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 Place of Roses

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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyMi 29 Jul - 10:09

Als wir vor dem Königspaar stehen, hebe ich nur ein einziges Mal wachsam den Blick, um den kaltblütigen Henker neben mir anzusehen. Er deutet eine Verbeugung vor dem Paar an. Sie alle hier sind völlig verrückt. Sie dürsten nach Blut, nach Qualen, welche sie ihren Gefangenen bescheren. Je mehr ich zetere und wimmere, desto mehr wird er sich daran weiden. Ich darf keine Angst zeigen. Ich muss überleben...ausharren...bis die Zeit gekommen ist, um zu fliehen. Fliehen? Das Schloss ragt in der Dunkelheit wie ein Monstrum vor mir auf. Wer einmal die Tore dieses Ungeheuers betreten hat, kommt niemals mehr lebend heraus, höre ich eine unheimliche Stimme in meinem Kopf. Wie das Schloss einer bösen Hexe, aus einem der vielen Märchen. Nur, dass das hier die Realität ist. Ich schlucke leicht und keuche leise, bei dieser Offenbarung. Nimm dein Schicksal an. Jetzt kannst du beweisen, dass du stark bist. Ich spüre die brutalen Hände des Henkers an mir, falle ruckartig auf meine ohnehin schon blutenden Knie. Er zieht so fest am Strick, dass dieser meine Kehle zudrückt. Ich röchle leise, versuche irgendwie Luft in meine Lungen zu saugen. Verfall jetzt nicht in Panik. Atme! Ruhig! Doch meine Atemluft wird immer knapper, meine Lippen laufen blau an und röchle schneller, verzweifelter. Ich werde ihn nicht ansehen, nicht anflehen. Das kann er vergessen! Er reißt mich auf die Füße, als die Königin danach verlang und nun stehe ich ihr gegenüber.

Meine Miene wirkt trotz des Leids abfällig, als meine Augen zu dem teuflischen König wandern. Seine Lippen liegen auf denen der blonden Frau, er fährt mit dem Finger über ihr Kinn. Ich würde ihm ins Gesicht spucken, würde er mich mit seinen dreckigen Fingern derart berühren. Dieser Mann weiß nicht was Liebe ist. Auch wenn er versucht so zu handeln, wie liebende Menschen es tun. Er imitiert nur. Er hat kein Herz, das weiß ich. Aber die Königin scheint dies zu glauben. Naives, einfältiges Mädchen. Irgendwann wird er dich fallen lassen...und dich behandeln, wie er mit seinen Gefangenen umgeht. Und wenn du fällst, liebste Königin, werde ich da sein...und alles mit ansehen. Dieser Gedanke tut gut. Ich muss nur warten. Geduld...ist die höchste Tugend. Ich höre die kalte Stimme des Anführers. Sie kann mit mir tun, was sie möchte? Azazeal wird dafür sorgen, dass ich ihr erhalten bleibe? Da habe ich auch noch ein Wörtchen mitzureden! Ich höre das leise, kalte Lachen des Henkers nah an meinem Ohr und ein kalter Schauer läuft dabei über meinen Rücken. Meine Augen flattern scheu zu dem teuflischen Bluthund und ich runzle verständnislos die Stirn. Ich weiß nicht, was ihn gerade amüsiert hat, aber es muss etwas schreckliches gewesen sein! Ich schaue schnell wieder zu Boden. Der König richtet sein Wort nun an die umstehenden. Es ist ein Fest geplant? Wiedervereinigung? Das alles hier behagt mir ganz und gar nicht. Warum habe ich von diesen Leuten noch nie gehört? Warum spricht man in der Stadt nicht unter vorgehaltener Hand von dem Königspaar? Weil niemand von ihnen weiß? Weil alle vollkommen unvorbereitet sind!, schießt es mir durch den Kopf und dieser Gedanke schockiert mich. So wird es ihnen ein leichtes sein, die Stadt unter Kontrolle zu bekommen. Und nichts anderes werden sie wollen. Oh Zoot!

Als ich die Königin erkenne und sie mit weit aufgerissenen Augen anstarre, scheint dies ihr außerordentlich gut zu gefallen. Ich habe sie also erkannt? Ja...als das Weib, dass zu schwach war, die einfachsten Arbeiten in der Miene zu verrichten! Du warst dir zu fein für alles! Ich habe dich lediglich erzogen! Ich gehe in die Knie und grabe meine Fingerspitzen in den Sand, in der verzweifelten Hoffnung irgendwie von hier fort zu kommen. Ihre zutiefst kalte Stimme dringt an mein Ohr. Mein Leben wird von nun an die Hölle auf Erden sein?? Nur, wenn ich es zulasse, du blödes Biest! Die Königin beugt sich langsam zu mir herunter, ihre kalten Augen bohren sich in die meinen. Niemand wird mich retten kommen? Ich schaffe es sie anzustarren, ich zittere noch immer am ganzen Körper, doch in meinen Augen blitzt etwas dunkles auf. Ein unbändiger Wille. Niemals...werden sie mich brechen können. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten wandert nun kurz zu dem Mädchen neben dem Königspaar, die meinte man solle mir vielleicht Kleidung geben. Ich bin froh, dass nun nicht mehr alle Blicke auf mich gerichtet sind, schließe kurzzeitig die Augen. Die Worte der übrigen vernehme ich nur ansatzweise. In meinen Ohren rauscht es und ich bin schrecklich erschöpft. Meine Zunge fühlt sich an wie Schmiergelpapier, da ich so lange kein Wasser bekommen habe. Ich verstehe einzig, dass das Mädchen zurechtgewiesen wird. Siehst du, kleines Mädchen? Du bist nicht besser dran als ich. Du bist einfach nur dumm. Eine Marionette der Teufel. ICH werde ihnen niemals dienen!

Die kleine Marionette entschuldigt sich dümmlich, ich hebe meinen Kopf und schaue das Mädchen abfällig an. Schwaches Ding! Die Teufel können nur an Macht gelangen, wenn so dumme Menschen wie du für sie arbeiten! Kerker? Die Worte der Königin erschüttern mich. Dem Henker fällt sicher etwas für mich ein? Ich schüttle langsam den Kopf. Lass mich bloß in Ruhe! Die ehemalige Gefangene der Chosen erklärt nun, dass sie nun Zeit für ihren Man haben will. Etwas, dass nach einem Lachen klingt entfährt meiner Kehle. Aber das Bild ist wirklich zu komisch. Zwei eiskalte Puppen, die versuchen irgendwie miteinander zu spielen. So..wie es Menschen tun. Doch sie schaffen es nicht, weil sie eben keine sind.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySo 9 Aug - 15:32

Mit  puren vergnügen  beobachte Azazeal wie der Körper der verehrten  Mutter bebte. Ihr Schmerz ihr Verzweiflung waren fast  körperlich für ihn zu spüren. Ein tiefes Gefühl von Befriedigung  durch strömte ihn und die lust in ihm wuscht ihr noch mehr leid zu bescheren. So verabscheuungswürdig sie auch war, wenn sie litt war  sie wunderschön. Ein perfektes Opfer und er würde dafür sorge tragen, dass sie lange lebte, dass sie litt aber nie Erlösung erfahren würde. Er sehnte den Moment herbei in dem er ihr die klaren blauen Augen blickte und sah wie ihr Geist brach. Er wollte ihr hübsche Puppengesicht zerschlagen und erneut zusammen setzten. Zu etwas neuen perfekten würde sie formen. Das perfekte Spielzeug für die Königin. Ihre Worte sog er in sich auf,sie waren so voller Hass und Verachtung für diese mindere Wesen zu seinen  Füßen. Es würde die Hölle für sie werden,jeden Tag ein kleiner Tod. Durch die König und durch ihn. In seinem Kopf flammten Szenarien auf die er sie durch leben lassen wollte. Ihre Ängste lagen so offen vor ihm,dass er sie spielend packen konnte und als Waffe benutzen würde. sie würde über nichts mehr macht besitzen,alles würde er von ihr nehmen. Seine toten Augen bohrten sich in ihren Rücken und grausames vergnügen machte sich in seinem Gesicht breit.
ihr röcheln drang an sein Ohr und innerlich zählte er die Sekunden ab,um zu wissen wann sie das Bewusstsein verlieren würde. Er ließ den Strick  kurz locker,damit sie Luft holen  konnte und hielt sie dann weiter in seine Gewalt. Sein eiskalter Blick striff die Zofe , Wendy, die sich anmaßte ohne Aufforderung zu sprechen und nicht nur die Autorität des König damit anzugreifen sondern auch seine. Es breitete Azazeal tiefe Genugtuung sie jetzt mit  tränen in den Augen zu sehne. leichte beugte er sich zu ihr,als Königin und König miteinander sprachen. " Pass auf wann du sprichst und mit wem, dummes ding, sonst endest du vielleicht bei mir..Und glaube mir das würde mir sehr viel Vergnügen bereiten, Vögelchen.",raunte er ihr mit seiner dunklen Bariton-Stimme zu. Sein Blick ließ er mit Absicht schon fast anzüglich über ihren Körper gleiten. Er war nicht ernsthaft an dein kleine Ding interessierte,aber es bereite ihm Freude Terror zu verbreiten.
Erst als die Stimme der König an seine Ohre drang hob Azazeal den blick und sah zu ihr, leicht deute eine Verbeugung an.
"Sehr wohl meine  Königin.", sprach er unterwürfig und ließ den blick mit einem leichten kalten lächeln auf das nackte Mädchen wandern. " ich werde ihr zeigen wie Gastfreundlich ich sein kann,Hoheit. Drauf könnt ihr euch verlassen." Seine Stimme wurde scheiden kalt und er zog das wehrlose Mädchen mit  sich.
Die Sonne vertrieb die Schatten der Nacht und ein leichter Regen setzte sich ein. Die Haut seiner neuen Gefangen glänzte feucht und verführerisch. Kurz stellte er sich vor wie sie wohl in  rot getaucht aussah, welche wunderschöner  Anblick dies wäre. Wie ein wildes Tier dürste er danach ihr Blut  zu sehn, ihr Pein zu hören und zu sehn. Es würde die schönes Symphonie sein,ein wahres Kunstwerk.
" ich zeige dir dein neues zuhause, Mädchen!",sprach Azazeal höhnisch und überquerte den Hof als er das Signal der Wachen hörte, die auf der Mauer patrouillierten. jemand nährte sich und  um diese Uhrzeit musste es sich um die vermissten handeln. Die Prinzessin und die Kriegerin kam nach Hause. Azazeal hielt inne und beobachte wie die Prinzessen elegant auf ihrem Pferd durch das Tor schritt, dass für sie geöffnet wurde. Sie sah wunderschön aus, ein schwarzer Engel,bedeckt mit  Blut. Sie war schön und grausam,spielte mit ihren Opfer auf eine weise die Azazeal nur als kunstvoll bezeichnen  konnte. Bei sich hatte sie nicht nur Tierische Beute sondern auch ein blondes Mädchen,fest gezurrt an ihrem Pferd.
//Noch mehr Spielsachen..//,schoss es  ihm durch den  Kopf.
Er deute ein leichte Verneigung  in ihre Richtung an,wie es sich gehörte.
Hinter ihr tauchte Impala auf ihrem wilden Pferd auf, auch sie war bedeckt von Blut, doch schein es hauptsächlich ihr eigenes zu sein. Azazeal erkannte an ihre leichten Schonhaltung das sie schmerzen haben musste. Das Raubtier in Frauengestalt hatte scheinbar ihre Kräft mit jemanden gemessen der genauso wild war sie. Sein kalter Blick bleib auf ihr  hängen und der griff um den Strick wurde stärker. Sie war  tot genau wie er selbst und ihr  Körper musste bei diesen Kämpfen die sie austrug perfekt sein. Nicht nur Strak sonder auch zerstört. Hinter ihrem Pferd stolperte ein schwächlicher Junge. In seien Augen sah man Angst und auch etwas Kampfgeist. // das wird eine arbeitsreiche Zeit..//,stellte Azazeal für sich vergnügt fest. Diese beiden zarten Blumen würde er  in seiner Hand zerquetschen bis sie nicht mehr waren. Sie würden betteln  und flehen, schwach wie sie waren. Doch in seiner Welt gab es keine  Gnade für niemanden. Und an seine Gefühl zu appellieren  war vergeblich, den er Tod und emotionslos seit er denken  konnte. Tiere, Menschen, Pflanzen, das leben, waren für ihn nicht von Wert. Emotionen empfand er nur wenn er quälte oder töte, nur dann empfand er Freude.
Schluss der Truppe bildete ein Mann, der genau so wild aus sah wie Impala, Blut verschmiert, groß und autoritär wirkte er in seiner Wikinger-Rüstung. Keine Fesseln banden ihn und stolz  schritt er in den Hof. Wer immer diese Mann war, er war  kein Gefangener,kein einfacher Mann, wie die ängstliche Junge. In ihm musste genau wie in Impala ein  Feure lodern das zerstörerisch war.


