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The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
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 Nightmare Hall

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BeitragThema: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptyFr 19 Sep - 17:37

Die Nightmare Hall ist ein dunkler Raum im dritten Stock der Attraktion, in dessen Mitte an der Decke ein aus schwarzen Ästen gestalteter Kronleuchter hängt, der angeschaltet viele verworrene Schatten an die grauen Wände wirft. Vor den Fenstern hängen schwarze mit silbernen Mustern verzierte schwere Vorhänge. Es gibt außerdem ein großes Bett, einen mächtigen Schreibtisch mit mit verschnörkelten Gravuren, einen offensichtlich reparierten Holzstuhl von dem zwei Beine Risse aufweisen und ein großes Bücherregal.
In einer Ecke steht außerdem ein Schrank, in dem etwas Gepäck und die Gitarren von Aubrien lagern.
Der Blick aus dem Fenster gibt die Sicht auf einen Teil von Auckland frei, am meisten auf den Sky Tower.
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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptyFr 19 Sep - 18:18

FIRST POST

Es ist fast Nachmittag, als ich erwache. Zumindest, wenn mich der Blick auf meine Uhr, die ich aus unserem Zuhause von früher mitgenommen habe, mich nicht täuscht und das hat sie noch nie getan. Und selbst wenn. Es ist eigentlich gar nicht so wichtig, wie viele Ziffern der Tag auf dem Uhrenblatt bereits vorangeschritten ist. Unsere kleine Gemeinschaft hat ihren Rhythmus schon lange ohne diese Anzeigen gefunden und vielmehr gibt uns die Natur vor, wie spät oder früh es ist. Das wiederum hängt aber auch wieder vom Blickwinkel ab. Ich erhebe mich langsam aus meinem Bett, strecke mir den Schlaf aus den Gliedern, denke anschließend darüber nach, was heute anstehen wird. Obgleich wir das Moonlight Paradise jetzt bereits eine Weile bewohnen, müssen noch immer viele Dinge repariert oder darauf getestet werden, ob sie noch brauchbar sind. Außerdem sind erst vor wenigen Stunden wieder neue Gäste eingetroffen, wie mir mein Botschafter Dawn bei ihrer Ankunft berichtet hat, nachdem das Pärchen mit ihren Kindern vor unseren Wachen hatten Halt machen müssen.
Es kommt nicht allzu oft vor, dass sich jemand so weit hinaus verirrt, doch ab und an dringt der Schein einiger Lichter bei Nacht wohl weiter als gedacht und lockt Fremde an wie Licht die Motten. Denn Helligkeit verrät Leben und womöglich eine rettende Unterkunft, wenn man auf der Suche ist, sich verlaufen hat oder es nicht mehr bis zur Stadt schaffen würde.
Ich selbst stehe Unbekannten aber stets misstaruisch gegenüber. Zu viele kamen bereits mit schlechten Absichten, nutzten die Gastfreundschaft aus und teilweise gelang es, als wir uns noch nicht so stark etabliert hatten, neu aufgebaute Dinge wieder dem Boden gleich zu machen.
Innerlich sagt mir eine Stimme jedoch immer wieder, wenn ich jemanden wegschicken lasse, dass ich damals dankbar gewesen wäre, hätte ich zuvor jemanden gefunden, der mich aufgenommen und mir seine Freundlichkeit zuteil hat werden lassen. Allgemein war ich meistens aber durch meine Vergangenheit zu scheu, um selbst auf Fremde zuzugehen und nach dem Virus waren die meisten zu sehr damit beschäftigt, sich selbst über Wasser zu halten, um dann noch auf andere achten zu können.
Dass nicht jeder Neuankömmling etwas Schlechtes mit sich bringt, habe ich an meinen Tribemitgliedern gemerkt, von denen ich, ehe sie eines Tages durch verschiedene Ereignisse hier auftauchten und wir uns zu einer Gruppe formatierten, keinen vorher kannte. Einige sind wieder gegangen, um ihr Glück woanders weiterzusuchen, ihre Reise fortzusetzen oder Ähnliches. Aber die die geblieben sind, halten die meiste Zeit zusammen.
Mein knurrender Magen holt mich aus meinen Gedanken. Ich sollte etwas essen gehen.
Also erhebe ich mich vollends, hole frische Kleidung aus meinem Schrank und verschwinde im Bad, um mich fertig zu machen. Anschließend mache ich mich auf den Weg zum Speisesaal, an den durch die frühere Konstruktion direkt eine Küche angrenzt.

