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 Place of Roses

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BeitragThema: Place of Roses   Place of Roses EmptySo 25 Jan - 17:34

Place of Roses Innenh10

Der Place of Roses ist einer von mehreren Innenhöfen des Schlosses. Seinen Namen verdankt er den vielen verschiedenen Rosenarten, die in Beeten in ihm verteilt gepflanzt worden sind und die sich teilweise bereits die Wände hochgerankt haben. In der Mitte des Platzes gibt es einen Brunnen, der von niedriegen Hecken umgeben ist, aber noch funktioniert. Vom Place of Roses gehen unter anderem die Ställe der Tiere ab.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMo 16 März - 15:01

cf: Zimmer von Benji

Leicht gehetzt erreiche ich den Innenhof, den schönen Rosen schenke ich heute keine Bedeutung, zu sehr bin ich mit den Gedanken an das kommende Training beschäftigt.
Wird mich Briony Stück für Stück auseinandernehmen? Für einen würdigen Gegner halte ich mich nicht, ich bin Sportler, aber kein Kampfsportler und den Zweikampf nicht gewohnt. Das war auch nie mein Ding, ich bin so etwas lieber aus dem Weg gegangen, sofern möglich.
Hätte ich das Training auch ablehnen können? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, aber ich werde keine Antwort darauf bekommen und nun ist es eh zu spät.
Unschlüssig stehe ich da, mein Schicksal erwartend.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMo 16 März - 18:43

cf: Gänge und Treppen

Ich trete nicht sofort nach draußen, sondern lehne mich an die Wand und schaue zum Fenster hinaus auf den Platz, um zu prüfen, ob Benji bereits da ist. An seiner Aufmachung hat sich nicht wirklich etwas verändert. Wie halbherzig. Aber womöglich täuscht das auch und er will mich mit allem, was er über das Kämpfen gesagt hat, in Sicherheit wiegen, um als Sieger aus dem Aufeinandertreffen hervorzugehen, sich damit brüsten zu können, die Prinzessin geschlagen zu haben. Wahrscheinlich glaubt er sogar, ich würde mich dann an ihm rächen, sollte dieser Fall jemals eintreten, weil er mich für eine schlechte Verliererin hält. Doch Rache ist ein Zeichen von Schwäche, man gibt mit ihr zu, nicht einsehen zu können, das man selbst zu leichtsinnig mit etwas umgegangen ist und das ändern muss, damit man nicht ein weiteres Mal darunter leidet. Aber wie gekränkt ich auch sein mag, mein Umfeld wird es anders zu spüren bekommen statt mit einem bloßen Akt, der jenem der Verzweiflung gleichkommt. So leise ich kann, öffne ich nachdem ich den Platz am Fenster verlassen habe, die Tür, die am nächsten liegt. Sie gibt kein Geräusch von sich, auch nicht als ich sie schließe und der Diener steht mit dem Rücken zu mir. Wie leichtsinnig. An seiner Stelle hätte ich einen Punkt in der Mitte des Hofes gewählt, um alles soweit im Blick haben und weniger Angriffsfläche zu bieten. Aber gut. So hab ich von Beginn an meinen Spaß.
Fast lautlos trete ich direkt hinter ihn, merke, wie sein Körper sich noch mehr anspannt.
"Also an deiner Stelle hätte ich mich anders platziert. In einer Schlacht wärst du nun schon niedergemäht worden", flüstere ich grinsend von hinten in sein Ohr. Ich hoffe, er hat wenigstens irgendwas außer sich selbst zur Verteidigung mitgebracht. Immerhin sind wir nicht im Sportunterricht, wo jeder vor Beginn eines Spiels erst mal alles was er braucht aus dem Lager zusammensammeln kann.
"Als Wache würdest du wohl eher nicht so viel hermachen. Aber ob du willst oder nicht, du musst dir deine Freiheit an diesem Abend schon verdienen. Gibts denn etwas, das du tun würdest, wenn du gewinnst?", meine ich vorantastend, denn dass das eintritt, wäre eine Premiere. Noch nie zuvor ist es jemandem gelungen mich zu besiegen. Außer meinen Brüdern, aber die haben auch einen Sonderstatus. Es ist allerdings gut zu wissen, was er machen würde und wie überheblich er damit umgeht.
Ich habe bisher keine meiner Waffen gezückt, sodass der Diener genug Spielraum hat, um sich aus der Lage zu bringen, darum schiebe ich nun noch hinterher: "Oder hast du etwa entschieden, jetzt schon aufzugeben und lieber Baum zu spielen?"
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDi 17 März - 13:21

Ich zucke leicht zusammen, als Briony plötzlich hinter mir auftaucht, lautlos wie eine Katze. Für einen Moment bin ich sogar froh, das sie mir nicht gleich den Dolch in meinen Rücken gerammt hat, irgendwie würde ich ihr langsam fast alles zutrauen. Schnell drehe ich mich um und mache einige Schritte zurück, um Abstand zu gewinnen.
Sie trägt tatsächlich ein Schwert an ihrem Gürtel und hat sich ebenfalls umgezogen. Bewegungsfreiheit ist der Prinzessin auch wohl einiges wert.
Für eine Schlacht und erst recht als Wache hätte ich hoffentlich eine Ausbildung genossen, sonst wäre ich jetzt hinüber, richtig., antworte ich zunächst, während ich darüber nachdenke was ich tun würde, für den unwahrscheinlichen Fall des Sieges.
Einen Apfel als Belohnung würde ich mir vermutlich gönnen und Euch bitten mir einen Spaziergang durch den angrenzenden Wald zu erlauben. Angespannt beobachte ich jede ihrer Bewegungen, mein Blick fällt immer wieder auf die Waffen. Jetzt schon aufgeben wäre wohl dem Training mit einer Prinzessin nicht würdig, aber ich denke ich sollte mir wohl eine Waffe suchen? Zu Eurem Leidwesen besitze ich so etwas nicht und könnte so nur den waffenlosen Kampf anbieten oder versuchen Euch so lange auszuweichen bis ich Euch eventuell entwaffnen kann.
In einem der Beete, das gerade neu bepflanzt wird steht noch eine Harke, die ich mir kurzerhand als ersten Waffenersatz greife. Vermutlich besser als gar nichts, doch gegen ein Schwert immer noch lachhaft.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDi 17 März - 14:06

Benji rührt sich schneller als gedacht, bringt Distanz zwischen uns und schaut mich an. Ein wenig überrascht, aber was habe ich auch erwartet? Was er mit der Ausbildung meint, kann ich echt nicht ganz nachvollziehen. Schließlich hat niemand kommen sehen, dass ein Virus unsere Leben durcheinanderbringen würde und wir selbst Wege finden müssten, um von nun an mit selbst gesetzten herrschenden Regeln, die überall bei jedem, dem man begegnete andere sein konnten, nicht unterzugehen. Glaubt er etwa, er sei der Einzige, der einfach so ins kalte Wasser geworfen worden ist? Alles was ich wusste und konnte, hatte ich entweder von meinen Brüdern gelernt oder mir selbst im Laufe der Jahre beigebracht, um nicht zu den Schwächeren zu gehören. Vor dem Virus konnte ich gut mit Worten umgehen, mich so wehren und nie zu einer der Personen werden, die von anderen fertig gemacht wurden. Doch danach interessierte sich kaum einer mehr für Worte es sei denn für jene der Anführer, man war dazu gezwungen, sich so verteidigen zu können.
"Eine Ausbildung? Kaum einer hier hat so etwas genießen dürfen. Viel Training womöglich, ja. Aber wer kann sich schon noch leisten, regelmäßig auf etwas vorbereitet zu werden, von dem man nicht genau wissen kann, wann es eintreten wird?", spreche ich, während ich in gewissem Abstand um ihn herum laufe, ohne ihn aus den Augen zu lassen.
"Zudem geht es beim Kämpfen nicht nur um körperliche Fitness. Der mit den meisten Muskeln ist nicht stets der Überlegenere. Was bringt dir all deine Kraft, wenn du nicht nachdenkst und dich leicht täuschen lässt?", rede ich weiter. In vielen Sportarten, besonders in Traditionellen, kam es weniger darauf an, schlicht auf das Gegenüber blind einzuschlagen. Die richtige Taktik zu haben, sich im Kopf Pläne zu machen und einzuschätzen, wie es weitergehen könnte, wenn man so oder so handelte, nahm ebenso einen sehr großen Teil ein, falls nicht sogar den relevanteren.
Dass er nicht ganz so unklug ist, verrät mir Benjis Antwort auf die Frage nach der Belohnung, die er sich wünschen würde. Ein Apfel? Den würde ich ihm vielleicht sogar so geben, denn diese Früchte sind welche, die nicht ganz so selten sind. Ich glaube hingegen nicht wirklich daran, dass sich keiner der Diener ab und zu mal ein paar der Früchte stibitzt und heimlich selbst davon nascht. Den Spaziergang würde er hingegen nicht ganz genießen können. Im Wald wimmelt es schließlich von Fluchtwegen und Verstecken. Wobei, wenn er sich bei Frederik besonders gut anstellt, dürfte er nach den Übergriffen bestimmt mal an der Leine raus, denke ich in mich hinein grinsend.
Als er meint, keine Waffe zu haben, enttäuscht er mich jedoch. Das Problem löst er dann doch aber noch mal schnell, indem er zu einer Harke greift.
"Oh, wenn du mit dem Ding nicht aufpasst, könnte es ganz schön ins Auge gehen", kommentiere ich seine Wahl.
Um dann seine Reaktion zu testen, zücke ich mein Schwert und renne die wenigen Schritte auf ihn zu, die Waffe hoch erhoben. Ich werde ihm nichts tun, aber eine gute Einleitung hat noch keinem geschadet.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDi 17 März - 20:42