Zuletzt von Azazeal* am So 9 Aug - 21:59 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySo 9 Aug - 21:49

Gegen den Antlitz seiner Frau, seiner Königin waren alle andren Frauen nur verwelkte Blumen. Blass im schatten ihrer Erscheinung. Wenn er Luzifer war dann war sie eine Braut Lilith. Die erste Frau Adam, zu schön und zu unbeugsam für die Augen Gottes und deswegen verbannt in die Hölle. Sie war das alles wunderschön und unbeugsam,ihm ebenbürtig und das wollte er . Ein grausam schöner Engel der die Welt er zittern ließ wie er selbst. Sein dunklen Augen, die in diesem mangelnden Licht schwarz wirkten klebten auf ihre Gestallt als sie sich ihrem kleine Opfer nährte. Die Befriedung und das glück das sie gerade empfand war sichtbar und ließ sie noch heller strahlen, seinen schwarzen Engel.
Ihre Drohungen ließ ihn angenehm erschauern,jedes Wort meinte sie ernst und ihr lächeln ebenso. er begehrte sie in diesem Augenblick noch mehr als zu vor. Seine dunkel Braut, die ebenso gefährlich todbringend war wie er selbst.
Der Blick der verehrten Mutter war gefüllt mit Terror und Erkenntnis, sie wusste was ihr blühen würde und das seine Angebetete zu ihrem Wort stand und auch seien Worte wahr werden würden. Sein sanftes lächeln stand in zum Kontras zu seinen harten blick als er sie beäugte.
Die Stimmung bekam eine je dämpfe als die Zofe seiner Charmaine das Wort so dreist an sich riss. Geschöpfe wie sie hatten zu schweigen,außer sie wurden gefragt nach ihre Meinung. Ihr Verhalten stieß nicht nur ihm säuerlich auch,sonder auch seinem teuren Henker. Schon fast belustig sah er zu wie Azazeal ihr angst einjagte. Sein Henker und er waren sich sehr ähnlich nur mit dem unterschied,dass er sich nicht gern die Finger schmutzig machte. Er quälte und beherrschte aber immer runter dem Deckmantel seiner freundlichen Erscheinung. Es war ein Spiel mit vielen Masken und Gesichtern, die er trug und er hatte es über die Jahre Perfektioniert.
Wie es sich gehörte wies er die kleine Zofe zurecht, die nach dem seine Frau ebenfalls noch einmal nach gestochen hatte, den Tränen nahe war.
// Lächerlich, erbärmlich...Ein solches Verhalten dulde ich nicht lange in meiner nähe..wenn sie sich nicht zusammen nimmt, schicke ich sie zu einer kleiner Gehorsamübung zu meinem Bluthund..//,dachte er bei sich,sah sie aber weiter hin fast freundlich an.
Seine Aufmerksamkeit schenkte er aber wieder seiner Königin. Seien Sehnsucht nach ihr war immer noch nicht gestillt. Ohne sie zu sein war so unerträglich wie ohne Sonnenlicht zu leben. Er wollte ihre Seele, ihren geist und ihren Körper so nah wie möglich bei sich spüren. davon waren seien Gedanken erfüllt und keine verehrte Mutter, keine kleine Zofe oder Fest vermochte es seine Gedanken ab zu lenken.
Endlich schickte seine Frau seine Henker und das Mädchen fort, ihre Worte ließen ihn leicht lächeln. " Sie ist immer hin unsere ehern Gast, Azazeal", merkte er spöttisch an und lauschte dann den süßen Worten seines schwarzen Engels.
Ein zärtliches Lächeln umspielte sein Lippen und er strich über ihre zarte Wange. " Es erfüllt mich Freude zu hören dass du deine kostbare Energie lieber mit mir verschwenden willst als mit diesem niederen Geschöpf,mein Engel!", erwiderte er und blickte ihr in die Augen. Sie war die einzige die die waren abgründe seien Seele kannte,die sein Gesicht ohne die Masken kannte die er beliebte zu tragen.
Die Zofe stand immer noch wie fest gewachsen am Boden und allein ihre Anwesenheit war störend.
Sein blick schnelle zu ihr, ohne seine Charmaine dabei los zu lassen. " Hast du nicht irgendetwas zu tun? Deine Anwesenheit ist hier nicht länger von Nöten.",sprach er freundlich, doch seiner Stimme schwang eine leichte Drohung mit. So freundlich und zart seine Worte klangen,sie waren stechend wie die Dornen einer Rose.
Er umfasst die rechte Hand seiner Frau und wollte mit ihr in ihre Gemach gehen. Auf der Hälfte des Weges zog jedoch das Warnsignal der Torwache seien Aufmerksamkeit auf sich. Er hielt inne und drehte sich etwas missgelaunt in Richtung des großen Tores. Auch ihm war klar das es sich nur um Briony und Impala handeln konnte, waren sie doch die einzigen aus seinem Gefolge gewesen, die gefehlt hatten. Sie hätte ihr sein müssen zu seiner Begrüßen, doch nun tauchte sie jetzt auf. Auf ihrem Pferd ritt sie stolz durch das Tor,sie war mit Blut bedeckt, welch unpassender auftritt. Er ließ die Hand seine Liebsten los und ging ein paar Schritte in Brionys Richtung. Scheinbar hatte sie nicht nur Tiere gejagt. Hinter ihr auf dem Rücken des Pferdes war ein Mädchen gefesselt,blond und unschuldig. Hinter ihr folgte Impala die ebenfalls blutig und gezeichnet auf ihrem Pferd saß und ein jungen Mann hinter sich her laufen ließ. Er sah ängstlich und widerspenstig aus.gerade so wie die Opfer die sein Bluthund am liebsten mochte. Ein Blick zu ihm verreit wie erfreut er über die neuen war. Was immer Impala getan hatte, mit wem sie auch immer gemessen hatte sie war schwer verletzt. Seine beste Kriegerin. Er sah sie an und kurz zeigte sich Unmut in seinem Gesicht. Er brauchte seine Kriegerin intakt und Einsatzbereit. Doch da war noch jemand der seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein mann, gekleidet wie ein Wikinger, ebenso stolz und blutig wie Impala. Seine kalten eisblauen Augen trafen die seinen und er sah mehr als nur ein wildes Tier. Wer immer das war er war berechend wie er selbst und niemand der einfach folgte. Dieser mann war kein Gefangen, er war mit den beiden gekommen weil er etwas wollte und etwas zu bieten hatte. Frederik war bereit sich an zu hören was der Fremde ihm zu bieten hatte.
//Interessant..//,schoss es ihm durch den Kopf ehe er sich zu Briony wandte.
" Ihr wurde schon schmerzlich vermisst Prinzessin Briony..",sprach er sie an und ließ den Vorwurf der in seinen Worten war leicht mit schwingen. Ihm war bewusst, das Briony für sie jagen war,aber sie war zu lange fort gewesen, das Fest sollte in dieser Nacht statt finden und jetzt war es morgen. Der leichte Regen der ihn traf trug nur dazu bei,das seine Laune nicht die beste war.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyMi 12 Aug - 17:10

Ich beobachte meinen Mann voller Liebe, es Körper wird mit einem wohligen Schauer erfüllt, den ich bisher nur bei ihm gespürt habe. Es ist eine Mischung aus Sehnsucht, Glück und Leidenschaft. Am Liebsten würde ich nun sofort alleine mit ihm sein, doch wir haben unsere Pflichten und können uns nicht einfach im Zimmer einschließen. Das wird leider noch etwas warten müssen. Aber süß ist der Schmerz des Wartens, wenn man weiß das man später nur noch glücklicher sein wird in trauter Zweisamkeit.
Immer hauche ich meinem Gemahl zu, als er mir zärtlich über die Wange streicht. Dann wendet er sich Wendy zu und mein Blick wandert zwischen Azazeal und der dreckigen Zoothure hin und her. Ihre Augen sind immer noch vor Schreck geweitet, doch sie versucht sich zu fangen und etwas von ihrer Stärke zurück zu finden. Doch davon wird nichts mehr übrig sein, wenn ich fertig bin mit ihr. Ein bösartiges Lächeln huscht mir über das Gesicht, viele schöne Dinge werde ich mir für dich einfallen lassen und danach wirst du dir den Tod wünschen. Aber erst, wenn ich fertig bin mit dir und nichts mehr von deiner Seele und deiner Schönheit übriggeblieben ist. Denn ich muss schon zugeben, hässlich ist sie nicht....doch gerade das macht es noch interessanter. Ich schaue mich um, einige unserer Untertanen schauen sie abfällig und hasserfüllt an, andere, meist nur Männer betrachten sie voller Wolllust. Abgewiedert schaue ich weg, doch da kommt mir eine Idee. Gerade das könnte sie wahrscheinlich zerstören und zutiefst verängstigen, denn sie hat ihren Körper doch nur dem Guardian und Zoot versprochen meines Wissens nach. Da wird es kein Spaß für sie sein, wenn jeder der will, sich an ihr vergehen kann. Doch darüber kann ich auch noch später nachdenken, nun ist definitv der falsche Augenblick, rufe ich mir ins Gedächtnis, als Frederik sich zum Gehen bereit macht. Allerdings kommen wir nicht weit, denn mein Liebster wendet sich zum Tor um. Ich folge seinem Blick, als wir das Warnsignal der Wachen hören.
Ich versuche meinen Zorn hinunter zu schlucken, doch das ist wie ein Fass ohne Boden. Gerade will ich meine Stimme erheben, denn ich sehe, wie auch Frederik dies mehr als nur unpassend zu finden scheint. Wie können sie es wagen? Ich sehne mich doch nur nach sseiner Liebe! Endlich wo er zurück bei mir ist! schreit meine innere Stimme voller Wut, doch dann sehe ich wer hereinkommt.
Ferderik ließ meine Hand los und meine Augen erweiteten sich als ich sah, wie Briony und Impala zugerichtet waren. Der König geht auf sie zu und ich wandt mich kurz an Wendy. Du solltest auf deine Zunge aufpassen Zofe! Ich würde dich nur ungerne in die Hände von Azazeal übergeben müssen, denn du hast mir bisher immer gute Dienste erwiesen! Also lass es nicht so Enden, ich sage das zu deinem Besten fauche ich sie leise an, sodass nur sie meine Worte verstehen kann. Dieses Mal ist es wirklich ein gut gemeinter Rat, meine Stimme klingt zwar eisig, doch es schwingt ein Hauch Nettigkeit mit. Sie ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen, auch wenn ich das niemals offen zugeben würde. Noch einmal werfe ich ihr einen gereizten Blick zu und gehe dann meinem Gemahl hinter her.
Ich stehe ein Schritt hinter ihm, als mein Blick sieht wer noch bei den beiden Frauen ist. Ein Mädchen ist auf dem Rücken von Brionys Pferd gefesselt, sie scheint Ohnmächtig zu sein. Hinter Impala läuft ein Junge her, ebenfalls gefesselt und seine Augen sind vor Furcht geweitet, doch er hatte auch etwas wiederspenstiges an sich. Doch hinter unserer Prinzessin und Impala lief noch jemand, ein groß gewachsener Mann in Wikingerkleidung. Ich verdrehte die Augen, was dachte er denn wer er ist? Oder wo er ist? Ich habe schon viel gesehen, doch hierfür fehlen mir die Worte. Und er jagte mir Angst ein, warum kann ich nicht erklären. Doch er strahlt etwas aus was mich erschaudern lässt.
Ich stellte mich nun direkt neben meinen Mann und ich sah ihm an, dass er das alles höchst interessant fand. Sofort richtete er das Wort an Briony und ich ließ den Wikinger nicht aus den Augen. Er ist kalt, kälter als ich es wohl je sein könnte, ich glaube genau das war es, was mir solche Angst einjagte. Denn ich wusste, dass ich zu allem fähig war um meine Belange durchzusetzen, doch was würde er alles tun? Hatte er die beiden so zugerichtet? Ich wusste, dass sich beide nur zu gut wehren konnten und jetzt im Moment sehen sie furchtbar lediert aus.
Man merkte mir meine Angst und den innerlichen Zwiespalt allerdings nicht an, wieder zierte die perfekte kalte, königliche Maske mein Gesicht. Meinen Körper befahl ich ganz ruhig zu bleiben, denn hier bin ich sicher, direkt neben meinem Gemahl, also entspannte mein Körper sich so gut es ging. Doch vorerst würde ich nichts sagen und meinem Mann alles überlassen.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyDo 13 Aug - 18:01

cf: Dichter Wald - Ü18 Bereich

Meine blonde Beute hat draußen im Wald, bevor ich sie auf Quinn geschnallt habe, noch beuteuert, den Jungen, den Impala ins Geäst hinein verfolgt hat, nie gesehen zu haben, dann diese ermüdenten Fragen gestellt, die immer wieder kommen, wenn wir jemanden überfallen oder festnehmen. Wieso? Weshalb? Warum? Was habt ihr mit mir vor? Ich tu auch alles, was ihr sagt! Oder besser noch Ich werd euch nicht verraten, wirklich, ich schwöre es, nur lasst mich gehen. Sobald diese Leier beginnt, schalten meine Ohren meistens auf Durchzug. Es sei denn, sie kommen von jemandem wie Rune, der ein ganz anderes Kaliber ist, was Verwunderung sät. Die Rechnung dafür hatte er nun bekommen, nicht als Gefangener, das spielt für mich hingegen auch keine relevante Rolle. Unterlegen ist er uns dennoch, muss sich unseren Regeln beugen.
Auf meine Ironie und die Frage, wie sie in den Wald geraten ist, meint sie, die Wut hätte veranlasst, dass sie ihren Freunden den Rücken gekehrt hat und einen von vielen Neubeginnen starten wollte. Soso, ein völlig feiges Häschen ist sie also. Wollen wir doch mal sehen, ob sich daraus nicht ein kämpferischer Hase machen lässt.
"Dein Leben fernab von allem wirst du erhalten, sei dir sicher", raune ich dem Mädchen zu. "Nur wirst du dir das mit dem Fliehen vor dem Leben sehr schnell abgewöhnen. Vertrau mir. Was vor dir liegt, wird viel zu kostbar sein, um ihm den Rücken zu kehren."

