugier und Erschauderung.

Mir ist klar, dass Chuck jemand ist, der nicht so leicht durchschaubar ist. Allerdings brenne ich darauf zu erfahren, was es ist , was er verbirgt. Was genau waren seine Aufträge in Christchurch? Warum nennt man ihn den Skrupellosen? Und wenn er so skrupellos ist, was ich keinesfalls in Frage stelle, was hat ihn dazu geführt hat, so zu werden? Was hat Chuck wohl noch so für Seiten an sich? Alles in allem wird mir jetzt erst bewusst, dass es schon ziemlich clever von ihm war, die ganze Aufmerksamkeit in unserem Gespräch auf mich zu lenken. Auch wenn das Verhör mir galt, so hätte ich ihn auch ein paar Fragen stellen sollen...

Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als er meint, dass selbst die Tränen mir stehen, die mittlerweile wieder getrocknet sind. Da Ram heute sicher nicht mehr so schnell auftauchen wird , und seine Leute zu erschöpft von der langen Fahrt sind, bittet er mich , ihm eines der Zimmer zu zeigen. Ich setze mich grazil in Bewegung, und während er mir folgt , fragt er mich noch, ob ich weiß, wo unser Anführer denn ist, und ob es üblich ist , dass er so lange wegbleibt. So dass Chuck es nicht sehen kann , balle ich meine Hand zu einer Faust, als mir klar wird, dass Ram die ganze Nacht weg gewesen war. Bei dem Gedanken, was er gemacht haben könnte, und mit wem , bildet sich bei mir ein Kloß im Hals. Bei, Chuck hat Recht, ich sollte einfach etwas darüber schlafen. Und wenn ich das getan habe , werde ich Ram' Kumpel schon früh genug einweihen. Mit einem überspieltem Grinsen antworte ich : Sicherlich ist ihm noch ein wichtiger Auftrag dazwischen gerutscht. Und in dieser dämlichen Mallrat stecken geblieben!, füge ich für mich in meinem Kopf hinzu.

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BeitragThema: Re: Konferenzraum    Konferenzraum  EmptyFr 19 Jun - 13:58

Vanessa lacht leise auf und schenkt mir ein gespielt zuckersüßes Lächeln, als ich ihr deutlich mache, was ich als Gegenleistung für meine eventuelle Hilfe verlange. Ihre Augen sprechen jedoch eine andere Sprache. Sie funkeln mich durchtrieben an. Das Verhalten des Techno Mädchens deute ich als Zusage. Ihr scheint die Angelegenheit wirklich wichtig zu sein, wenn sie dafür sogar ihren zarten Körper hergeben würde. Ich bin mir sicher, dass sie für die Erreichung ihrer Ziele über Leichen geht. Was bist du nur für ein kleines, verdorbenes Biest, schießt es mir voll der Genugtuung durch den Kopf. Sie gefällt mir immer mehr und ich schaue sie zufrieden und eine Spur arrogant an. Üble Machenschaften sind mein Spezialgebiet, zumal hier eine wirklich reizvolle Vergütung in Aussicht steht.

Nachdem ich sie gefragt habe, ob sie mir und meinen Leuten freie Zimmer zuteilen kann, geht sie auch schon elegant wie eh und je voraus. Ich folge ihr, doch sie bleibt noch einmal kurz stehen um meine letzte Frage bezüglich Ram zu beantworten. Sie grinst mich etwas gekünstelt an. Ihm ist sicher noch ein wichtiger Auftrag dazwischen gerutscht?! Ich ziehe meine Augenbrauen hoch und sehe die hübsche Dame vor mir ungläubig an. Nachts? Außerhalb des Vero Centres? Doch ich stelle keine weiteren Nachfragen. Es steht mir nicht zu, über unseren Boss zu urteilen. Doch irgendwie kann ich es mir schwer vorstellen, dass er sich eventuell mit einem Virt Mädchen vergnügt. Wenn doch, wird er schon bald bemerken, wie langweilig diese sind. Für ein- zwei Nächte sind sie ganz passabel, doch dann wollen sie Händchen halten und Beziehung spielen. Ein Moment in dem bei einem Mann alle Alarmsirenen anspringen sollten.

Doch vielleicht ist Ram da anders? Ich verwerfe diese Gedanken und folge Vanessa durch die Flure des Vero Centres. Eine Wache gesellt sich, zusammen mit meinen übrigen Männern, zu uns und sieht mich an. „Ram entschuldigt sich, er wird erst im Laufe des Vormittags wieder hier erscheinen. Er zeigt sich erfreut darüber, dass ihr bereits so zeitig hier eingetroffen seid.“ Ich nicke Rams Gefolgsmann kurz zu und bedeute meinen Männern mit einer leichten Handbewegung, Vanessa und mir zu folgen. Das Techno Mädchen zeigt meinen Leuten ihre Zimmer und als wir schließlich nur noch zu zweit sind, betreten wir ein weiteres Gemach, welches sie scheinbar mir zugeteilt hat.

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