Eine richtige Ausbildung wird in heutigen Zeiten schwer, das ist völlig klar. Keiner kann wissen was wann passiert, aber auch für Training muss man Zeit, eventuell Mitstreiter und nach Möglichkeit eine grobe Ahnung haben. Naja.. und die Erlaubnis dazu, in meinem Fall. Ich denke der Großteil wäre nicht sonderlich begeistert, wenn ich unaufgefordert mit Waffen im Hof hantiere.
Ich drehe mich stets mit, um ihr nicht nochmals den Rücken zuzuwenden, ganz so einfach möchte ich es Briony schließlich auch nicht machen.
Fit sein hilft, ist aber nicht alles. Ich glaube das durfte jeder Sportler schon mal am eigenen Leib erfahren. Mir hat meine Größe rein gar nichts gebracht, wenn der Gegner eben besser wirft.
Auf meine Wünsche geht sie nicht weiter ein, das ich kaum allein in den Wald darf ist mir sowieso recht klar. Ganz davon abgesehen, das ich mir momentan einfach nur wünsche hier halbwegs heil aus der Sache herauszukommen. Meine Wahl der Waffe scheint sie ein wenig zu überraschen. Ich mag unvorbereitet sein, aber ich weiß sogar notfalls wo der Geräteschuppen des Gärtners ist.
...sprach die Prinzessin mit dem Schwert., entgegne ich auf seinen Hinweis, das ich aufpassen soll, damit es nicht ins Auge geht.
Anschließend versucht sie wohl meine Reaktion zu testen und rennt plötzlich mit gezogenem Schwert auf mich zu. Ebenso schnell wie sie ihren Angriff gestartet habe, weiche ich seitlich aus, noch ohne sie ernsthaft mit der Harke anzugreifen, ich habe sie lediglich erhoben.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 18 März - 18:14

Der Diener ist wohl bereits so lange im Geschehen dieses Tribes drin, dass er nicht mal daran denkt, dass es Zeiten vor Black Lawliet gegeben hat. Ohne Auffrischungen mag einem manches zwar nicht so leicht von der Hand gehen wie davor, doch einiges ist wie Fahrrad zu fahren. Man verlernt es nie komplett, egal wie lange man es nicht mehr tut. Wie ein ehemaliger Stubenhocker wirkt Benji zwar nicht, aber offensichtlich gehörte er früher zu den ruhigen Menschen, die nie mit irgendwem in Konflikt geraten sind. Sport scheint für ihn allerdings kein Fremdwort sondern ein Hobby gewesen zu sein, was durch eine kleine Andeutung in die Richtung deutlich wird. Soweit er sich durch seine Aufgaben im Schloss nicht ständig unterfordert gefühlt und jegliche Ausdauer und Fähigkeiten von damals verloren hat, nicht wichtig welchen Sport er betrieben hat, kann ich mich wohl zumindest darauf gefasst machen, dass er nicht wegen Erschöpfung am Ende am Boden liegen wird.
"Also was das Training anbelangt, dem kann ich gerne Abhilfe schaffen. Irgendwie scheint es mir aber schwer vorstellbar, dass ein so enger Diener des Königs so gar nichts mit Verteidigung anfangen kann. Man sollte doch meinen, unsere Hoheit würde sich lediglich mit Multitalenten abgeben, statt sich auf viele Leute mit verschiedenem Können zu verlassen. Jeder weiß immerhin, wie sehr sich das Risiko mit der Anzahl der Menschen, denen man vertraut erhöht, hintergangen zu werden", sage ich, wohingegen Benji sich mit mir dreht, meinem Vordringen ausweicht und mich dazu bringt, mein Schwert mit einem eleganten Schlenker anders zu greifen. Auf meinen Kommentar kontert Benji irgendwie humorvoll und meine Laune hebt sich einen Millimeter in ihrem Pegel. Trotz allem, was ich ihm bereits an den Kopf geworfen habe, hat er stets geantwortet, statt sich still zu verziehen.
"Und du willst mir nun wohl zeigen, was eine Harke ist?", meine ich wortspielerisch mit einem Blick auf seine ebenfalls erhobene Waffe, auf die ich erneut losgehe. Kämpfen ist in einer gewissen Art auch wie tanzen. Tanzen mit dem Feind oder gegebenenfalls auch mit einem Freund, zu dem man die enge Beziehung für diese Aktivität gerne mal ein paar Momente lang vergessen kann.


Zuletzt von Briony* am Do 19 März - 13:30 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDo 19 März - 13:21

Sehen wir mal wohin dieses Training führt und ob wir dann eventuell eine Wiederholung anstreben. Über die Beweggründe unseres Königs kann ich Euch nichts weiter sagen und es steht mir auch nicht zu, darüber zu urteilen., kommentiere ich ihre Sätze während wir uns noch umkreisen.
Nachdem ich Briony erfolgreich ausgewichen bin und sie deshalb sogar umgreifen musste scheint sich ihre Laune ein wenig zu heben, ich kann mich sicher auch täuschen, allerdings kontert sie meinen Hinweis auf ihr Schwert mit einer ebenso humorvollen Frage.
Ja Milady, das ist eine Harke. Ich kann Euch selbstverständlich auch noch zeigen was ein Spaten ist oder ein Beil..., antworte ich darauf mit einem Lächeln, pariere nebenbei ihre Angriffe, was mir doch recht gut gelingt. Nur einmal muss ich aufpassen nicht mein Gleichgewicht zu verlieren.
Was ich noch fragen wollte, welche Anrede bevorzugt Ihr? Madam? Prinzessin? Alles gemischt? Oder etwas ganz anderes?
Dann wage ich selbst einen Vorstoß, stets darauf bedacht das ich eine Harke halte und sie natürlich keinesfalls verletzen möchte. Um ihret- aber auch meinetwillen. Für ein nächstes Training werde ich mir etwas anderes einfallen lassen, doch dafür war heute nicht die Zeit.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptySa 21 März - 0:30

Ob wir eine Wiederholung anstreben?! Das klingt wie ein Satz, den man in einem Kitschfilm zu seinem Date sagt, wenn man sich noch nicht sicher ist, was man von der Person zu halten hat oder mit dem man sich eine Option offen lassen möchte, um nichts zu versprechen, aber auch nicht von Beginn an alles zu verlieren und sich gewisse Chancen zu verbauen. Okay, vielleicht auch nach etwas, das man nach einer heißen Nacht sagen könnte und sich so vortasten möchte, um zu schauen, wie sinnvoll es wäre, sich weitere Treffen auszumalen. Auf jeden Fall muss ich mich echt zurückhalten, um nicht zu lachen, weil es so falsch klingt. Als wäre es Benjis freier Wille, hier zu sein. Hätte er nicht zugestimmt, sich meiner Anweisung sofort ergeben, hätte ihn eine Sanktion erwartet, nachdem er trotzdem mit mir hier den Kampf hätte austragen müssen, nur wahrscheinlich nicht ganz so glimpflich, wie er nun begonnen hat. Er hat keine Wahl, etwas zu tun, sollte es ein Ranghöherer des Tribes ihm befehlen, genauso wenig die anderen Diener. Bis auf die, dass sie es entweder verrichten oder sich in ein Messer fallen lassen und erfahren, wie tief manch menschlicher Abgrund sein kann. Besonders, wenn er sich ungehindert an jemand anderem offenbaren kann.
"Sieh du lieber, wie du jetzt klar kommst. Was in der Zukunft geschieht liegt hingegen auch danach nicht in deinen Händen, wie du mit Sicherheit weißt", weise ich ihn zurecht, zu seinen Worten, was den König betrifft, meine ich nichts weiter. Es war auch eher eine Vermutung, denn ich schätze Frederik wirklich nicht als leichtsinnigen Menschen ein, im Gegenteil. Seine Gründe wird er in der Tat für seine Entscheidungen haben. MIt einer Drehung weiche ich diesmal einem Vortritt seinerseits aus, was mir gefällt, da sein Kampfgeist ein wenig geweckt worden zu sein scheint. Seinen Humor hat er dagegen auch noch nicht verloren.
"Soso, du willst mir also etwas zeigen?", erwidere ich gespielt skeptisch. Das könnte durchaus auch eine schlechte Anmache sein.
"Wie du germerkt haben dürftest, habe ich es schon selbst identifizieren können. Aber vielen Dank für dein äußerst großzügiges Angebot, was täte ich nur ohne die Belehrungen gewisser Menschen?", füge ich hinzu, vollführe im nächsten Augenblick eine Drehung, nach der ich den Stiel der Harke mit meinem Schwert ziemlich nahe an Benjis Gesicht dränge, sodass auch mein eigenes ihm sekundenlang sehr nahe ist. Da es langsam dämmert, gewinnt die Situation noch mehr an Spannung. In der Dunkelheit ist vieles anders als bei Tageslicht, intensiver, gefährlicher und es passiert schneller, dass man eine falsche Entscheidung trifft.
"Du planst ja schon richtig die Zukunft, was?!", witzele ich in dem nahen Augenblick auf die Frage nach meinem präferierten Titel hin.
"Such dir etwas aus und falls es falsch sein sollte, wirst du es schon merken. Wenn nicht bei mir, dann bei den anderen. Es wäre schließlich viel zu leicht, alle Antworten immer auf dem Präsentierteller geliefert zu bekommen, nicht wahr?"
Ich lasse wieder von ihm ab, trete zwei Schritte zurück und pariere die Schläge, die Benji nun mit der Harke vornimmt. Im Augenwinkel sehe ich eine Bewegung bei den Ställen. Ein Stallbursche schaut neugierig zu uns herüber, beobachtet das Spektakel. Als er sieht, dass ich ihn bemerke, geht er allerdings sofort an seine Arbeit zurück. Wahrscheinlich befürchtet er, als nächster mit einer kleinen Schlacht dran zu sein, der er lieber entgehen würde.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptySa 21 März - 10:27