Ich befestige die Kleine an meinem Pferd und steige auf. Impala lässt ihr Opfer dafür laufen. Mit einem Seil um den Oberkörper, das der Junge nie selbst aufkriegen könnte, schleift sie ihn hinter sich her. Er gibt keinen Ton mehr von sich, seine Respektlosigkeit ist ihm wie nicht anders zu erwarten, schnell vergangen. Seine Kleidung ist zerrissen, er selbst bedeckt von Dingen, die auf dem Waldboden zu finden sind, er hat also ein bisschen den Boden spüren dürfen. Irgendwie ist er wieder auf die Beine gekommen. Ein Schnitt, der von seiner Kehle bis zum Ohr reicht, lässt Blut über seinen Hals rinnen. Ein kleiner Vorgeschmack, bloß ein Hauch davon, was ihn im Schloss erwarten könnte.
Ehe wir losgehen, erhebt Rune noch einmal das Wort.
"Ihr glaubt gar nicht, was einem in den Jahren so alles unterkommt. Oder doch? Ich habe es nicht nötig, meine Macht so künstlich zu demonstrieren. Man sollte sich nie zu früh zu sicher bei etwas sein", kontere ich ebenso kühl, lasse das Thema anschließend fallen. Nur später als es um den Transport der Gefangenen geht, durchbricht der Jarl ein letztes Mal die Stille, indem er seine Blessuren aufzählt, die ihn allerdings nicht daran gehindert hätten, uns zur Hand zu gehen. Wie er sieht, ist das nicht notwendig.
Der verwundete Hüne bildet als wir losgehen das Schlusslicht unserer kleinen Karawane. Durch den restlichen Wald kommen wir ohne weitere Hindernisse, um diese Zeit scheint es endlich einmal ruhig zu sein. Daran, was mich zurück am Hof erwarten wird, denke ich kaum nach. Ich bin verspätet, doch ich habe dabei, was gefordert gewesen ist, das muss ausreichen. Ein weiterer entspannter Tag an dem die Königin nichts tun musste, außer ihren Gemahl zu vermissen und die Bediensteten herumzujagen, wird ihr keinen Abriss getan haben. Zudem bin ich trotz allem immer noch eine Prinzessin, sie hat mehr Macht als ich, was ihren Status anbelangt. Das heißt dagegen nicht, dass ich alles mit mir machen lasse. Mich Regeln unrebellisch zu beugen, ist nie meine Spezialität gewesen. Die Rückreise über umhüllen uns nur die Geräusche der Natur, das Auftreffen der Hufe auf den Boden, knisternde Steine, Gezwitscher von Vögeln. Von einer Schlacht heimzukehren, war sie auch noch so klein, das Schweigen nach dem Sturm zu genießen und zu merken, wie die Welt, die den Atem angehalten zu haben schien, wieder weitermacht, als wäre nie etwas gewesen, weil sie sich eigentlich gar nicht drum kümmert, was auf ihr geschieht, hat immer etwas Episches an sich.
Wir reiten über die Wiese und den gepflasterten Weg, der zum Schloss hinführt, geschaffen für Autos, die ihn wohl erst mal nicht mehr berühren würden, ganz oben auf dem Hügel thront das mächtige Anwesen. Auf den Mauern kann man die Wachen postieren sehen, in zwei Türmen sitzen die Späher, die ein Signal geben, als sie uns entdecken. Über die Länder und den Hof erschallt der Ton, der Kunde unserer Anwesenheit gibt.
Vor den Toren des Schlosses angekommen, werden diese Sofort geöffnet, allen voran reite ich auf Quinn in den Hof hinein und bin überrascht über das, was uns dort erwartet. Die Wagen des Königstrosses sind um den Brunnen herum verteilt, Käfige für die Gefangenen, Waren und Güter, die auf den Zügen benötigt und erbeutet werden.
Mein erster Blick gilt dann hingegen dem König, der unsere Ankuft mit strengen Augen beobachtet, seine Frau steht neben ihm, beide waren offenbar gerade dabei, aufzubrechen, um sich hinter verschlossenen Türen wahrscheinlich zu sagen, wie schmerzlich die Zeit ohne einander gewesen ist. Ich bringe Quinn zum Halten, Frederik betrachtet derweil auch Impala, die kein besonders schönes Bild abgibt und zuletzt Rune, unseren verpflichteten Gast. Ich steige aus dem Sattel, deute eine Verbeugung an, um das Königspaar zu begrüßen. In dem einzigen Satz, den Frederik an mich wendet, klingt an, dass er verstimmt ist. Bei seinem Einzug hätte ich wie alle anderen ebenso anwesend sein müssen, um die Freude über seine heile Befassung und Rückkehr zu bekunden. Vor allem bei meiner Position. Doch in meinen Augen wird es ihm am meisten widerstreben, dass mein eigenes Kommen, blutbefleckt und zeitversetzt, die Aufmerksamheit nachdrücklich auf sich gezogen hat und zusätzlich verhindert, dass er sofort Zeit mit Charmaine verbringen kann. Wirklich leid tut mir das nicht.
"Seid gegrüßt, Eure Hoheit. Verzeiht unser verspätetes Kommen, nur werdet Ihr die Gründe dafür sehr gut verstehen können, sobald ich sie Euch dargelegt habe. Es erfüllt mich mit Freude, Euch wohlauf wieder zurück zu haben", entgegne ich förmlich.
"Der Wald ist voller Neugieriger Wesen. Und interessanten Begegnungen noch dazu. Darf ich vorstellen", ich sehe zu Rune, gebe ihm mit einem Wink zu verstehen, vorzutreten. Seine Kapuze hat er wieder aufgezogen, sodass sein Gesicht nicht ganz zu sehen ist. "Jarl Rune. Er ist ein starker Kämpfer und hat sich uns durch durch ein Duell mit Impala versprochen. Weiteres könnt Ihr unter vier Augen klären. Nur ist er anders als die anderen kein Gefangener", hänge ich meine Erklärung hinten dran, ohne zu viel vorzugreifen. Schaue danach zur Königin.
"Eure Wünsche haben erfüllt werden können", meine ich mit einem Lächeln zu ihr, winke zwei Diener heran, binde die Fleischbeute von meinem Pferd los und gebe sie ihnen. Die Sachen muss schnell zubereitet werden, um nicht zu verderben und eine Lebensmittelvergiftung hervorzurufen. Sie verschwinden damit gen Küche.
Charmaine selbst sagt nichts Weiteres zu unserer Ankuft. Ich fühle mich allerdings beobachtet und lasse meine Augen in die Richtung gleiten, aus der das Empfinden herrührt. Mein Blick trifft die kalten Augen des persönlichen Henkers von Frederik. Azazeal. Was ich mit der Psyche eines Menschen anstellen kann, beherrscht auch er sehr gut, anders als ich liebt er es zudem, sich daran zu weiden, jemandem körperliche Schmerzen zuzufügen. Ich mag das Kämpfen und wenn es da nebenbei passiert, gehört es eben dazu. Er tut das auch sonst. So wie herzlich gern alles, was der König ihm befiehlt, ohne mit der Wimper zu zucken. Mit dem, was er außerhalb des Kerkers macht, habe ich mich noch nie eingehend befasst. Als er sieht, dass ich mich auf ihn fokussierte, deutet er eine Verbeugung an. Dann entdecke ich, was er neben sich an einem Strick hält. Es ist ein rothaariges Mädchen, ihr Körper ist geschunden, bedeckt mit Kratzern und blauen Flecken. Sie trägt keine Kleidung. Dass jemand so gedemütigt wird, dass er nicht mal mehr etwas anhat, kommt auch selten vor. In den blauen Augen der jungen Frau liegt etwas Abfälliges. Als könnte sie sich das leisten.
"Wer bist du?", will ich von ihr wissen. "Und was gibt dir das Recht zu schauen, als hättest du etwas zu sagen, als wärst du etwas Besseres, obwohl du hier mitten in einer Gesellschaft entblößt und niederträchtig stehst? Etwa dein Stolz, den du denkst noch zu haben?"
Während ich auf ihre Antworten warte, wende ich mich wieder an den König.
"Wie Ihr seht, sind auch Impala und ich nicht nur mit tierischem Jagdgut zurück gekommen."
Ich löse den Strick, der die Blondine an meinem Pferd hält, sowie ihre Beinfesseln, damit sie ordentlich stehen kann. Halte sie an den Seilen um ihre Handgelenke fest, damit sie keine Dummheiten machen kann.
"Na los, stell dich vor und erweis dem Königspaar deine Ehre!", richte ich mich an sie und warte ab.


Zuletzt von Briony* am Mi 26 Aug - 21:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyDo 13 Aug - 22:21

cf: Ü18 Bereich - Dichter Wald

Stumm reite ich hinter der Prinzessin her, meine seelenlosen Augen starr geradeaus gerichtet. Mit der rechten Hand halte ich die Zügel, mit meinem linken Unterarm stütze ich kraftvoll meine Rippenpartie, um die Erschütterungen während des Ritts abzufangen. Ich sitze gekrümmt auf meinem herrschaftlichen Schimmel, keuche ab und an leise vor Schmerzen auf, dennoch kämpfe ich gegen die lodernden Flammen in meinem Oberkörper an. Die Umgebung verschwimmt immer wieder vor meinen Augen, dickflüssiges Blut rinnt aus meinem Mundwinkel. Dennoch sage ich kein Wort, meine Miene bleibt ungerührt. Dieser qualvolle Ritt gleicht einer mörderischen Meditation. Nie war ich dem Totenreich näher, als jetzt. Ich höre, die Geister rufen. Die erzürnten Worte Tyees. Mein Auftrag. Es ist noch nicht vorbei. Ich muss erst die Technos auslöschen. Alle. Um meinem Mann die Rache zuteil werden zu lassen, die ihm gebührt. Ich bin sein Racheengel! Meine Lider flackern für einen Moment. Nicht ohnmächtig werden! Du hast genug Schwäche gezeigt. Bleib wach!! Auf den schwächlichen Jungen, welcher gefesselt hinter mir her trottet achte ich kein einziges Mal. Für mich ist er nur ein wertloses Stück Fleisch, ebenso wie die Blonde die auf dem Pferd der Prinzessin mit sich geführt wird. Sklaven. Niedere Arbeiter. Dreckige Stadtmenschen. Doch der Junge...hatte es gewagt meine Stärke in Frage zu stellen. Er hatte mich herausgefordert. Wollte mit mir spielen. Ich habe ihn mir zurückgeholt. Doch von nun an, wird sein Leben aus Qualen bestehen. Ich...werde ihn diese Tat bis an sein Lebensende bereuen lassen!