Wenn jemand sich schnell auf den Schlips getreten fühlt, dann scheinbar unser Prinzesschen. Zumindest kommt es mir auf Grund der schwankenden Stimmung so vor, jedes meiner Worte landet erstmal auf ihrer goldenen Waage.
Auf ihre Äußerung bezüglich meiner Zukunft nicke ich nur, selbstverständlich weiß ich das und ich wollte auch nicht ausdrücken das es in meiner Hand liegt, ob dieses Training wiederholt wird.
Was ihren Humor angeht habe ich mich scheinbar getäuscht - oder sie ist eine begnadete Schauspielerin, denn ihre nächsten Worte fühlen sich fast so an wie ihr Dolch an meiner Kehle. Nach einer vollführten Drehung verliere ich kurz die Kontrolle und sie gelangt mit ihrem Schwert näher an mein Gesicht als mir lieb ist. Im verbleibenden Licht des Tages sehe ich kurz in ihre Augen, sie blickt mich skeptisch an.
Milady, ich wollte Euch nicht belehren. Eine Harke und auch die weiteren Arbeitsgeräte werden wohl jedem Menschen bekannt sein. Es sollte nur mein momentanes Waffenarsenal verdeutlichen.
Während Briony noch über meine Zukunftspläne witzelt greife ich erneut an, deutlich aggressiver als zuvor, aber nicht ohne an ihre Sicherheit zu denken. Sie pariert die Schläge gekonnt und ich weiche einen Augenblick zurück um ihr zu antworten.
Glaubt mir... in meinen Zukunftsplänen kommen höfliche Anreden nicht vor. Wenn es nach mir gehen würde, aber es geht hier ja nicht nach mir. Ich kann sehr gut mit diesem "Schicksal" leben, dennoch wüsste ich gern was aus meinen Geschwistern geworden ist. Irgendwann.. wenn ich dieses Training hier überlebe.
Der erste Teil meiner Worte wirkt ernst, denn was meine Geschwister angeht reisse ich sicher keine Witze. Erst meine letzten Worte werden wieder von Humor umspielt, auch wenn es Galgenhumor ist. Manchmal die einzige Möglichkeit mit einer Situation umzugehen ohne komplett durchzudrehen.
Ich warte ihre nächsten sicherlich folgenden Angriffe ab und pariere sie mit der Harke. Meine Waffe lässt mich bei der anschließenden Konter jedoch im Stich, der Stiel hält dem Parieren des Schwertes nicht länger stand und ich stehe mit verkürzter Harke da.
Die Wucht einiger Schläge kann ich noch abwehren, dann verliere ich das Gleichgewicht und lande unsanft auf dem Boden. Wie ein Käfer liege ich für einen Moment da, die Waffe außerhalb meiner Reichweite und meiner Gegnerin ausgeliefert.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptySa 21 März - 20:29

Ganz so gut scheint meine eher spaßig misstrauische Äußerung nicht gewesen zu sein, dabei hatte ich doch damit gerechnet, er könnte sich trotzdem ich weiß, dass ich es ihm alles andere als leicht mache, seine Konzentration würde sowohl dafür ausreichen, zu verhindern, sich allzu schnell von mir unterkriegen zu lassen als auch Humor zu verstehen. Ich mag herrisch wirken, womöglich auch manchmal dem Klischee einer verwöhnten Prinzessin entsprechen, doch das trug alles dazu bei, dass meine Schutzmauern von keinem durchdrungen werden konnten. Niemand sollte etwas über mich in Erfahrung bringen, mit dem er mir schaden und mich an meinen Schwachpunkten treffen konnte, falls er das wollte. Zudem machte es sehr viel Spaß, auf der bösen Seite der Macht zu stehen, es war bloß nicht so toll, wenn das Gegenüber dann nicht mal mehr Spaß von Ernst unterscheiden konnte. Unberechenbar zu sein, hatte sowohl Vorzüge als auch Nachteile.
"Mir ist klar, wie du es gemeint hast. Ich habe es nur auf eine weitere Ebene gehoben oder auch auf eine andere. Jemandem etwas zeigen zu wollen, kann schließlich so einige Bedeutungen haben", entgegnete ich mit einem koketten Zwinkern, richtige meine Aufmerksamkeit jedoch gleich wieder auf die erneuten Schläge mit seiner Harke, die er jetzt um einiges mutiger ausführt. Der ruhige gelassene Junge hat wohl doch andere Seiten. Aber die hat jeder, die Frage ist lediglich, wie weit man gehen muss, um sie zum Vorschein zu bringen.
Seine nächste Antwort überrascht mich. Statt weiter auf die Titel einzugehen, meint Benji fast schon verbittert, er würde mit seinem Leben bei uns schon klarkommen, die Erniedrigungen, womöglich auch Demütigungen und die Funktion als eine Art Spielfigur für sich hinnehmen, wichtig wäre ihm bloß zu erfahren, wo seine Geschwister sich befanden und was sie taten. Ein Anflug von Erinnerung an meine eigenen Brüder, die weg waren, unerreichbar für mich, flackerte auf, trübte meine Konzentration einen Bruchteil einer Sekunde lang, aber ehe die Gefühle zu stark über mich hereinbrechen konnten, leitete ich sie in meinen nächsten Schlag um, der den Stiel der Harke entzwei teilte, was aber nicht für das Ende sorgt. Erst als der junge Mann plötzlich auf dem Boden liegt, völlig wehrlos, sodass ich nun alles tun könnte, selbst ihm sein Ende bereiten, entscheide ich, dass es für heute genügt. Es hätte in der Dunkelheit mit Sicherheit für sehr viel Adrenalin gesorgt, die Begegnung fortzuführen, aber sollte der Diener sich nun in gedanklichen Schwelgereien verlieren und dadurch bloß unfokussiert sein, würde das nichts nützen. Außer dass es nicht lange dauern würde, bis er ein weiteres Mal auf dem Boden läge.
Ich trete neben ihn und sehe auf ihn herab. In seinen Augen spiegelt sich im schwachen Licht Unbehagen wieder, vielleicht sogar etwas Panik. Geschwister. Ich hatte nicht mal gewusst, dass uns welche entkommen waren, schließlich war ich anders beschäftigt gewesen und hatte ihn damals nicht aus seinem Haus geholt. Oder wo auch immer er bevor er zu uns kam gelebt hatte. Anders als meine Brüder und ich zur Zeit des Überfalls durch Black Lawliet schien er keinem Tribe angehört zu haben.
Für ihn mit Sicherheit unerwartet, bringe ich mein Schwert zurück in seine Hülle an meinem Gürtel und strecke dem Diener eine Hand hin.
"Steh auf. Ganz würdelos soll das schließlich nicht enden. Du hast dich glücklicherweise nicht so unbedacht angestellt wie manch anderer", sage ich tonlos und es dauert ein paar Momente, in denen Benji wohl überlegt, ob das keine Falle ist, mit er ich ihn endgültig zu Boden stoßen und erniedrigen möchte, dann ergreift er meine Hand jedoch und steht mir im nächsten Augenblick gegenüber. Er überragt mich, was die Körpergröße angeht, doch diese ist eben wie gesagt nicht alles. Im Gegenteil. Wenn man nicht unbedingt ein muskelbepackter Riese ist, fällt man umso großer man ist manchmal viel schneller um.
Sobald Benji auf seinen Beinen steht, lasse ich seine Hand los.
"Du bist für heute entlassen", meine ich, mache einen eleganten Knicks und drehe mich um, um zurück ins Gebäude zu gehen. Kurz vor der Tür drehe ich mich aber noch mal um.
"Und was deine Geschwister angeht, glaub mir, sollten sie in der Stadt sein, wirst du mit Sicherheit bald wissen, wie es um sie steht", schob ich noch hinterher, dann ließ ich ihn stehen wo er war und trat ins Innere des Schlosses, um zu meinem Zimmer zurück zu gehen.

tbc: Heart Chamber of Sacre Coeur
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptySa 21 März - 22:45

Verzeiht, während des Kampfes bin ich wohl nicht in der Lage jede Stimmlage und Euren Blick zu deuten. Vergessen wir das einfach., erwidere ich noch zu unserem kleinen Missverständnis.
Wir vollführen weiter unseren kämpfenden Tanz und als ich meine Geschwister erwähne wirkt Briony tatsächlich kurz nachdenklich. Hat sie vielleicht selbst Geschwister? Oder ist ihr einfach nicht bewusst das durch ihren Tribe teilweise Familien zerrissen wurden? Beides halte ich für möglich, aber ich werde das nicht hinterfragen. Meine Aussage war deutlich genug.
Unsanft lande ich schließlich waffenlos auf dem Boden, ihr ausgeliefert hatte ich zumindest damit gerechnet das sie mich kurz die Klinge spüren lässt, aber sie verstaut sie an ihrem Gürtel und hilft mir sogar auf. Ich bin mir erst nicht sicher, ob das nun Briony's Ernst ist, greife dann aber nach ihrer Hand und befördere mich so mit ihrer Hilfe wieder auf die Beine. Es solle ja nicht ganz würdelos enden, denn ich hätte mich nicht so dumm angestellt wie manch andere.
Danke für das Kompliment., erwidere ich leicht lächelnd und klopfe mir den Schmutz von der Kleidung. Ein Nieselregen setzt ein und ich bin froh, das Briony für heute offensichtlich auch genug hat.
Sie vollführt einen äußerst eleganten Knicks, ich verbeuge mich daraufhin. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend, lasst mich wissen, wenn Ihr noch etwas braucht.
Ich sammel gerade die Überreste meiner Waffe auf, als sie sich noch einmal zu mir umdreht und doch noch etwas zu meinen Geschwistern sagt.
Ich würde es mir wünschen, nichts ist schlimmer als Ungewissheit.
Ich weiß nicht einmal, ob sie meine Worte noch wahrnimmt, denn schon ist sie im Schloss verschwunden.
Die Reste der Harke lege ich neben den Geräteschuppen, ich werde mich dafür bei unserem Gärtner entschuldigen müssen und die Harke kurzfristig reparieren. Doch darum kümmere ich mich später.

tbc: Zimmer von Benji
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 15 Jul - 15:06

cf: Waldweg

Missachtung war das einzige was Frederik dieser niederen Person noch schenkte. Wie auch konnte eine so unwürdige ihn in irgendeiner Form beleidigen? Sie war ein nichts und ihr Worte absolut bedeutungslos. Das würde sie schon bald lernen. Sein Henker würde es ihr zeigen und er war sich sicher auch seine Frau würde sie mit Freuden leiden lassen. er sah schon genau wie ihre Augen aufleuchten wenn er ihr berichte wenn er ihr als Präsent mit gebracht hatte. Dieses Kind würde jeden Moment bereuen in dem sie die Hand gegen seine Königin erhoben hatte.
Seine Männer lachten über Worte, denn genau wie er sahen sie,dass dieses Mädchen alles hatte nur kein Anstand um solch ein Urteil über ihn zu fällen.
// mein wunderschöne Charmaine bald habe ich dich wieder in meinem Armen...//,sandte er während sie dem Schloss immer näher kam.
Azazeal erledigten seien Job wie immer zu seiner Zufriedenheit er brachte die freche Göre zum Schweigen und schein wie immer seine heidefreude an ihrem Widerstand zu haben.
Er war wie ein wildes Tier das gern mit seiner Beute spielte bevor er sie zerfleischte. Gab man ihm ausreichend Beschäftigung war er zufrieden und kam nicht auf die Idee zu beißen.
Frederik hörte wie seine Bluthund leise und dunkel auflachte. Zu flehen und zu betteln bei jemanden wie ihn goss nur Öl ins Feuer,aber das konnte die Göre nicht wissen. Azazeal hatte kein mitleid, kannte kein erbarmen ,mit niemanden und es bereite ihn Spaß andere zum betteln und flehen zu bringen.
Noch ein paar mal hörte er wie die Reitgerte auf die verehrte Mutter nieder sauste und ihr zeigte wo ihr platz war. Ohne hin zu sehen wusste Frederik, dass Azazeal sie so geschlagen hatte das die zarte Haut nicht verletzt wurde sonder nur schmerzte und anschwoll. Die schweren Verletzungen würde er sich für später auf heben, wenn es Charmaine wünschte.
Die Tore des Schlosses öffneten sich vor ihnen und sein Tross ritt in den erleuchten Innenhof des Schlosses. // Zuhause..//,schoss es ihm durch den Kopf.
Kurz spürte er den drang vom Pferd zu springen und sofort hoch in ihre Schlafkammer zu eilen,aber er heilt sich zurück.
Er stieg langsam von seinem Pferd ab und winkte einen der Diner zu sich. " Sag der Königin ,dass ich wieder da bin und sie erwarte...", sprach er knapp und scheuchte den Diener förmlich,damit dieser sich sputete.
"ladet die Wägen ab und verstaut alles ordnungsgemäß..ich will das alles ordentlich an seinem Platz ist..", erhob er die Stimme im Befehlston und Augenblick geschah was er gesagt hatte. Umtriebig wurde alles von den Kutschen und Wägen geladen nur der Gefangenenwagen bleib wie er war.
Mit festen Schritten bewegte er sich auf Azazeal zu der ebenfalls von seinem Pferd gestiegen war.
Er verneigte sich vor ihm und warte drauf das Frederik das Wort ergriff.
" Ich verlange dass du die unwichtigen Gefangen in den Kerker bringst..nur die gute verehrte mutter die wirst du hier stehen lassen..",befahl er ohne dem geknebelte Mädchen auch nur eines Blickes zu würdigen. " Königin Charmaine soll sehen was ihr als präsent mit gebracht habe..",fügte er mit einem leichten schmunzeln hinzu. ganz langsam legten sich seien Augen auf das weinerliche Mädchen. Ihr Gesicht war leicht blutverschmiert. Frederik rümpfte die Nase drüber. " Mach ihr das weg..", er weis auf das Blut ," sie soll halbwegs vorzeigbar sein..",befahl er und wandte den blick wieder von dem gefesselten Mädchen ab. " jawohl, mein König..",entgegnete Azazeal leise und zückte ein Tuch um der jungen Frau ein wenig das Gesicht zu säubern. nachlässig wischte er das Blut weg und hielt sie dabei fest am Kiefer fest. " ich wollte ja deinen lieben Mann mit nehmen um meinen Spaß mit ihm zu haben..aber der König will ihn lieber leiden lassen..dein großer mann hat um sein erbärmliches Leben gebettelt anstatt nach dir zu fragen..",sprach azazeal mit dunkler Stimme und sah ihr wieder in die Augen. " er hat dich verlassen genau wie dein mickriger Gott..dieses tote Kind das ihr verehrt...",raunte er ihr weiter hinzu und ließ sein Hand über ihren Hals gleiten. " der Tod wird dir bald wie eine Belohnung vor kommen..",fügte er hinzu und wandte sich dann von ihr ab. Er begann die restlichen gefangen aus dem Käfig zu treiben und mit sich in den Kerker zu schleppen.
Frederik stand in der Mitte des Hofe in der nähe des Brunnen und sog die kühle Abendluft ein. Es war viel zu lang her gewesen seid er das letzte mal hier gewesen war. lange Wochen ohne seine Frau. Doch es war notwendig gewesen um ihre Truppen zu vergrößern und ihren Einfluss. Rund um Auckland und darüber hinaus,gab es lukrative Tribes die er für sie hatte gewinnen können.
Einige waren es wert gewesen mit ihn zu handeln und andere wieder waren gut genug gewesen um sie zu übernehmen. Es war wichtig zu wissen,wer hier lebte und wer ihnen im Weg stehen würde, wenn er die Stadt übernahm.
Zu erst würden die Technos fallen. Er würde Ram von seinem Thron reißen, weg von seine Maschinen und ihn höchst persönlich zu seinem Leibeigenen machen. Die Technos würden bluten so lange bis sie sich ihm beugten oder für immer untergingen. Natürlich würde er nicht einfach in die Stadt einfallen, er würde ihn von innen heraus vergiften, seinen Schwächen freilegen und mit seinem Giftdolch in diese Stechen.
Der Hof war mit Fackeln beleuchte und das Schloss war insgesamt sehr geschäftig. // Ob ein fest ins Haus steht?//, fragte er sich kurz und richte sein Blick auf das Tor das in das inner des Schlosses führte.
//Komm zu mir Charmaine...//
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 15 Jul - 17:38

cf: Château de Versailles

Ich fliege beinahe die Treppe hinunter, Wendy und der Diener kommen kaum hinter mir her.
Im Augenblick ist mir völlig egal was alle von mir denken, ich will einfach nur zu ihm. In die Arme meines Mannes, seine Wärme und Liebe spüren.
Meine Hoffnung hat doch gesiegt, endlich bist du zurück geht es mir durch den Kopf.
Einige Male falle ich fast hin, doch ich rappel mich schnell wieder auf. Die Schuhe, die ich trage sind wirklich keine gute Wahl gewesen. Sie sind ziemlich hoch, ich habe keinen festen Halt in ihnen und der Keilabsatz macht es nicht besser, mit ihnen zu laufen.
Im Hof ist viel los, viele Menschen haben sich hier versammelt, alle freuen sich das König Frederik zurück ist und scheinbar auch viele neue Anhänger gefunden hat. Doch im Moment denke ich darüber nicht nach.
Mein Blick geht suchend über den Hofplatz, doch ich bleibe nicht stehen. Dann entdecke ich ihn und laufe auf ihn zu. Liebster presse ich mit erstickter Stimme und Tränen nassen Augen hervor. Mein Atem geht schnell und stockend, es ist Jahre her, dass ich so gelaufen bin und daher bin ich es nicht gewohnt.
Ich freue mich einfach so unglaublich ihn wiederzuhaben und vergesse für den Moment alle Menschen um uns herum.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 15 Jul - 19:30

cf: Château de Versailles

der Diener und ich folgen in einem leichten Abstand der Königin. Ich kann nur den Kopf schütteln über ihr Verhalten. Aber ich zeige es nicht. Als ich dann endlich auf dem Hof angekommen bin, bleibe ich im Hintergrund stehen und warte ab. Zum einen will ich die beiden nicht stören. Und zum anderen muss ich ab jetzt warten. Der König ist wieder da. und mit ihm sein Schatten. Der mir echt angst macht. Der Mann sieht einfach alles.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDo 16 Jul - 13:47

cf: Ü18 - Waldweg

Als ich leise wimmere, dass der Henker von mir ablassen soll, lacht dieser nur leise, bestialisch. Sein kaltes Lachen geht mir durch Mark und Bein. Es scheint ihm zu gefallen, dass ich ihn anbettele. Widerlicher Bastard, denke ich verzweifelt. Wie konnte es nur so weit kommen? Was habe ich hier unter diesen Bluthunden verloren?? Diese Ungewissheit ist noch schlimmer als der körperliche Schmerz. Auf dem Weg zum Schloss, spüre ich noch mehrmals, wie die Reitgerte brutal auf meine zarte Haut klatscht. Jedes Mal keuche ich vor Schmerzen auf, mein Rücken brennt wie Feuer, die Haut schwillt unter den Schlägen an. Tränen rinnen nun unaufhörlich über meine Wangen. Der Schmerz vernebelt meine Sinne. Hör auf! Hör endlich auf!! Meinen Blick fest auf den Boden gerichtet, betrete ich mit dem Reitertross nun den Innenhof des Schlosses. Ich habe keine Augen für dessen Schönheit. Alles hier ist vom inneren heraus verseucht, verdorben, durch die bösen Seelen, die hier leben. NICHTS hier ist schön. Ich höre die Stimme des Anführers, der irgendwelche Befehle gibt, doch seine genauen Worte dringen nicht an mein Ohr.