Nach einem langen, schweigsamen Ritt durch den Wald kommen wir vor den herrschaftlichen Toren des Schlosses an. Eine Lange Reise liegt hinter mir. Jetzt bin ich angekommen. Die Menschen, die ich schon bald töten werde, sind in unmittelbarer Nähe. Ein Warnsignal, ausgelöst durch einen der Wachposten, ertönt und schließlich werden die Tore langsam, knarzend geöffnet. Ich reite hinter der Prinzessin auf den Hof und lasse meine kalten Augen über die Anwesenden gleiten. Überrascht bleibt mein Blick auf dem König, meinem Herrn hängen. Er ist früher hier als ich?! Briony schwingt sich stolz, grazil aus dem Sattel. Ich hingegen kann nur mit einem schmerzverzerrten Gesicht mein Bein über Akulas Rücken schwingen. Ich lande mit den Füßen auf den Boden, meine Knie drohen einzuknicken und ich lehne mich dunkel stöhnend an mein Pferd um etwas Halt zu haben. Mein Körper zittert, doch ich versuche dem irgendwie Einhalt zu gebieten. Ich schließe kurz die Augen und knirsche mit den Zähnen. Ich hasse es schwach zu sein! Als ich mich einigermaßen gefangen habe, löse ich das Seil vom Sattel meines Pferdes und ziehe den Jungen mit einem festen Ruck zu mir heran. Meine Augen lodern voller Hass und Bösartigkeit auf, als ich ihn ansehe. „Eine falsche Bewegung...“, zische ich dunkel. „Und ich schneide dir nicht nur dein Ohr...sondern auch einen Finger ab. Erst einen. Bei deinem nächsten Fehler den zweiten! Verstanden??“ Ich packe seinen Arm und ziehe ihn mit einem Ruck vor mich, so dass sein Rücken meinen Oberkörper berührt. Ich zücke mein Messer und presse die Klinge so fest an seinen Hals, dass Blut aus dem feinen Riss seiner Haut herausströmt. Mit der anderen Hand halte ich seinen Arm fest und stoße ihn voran in Richtung Königspaar. Seine Hände sind noch immer fest auf dem Rücken zusammengebunden.

Ich humpele leicht, meine Beine fühlen sich schwach an. Doch mein Geist ist stark. Mein Stolz ist es, der mich meine Handlungen noch ausführen lässt. Allein mein Körper ist zerstört. Doch er ist rein irdisch. Nicht von Belang. Der König richtet seinen Blick auf mich. In seinen Augen kann ich Unmut erkennen, über dass was er sieht. Ich weiß, dass ich versagt habe, Herr! Dennoch bleibt meine Miene unergründlich, ich senke lediglich vollends ergeben meinen Kopf vor ihm und meiner geliebten Königin, um meine uneingeschränkte Loyalität kunzutun. Eine Weile schaue ich die Königin an. Sie ist wunderschön. Stolz. Und es tut gut, sie so zu sehen. Nach einer Weile erhasche ich ein Augenpaar, dass mich kalt zu durchdringen scheint. Azazeal. Meine dunklen Augen bohren sich eiskalt in die seinen und ich hebe stolz mein Kinn an. Sein Herz ist aus Stein, ebenso wie meines. Er liebt es, zu foltern. Menschen zu brechen. Sie zu schwachen Marionetten zu machen. Er ist ein wahrer Meister. Der König schreitet langsam auf die Prinzessin zu, mustert Rune eingehend, ebenso wie unsere beiden Sklaven. Ein Vorwurf schwingt in seinen Worten mit, als er Briony mitteilt, dass er uns schon schmerzlich vermisst hat.

Die Prinzessin stellt Rune vor, als einen starken Kämpfer und stellt klar, dass er kein Gefangener ist. Sie präsentiert ihre Beute der Königin, scheinbar sollte sie für diese jagen gehen. Ich folge dem Blick der Prinzessin, die nun ein rothaariges, komplett nacktes Mädchen anspricht. Meine Augen verengen sich augenblicklich als ich das zierliche Wesen mustere. SIE? HIER? Ein zutiefst bösartiges Lächeln huscht über meine Lippen. Ich kenne sie. Habe sie in den Mienen gesehen, die ich auskundschaftete. Sie hat MEINE Königin gequält. Nun wird sie endlich dafür bezahlen! Die Prinzessin spricht das Mädchen tadelnd an. Schließlich holt auch sie ihre blonde Sklavin zu sich und präsentiert diese dem König. Als sie ihr sagt dass sie sich vorstellen soll, drücke ich die Klinge fester in den Hals des Jungen. „Du auch!“, zische ich dunkel an sein Ohr. „Na los! Verbeug dich vor deinem neuen Herrn. Sag ihm wer du bist! Denk an deine hübschen Fingerchen!“
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySa 15 Aug - 13:55

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Ich habe keine Wahl. Sie löst nicht das Seil, wartet aber kurz dass ich aufstehen kann. Ich bin schon recht froh, dass die Hexe mich nicht den ganzen Weg, wohin auch immer, hinter ihrem Gaul her schleifen will. Angst, Panik und Schmerz sind in meinen Körper eingezogen und fühlen sich wohl dort. Ich hingegen fühle mich schrecklich. Der Anfall klingt leicht ab aber ich schnaufe trotzdem weiter, so aufgeregt bin ich und wütend….ja vor allem wütend weil ich wie ein wildes Tier angeleint bin. Die Schnitte im Gesicht, die mir die Hexe zugefügt hat, brennen, genauso wie die Schnitte, die mir der steinige Waldboden zugefügt hat. Meine Kleidung ist zerfetzt und schlammverkrustet. Wo soll das nur hinführen? Ich tauge doch nichts für harte Arbeit. Schon dieser kleine Fluchtversuch hat mich fast meine ganze Kraft gekostet. Wie soll ich mich nur befreien? Ich bin mit meinen Nerven am Ende. Das Pferd setzt sich langsam in Bewegung, genau wie die restliche Prozession. Wir sind ganz am Ende des Zugs. Ich kann nicht so schnell gehen. Egal wie sehr sie auch am Seil ruckt und zieht. Ich bin körperlich und auch psychisch an meinen Grenzen angelangt. Ich betrachte, dass blonde Mädchen, welches wie ein Paket auf dem anderen Pferd festgeschnürt ist. Sie tut mir leid, mehr als ich mir selbst. Ist das so weil sie ein Mädchen ist, das vermeintlich schwache Geschlecht? Nein, quatsch. Dann müsste ich ja selbst ein Mädchen sein und die Hexe eher ein Typ. Immerhin hat sie mich überwältigt. Jona, du kannst echt abstruse Gedanken haben, manchmal. Ich habe trotzdem Mitleid mit dem Mädchen. Sie wirkt sehr lethargisch.
Unsere Blicke treffen sich wieder, nur ganz flüchtig. Mit meinem Blick möchte ich ihr Beistand leisten. Halt durch! Ich denke mir was aus. Hole uns beide hieraus. Ich lasse dich nicht allein. Das wir uns nicht kennen und ich nicht mal ihren Namen weiß, ist mir dabei vollkommen egal in diesem Augenblick. Sie ist sicher ähnlich wie ich total verloren und unverschuldet in diese Situation geraten. Diese Wirkung hat sie jedenfalls auf mich. Und sie hat es verdammt noch mal nicht verdient wie ein Gepäckstück auf ein Pferd geladen und transportiert zu werden.
Ich starre wieder gerade aus. Möchte das Mädchen nicht länger ansehen. Ihren Blick voller Angst ansehen zu müssen, tut mir mehr weh als meine Schnittwunden.
Wie lange wir wohl schon unterwegs sind? Es ist bereits Tag. Es beginnt zu nieseln und kurze Zeit später regnet es in Strömen. Wie passend. Das Laufen auf dem schlammigen Waldboden fällt mir immer schwerer. Immer wieder ruckt das Weib an Seil, um mich anzutreiben. Ja, ja ich gehe ja schon, Miststück. Ich bin völlig entkräftet und setzte nur noch mechanisch einen Fuß vor den anderen und werde trotzdem zur Eile angetrieben. Warum haben die es eigentlich so eilig? Wo führt die Reise hin? Der Wald lichtet sich und wir kommen auf einer Wiese an. Eine Wiese, die bergauf führt. Auch das noch. In der Ferne kann ich ein großes Gebäude erkennen. Ein Schloss? Ja es sieht tatsächlich wie ein Schloss aus, umgeben von einer hohen Mauer. Und wir laufen direkt darauf zu. Die Sache gefällt mir immer weniger. Eine Mauer aus festem Stein. Wenn unsere Reise wirklich dorthin führt, wie soll ich dort fliehen können? Über die Mauer klettern? Wohl kaum ich würde in den Tod stürzen und mir vorher alle Knochen brechen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie Wachpersonal haben, wenn sie in so einem imposanten Gebäude leben.
Ich versuche immer wieder mal vorsichtig am Seil zu rucken, um zu sehen, ob es sich eventuell lösen lässt aber die Hexe scheint ihr Handwerk –Menschen zu versklaven- sehr gut zu beherrschen. Das Seil sitzt so fest, dass es mir meine Handgelenke aufscheuert durch die Reibung. „Wann sind wir endlich da?“ bringe ich schwach hervor. Ich muss wieder husten. Aber niemand geht auf meine Frage ein, entweder haben sie mich nicht gehört oder was viel näher liegt sie wollen mich nicht hören und ignorieren mich absichtlich. Gewöhn dich dran. Sklaven haben nichts zu melden, sagt eine kleine Stimme in meinem Kopf. Ich bin kein Sklave, sage ich mir entschieden, und der werde ich auch nie sen. „Mit mir werdet ihr kein leichtes Spiel haben.“ sage ich stumm in Richtung der Hexe auf dem Pferd. „Ich werde euch mit jeder Faser meines Körpers bekämpfen bis ich wieder frei bin oder bis ich mit dem Leben dafür bezahle.“ füge ich hinzu ebenfalls ohne es laut auszusprechen.
Unser Weg führt uns wirklich zu diesem herrschaftlichen Schloss. Als wir näherkommen öffnen sich vor uns, wie von Geisterhand die großen, schmiedeeisernen Tore. Wir betreten einen großen Innenhof. Überall sind kleinere Blumenbeet mit Rosen verteilt, wenn ich nicht eine solche Angst hätte, könnte ich den Anblick der Blumen fast genießen. Ich bemerke gar nicht wie die Hexe auf mich zugeht. Ich merke nur wie sie mich plötzlich an sich drückt und mir ein Messer an meinen Hals presst. Ein weiterer Schnitt an meinem Hals. Das Blut strömt mir in den Kopf. Ich zittere. Sie droht mir, ich solle keine falsche Bewegung machen weil sie mir sonst nicht nur ein Ohr sondern gleich einen Finger abschneiden würde. Ich erwidere zunächst nichts und nicke nur schwach. „Ja.“ bringe ich gepresst hervor. Sie hält weiterhin meinen Arm fest und stößt mich in Richtung von zwei Menschen, die hier sowas wie den Anführerposten innezuhaben scheinen, wenn ich ihren arroganten Blicken nach urteile. Meine Hände sind weiterhin fest zusammengebunden, dass ich mich kaum bewegen kann. Aus den Augenwinkeln kann ich beobachten wie die Hexe humpelt. Das ist mir vorher noch gar nicht aufgefallen. Sie scheint verletzt zu sein. Dann muss der Kampf mit dem Wikingertypen ihr doch mehr zugesetzt haben als ich bisher annahm. Sie verbeugt sich vor den beiden. Was ist denn jetzt kaputt? Ich blicke sie skeptisch an. Wo bin ich hier nur hingeraten? Hat der Kerl das blonde Mädchen gerade als Prinzessin bezeichnet? Ich achte weiter nicht so sehr darauf was gesprochen wird, denn ich bin zu beschäftigt damit die anwesenden Personen zu mustern. Unweit dieses Anführers steht ein Kerl mit einem bösartigen Blick. Er mustert mich. Und wie er mich mustert gefällt mir überhaupt nicht. Es lässt mir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Meine Augen wandern weiter und bleiben an einem rothaarigen Mädchen hängen. Sie trägt keine Kleidung und ist mehr als geschunden. Meine Augen weiten sich wieder vor Angst. Was ist das hier für ein barbarisches Pack? Das blonde Mädchen stößt das gefangene Mädchen an und meint sie solle sich vorstellen und ihrem Königspaar die Ehre erweisen. Königspaar? Plötzlich stößt mich die Hexe an und drückt mir die Klinge wieder fester an den Hals und meint ich solle mich verbeugen und meinem neuen Herrn vorstellen. „Nein.“ zische ich standhaft. „Ich erkenne keine falschen Herren an. Ich bin kein Sklave.“
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySa 15 Aug - 21:29

Der Bluthund an meiner Seite erklärt sich bereit, mich in den Kerker zu bringen. Kerker. Was für ein furchtbares Wort. Der Henker wird dort die Herrschaft haben. Niemand wird ihn aufhalten können, dass mit mir zu tun, was ihm beliebt. Er wird mir schon zeigen, wie gastfreundschaftlich er sein kann? Ich schlucke heftig und richte meine blauen Augen schnell zu Boden, versuche das starke Zittern meines Körpers zu unterbinden. Ich habe schreckliche Angst. Angst, vor dem, was mich erwartet, wenn der große Schlund dieses Schlosses mich erst einmal mit Haut und Haaren verschluckt hat. Panik erfasst mich. Meine Beine wollen rennen. Doch es ist unmöglich zu fliehen. Etwas kaltes umfasst mein Herz. Kurz flattern meine Augen gen Himmel. Auch wenn dunkle Wolken über uns hinweg ziehen, so nehme ich diesen Anblick in mir auf, verschließe diesen tief in meinem Herzen. In der Ferne ist der Ruf eines Vogels zu vernehmen. Eine vereinzelte Träne rinnt stumm meine Wange hinab. Werde ich den Himmel jemals wiedersehen? Sonnenstrahlen auf meiner Haut spüren? Wärme? Kalte Regentropfen benetzen meinen geschundenen, nackten Körper und es ist die reinste Wohltat.