Ich darf nicht aufgeben. Sie werden mich nicht brechen! Sei stark! Ich schließe die Augen, so als könnten nun all die Gaffer keinen Blick mehr auf meinen nackten Körper werfen. So, als könne ich dadurch unsichtbar werden. Ich sehe Zoot vor mir. Stark, rebellisch, wunderschön. Er wird mich beschützen. Ich höre, wie der Henker von seinem Pferd gleitet, nehme die Stimme des Anführers in meiner Nähe wahr. Bleib bloß weg von mir, du Teufel! Die verehrte Mutter soll als einzige auf dem Hof bleiben? Ich öffne meine Augen und sehe zu dem Teufel und dessen Bluthund. Ein Fehler. Seine kalten Augen bohren sich erneut in die meinen. Ich habe nicht mehr die Kraft diesen stand zu halten und senke meinen Blick schnell zu Boden. Königin Charmaine? Präsent? Vergiss es! Der Teufel weist seinen Henker an, mir das Gesicht zu reinigen. Ich winde meinen Kopf, doch der Kerl packt mich wieder fest am Kiefer, ich wimmere leise, starre ihm ängstlich in die Augen. Unachtsam wischt er mit dem Tuch über mein Gesicht. Seine kalte Stimme brennt sich schmerzend in mein Herz. Mein Geliebter hat nur um sein eigenes Leben gebettelt? Ich war ihm dabei egal? Ich schüttele leicht den Kopf und blinzele den Tränenschleier fort.

Das ist nicht wahr! Er wird um mich kämpfen. Er liebt mich! Er hat mich verlassen? Ich schließe die Augen und erzittere deutlich, als der Bastard mit seiner Hand über meinen Hals fährt. Seine Berührung ist so kalt, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Nur zu gern hätte ich ihm erneut ins Gesicht gespuckt! Wie gerne würde ich ihm einen Dolch ins Herz stoßen. Sehen, wie diese kalten Augen noch kälter wurden. Leblos. Der Tod wird mir wie eine Belohnung vorkommen?  Ich öffne meine Augen und sehe den Henker an, welcher nun davon eilt um die Befehle seines Herrn auszuführen. Ist das wahr? Wollen sie mich quälen? War das hier nur der Anfang? Verzweifelt versuche ich meine Fesseln irgendwie loszuwerden, versuche den Knebel abzustreifen. Vergebens. Panik schnürt mir die Kehle zu und ich gebe einen erstickten, wütenden Schrei von mir. Meine Beine geben nach und ich falle schmerzhaft auf die Knie. Bleibe dort hocken und warte auf das was kommen mag. Plötzlich erklingen Fußtritte an meinem Ohr, jemand rennt über den Platz. Dann ertönt eine zarte Frauenstimme. Doch ich hebe den Blick nicht. Es ist mir egal. Ich schließe die Augen. Ich bin so müde. Ich habe Hunger und Durst. Und nichts von alledem wird hier gestillt werden...
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyDo 16 Jul - 14:55

Der Hof erwachte immer mehr zum Leben. Diener und andere Adlige strömte aus dem Schloss in das Hofinner, um ihn zu begrüßen. Frederik hatte keinen Blick  für sie. Sein Herz  sehnte einzig und allein  nach seiner Frau. Seinem wunderschönen, dunklen Engel, seiner Zukunft.
Seien Leute um ihn herum luden alles weiter von den Wägen und Kutschen ab oder nahmen Formation an. Er hatte einige Krieger beschaffen  können und Sklaven, die wenn Azazeal und seien Knechte sie bearbeite hatten zu fleißigen kleine Bücklingen werden würden.
In der Fernen konnte er das trippeln  von hohen Schuhen auf dem Marmor hören. Es musste sie sein, wer sonst  würde so überschwänglich durch die Gänge rennen? Sicher war es nicht angebracht  für eine  Königin zu rennen,aber auch er  verspürte das Verlangen ihr entgegen  zu stürmen und sie endlich wieder in die Arme zu schließen.
Endlich trat sein Egel auf den  Hof. Trotz  der Dunkelheit strahlte sie förmlich. Ein wunderschöner, grausamer Engel.  seien Augen richten sich sehnsüchtig auf sie und ein angenehmer schauer erfasst  ihn  je näher sie ihm  kam. Er kam ihr entgegen und sein Herz begann wie wild zu schlagen. Sie allein war die einzige die ihn berühren  konnte, die seine liebe bekam. Sein gegenstück,sein weibliches Ebenbild. Sie war  perfekt. Ihre warme,leibliche Stimme erklang und fast dachte er zu träumen, zu lange war es her dass er sie vernommen hatte.  Ihr kleid schmiegte sich an ihren grazilen  Körper und  tränen standen in ihren klaren blauen Augen. " mein Königin...mein Herz..",sprach er leise und liebevoll zu ihr. Ohne  sich um die Leute zu scheren, die  sich auf dem Hof versammelt hatten, zog er seine Frau in seine Arme. Ihr süßer Duft umfing ihn und er spürte einmal mehr wie sein Herz zu  rasen begann. Seine  Hände strichen  zärtlich  über ihren Rücken und er sah ihr in die Augen. " wie sehr habe ich dich vermisst..",hauchte er ihr entgegen, so dass nur sie es hören  konnte und gab ihr endlich einen Kuss. seine rechte Hand legte sich sanft  auf ihre Wange,streichelte sie, während er sie zärtlich und langsam  küsste.
Während er dies tat war azazeal bereits  aus dem Kerker zurück gekehrt. Seine Augen glitten aufmerksam über den Hof während  sein König diesen Intimen Moment hatte. Es sollte sich besser keiner wagen auch nur ein Anzeichen von Abneigung zu  zeigen. Frederik mochte es  entgehen ,aber ihm nicht. langsam schritt er  auf den Gefangenenwagen zu und zog  das nackte Mädchen ruppig auf die  Füße. Er kümmerte sich nicht  um ihre Tränen,sie beute ihm nichts, nur Freude bereiten sie ihn. Bis auf  Prinzessin Briony und die Kriegerin Impala war der ganze Hofstab anwesend. Der perfekte Moment, um die verehrte Mutter noch mehr zu demütigen. Kalt  lächelte er sie an und  zog sie am Strick mit sich. Er  ließ ihr keine  Möglichkeit  sich wirklich zu wehren, denn je mehr sie zog um so mehr würgte sie sich selbst. Neben der Kammerzofe der Königin bleib er stehen. Seine  kalten Augen wanderten kurz zu ihr, ehe er wieder zu dem Königspaar sah.
Frederik löste den  Kuss ganz  langsam und  lächelte seine Frau kurz liebevoll an. " ich bin nicht mir leeren  Händen zu dir zurück gekehrt..sieh dir an was unser treuer Henker da bei sich hat..",sprach er mit liebevoller Stimme. Er  löste den Blick von ihrem wundervollen Antlitz und ließ seine harten Blick über die Anwesen streifen.
"Wir waren Erfolgreich..neue Männer,Sklaven und Güter haben ich euch von meiner langen Reise mit gebracht und einen Feind unsres Königsreiches.. Die verehrte Mutter  der Chosen! Seht euch das erbärmliche  Weibsbild an, dass es gewagt hat sich gegen uns zu stellen..",sprach er zu ihnen und  sah  azazeal auffordernd an. Der  stieß sie nach vorne auf den Boden, in Richtung der  Königin,den strick hielt er  dabei weiter fest. Kurz  verneigte er sich vor der Königin und hielt dann seien Blick auf das nackte  Mädchen  gerichtet.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMo 20 Jul - 17:48

Mein Liebster kommt ebenfalls auf mich zu und sein Gesicht strahlt ebenso wie meins. Ich bin mir im klaren darüber, dass es sich für eine Königin nicht schickt sich so zu benehmen und für diesen Moment schert es mich nicht, meinem Gemahl geht es ähnlich. Es hat mich fest zerrissen so lange ohne dich zu sein! Endlich bis du zurück wispere ich, sodass nur er es hören kann. Als er mich an sich zieht und mir zärtlich über den Rücken streift vergesse ich alles um mich herum, allen Ärger und Wut, ebenso wie die Trauer und bin einfach nur unglaublich glücklich.
Ich schließe die Augen und erwiedere seinen Kuss ebenso leidenschaftlich. Meine Hände streichen sanft über seinen Rücken und halten ihn einfach ganz fest, niemals mehr möchte ich ohne ihn sein. Nur er schafft es mein kaltes, vergiftetes Herz so zum glühen zu bringen, bringt es dazu so schnell und heftig zu schlagen, dass es droht aus der Brust zu springen. Jeglicher Kummer, den ich einmal verspürt habe, ist in seinen Armen, seiner Nähe vergessen und nichts mehr wert. Er macht mich vollkommen und mit ihm hat mein Leben erst wieder einen Sinn bekommen.
Nachdem ich von den Choosen entführt wurde und dort wie Dreck behandelt wurde, hatte ich jede Hoffnung auf Besserung verloren. Mein Bruder kam nicht um mich zu retten, stattdessen Impala. Auch heute noch bin ich ihr für all das Dankbar!
Kurz danach traf ich Frederik und verlor sofort mein Herz an ihn, dieses Gefühl hat sich bis heute nicht geändert - nein im Gegenteil, es wird von Tag zu Tag stärker.

Als mein Gemahl seine Lippen langsam von meinen löst und mich liebevoll anlächelt, durchfährt mich ein Zucken und auch mein Gesicht umspielt ein Lächeln.
Er ist zurück, bei mir! geht es mir durch den Kopf, ehe er das Wort an mich richtet und kurz darauf auch an alle anderen.
Kurz schaue ich zu Wendy, neben der Azazeal steht und jemanden an einem Strick hält. Ich brauche einen Augenblick um zu verstehen, was Frederik sagt, ehe ich begreife, wen sie dabei haben. Sie ist nackt und gefesselt, ihr Rücken ist durch Peitschenhiebe geschunden, Tränen rinnen ihr unaufhörlich über die Wangen und sie schluchzt bitterlich. Mein gerade noch liebevolles Gesicht, verzerrt sich nun zu einem bösartigen, unheilvollen Grinsen. Meine durchdringend blauen Augen funkeln gefährlich, als sie das junge Mädchen betrachten. Kurz wende ich den Blick ab um meinen Liebsten zu umarmen und ihn leidenschaftlich zu küssen.