Wäre ich nicht geknebelt, so hätte ich nun den Mund geöffnet und die Regentropfen meine ausgedörrte Zunge benetzen lassen. Nie verspürte ich einen größeren Durst, als in diesem Moment! Ich spüre einen festen Ruck an meinem Hals und taumele näher an den furchteinflößenden Henker heran. Sein eiskaltes Lächeln, jagt mir einen Schauer über den Rücken. Er zeigt mir nun mein neues zu Hause? Seine Stimme trieft nur so vor Hohn, doch ich schaffe es ihm einen angewiderten Blick zuzuwerfen. Taumelnd folge ich ihm barfuß über den Sandboden, als ein Signal ertönt, dass mich zusammenzucken lässt. Auch der Henker bleibt stehen. Was bedeutet das?! Gehetzt sehe ich mich um, beobachte dann, wie das große Tor geöffnet wird. Noch mehr von ihnen?? Oh Zoot, es sind so viele! Zuerst erkenne ich nur zwei Reiterinnen. Die erste hat blondes, langes Haar und sieht sehr herrschaftlich aus, obwohl Blut ihre Kleidung benetzt. Die andere sieht wild aus, unberechenbar und sie scheint verletzt zu sein. Mein Herz krampft sich schmerzhaft zusammen, als ich erkenne, dass sie weitere Gefangene bei sich haben. Ein Junge läuft hinter einem Schimmel her und ein Mädchen liegt gefesselt auf dem Rücken eines anderen Pferdes. Ich bin nicht die einzige, huscht es mir durch den Kopf.

Beinahe macht dieser Gedanken mir Hoffnung. Ich bin nicht allein zwischen diesen Bluthunden! Ich schaue kurz zu dem blonden Jungen. Du bist dennoch ganz auf dich allein gestellt. Vertraue nur dir selbst! Du wirst fliehen! Du brauchst dafür keine Hilfe! Schnell wende ich den Blick von dem Jungen wieder ab und starre zu Boden. Hoffnung in andere Menschen zu setzen, macht schwach und abhängig. Das bin ich nicht! Der 'König' richtet sein Wort an die Blonde, die nun absteigt und genau wie die Wilde ihre Beute präsentiert. Sie stellt den Wikinger neben sich vor, doch ich will ihre Worte gar nicht hören. Es interessiert mich nicht. Ich will nur fort! Ich spüre den Körper des Henkers in meiner Nähe, seine Kälte lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Lasst mich nicht mit ihm alleine. Bitte nicht! 'Wer bist du?', hallt die Stimme der Blonden über den Hof. Ich spüre einen leichten Stoß in die Rippen, kann aber nicht sagen, ob dies der Henker oder einer seiner Leute war und stöhne leise auf, hebe den Kopf. Sie meint mich?? Meine blauen Augen huschen zu dem Gesicht der Fremden. Wie hatte der König sie genannt? Prinzessin Briony? Ich sammele mich und recke mein Kinn etwas in die Höhe. Jemand reißt mir den Knebel vom Mund.

Ich schweige, spüre einen nächsten Stoß in die Rippen. Woher ich mir das Recht nehme,zu schauen, als sei ich etwas besseres? „Ich...“, beginne ich krächzend Worte aus meiner ausgedörrten Kehle hervorzubringen. „...werde mir nicht von Euch vorschreiben lassen, wie ich zu schauen habe.“ Ich hatte diese Worte stolz, mit Nachdruck sagen wollen, doch meine Stimme klingt zitternd, brüchig. Ich habe Angst vor dem Henker neben mir. „Wer ich bin? Fragt doch Euren König, Prinzessin!“, das letzte Wort spucke ich ihr beinahe vor die Füße, so angewidert und abfällig klingt es. Wie ich sie alle doch hasse! Die beiden anderen Sklaven werden nun zum 'Königspaar' gebracht. Die Wilde hält dem blonden Jungen ein Messer an die Kehle. Die 'Prinzessin' will von ihrer Sklavin, dass sie sich vorstellt. Der blonde Junge sagt etwas, dass ich nicht verstehen kann. Doch scheinbar kommt er der Aufforderung der Dunkelhaarigen nicht nach.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySa 15 Aug - 21:44

Ich werde von Azazeal und vom König zurecht gewiesen. Zurecht. Ich habe mich falsch verhalten. Ich warte auf die Worte die mir mitteilen, das ich zu Azazeal in den kerker muss. aber sie kommen nicht. dafür wird mir mitgeteilt das ich zu verschwinden habe. Meint er für immer aus dem Schloss? Oder nur von hier? Ich will gerade einen Schritt zurück machen, als die Königin mich anspricht. Wie sie will mich nicht verlieren? Ich denke ich soll gehen? Ich bin völlig verwirrt das ich einfach nur starr zu Boden schaue. Aber dann tauchen die Prinzessin und die Kriegerin mit Gefangenen auf. Der Junge weigert sich zu gehorchen. Mutig. Aber ist das jetzt nicht meine Chance um zu verschwinden und zwar für immer. Ich bin völlig verwirrt und ziehe mich kurzerhand in den schatten zurück. So das ich nicht sofort gesehen werde. Erst jetzt bemerke ich den Regen. das war es dann wohl mi der Party im Garten.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySa 22 Aug - 18:32

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Der Weg war  zwar nicht lang,aber auf Grund seiner Verletzungen beschwerlich. Der Schmerz ließ sein Glieder schwer werden und jeder Schritt löste ein brennen in seinem Innern aus, dass Rune bis jetzt selten verspürt hatte. Impala und er hatte sich bis auf äußerste bekämpft und er war nicht sicher wie tief gehend seien Verletzungen waren. Das Atmen  fiel ihm schwer auf Grund seiner  gebrochen Rippen und sein ständiger Begleiter auf diesem Weg war der  metallener Geschmack in seinem Mund. Noch immer wusste er nicht wie dieser Tribe hieß und wie die Blonde   hieß, doch wirklich von  Bedeutung war es im Augenblick nicht. Ihn interessierte nur ob dieser Tribe ihm das geben  konnte was er wollte. Genügend macht um Lif  zu zermahlen,dafür würde er ihnen seine Axt geben und seine treue. Wenn er erfolg hatte würde er ihnen sogar noch mehr geben als nur seine Axt. Kurz musste er an die menschen denken die er hatte zurück lassen müssen, die starken Männer, die nicht nur  kämpfen, töten  konnten,sonder fischen, Felder bestellen,  Leder gerben und dann die Frauen,die nicht nur Weben, nähen und Felder bestellen  konnten sonder auch Speere,Äxte und Bögen führen konnten. Es gab nicht eine aus seinem Tribe der nicht wertvoll für diese Menschen sein könnte und würde sie ihm die Möglichkeit geben,dann würde er ihnen Äxte, Bögen , Bauern, Fischer und Handwerker beschaffen.Die Sonne war mittlerweile glühend rot auf gegangen  und dicke Wolken verdecken ihren schein. der Regen wusch das Blut von ihm und den  groben Dreck mit dem er bedeckt war. Vor ihm ritten die beiden Frauen stolz auf ihren Pferden, die beiden  Gefangen   dicht bei sich. Er nahm sie  nur wie durch einen Schleier war, der Schmerz und der  Weg zollten langsam sein Tribut. Die dunkeln Schlossmauer erhoben sich vor ihnen  in den grauen Himmel,der seien Pforten weit geöffnete hatte. Ein scharf es Signal ertönte und  das Tor des imposante  Gebäudes öffnete sich. Ohne den Führe des Tribes zu kennen musste Rune anerkenne ,dass er wusste zu leben und sich einen taktisch klugen Ort  zum Leben zu suchen.
Ihr Tross betrat langsam den  wunderschönen Hof. Es erinnerte ihn alles an Barocke-Gärten und allein den  so in stand  zu halten koste Ressourcen und  Manneskraft. Rune  fühlte sich in seiner Annahme bestätigt,dass dieser Tribe einiges an Ressourcen haben musste. Trotz des fast kaum ertragbaren Schmerz richte Rune sich zu seiner vollen Größe auf und seine eisblauen Augen wanderten prüfend über den Hof und seiner Bewohner. Als erste fiel ihm eine Paar auf, beide hatten  blondes Haar und wirkten  herrschaftlich. Ihre ganze Körpersprache drückte  Macht und Überlegenheit aus. Er betrachte den Mann der Briony,so hieß die  Blonde, etwas vorwurfsvoll ansprach.
//Prinzessin und Hoheit? Sie schmückten sich mit Adelstiteln und so scheint wohl auch ihre Hierarchie aufgebaut  zu sein..dieser Mann schein der König zu sein und das neben ihn muss seine Königin sein//,schoss es Rune durch den Kopf. Ihre blicken kreuzten sich und ein blick in die  brauen Augen,verriet  Rune,dass diese Mann  zwar friedlich aus sah,aber kalt war. Er wollte Macht.  Die Königin verdreht bei seinem Anblick die Augen,respektlos,doch je länger sie ihn betrachte schien sie zu verstehen,dass er sich keineswegs verkleidet. Ihr würde er besonders beweisen aus welchem Holz er gemacht war.
Rune wandte seinen  Blick von dem Königspaar ab und sah sich weiter um,er spürte einen weitern Blick der auf ihm lag. Auf der andren Seite des Hofes stand ein hoch gewachsener Mann, der fast mit seiner Umgebung  verschmelzen  zu schien. Sein Blick war leblos und  unaufdringlich,doch er sah aus als klebte Tod und leid an ihm. er hielt ein strick  in den Händen an dem ein  rot  haariges nacktes Mädchen  mehr hing als stand.  Diese Menschen waren nicht zu unterschätzen,aber das hatte er bereits im Wald gespürt. Sein Blick  glitt weiter und nahmen nur noch ein unscheinbares blondes Mädchen war,das hinter der Königin stand eine Zofe oder Magd vermutlich.
Briony stellte ihn schließlich  vor und  Rune nahm all sein Karft zusammen , um dem König mit  festen  Schritten entgegen zu treten.
Mit einer  Hand striff er die Kapuze vom  Kopf und deute eine  Verbeugung an. Nicht zu tief,aber auch nicht  zu respektlos. er hatte keineswegs vor sich völlig   zu unterwerfen,wie irgendeine  Zofe oder Diener. " Es freut mich eure Bekanntschaft zu machen, Hoheit ",sprach er ruhig und deute  auch vor der Königin eine leichte  Verbeugung an.
Bevor jedoch weiter Worte zwischen  dem König und ihm gewechselt werden  konnten wurde die Gefangen vor gebrachte. das Blonde  Mädchen aus dem Wald zittert und war vor angst  ganz starr. Sie würde hier nicht weit  kommen,nicht bei  Männer wie diesem seelenlosen Schatten der auf der andren Seite des Hofes stand und sie beobachte.
Der Junge den  Impala vorbrachte jedoch hatte Kampfgeiste trotzdem er Angst hatte, er war stärker als das Mädchen. Seine trotzigen , stolzen Worte würde ihm zwar nichts bringen, denn er war in ihren Händen,aber es zeigte,dass er aus mehr gemacht war. Er war jemand der Überlebte.
Briony schenkte ihre Aufmerksamkeit währenddessen der rot haarigen die sich in den Händen des  Schatten befand. Der Blick der rot haarigen war flammend trotz ihre demütigend Postion, sie schien eine  innere Einstellung zu haben die sie zu schützen schien, die ihr stärke verlieh und  das schien hier niemande  zu schmecken. Rune beobachte stumm das  geschehen und rührte sich nicht weiter. Er  musste sich auf das konzentrieren was vor ihm lag und der Schmerz machte es ihm nicht leicht.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySo 23 Aug - 11:15