Ist das mein neues Spielzeug? frage ich zuckersüß, doch mein Gesicht sagt wie sehr ich mich darauf freue, mich nun für all das, was sie mir angetan hat, zu rächen. Ich bin für sie ein Todesengel und werde diese Rolle voll ausfüllen, denn das habe ich mir so lange gewünscht.
Langsam und hasserfüllt gehe ich auf sie zu, meine Augen fixieren das Häufchen Elend - wie ein Löwe, der seinen Beute betrachtet. Nur das sie keinen Ausweg finden wird, keine Rettung erwarten kann oder vor mir fliehen kann. Hier wird sie niemand in Schutz nehmen oder ihr helfen, denn ich bin die Königin und das wir meine Rache sein.
Als ich direkt vor ihr stehe, gebe ich Azazeal zu verstehen, dass er sich aufrichten soll, sie soll mich gefälligst anschauen. Sofort kommt er meinem Wunsch nach und ein Ruck durchzuckt sie, welcher wahrscheinlich mehr als nur schmerzvoll ist.
Meine Augen funkeln sie todbringend an, als ihr Blick meinen trifft. Na weißt du noch wer ich bin? ein hasserfülltes Lachen erfüllt den Hofplatz, wenn nicht, werde ich dir dabei helfen, dass du es nun nie wieder vergessen wirst.
Ich gehe völlig auf, endlich bekomme ich meine Rache und sie wird dafür sorgen, dass sie sich den Tod wünschen wird, noch bevor ich mit ihr fertig bin. Denn ich kann mir bereits so einige Dinge vorstellen, die ich mit ihr anfangen werden.
Sie soll am eigenen Leib spüren können, wie es ist wie Dreck behandelt zu werden, benutzt zu werden und gequält zu werden. Sie wird bluten für das, was sie und ihr Tribe mir angetan hat.
Niemand behandelt mich so!! Und jeder, der es versucht, wird dafür sein Leben lang an diese Missetat erinnert werden.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMo 20 Jul - 19:28

Als sich der König und die Königin liebevoll in den Arm nehmen und Koseworte zuflüstern, schaue ich diskret zur Seite. Es gibt Sachen die gehen mich nichts an. Und so schaue ich zu dem jungen Mädchen was Azazael gerade vom Wagen gezogen hat. Sie ist Nackt und hat geweint. Am liebsten würde ich ihr Klamotten reichen. Aber es wird seinen Grund haben, warum sie nackt ist. Kaum habe ich den Gedanken gehabt, spricht der König auch schon laut. Als ich höre, zu wem das Mädchen gehört hat, muss ich kurz schlucken. Angewiedert schaue ich sie an. Dann richte ich meinen Blick auf die Königin. An ihrem Blick kann ich erkennen, das es dem Mädchen noch schlecht ergehen wird. Oder eher noch schlechter als jetzt. Ich rücke etwas von dem Mädchen ab. Ich will nicht so dicht neben ihr stehen. Ich sehe aus den Augenwinkeln, wie auch die anderen von ihr abweichen. So das sie nur noch Azazael neben sich hat. Aber sie tut mir auch leid. Denn ich weiß, das sie hier nie wieder weg kommen wird. Meine Königin, wie wäre es mit ein paar Lumpen für sie. Nicht das sie noch krank wird und stirbt. Denn dann hättet Ihr kein Spielzeug mehr, meine ich zu der Königin und verbeuge mich leicht vor ihr. Und ich hoffe das das Mädel noch lange erhalten bleibt, dann bekomme ich die Launen der Königin nicht mehr so oft ab.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 22 Jul - 9:33

Ich knie schwach auf dem Boden, halte den Kopf gesenkt und habe die Augen geschlossen. So, als könnte mich dies vor all dem Unheil abschirmen. Das schmerzhafte Brennen meines Rückens vernebelt mir die Sinne. Es interessiert mich nicht, was um mich herum geschieht. Ich will diese Bastarde nicht sehen...will nur fort. Zurück in die Arme meines Herrn. Was aber...wenn ich den Guardian nie wiedersehe? Was...wenn hier einzig der Tod auf mich wartet? Dann ist das dein Schicksal. Und du wirst es mit Würde tragen. Du wirst stolz und erhaben zu Grunde gehen, wenn es denn sein muss, Zoots verheißungsvolle Stimme ertönt in meinem Kopf und ich seufze voller Ehrfurcht auf. Er redet nicht oft zu mir. Doch nun weiß ich, dass er hier ist, mich erfüllt. Ich bin nicht allein. Ja, Herr. Ich verspreche, mit meinem Schicksal nicht zu hadern, sondern es anzunehmen, denke ich tapfer. Ich kann nur hören, dass sich der Platz nun mehr und mehr mit Menschen füllt. Wie kann es sein, dass diese Teufel so viele Anhänger haben? Haben sie all diese Menschen gebrochen, so wie sie es mit mir vorhaben?

Ich werde schmerzhaft gepackt und auf die Füße gerissen, keuche kurz erschrocken auf und starre in das Gesicht des kaltblütigen Henkers. Als er mich mitziehen will, versuche ich stehenzubleiben, doch der Strick schnürt mir unwillkürlich die Kehle zu und ich schnappe panisch nach Luft, stolpere hinter dem Bluthund her. Er stellt sich neben ein junges Mädchen und vor die beiden Anführer der Teufelsbrut. Ich halte den Kopf weiterhin trotzig gen Boden gerichtet. Dreckige, ungläubige Bastarde! Die kalte Stimme des Anführers erklingt und mein Herz zieht sich unwillkürlich zusammen. Die Frau soll sich ansehen, was er ihr mitgebracht hat? Ich bin ein Feind des Königreichs, ein erbärmliches Weibsbild? Ich hebe meinen Kopf, verenge meine Augen und starre den König aus wütend funkelnden Augen an. Ich bin kein Stück Vieh, dass man so einfach auf einem Markt anbieten kann!! Aus den Augenwinkeln erkenne ich, wie ein junges Mädchen vor mir zurückweicht, das übrige Gesindel tut es ihr gleich. Als hätte ich die Pest.

Wieder verspüre ich einen harten Stoß und falle schmerzhaft auf die Knie, wimmere unter dem Knebel kurz auf. Der verdammten 'Königin' schenke ich nicht einmal einen kurzen Blick. Ob ich ihr neues Spielzeug bin? Ihre Stimme. Ich kenne sie. Aber woher? Ich vernehme Schritte. Das Mädchen kommt auf mich zu. Ich presse die Augen zusammen. Bleib weg von mir, du dreckiges Weib! Der Bluthund reißt mich wieder auf die Füße und ich gebe ein verbittertes Knurren von mir. Kann er es gefälligst unterlassen, mich ständig  herumzuschubsen?! Ich öffne meine Augen und starre nun zum ersten Mal in das Gesicht der jungen 'Königin'. Als ich ihr Antlitz betrachte, reiße ich erschrocken meine Augen auf. Ich beginne heftig am ganzen Körper zu zittern, schüttle panisch den Kopf. Nein! Das kann nicht sein! Das ist sie nicht. Niemals! Sie war schwach, zerbrechlich...nutzlos! Ihr totbringender Blick bohrt sich in meine Augen, ein hasserfülltes Lachen erfüllt den Hofplatz und ich zucke bei dieser absoluten Bösartigkeit zusammen. Übelkeit überkommt mich und ich würge, doch ich versuche den Drang zu unterdrücken, immerhin bin ich geknebelt. Ich würde jämmerlich ersticken.

Ob ich noch weiß wer sie ist? Sie wird mir helfen, dies nie wieder zu vergessen? Oh, Zoot..nein! Panik erfasst mich und ich sehe mich gehetzt um. Sie ist es. Das Mädchen aus der Miene. Mein Lieblingsopfer. Ich habe sie gedemütigt, geschlagen und gequält. Sie...ist die grausame Königin? Jetzt verstehe ich all die Qualen der schrecklichen Reise. Ich taumele ein paar Schritte zurück, der Strick schließt sich fest um meine Kehle. Ich reiße fester daran und ringe panisch nach Luft. Ich muss hier weg. Bitte, Zoot, befreie mich! Sterne tanzen vor meinen Augen und ich gehe in die Knie. Panisch versuche ich auf allen Vieren von dem Bluthund, der Königin, von allen wegzukommen. Meine Hände graben sich in den sandigen Boden, doch ich komme nicht weit, der Henker hält den Strick fest umschlossen. Ich schluchze verzweifelt auf. Die Worte des anderen Mädchens, welches dicht bei der 'Königin' stand, dringen nur wie von ganz weit her an mein Ohr. Lumpen? Ich soll nicht krank werden? Das Tor zur Hölle wurde soeben geöffnet...nichts kann ich tun um den Eintritt in die Dunkelheit und Verdammnis zu verhindern.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 22 Jul - 13:23