Frederik beobachte den fremden Wikinger weiter während Briony ihn begrüßte mit den üblichen Floskeln. Er hob die Hand und winkte nur ab,er wollte ihre leeren Floskeln nicht hören. Er kannte seine Co-Anführerin gut genug um zu wissen, dass sie dies alles nur sagte um ihn zu besänftigen. Andere hätten sich das nicht erlauben dürfen,aber bei Briony sah er darüber hin weg. Sie war nicht umsonst in seinem Führungsstab. Sie war gerissen,kaltblütig und intelligent,dass alles wusste er zu schätzen. Und auch wenn sie des machen schon fast frech war mit ihre Art wusste er doch, dass sie auf seine Seite stand und so lange dies der Fall war, ließ er ihn das eine oder andre durch gehen.
Der Fremde Krieger legte sein Kapuze ab und gab die Sicht auf sein demoliertes Gesicht frei. Dieser Mann verkleidet sich nicht als Wikinger, er war einer. Die Tattoos an seinem Kopf, seien Ausstrahlung, Frederik hatte kurz das Gefühl eine Zeitreise gemacht zu haben.
„Ich sehe schon..einige dieser Wesen -“, er sprach dieses Wort mit einem hauch von Abscheu aus.“ habt ihr ja mit euch gebracht.“ der Fremde ohne Fessel trat auf Briony Geheiß ein Stück näher und ihr Blick trafen sich. Frederik hatte selten das Gefühl durch schaut zu werden,aber diese eisblauen Augen fraßen sich gerade zu in ihn. Es reizte ihn heraus zu finden zu was dieser Mann im Stande war. Sein Gesicht bleib unberührt, freundlich,als Briony den Fremden als Jarl Rune vor stellte. // Ein Jarl? Sehr interessant..//,schoss es ihm kurz den Kopf. Frederik hatte sich eingehend mit den Adels -Strukturen von Europa beschäftigt, um zu wissen das ein Jarl zur Zeiten der Germanen etwas wie ein König war, der einem Kaiser diente. Jarl Rune hatte zu dem einen Akzent, er war nur leicht,aber hörbar. // Ein echter Nordmann..//,kam ihm der Gedanke und lächelte ihn leicht an. „ Es freut mich ebenfalls eure Bekanntschaft zu machen, Jarl Rune.“,sprach er höflich und nahm war, dass sich dieser Jarl ihm zumindest die nötige Höflichkeit entgegenbrachte. „ Wir werden ein Gespräch führen,aber erst werde ihr, genau wie meine gute Impala das Krankenzimmer auf suchen..“, bei diesen Worten wanderte sein Blick auch zu seiner Kriegerin,sein blick war alles andre als erfreut. Seine bester Kriegerin war unbrauchbar, weil sie es für nötig befunden hatte sich bis auf Blut mit diesem Jarl zu bekämpfen. Er hatte sich seine Ankunft Zuhause anders Vorgestellt, weniger enttäuschend. Impala war schwer verletzt genau wie dieser Jarl,beide sahen aus als wären sie dem Tode nahe, dazu war die Gruppe zu spät wieder ein getroffen und hatten zwei weiter unnütze Mäuler zum stopfen mit gebracht. Ein weinerliches Mädchen und einen blonden Jungen. Das alles und der Fakt, dass er sich jetzt damit herumschlagen musste,anstatt Zeit mit seiner Frau verbringen zu können und seine leicht angekratzte Laune durch Wendys Fehltritt,ließ Frederik wahrlich schlechte Laune bekommen. Es würde nur noch das Zünglein an der wage fehlen um ihn wirklich Wüten werden zu lassen.
Dementsprechend kühl beobachtet er wie Impala humpelnd den blonden Jungen mit dem widerspenstigen Gesichtsausdruck in ihre Richtung treib. Er wollte sich jetzt absolut nicht mit Maden wie diesen kleinen Jungen beschäftigen oder diesem Mädchen das Briony von ihrem Pferd zog. Sein Bluthund stand immer noch mit der ehemaligen verehrten Mutter auf dem Hof und beobachte die Szene aufmerksam wie gewohnt. Auch Briony schien jetzt Notiz von dem nackten Mädchen nehmen, dieser unwürdigen Frau. Wenigsten ihr Umgang mit ihr heiter seine Laune geringfügig auf,den Azazeal befreite sie von dem Knebel,damit sie Briony auch antworten konnte.
Und ihr trotzige, ja hochnäsige Antwort würde Azazeal sicher bestrafen und das verschaffte ihm ein Gefühl von tiefer Genugtuung. Niemand der seiner Frau leid angetan hatte durfte noch Glücklich auf dieser Erden Wandeln. Er sah seinen schwarzen Engel an und schenkte ihr ein kurzes Lächeln. Ehe er sein Blick wieder auf Impala und den Jungen richte,so wie das Mädchen das Briony ihm vor die Nase geschoben hatte.
Seine wilde Kriegerin drückte dem Jungen eine Klinge an den Hals und sein rotes Blut lief langsam seien Hals hinab. Fast hätte Frederik angewiderter die Nase gerümpft,nicht weil er kein Blut sehen konnte,sonder weil ihn die beiden Gefangenen einfach anwiderten. Und trotz des Messers an seiner kehle wagte es der Junge es ihn zu beleidigen und das war das Fünkchen um Frederik wüten lassen zu werden. Seine brauen Augen verfinsterten sich wie der Himmel der sich über ihnen ausgoss. Mit dem Knauf seines Gehstockes Schluck er dem Jungen ins Gesicht und hielt ihn dann in Wendys Richtung. „Sauber machen“, kam es leise aber bedrohlich von ihm. Er fixierte den Jungen mit seine Augen und trat langsam auf ihn zu. „ Du bist ein nichts, ein Maul mehr zu stopfen und jemand der Platz weg nimmt. Ihr beide seit eine Last!“, begann er eiskalt zu sprechen. „ Ich brauche kein Ballast!“, Frederik erhob seien Stimme und sah zu seinem Henker. „ Azazeal! Ich brauche nur ein von ihnen! Ich möchte, dass du den überflüssigen Ballast auf der Stelle entsorgst und mir aus den Augen schaffst!“, herrschte er seinen Henker an. Das Mädchen war unbrauchbar, sie war schwach und weinerlich, zu nichts zu gebrauchen und der Junge der so starrsinnig und frech war würde gleich seine erste Lektion erteilt bekommen. Keine der hier als Gefangener herkam war wirklich etwas Wert, sie mussten ihren Wert beweisen und das hieß sich zu beugen, taten sie es nicht wurden sie beseitigt. So wie dieses Mädchen jetzt beseitigt werden würde.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyMo 24 Aug - 19:38

Briony kommt auf uns zu und versucht wie gewohnt mit ihrer heiteren Art ihre Abwesenheit zu erläutern. Zähneknirschend nimmt Frederik das entgegen und auch ich versuche eine normale Miene aufzusetzen - herrschend und kalt. Sie ist einfach zu wichtig für unsere Sache, als das wir sie offen in ihre Schranken weisen. Daher dulden wir es.
Sie stellt uns dann ihre Mitankömmlinge vor und fordert diese auf, sich uns vorzustellen.
Als dann der Wikinger auf uns zu kommt, gehe ich einen Schritt näher auf ihn zu, an die Seite meines Mannes und verfolge weiterhin still die Situation.
Meine Miene ist distanziert und unergründlich und wie gewohnt kalt. Nur Frederik oder Impala würden in dieser Situation meine wahren Gefühle erkennen. Und in diesem Moment sind sie mehr als angespannt, dieser Mann wird uns noch ärger bringen. Ich spüre es in meinem Inneren und fürchte mich vor ihm. Doch könnte gerade das für die bevorstehende Invasion sehr hilfreich sein. Er sieht nicht so aus als würde er vor irgendetwas zurückschrecken, er wirkt ebenso tyrannisch wie Frederik und ich.
Er verkündet uns seine Freude und verbeugt sich leicht vor uns, selbstsicher betrachte ich ihn und halte seinem Blick stand. Niemals würde ich mir die Blöse geben, schwach zu wirken oder gar ängstlich. Lieber trage ich diesen Kampf in meinem Inneren aus und dieser tobt gerade.
Frederik begrüßt ihn und verkündet, dass sie ein Gespräch führen werden, sobald er und Impala im Krankenzimmer waren. Und damit hat er mehr als recht, beide sind ziemlich geschunden und man sieht ihnen an, was für einen harten Kampf sie geführt haben müssen.
Der Reihe nach betrachte ich die anderen - ein schwächlicher Junge, der allerdings versucht sich aufzuspielen. Azazeal wird seinen Spaß mit ihm haben. Kurz blicke ich mich zu ihm um, er ist schon fast beim Kerker, als er die Neuankömmlige sieht und ein Stück zurück kommt. Ich kann seinen kalten Augen ansehen, wie sehr er sich darauf freut, noch mehr Gefangene in seinem Bereich zu haben. Für mich ist dieser Junge uninteressant, daher würdige ich ihn keinen weiteren Blick.
Das Mädchen bringt kein Wort heraus, sie scheint am ganzen Körper zu schlottern und einer Ohnmacht nahe zu sein. Ich mustere sie abfällig, als Frederik das Wort erhebt. „Azazeal! Ich brauche nur ein von ihnen! Ich möchte, dass du den überflüssigen Ballast auf der Stelle entsorgst und mir aus den Augen schaffst!“ Zu schade, sie würde wahrscheinlich eine gute Zofe abgeben.
Doch sie ist Ballast für uns, nur jemand der Nahrung und Energie verschwendet, soetwas können wir nicht gebrauchen.
Der Junge wird uns vielleicht eher von Nutzen sein und Azazeal hat ein eigenes Spielzeug und macht mir meins nicht kaputt geht es mir durch den Kopf. Mein Blick wandert zu Ravenna und ein durchtriebenes, aber stummes Lachen wandert über mein Gesicht. Du wirst dich nach dem Tod sehnen! versuche ich ihr mit meinem Blick zu sagen, doch dieser wird lange auf sich warten lassen.
Briony spricht sie an und fragt nach ihrer Daseinsberechtigung und weist sie ebenfalls gleich in ihrer Schranken. Natürlich antwortet sie kühl und versucht sicher und selbstbewusst rüber zukommen - aber das wird nicht mehr lange so sein! Du weißt es nur noch nicht.....
Ich schaue zu Impala, die versucht Stark zu sein. Doch ich sehe ihr an, wie sehr sie leidet. Nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch, weil sie es hasst so gesehen zu werden.
Nun bemerkt auch sie die Rothaarige und ihr Blick wird Hasserfüllt, doch auch ein zufriedenes Lächeln bemerke ich. Ich versuche ihren Blick zu erhaschen und ihr wieder einmal meinen stillen Dank zu zeigen und das ich endlich meine Rache bekomme werde, auf die ich so lange warten musste.
Ich bin sehr froh, sie heile zurück zu wissen.
Dann betrachtet ich meinen Mann und ein glückseeliges Gefühl erwärmte mein kaltes Herz, ich war so unendlich glücklich ihn wieder hier zu haben! Und ich hoffte, dass das alles hier, nicht mehr allzu viel Zeit in Anspruche nehmen würde, denn ich wollte endlich mit ihm alleine sein.
Mein ganzer Körper sehnt sich nach seinem Körper, seiner Liebe und seiner Wärme.
Für einen kurzen Moment erhellt sich meine Miene, als ich meinen Liebsten anschaue.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyMi 26 Aug - 23:35

Meine Begürßung winkt Frederik viel zu früh ab, ich spreche trotzdem zu Ende. Es ist mir gleich, was er davon hält, dass ich das Protokoll wahre, ich werde es dennoch immer wieder tun, das gehört einfach dazu.
Mit ihrem eigenen Gefangenen tut Impala es mir gleich. Es fällt ihr jedoch schwer, sich fortzubewegen, das Ausmaß ihrer Vewundung muss noch größer sein als ich angenommen hatte. Doch ich stand nicht daneben und habe die beiden dazu angefeuert, sich umzubringen, also muss ich mir das nicht zulasten nehmen. Die Bedingungen des Kampfes waren klar, uns allen, wäre Impala besiegt worden, hätte ich mich keinesfalls ergeben, sondern weitergemacht, wäre an ihre Stelle getreten und hätte dem Jarl selbst gezeigt, dass wer uns einmal in den Weg kommt, seine Freiheit nicht mehr so leicht erhält.
Mit einer Drohung, die darauf anspielt, dass wohl sonst ein paar Finger darunter leiden müssten, spornt Impala ihre Beute dazu an, sich ebenso vorzustellen.
Dass beide Gefangenen nicht der Forderung nachkommen, meine eigene schweigt und der störrische Junge sich herausnimmt, fortlaufend den Starken zu mimen, verstimmt mich. Ich habe keine Angst vor dem König oder seiner Frau, doch ich bin Perfektionistin und die Situation läuft mir zu sehr aus dem Ruder. Dazu der Regen, der nicht besser ins Bild passen könnte. Die Tropfen fallen nun unablässig intensiv vom Himmel, durchnässen meine langen Haare, meine Kleidung. Mein Blick lässt nichts von dem durch, was ich fühle. Es ist rasende Wut, am meisten auf mich selbst, dann auf diese widerlichen Menschen, die mir meinen Ausflug zu einem nervigen Debakel haben werden lassen, sodass ich ihn nicht genießen konnte, sondern mich mit Plagen auseinandersetzen musste. Der Jarl kann etwas Gutes für unseren Tribe bedeuten, daran glaube ich sogar sehr, die anderen beiden sind dagegen eine Last, die nicht nötig gewesen wäre. Mitgenommen wurden sie bloß, um dem Königspaar selbst die Entscheidung über sie zu überlassen.
Als ich mich an die junge Frau wende, die mit Frederiks eigenem Tross gekommen sein muss, fühlt sie sich erst gar nicht angesprochen. Dann wird der Knebel aus ihrem Mund entfernt, woraufhin klar wird, wieso dieses kleine Hilfsmittel überhaupt nötig gewesen ist. Die Rothaarige kratzt alles, was sie noch denkt an Stolz und Stärke zu besitzen zusammen. Ihre Tonlage klingt jedoch wie die eines jämmerlichen Bettlers. Ich grinse kaltherzig auf ihre Worte hin, solche Leute wie sie habe ich bereits während meiner Schulzeit nicht an mich rangelassen, sondern mich eher von ihren Versuchen bespaßen lassen, mit Respektlosigkeit zu erreichen, dass wer aus der Reserve gelockt wird und sich als schwach herausstellt, das er dann mit Gewalt oder Sonstigem überspielen will. Doch so bin ich nicht.
"Oh, eine kleine Rebellin, wie niedlich. Glaub mir, ich kann, wenn ich will, dir noch ganz andere Sachen vorschreiben, die du ausführen wirst, wie eine brave Marionette. Deine schlechten Marnieren sind sehr entzückend, doch ich fürchte, du musst leider noch ein bisschen an dir arbeiten."
Ich überlasse die Blondine vor mir einer anderen Wache, trete näher an Azazeal und die Entblößte heran. Schaue auf sie herab, mit einem tausendmal vernichtendereren Blick als den, mit dem sie uns andere eben bedacht hat.
"Und ich verrate dir mal ein sehr spezielles Geheimnis: Wenn dir jemand eine Frage stellt, darfst du und zwar nur du, sie ganz allein beantworten. Also, nutze deinen übermütigen Stolz doch mal dazu, mir die Augen zu öffnen, damit ich deinen Glanz vielleicht erkenne, den du noch im Kopf zu haben scheinst", spreche ich sarkastisch unterlegt weiter, eine Hand in die Hüfte gestemmt.
"Obwohl ich stark bezweifle, dass du unter all dem Dreck besonders viel an dir hast, das ruhmvoll ist oder etwas, mit dem man sich besonders fühlen kann."
Sie hat meinen Titel so ausgesprochen, als wäre es verachtungswürdig, dabei hat sie nicht die reinste Ahnung davon, wie echt er tatsächlich ist. Nichts Aufgesetztes, sondern der Beweis einer abenteuerlichen Familiengeschichte, die Erinnerung an eine Blutlinie, in der sich der König und die Königin nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben, sondern weiter wie normale Menschen arbeiteten. Die historische Vergangenheit der Linie Fleurmont Ciel ist dabei auch keineswegs etwas, auf das man nicht stolz sein könnte. Doch das ist nun nicht von Wichtigkeit.
Währenddessen bekomme ich mit, wie Rune nachdem ich ihn vorgestellt habe, vor den König tritt. Seine Kapuze hat er abgenommen, er deutet eine leichte Verbeugung an. Frederiks Laune ändert sich, was nicht wenig damit zu tun haben mag, dass der Hüne vor ihm, ihm vom Status her ungefähr gleichgestellt ist und dass es ihn interessieren würde, was hinter dem Jarl steckt, habe ich mir gedacht. Er schickt Rune sogar mit Impala zum Krankenflügel, in dessen Genuss bei Verletzungen und Krankheit nur die Leute hohen Ranges oder mit wichtigen Funktionen kommen. Alle anderen müssen sehen, wie sie zurecht kommen, Diener, die eine Infektion verschleppen könnten, werden oft in einem separaten Teil des Kerkers isoliert oder wenn sie gar nicht mehr zu retten sind, verstoßen. Wertvoll gesammelte Medikamente werden ihnen nie zur Verfügung gestellt, sie müssen mit dem versorgt werden, was die Natur hergibt.
Letztendlich lässt sich der König auch noch dazu herab, dem trotzigen Jungen an Impalas Seite eigenständig einen Schlag mit seinem Gehstock zu verpassen, der ihm sicherlich ein paar Sternchen beschert hat. Ich widme mich derweil wieder der Rothaarigen.
"Na los, hat es dir etwa doch die Sprache verschlagen?", kommentiere ich abermals arrogant, schaue dann zu Frederiks Bluthund.
"Du wirst da wohl wie immer sehr viel Spaß haben, zu schade, dass es nicht jedes Mal einen Platz in der ersten Reihe gibt."
Ich schmunzele in mich hinein. Der Regen läuft weiter über mein Gesicht, doch die Kälte, mit der er sich durch meine Kleidung frisst, spüre ich nicht. Selbst dann nicht, als Frederik mit erhobener Stimme das Todesurteil für einen der Sklaven fällt, die Impala und ich mit uns geführt haben. Ohne mich umzudrehen, weiß ich, wer das nächste Tageslicht nach der Nacht nicht mehr erleben wird. Die Königin hält sich weiterhin sehr aus der Angelegenheit heraus, was mich wundert, doch Schweigen kann auch so verdammt viel verraten.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyDo 27 Aug - 10:54

OFF TIME: Da der Post nicht unter FSK 12 fällt habe ich  ihn im  Ü18-Bereich gepostet. Ich denke ,dass es nicht nötig ist,dass ihr alle dort  postet. Deswegen stelle ich den Link zum Post hier rein.
Azazeals Post
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyDo 27 Aug - 21:51

Aus jeder einzelnen Pore des Jungen, strömt Angst. Panik. Ich kann es riechen, spüren und ich sauge diesen verführerischen Duft genüsslich in mir auf. Er zittert, als ich ihn packe und ihm das Messer an den Hals presse. Das Blut, dass aus dem kleinen Riss seiner Haut sickert, riecht ebenso verlockend wie alles andere an ihm. Ein gepresstes 'Ja' entweicht seinen Lippen, als ich ihm klar mache, dass er es nicht wagen soll, auch nur eine falsche Bewegung zu machen. „Braver kleiner Junge...“, hauche ich ihm heiser an den Hals und lache dann sehr leise und teuflisch auf. Aus den Augenwinkeln beobachte ich meinen König. Er wirkt verstimmt, straft uns Neuankömmlinge mit kalten, bösen Blicken. Als sich unsere Blicke treffen, sehe ich ihn jedoch stolz und unnahbar an. Niemals würde ich mir die Blöße geben, mich von meinem Herrn einschüchtern zu lassen. Außerdem besitze ich kein Herz. Ich kann keinen emotionalen Schmerz empfinden. Höchstens Wut. Auf mich selbst, da ich den Jarl hätte töten müssen! Der Jarl tritt nun ebenso stolz vor den König. Auch der Hüne ist schwer verwundet, doch er präsentiert sich voller Würde und Kraft. Nichts anderes habe ich von ihm erwartet. Er streift die Kapuze aus dem Gesicht und verneigt sich vor dem König, welcher zu verstehen gibt, dass er ein Gespräch mit ihm führen wird. Wir sollen das Krankenzimmer aufsuchen? Das gefällt mir ganz und gar nicht. Ich bin eine Wilde. Die Herrin der Wälder. Ich habe noch nie in der Zivilisation gelebt und ich werde mich gewiss von niemandem anfassen lassen! Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich erst einmal keine Nacht mehr im Wald verbringen werde. Sondern hinter den Mauern dieses Anwesens.

Meine seelenlosen Augen huschen über das Schloss, dann kurz zu der Königin, welche es vorzieht zu schweigen. Meine Prinzessin richtet das Wort wieder an das widerliche rothaarige Mädchen und ich verenge meine Augen erneut zu Schlitzen. Ihre freche Art, macht mich rasend. Briony schreitet auf das nackte Mädchen zu, wählt ihre Worte mit Bedacht. Sie befürchtet, dass sich unter all dem Dreck des Mädchens nichts sonderlich ruhmreiches verbirgt? Ein kaltes Lächeln huscht über meine Lippen. Ich stoße den Jungen voran, komme vor dem Königspaar zum stehen. Bei meiner Aufforderung wagt es der Blonde jedoch sich zu weigern. Er erkennt keine falschen Herren an? Ich fauche bösartig und will gerade nach seiner Hand greifen, um ihm einen Finger abzutrennen, als der König selbst agiert. Mit einem lauten Knall schlägt er die Spitze seines Gehstocks in das Gesicht des Jungen. Er ruft Azazeal zu sich und befiehlt diesem uns von einem Ballast zu befreien. Meine Augen funkeln dunkel auf und ich beobachte den herrschaftlichen Henker, als dieser zu uns herantritt. Unsere toten Blicke treffen sich und in meinen Augen blitzt etwas zutiefst verdorbenes auf. Ich weiß, dass er mein Blut riechen kann und ich weiß auch, dass es ihn anzieht, wie eine Motte das Licht. Der Tod des Mädchens wird auf den Schultern des Jungen lasten? Er soll genau zusehen? Ich werfe dem Henker ein teuflisches Lächeln zu. „Nichts lieber als das...“, raune ich heiser, lasse mein Messer verschwinden, nur um den Blonden fest an den Haaren zu packen und ihn in die Richtung zu drehen, wo das Mädchen zitternd steht. „Genieß es...und verabschiede dich...von deiner Freundin.“, raune ich dem Jungen zu und meine Lippen berühren beinahe seinen Hals.

Ich packe mit den Fingern der anderen Hand brutal seine Augenlider und halte diese fest, so dass es ihm unmöglich ist, die Augen zu schließen. Ich beobachte Azazeal, als er seinem Job nachgeht und seufze lüstern, ja gierig auf. Beinahe beneide ich ihn. Die Qualen des Mädchens bereiten mir die größte Lust und ich muss mich zusammenreißen, diese Erregung nicht zu sehr nach außen zu tragen. Der Henker kommt wieder auf uns zu, wischt das Blut an der Klinge, an seiner Kleidung ab. Das soll sich der Junge gut merken? „Das wird er...“, raune ich. „Nicht wahr? Du wirst diese Bilder nie vergessen...“, säusele ich gespielt mitleidig und lache dann bestialisch auf. Schließlich trete ich ihm brutal in die Kniekehlen, so dass er auf die Knie sinken muss. Den mörderischen Schmerz in meinem Körper ignoriere ich. Mein Griff in seinen Haaren verfestigt sich. „Du wirst fortan gehorchen. Oder du wirst der Grund für weitere Morde sein...Verstanden?“ Meine toten Augen huschen zu dem Henker. „Werdet Ihr ihm zusammen mit dem Ungeziefer...“, ich nicke zu der Rothaarigen. „...die Vorzüge des Kerkers zeigen?“ Denn dann würde ich den Blonden nun dem Henker oder einem seiner Helfer übergeben. Der Jarl und ich müssen immerhin dem Befehl des Königs Folge leisten, welcher...Krankenzimmer lautete.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySo 30 Aug - 15:06