First Post

Die Dunkelheit war wie ein schatten herrauf gezogen. Unheilvoll und kalt wie er selbst kündigte sie die Zeit der Schattenwesen an. Hier auf dem Hof jedoch wurde sie vertrieben durch Fackeln die den Hof in seiner ganzen Pracht erstrahlen ließen. Dies war kein Ort an dem er gerne war und dann noch mitten im Geschehen. Er bleib lieber Dezent , im Hintergrund,beobachte die andere Menschen. Durch schaut sie, sie und ihre Motive. jeder hatte ein Schwachpunkt, jeder hatte Ängste und spürte sie auf, legte sie frei und stach immer wieder in die Schwachstelle. ;langsam und quälend, mit Vergnügen und Genugtuung. Zu sehen wie man in den Augen langsam sah wie der Geist brach, befriedigte ihn mehr als alles andere. Es war seine Nahrung und er geirrte nach diesem Anblick und ihren verzweifelten Schreien. Sein König gab ihm die Möglichkeit genau das aus zu leben und er schätze ihn deswegen,wo doch alle andren genau des wegen Angst vor ihm hatten oder ihn verabscheuungswürdig fanden. vielleicht lag es dran dass König Frederik genau so kalt und Tod innerlich war wie er selbst. Sie waren eine Brut nur dem schönen König sah man es nicht so an wie ihm, er war ein meister im verbergen. Er hingegen war roh und echt, seinen Horror versteckte er nicht. er leibte ihn und stellte ihn offen zu schau.
Mitleid und Verständnis suchte man bei ihm vergebens. Wenn er etwas spürte und etwas sein Herz bewegte dann war es das leid andere, die macht über andere zuhaben und das töten.
Alle hatten sich im Hof versammelt und wartend drauf, dass König Fredierk etwas sagte.
und zog das kleine Chosen-Biest an einem Strick hinter sich her.
Sie versuchte sich zu wehren,zog an ihrem Strick und begann sich damit selbst zu würgen. ohne sie an zu sehen zog er sie mit einem kräftigen Ruck hinter sich her und würgte sie dabei nur noch mehr. Ein dunkles lächeln über spielten sein Lippen. Sein Kerker war voll mit sklaven und Gefangen um die er sich kümmer durfte. Er würde sie erziehen wie all die andren und sie würden früher oder später ein knicken und zu folgsamen Hunden werden.
neben wendy der Kammerzofe der König bleib er stehen und konnte ihr Angst förmlich riechen. // erbärmlich..//, schoss es ihm durch den Kopf und er wendet seine Aufmerksamkeit zu seinem Königspaar. Die menschen des Hofen wichen angewidert ein Stück zurück,als sie erfuhren wer die nackte Frau war. Seine leblosen Augen wanderten auf ihren nackten Rücken und er stieß wie ein räudiges Tier mit der spitze seines Schuhs an.
Kaum das die Königin sich nährte verbeugte er sich, sie an zu sehn war ihm nicht gestattet. Sie stand wie sein König weit über ihm und sich vor ihr unterzuordnen war, etwas das er ganz automatisch tat. erst auf ihr Zeichen hin erhob er sich und leiste ihrem Befehl sofort folge. Er packte die verehrte Mutter grob am Arm und riss sie auf die Füße. Er wickelte den Strick um sein Hand und hielt ihn stramm. Vergnügt beobachte Azazeal wie der strick sich in die zarte Haut des Mädchen grub und spuren hinter ließ,ihr langsam die Luft zum Atmen raubte. Sie zu quälen bereite ihm außer ordentliche Freude,sie war widerspenstig und gab sie stark. Er wollte ihr alles nehmen, ganz langsam sie zerstören bis nicht mehr war als ein leere Körper. Er würde ihre Seele zerschmettern,sie leiden lassen bis sie um den Tod bettelte. In den Augen der Königin sah er das gleich verlangen und seine eisblauen Augen blitzen auf. // Du, kleines Mädchen, bist in der Hölle und niemand wird dich retten, kein Zoot kein falscher Prediger wird je kommen. Nicht einmal der Tod wird dich retten können..//, dachte er und ein leises lachen verließ seien Kehle, fast nur hörbar für sie.
Ihr zarter Körper zittert, Panik erfasste sie als sie erkannte mit wem sie es zu tun hatte. Die Königin würde ihr Rache bekommen und er würde dafür sorgen,dass der Tod die verehrte mutter niemals einhohlen würde. Sie würde erst sterben wenn die Königin dies wollte.
Sein Blick folgt zu Wendy, als diese ungefragt ,in diesem Moment, das Wort einfach an sich riss.
Azazeals Blick verfinster sich, wie konnte diese kleine Zofe es wagen einfach so sich in diese Angelegenheit ein zu mischen.
"Kümmer dich um deine Belange Zofe und ich um die meine oder willst du jetzt für mich im Kerker arbeiten?",kam es leise,aber bedrohlich von ihm. Sein kalten, gnadenloser Blick blieb an ihr hängen und er zog den Stick noch etwas fester um den Hals des Mädchens. Ein kleine Mahnung, niemand hatte sich in seine Arbeit ein zu mischen! Es war seine Aufgabe sich um die Gefangen zu kümmer auch darum das sie nicht starben. Die kleine Zofe sollte doch liebe beim Bettenmachen und aufräumen bleiben.
Der Kleinen jetzt Kleidung zu geben wäre weich, es war ihr Straf, jetzt in diesen Moment völlig nackt und schutzlos zu sein, im Kerker würde sie Kleidung bekommen. Sein Blick wandert wieder zu Königspaar und warte auf ihr Urteil, doch schon in Frederiks Gesicht war missfallen zu sehen.
Der König hasste es wenn man ihm etwas verdarb und wenn die Zofe nicht aufpasste verdarb sie dem König den Spaß. Nach Frederiks Gesichtsausdruck zu urteil stand die kleine Zofe kurz davor dies zu tun.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 22 Jul - 13:57

Ihr wunderschönes engelsgleiches Gesicht verfinster sich einen Moment bedrohlich und ließ einmal mehr durch Blick wie schwarz sein geleibter Engel war. Sie war die schöner Verführerin,die genau wie er giftig süße Worten speien konnte, genau das verehrte er an ihr. Sein wunderschöne schwarze  Königin. Er schritt hinter sie und blicke ebenfalls das  geschunden  Mädchen an,dass Azazeal spielend hielt. Sein treuer Tod verstand sein Handwerk und wusste wie er sein Geschenk zu präsentieren hatte.
Seine Geliebte drehte sich zu ihm um und ihr Duft umfing sie abermals. er schloss die Augen und erwiderte den Kuss nicht weniger leidenschaftliche. Er presste ihren zierlichen  Körper an sich und strich mit dem Zeigefinger  zärtlich über ihren Kiefer zum Kinn,als sie den Kuss löste.
" Ja, dein Spielzeug..du kannst mit  ihr  tun was du höchstes  und Azazeal wird dafür sorgen dass sie dir auch lange erhalten beliebt..",sprach er liebevoll und ließ wieder von ihr ab.
Wie eine Raubkatze bewegte sie sich auf dieses nieder Wesen zu und alles an ihr strahlte ihr Zufriedenheit aus. Sie würde ihr Rache  bekommen und er würde sie ihr gern geben. Jeder der verantwortlich für ihr leid war würde brennen.
Azazeal richte sie auf und hielt sie fest, damit sie  nicht  in der Lage war seiner liebsten etwas zu tun. Er hatte seine Freude an diesem Schauspiel. Nichts anders als diese Demütigung hatte diese etwas verdient, das  und noch weit aus mehr.
Er legte die  Hände auf  ihre Schulter und sah noch einmal in die Runde. " Wie ich sehe ist ein fest geplant..es soll von statten gehen...wir alle wollen unser Wiedervereinigung feiern. Breite alles weiter vor..", befahl er laut und die menschen auf dem Hof setzten sich in bewegen bis auf die Kammerzofe seiner Königin und  ihr treuer Henker.
"was sollen wir jetzt mit ihr machen meine Liebste..was ist dein Wunsch?", fragte er seine  Frau liebevoll und streich über ihre zarten Schultern. Sie war sein Leben und seine Zukunft.
Wendy,die Zofe, erhob die Stimme und sein Blick wanderte langsam zu ihr. Niemand hatte nach ihrer Meinung gefragt und sie wagte es sich ungefragt in diese Angelegenheit zu mischen.
Azazeal schein sich ebenfalls beliegt zu fühlen, war es doch seine Arbeit  über die sie gerade  indirekt urteilte. Er hob die Hand und wies Azazeal damit zurecht, der den Blick senkte und Wendy nicht weiter an sah.
" ich habe  befohlen ihr die Kleidung zu nehmen und das  hier ist  nicht deine Angelegenheit, Zofe oder hat dich jemand gefragt?",wollte er von ihr wissen und sah sie missbilligend an. Seine kühlen Augen wanderten wieder wieder zu seiner Frau. er wollte nicht länger mit ihr in diesem Hof stehen. Viel lieber wollte er mit ihr allein sein. Zu lange war es her, das er in ihren Armen gelegen hatte,dass sie mit einer einander gesprochen hatte. Er wollte wissen wie es ihr ergangen war und er wollte sich aus ruhen.
"Charmaine, lass uns gehen..spiel mit ihr wann immer du möchtest, doch jetzt gerade möchte ich Zeit mit dir verbringen..", sprach er zärtlich in ihr Ohr und küsste ihr Wange, dann genau so liebevoll.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 22 Jul - 21:47