Es war mir von Anfang an klar, dass meine kleine anfängliche Rebellion diesem Anführer-Typen nicht schmecken würde aber das ich gleich einen Schlag mit seinem Gehstock ins Gesicht bekomme, damit habe ich nicht gerechnet. Ich schmecke Blut im Mund. Ich höre still zu was er sagt, obwohl es mich kein Stück interessiert. Ich bin ein Ballast? Ach is das so? Ich spucke ihm das Blut vor die Füße und huch treffe ihn auch noch. Tja Pech. „Oh das tut mir aber leid.“ meine ich gekünstelt höflich. „Wie sagt ihr hier? Eure Majestät.“ Ich spüre die Kälte in seiner Stimme und als er den Typ mit der gruseligen Stimme dazu auffordert, den überflüssigen Ballast zu entsorgen, flammt die Angst in meinem Körper erst so richtig auf. Mir ist richtig schlecht. Der Typ geht auf mich zu, packt mich fest an meinem Unterkiefer und drückt mir ein Messer an die Kehle. Ich blicke in diesen kalten freudlosen Augen und ich erstarre bis in mein tiefstes Inneres. Halte aber seinem Blick Stand, noch spüre ich diese Kraft in mir. Er sieht aus wie einer dieser Totengräber aus den frühen Horrorfilmen. Diese kalten, dunklen Augen, diese schwarze Kleidung. Ich mustere ihn genau und ich muss mir anhören, was er sagt, mir bleibt nichts anderes übrig. Ich kann auch nicht wegsehen. Er hält mein Kinn fest in der Hand, sodass ich fast Angst haben muss, dass er mir den Kiefer brechen könnte.
Meine Schuld was nun passiert? Ich versuche meine Furcht zu unterdrücken. Ja, dann töte mich halt. Dann hab ich es hinter mir. Dieser Tod lastet auf meinen Schultern? Wovon redet er wie kann mein eigener Tod auf meinen Schul…? Ich soll zu sehen? Ich verstehe nicht ganz. Der Typ lässt mich los. Ich möchte mein Kinn berühren weil ich immer noch den Druck spüre als hätte der Typ mich nie losgelassen aber meine Hände sind nach wie vor gefesselt. Er geht direkt auf das Mädchen zu und packt sie. Währenddessen packt mich die Hexe und dreht mich in die Richtung des Mädchens Sie raunt mir ins Ohr, ich solle mich von meiner Freundin verabschieden. „Nein, das könnt ihr nicht. Das dürft nicht.“ wiederhole ich leise und immer wieder. Die Hexe öffnet brutal meine Augenlider, dass mir nichts anderes übrig bleibt als die Geschehnisse mitanzusehen. Woher hat sie nur diese unmenschliche Kraft? Die Bilder brennen sich mir ins Gedächtnis ein. Ich bin kurz davor in Ohnmacht zu fallen. Der Schrei des Mädchens hallt in meinen Ohren noch nach. Der Regen fällt weiter auf uns herab und langsam zieht sich die Nacht zu und es wird dunkel. Der Henker, was anderes scheint er nicht zu sein, tritt wieder auf mich zu und wischt seine blutige Klinge an meiner Kleidung ab. Er meint, ich solle mir das gut merken. Ich bin sprachlos von so viel Grausamkeit. Ich nicke nur stumm und übergebe mich. Ich habe noch nie so viel Blut auf einmal gesehn. Soll er doch glauben, dass er mich gebrochen hätte. Mir ist das völlig gleich. Ich werde einen Weg finden, wie ich mich wieder befreie und sollte es das Letzte sein was ich tue. Die Hexe tritt mir schmerzhaft in die Kniekehlen. Ich sinke auf den Boden mit einem lauten Aufschrei. Sie blickt auf mich herab und meint, ich müsse nun gehorchen oder ich wäre der Grund für weitere Morde. Ich lasse mich auf die Seite fallen. Ich liege im Dreck, völlig entkräftet und eigentlich schon bereit zum Sterben. „Tötet mich jetzt. Eine bessere Chance werdet ihr nicht kriegen.“ sage ich leise mit Blick auf die Mauern. Es ist als wenn ich immer noch den panikerfüllten Schrei des Mädchens hören würde, dabei ist er längst verstummt. Ich habe versagt. Ich wollte ihr doch helfen. Ihr Trost und Beistand leisten. Nun bin ich wieder allein. Eine einsame Träne bahnt sich ihren Weg meine Wange herab und vermischt sich mit dem Blut in meinem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptySo 30 Aug - 19:06

Ich stehe noch immer im Schatten. Was aber nicht heißt das ich nicht bemerkt werde. Erstaunt schaue ich zu diesem Riesen von Mann, der sich als Rune vorstellt. Er macht mir Angst, genauso wie Azazeal. Dadurch das ich zu diesem riesen haften Mann schaue, bekomme ich nur am Rande mit, wie der König einen der gefangenen mit seinem Stock schlägt. Aber seine Worte an mich, bekomme ich sofort mit. Mit schnellen Schritten bin ich bei ihm und nehme ihm den Stock ab. Ich ziehe ein Tuch hervor, mache es nass mit Spucke und säubere schnell und gründlich den Stab. Mein König sage ich und halte ihm den Stock mit einer leichten verbeugung wieder hin. Aber dadurch bin ich nun näher an dem nächsten Geschehen als mir lieb ist. Der König gibt Azazeal den Befehl den Ballast zu entfernen. Ich ahne schlimmes und ich behalte recht. Denn Azazeal tötet das Mädchen mit seinem Messer. Am liebsten hätte ich geschrieen, aber es kommt kein Laut aus meinem Mund hervor. Ist wahrscheinlich auch ganz gut so, sonst würde ich Azazeal wahrscheinlich näher kennen lernen als mir lieb ist. Ich habe zwar schon Leichen gesehen. Meine Eltern und junge Erwachsene, die dann doch scshon über 18 waren als der Virus ausbrach. Aber einen Menschen so nah neben mir sterben zu sehen und das weil es ein Befehl war ist dann doch was anderes. Impala hat den jungen Mann derweil gezwungen ebenfalls zuzuschauen. Und die nackte Frau schaute ebenfalls zu. Wir haben alle drei keine große Wahl gehabt. aber wer hier lebt und arbeitet, hat keine Wahl. Doch eine Wahl hat man. Die Wahl zwischen leben und Dienen und zu sterben. Und die meisten entscheiden sich dann doch für leben und Dienen. Und ich hoffe, das ich es nicht sein werde, die das tote Mädchen entsorgen muss. Sie sieht so jung aus. So jung wie ich. Aber das ist jetzt eh egal. Sie wird nicht mehr älter werden.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses - Seite 2 EmptyMo 31 Aug - 22:23

Der König richtet seine Aufmerksamkeit vorerst auf die Neuankömmlinge, sowie die neuen Sklaven. Ich kann beinahe spüren, wie er noch eine Spur kälter wird. Das was er sieht scheint ihm nicht zu gefallen. Soll ich mich darüber freuen oder mich vor seinem Unmut fürchten? Für mich bedeutet dies alles jedoch eine kurze Pause, um meine Gedanken zu ordnen und wenigstens ein kleines bisschen zu neuer Stärke zu gelangen. Es tut gut, nicht mehr der Mittelpunkt der Geschehnisse zu sein. Die angsteinflößende Präsenz des Henkers spüre ich dennoch. Die Reise hierher war beschwerlich, voll der Entbehrungen und Erniedrigungen. Und ich weiß, dass dies hinter den Mauern des Schlosses nur noch schlimmer werden wird. Doch ich darf mir meine Würde nicht nehmen lassen. Niemals mehr werde ich vor ihnen betteln. Der Regen legt sich wie ein kalter Mantel auf meine nackte Haut und ich beginne unwillkürlich heftig zu zittern. Ich kann nicht sagen, ob ich jemals mehr gefroren habe in meinem Leben. Mittlerweile geht sogar die Sonne unter und unterstreicht die schaurigen Geschehnisse auf diesem Platz. Nur nebenbei bekomme ich die weiteren Vorkommnisse mit, ziehe es vor, meine Augen auf den Boden zu richten. Sollen sie hier ihr lächerliches Schauspiel abziehen, ich werde mich nicht dazu herablassen, ihnen meine Aufmerksamkeit zu schenken. Der seltsam gekleidete Mann, der einem Wikinger gleicht, tritt vor den König und wechselt ein paar Worte mit ihm. Er passt zu ihnen. Er wird ebenso gerne morden, wie all die anderen Teufel hier.

Auf meine trotzigen Worte, die an die Prinzessin gerichtet waren, spüre ich einen festen Schlag zwischen den Kniekehlen und sinke keuchend auf den mittlerweile schlammigen Boden. Schmerzhaft packt der Henker mich an den Haaren und reißt meinen Kopf nach oben, so dass ich die Prinzessin ansehen muss. Ich verziehe vor Schmerzen das Gesicht und presse meine Zähne fest zusammen. Meine Kopfhaut scheint sich jeden Moment ablösen zu wollen, so fest und erbarmungslos ist der Griff. Ich keuche schnell. Nicht wimmern, Nicht klagen! Sei stark, halt den Schmerz aus. Die Blonde lächelt mich eiskalt an. Dass sie sich weiterhin mit mir beschäftigt, zeigt mir aber, dass ich mit meinen Worten erreicht habe was ich wollte. Mich von den erbärmlichen Dienern, die sonst um sie herumhuschen abzusondern. Schweißperlen bilden sich neben den Regentropfen auf meiner Stirn. Der Schmerz raubt mir die Sinne. „Ich...“, presse ich zittrig zwischen den Zähnen hervor und blinzle leicht. „bin nicht...wie eure erbärmlichen Diener.“, keuche ich stammelnd. Gerne hätte ich ihr dies voller Stolz gesagt, doch das ist momentan nicht möglich. Um mich herum ertönt ein Gemurmel, vermutlich weil sich jetzt genau die richtigen angesprochen fühlen. „Niemals...werde ich auch nur einen Finger für Euch rühren...“ Die Blonde schreitet auf mich zu und sieht vernichtend auf mich herab. Ich habe Angst, weil ich weiß, dass sie zu allem fähig ist, genau wie alle hier.

Ich soll ihre Frage beantworten, weil sie dann vielleicht erfährt woher der Stolz in meinem Kopf herrührt? „Meinen Stolz...trage...ich nicht nur im Kopf, sondern in meinem Herzen.“, keuche ich weiter. „Und niemand, kann mir diesen nehmen.“ Ich versuche meine ausgetrockneten Lippen mit meiner Zunge zu benetzen, doch diese ist ebenso ausgedörrt. Unter meinem Dreck wird sich nichts ruhmvolles verbergen? „Ihr wollt wissen wer ich bin? Ich bin die verehrte Mutter der Chosen und ja....belächelt mich nur. Ich sehe auch nichts an Euch, dass einer Prinzessin würdig wäre.“, mein eigener schneller Atem klingt ohrenbetäubend in meinen Ohren. Die Blonde sieht nun zu dem Henker und ich spanne meinen Körper an, beinahe als erwarte ich jeden Moment den nächsten Schlag, den nächsten Schmerz. Sie werden mich so oder so quälen, warum sollte ich also den Mund halten? Vermutlich werde ich hier nie wieder herauskommen. Aber ich will wenigstens würdevoll sterben! Er wird noch viel Spaß mit mir haben? Ich hole tief Luft um die aufsteigende Panik wegzuatmen. Bleib ruhig. Atme! Den wird er haben? Seine Stimme klingt so sanft und weich. Doch es ist die Stimme des Todes, der Qual. Er ist der furchtbarste Mensch, der mir je über den Weg gelaufen ist. Ich brauche ihn nur anzusehen und mir wird übel.

Ein lauter Schlag lässt mich hochschrecken und meine Augen wandern zu der Geräuschquelle. Scheinbar hat der widerliche König dem Jungen gerade seinen Gehstock ins Gesicht gerammt. Seine dumme Dienerin soll diesen nun säubern? Ihr armen Ungläubigen. Folgt diesen Teufeln, weil ihr zuviel Angst habt euch aufzulehnen. IHR und eure jämmerliche Angst macht diese Terrorherrschaft doch erst möglich! Erneut zucke ich zusammen, als der König seinen Henker ruft, welcher mich auch sogleich mit sich schleift, dann aber das Seil einem anderen Bediensteten in die Hand drückt. Er braucht nur einen der Sklaven?? Wie meint er das? Er wird doch nicht? Oh Zoot. Er geht auf die Wilde zu, welche den Jungen festhält, ihn zwingt zuzusehen. Schließlich packt er das blonde Mädchen und ich presse fest die Augen zusammen. Doch ich kann HÖREN was er tut und es ist widerlich. Furchtbar. Als ich die ekelhaften Geräusche nicht mehr höre, öffne ich wieder die Augen. Der Junge starrt panisch auf das Mädchen und der Henker richtet sich nun an ihn. Ich sehe kurz zu dem Gehilfen, der das Seil mit dem ich gefesselt bin, festhält. Ist das meine Chance?? Doch der Gehilfe lächelt mich nur bösartig an und zieht mich näher zu sich. Umfasst mich von hinten fest mit seinen Armen und  presst mich an seinen Oberkörper. Bastard! Lass los! Ich versuche mich zu wehren, doch er drückt sich nur noch fester an mich. Keine Chance. Ich kann nicht fliehen. Also wandern meine Augen wieder zu dem Jungen. Die Wilde tritt ihn zu Boden, wo er liegen bleibt und sagt sie sollen ihn töten. Du Narr. Für sie wäre es viel zu langweilig und einfach dich zu töten, wenn du es selber wünschst. Sie wollen dich quälen. Noch einmal sehe ich zu dem toten Mädchen. Doch ich kann kein Mitleid empfinden. Ich kannte sie nicht.
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