Ich war völlig gefangen in meiner Freude meinen Mann und auch meine Rache zu bekommen, es dauerte daher bis ich Wendys Worte verstand. Doch Azazeal weiste sie bereits in ihre Schranken und ich genoss den Anblick, der sich mir nun erbot.
Du hast mich also erkannt sage ich boshaft und betrachte sie weiter. Ich bin die Löwin und sie meine Beute.
Sie versucht zu flüchten, gräbt ihre Hände in den Boden, versucht weiter vor mir zu flüchten, mehr Abstand zwischen uns beide zu bringen. Glaubt sie etwa sie könne im Boden verschwinden? Sich ein Loch graben zurück zu ihrem Haufen von Gläubigen oder Verrückten oder wie auch immer sie sich nennen? Mein Gesicht verzieht sich zu einer hinterhältigen und teuflischen Maske, ich genieße es in vollen Zügen meine Peinigerin so zu sehen Du kannst hier nicht weg, du bist nun Meins und wirst tun müssen, was ich verlange...dein Leben wird von nun an die Hölle auf Erden werden! Du wirst für alles büßen, was du mir angetan hast meine Stimme wird immer zerreißender mit jedem Wort. In meinen Augen liegt Hass und der Genuss auf meine lang ersehnte Rache. Auch wenn ihr Gesicht angstverzerrt ist und keine Bedrohnung von ihr ausgeht, funkel ich sie teuflisch an. Sie soll merken wie ernst es mir ist, ihr will sie bluten sehen für all das was sie mir angetan hat. Das hier ist erst der Anfang! Und das soll sie spüren!
Ich gehe einen Schritt auf sie zu, schaue kurz zu meinem Mann und Azazeal, ein Lächeln huscht mir über das Gesicht, denn sie haben mir ein großartiges Geschenk gemacht. Nun stehe ich dicht vor ihr, das Gesicht beuge ich zu ihr hinunter, da sie einen Knebel im Mund hat, geht von diesem keine Gefahr aus. Ein triumphierendes Lachen liegt mir auf dem Gesicht, niemand hier wird dir helfen und niemand wird dich retten kommen. Du wirst spüren wie es mir damals ergangen ist....nur tausend Mal schlimmer!
Dann drehe ich mich um und gehe zurück zu meinem Liebsten, doch zuerst wende ich mich an Wendy. Du hast bereits gehört, dass es so seine Richtigkeit hat und ich werde dies mit Sicherheit nicht in Frage stellen. Es hat seine Gründe, auch wenn du diese nicht verstehst zische ich ihr zu und schaue dann Azazeal an, bring sie in den Kerker, ich möchte nun Zeit mit meinem Gemahl verbringen. Kümmere dich gut um sie sage ich hinterhältig ehe ich noch etwas hintern dran hänge. Nicht das sie zu kaputt ist, wenn ich mit ihr Spielen will. Aber für die Zwischenzeit fällt dir sicherlich auch etwas ein.
Immerhin soll sie nicht denken, dass sie hier frei ist, nur wenn ich gerade anderweitig beschäftigt bin.
Für heute bin ich fertig mit ihr und möchte mit meine Energie für dich aufheben sage ich liebevoll zu meinem Mann.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptySo 26 Jul - 21:51

Ich muss schlucken und blicke zu Boden. Das ist kein kleines fettnäpfchen mehr, in das ich da gerade geraten bin. Das ist schon eher ein Swimmingpool großes Fettnäpfenchen was ich getroffen habe. Woher soll ich denn wissen, das es der Befehl vom König ist, das nackt rum laufen soll. Ich kann nciht in die Köpfe der anderen schauen. Und Hellsehen kann ich auch nicht. Verzeiht meine unverschämtheim, mein König sage ich dann zu ihm und blicke weiterhin zu Boden. Sein Henker zischt mich auch noch an. Tränen steigen mir in die Augen. Das kann ja nur noch besser werden heute, denke ich mir im stillen. Und natürlich Madam bort auch noch in der Wunde rum. Und von daher bin ich froh als die beiden endlich für sich sein wollen und Azazeal sich im kerker um das Mädchen kümmern darf. Dann kann ich andere sachen machen. Und vor allem mich von den beiden Hoheiten fern halten, solnage es für mich möglich ist. Schnell wische ich mir meine Augen trocken und richte mich wieder auf. ich setze einen Neutrale Miene wieder auf. Bloß keine Schwäche gegenüber der Königin zeigen.
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BeitragThema: Re: Place of Roses   Place of Roses EmptyMi 29 Jul - 10:09

Als wir vor dem Königspaar stehen, hebe ich nur ein einziges Mal wachsam den Blick, um den kaltblütigen Henker neben mir anzusehen. Er deutet eine Verbeugung vor dem Paar an. Sie alle hier sind völlig verrückt. Sie dürsten nach Blut, nach Qualen, welche sie ihren Gefangenen bescheren. Je mehr ich zetere und wimmere, desto mehr wird er sich daran weiden. Ich darf keine Angst zeigen. Ich muss überleben...ausharren...bis die Zeit gekommen ist, um zu fliehen. Fliehen? Das Schloss ragt in der Dunkelheit wie ein Monstrum vor mir auf. Wer einmal die Tore dieses Ungeheuers betreten hat, kommt niemals mehr lebend heraus, höre ich eine unheimliche Stimme in meinem Kopf. Wie das Schloss einer bösen Hexe, aus einem der vielen Märchen. Nur, dass das hier die Realität ist. Ich schlucke leicht und keuche leise, bei dieser Offenbarung. Nimm dein Schicksal an. Jetzt kannst du beweisen, dass du stark bist. Ich spüre die brutalen Hände des Henkers an mir, falle ruckartig auf meine ohnehin schon blutenden Knie. Er zieht so fest am Strick, dass dieser meine Kehle zudrückt. Ich röchle leise, versuche irgendwie Luft in meine Lungen zu saugen. Verfall jetzt nicht in Panik. Atme! Ruhig! Doch meine Atemluft wird immer knapper, meine Lippen laufen blau an und röchle schneller, verzweifelter. Ich werde ihn nicht ansehen, nicht anflehen. Das kann er vergessen! Er reißt mich auf die Füße, als die Königin danach verlang und nun stehe ich ihr gegenüber.

Meine Miene wirkt trotz des Leids abfällig, als meine Augen zu dem teuflischen König wandern. Seine Lippen liegen auf denen der blonden Frau, er fährt mit dem Finger über ihr Kinn. Ich würde ihm ins Gesicht spucken, würde er mich mit seinen dreckigen Fingern derart berühren. Dieser Mann weiß nicht was Liebe ist. Auch wenn er versucht so zu handeln, wie liebende Menschen es tun. Er imitiert nur. Er hat kein Herz, das weiß ich. Aber die Königin scheint dies zu glauben. Naives, einfältiges Mädchen. Irgendwann wird er dich fallen lassen...und dich behandeln, wie er mit seinen Gefangenen umgeht. Und wenn du fällst, liebste Königin, werde ich da sein...und alles mit ansehen. Dieser Gedanke tut gut. Ich muss nur warten. Geduld...ist die höchste Tugend. Ich höre die kalte Stimme des Anführers. Sie kann mit mir tun, was sie möchte? Azazeal wird dafür sorgen, dass ich ihr erhalten bleibe? Da habe ich auch noch ein Wörtchen mitzureden! Ich höre das leise, kalte Lachen des Henkers nah an meinem Ohr und ein kalter Schauer läuft dabei über meinen Rücken. Meine Augen flattern scheu zu dem teuflischen Bluthund und ich runzle verständnislos die Stirn. Ich weiß nicht, was ihn gerade amüsiert hat, aber es muss etwas schreckliches gewesen sein! Ich schaue schnell wieder zu Boden. Der König richtet sein Wort nun an die umstehenden. Es ist ein Fest geplant? Wiedervereinigung? Das alles hier behagt mir ganz und gar nicht. Warum habe ich von diesen Leuten noch nie gehört? Warum spricht man in der Stadt nicht unter vorgehaltener Hand von dem Königspaar? Weil niemand von ihnen weiß? Weil alle vollkommen unvorbereitet sind!, schießt es mir durch den Kopf und dieser Gedanke schockiert mich. So wird es ihnen ein leichtes sein, die Stadt unter Kontrolle zu bekommen. Und nichts anderes werden sie wollen. Oh Zoot!

Als ich die Königin erkenne und sie mit weit aufgerissenen Augen anstarre, scheint dies ihr außerordentlich gut zu gefallen. Ich habe sie also erkannt? Ja...als das Weib, dass zu schwach war, die einfachsten Arbeiten in der Miene zu verrichten! Du warst dir zu fein für alles! Ich habe dich lediglich erzogen! Ich gehe in die Knie und grabe meine Fingerspitzen in den Sand, in der verzweifelten Hoffnung irgendwie von hier fort zu kommen. Ihre zutiefst kalte Stimme dringt an mein Ohr. Mein Leben wird von nun an die Hölle auf Erden sein?? Nur, wenn ich es zulasse, du blödes Biest! Die Königin beugt sich langsam zu mir herunter, ihre kalten Augen bohren sich in die meinen. Niemand wird mich retten kommen? Ich schaffe es sie anzustarren, ich zittere noch immer am ganzen Körper, doch in meinen Augen blitzt etwas dunkles auf. Ein unbändiger Wille. Niemals...werden sie mich brechen können. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten wandert nun kurz zu dem Mädchen neben dem Königspaar, die meinte man solle mir vielleicht Kleidung geben. Ich bin froh, dass nun nicht mehr alle Blicke auf mich gerichtet sind, schließe kurzzeitig die Augen. Die Worte der übrigen vernehme ich nur ansatzweise. In meinen Ohren rauscht es und ich bin schrecklich erschöpft. Meine Zunge fühlt sich an wie Schmiergelpapier, da ich so lange kein Wasser bekommen habe. Ich verstehe einzig, dass das Mädchen zurechtgewiesen wird. Siehst du, kleines Mädchen? Du bist nicht besser dran als ich. Du bist einfach nur dumm. Eine Marionette der Teufel. ICH werde ihnen niemals dienen!

Die kleine Marionette entschuldigt sich dümmlich, ich hebe meinen Kopf und schaue das Mädchen abfällig an. Schwaches Ding! Die Teufel können nur an Macht gelangen, wenn so dumme Menschen wie du für sie arbeiten! Kerker? Die Worte der Königin erschüttern mich. Dem Henker fällt sicher etwas für mich ein? Ich schüttle langsam den Kopf. Lass mich bloß in Ruhe! Die ehemalige Gefangene der Chosen erklärt nun, dass sie nun Zeit für ihren Man haben will. Etwas, dass nach einem Lachen klingt entfährt meiner Kehle. Aber das Bild ist wirklich zu komisch. Zwei eiskalte Puppen, die versuchen irgendwie miteinander zu spielen. So..wie es Menschen tun. Doch sie schaffen es nicht, weil sie eben keine sind.
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