tbc: Verworrene Gänge
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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptySo 5 Okt - 10:21

cf: Thought's Infinity

Auf den Gängen ist mir niemand begegnet, aber die Bibliothek ist auch nicht ganz so weit von meinem Zimmer entfernt. In meinem Reich angekommen suche ich mir zuerst neue Kleidung zusammen, in der ich mich wohlfühle, die aber nicht ganz so auffällig ist wie sonst. Denn auch wenn ich weiß, wie stark manche Mitglieder anderer Tribes sich verkleiden und schminken, will ich dennoch kein Aufsehen erregen oder gar aus Versehen einer falschen Gruppe zugeteilt werden. Anschließend begebe ich mich in mein Badezimmer, das direkt an meinen Raum angrenzt. Glücklicherweise haben die Konstrukteure des Schlosses vieles nämlich so eingerichtet, dass es möglichst realitätsgetreu ist und aus dem eigentlichen Bad des Raumes eine öffentliche aber ziemlich aufwendig gestaltete Toilette gemacht, damit die Parkbesucher nicht ständig wieder auf die Suche nach diesem Ort gehen mussten. So habe ich es jedenfalls interpretiert. Neben den obligatorischen Kabinen und Waschbecken gibt es aber trotzdem verwunderlicherweise eine Badewanne, deren Wasserzufuhr intakt ist, obwohl diese wohl eher nicht in Gebrauch gewesen ist.
Ich mache mich schnell fertig, dann verlasse ich mein Zimmer wieder.

tbc: Verworrene Gänge
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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptyFr 23 Jan - 22:08

cf: Zeitsprung

Ich stehe an meinem Zimmerfenster, starre bereits seit Stunden auf den Sky Tower der Stadt und denke darüber nach, was sich ereignet hat, während wir hier her zurückgekehrt sind. Der erste Schlag war zu hören gewesen, als wir auf den Feldwegen waren. Rauch stieg auf in den Nachthimmel und obwohl wir weit weg waren, schnürte mir allein der Anblick die Kehle zu, ließ meine Atmung und meinen Herzschlag beschleunigen. Die Erinnerungen wallten wieder durch mich, der Brand, tausende Farben. Ich hielt mir den Kopf und lehnte mich zurück gegen das Holz der Kutsche, die über den unebenen Boden holperte. Adrian warf mir einen besorgten Blick zu, denn er wusste, wie sehr mir Feuer widerstrebte, wenn es sich nicht unbedingt in einem sicheren Ofen befand oder es sich um Kerzenlicht handelte. Wieso wusste er nicht. Und auch in dieser Nacht hat er es nicht erfahren. Dafür waren wir alle zu sehr damit beschäftigt, von einer Anhöhe kurz vor dem Wald, von der aus man die Stadt ziemlich gut sehen konnte, die vom Vollmond beleuchtet wurde, beobachteten, wie sich mit einem zweiten noch lauteren Knall, der ohrenbetäubend war, trotz der Entfernung, die wir schon erreicht hatten, ein Gebäude komplett zerstörte, das in der Nähe der Lagerhalle liegen musste, in der wir die letzten Tage über gewohnt hatten. Brennende Teile und Splitter flogen in die Luft, gefolgt von weiterem Rauch, der sich wie Nebel über die Stadt legte und sie in sich einhüllte. Die Flammen vor meinen Augen sind auch jetzt fast eine Woche später noch sehr lebendig. Unser Leben hat sich fast nicht verändert, wir sind hier draußen geschützt, dem was passiert ist grade so entkommen. Ich weiß, dass ich, wäre ich ein weiteres Mal mit den Flammen konfrontiert gewesen, hätte ich das womöglich nicht selbsständig überleben können. Das ist mein starker Schwachpunkt, der mich mehr lähmt als die Farben es je getan haben.
Meine Späher haben berichtet, nachdem sie in die Stadt zurück gegangen sind, um herauszufinden, was sich zugetragen hat, dass eine der Fabriken nicht mehr existiert. Auch die Mall, der Hauptsitz der Technos und weitere Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen, die Versorgung ist zusaammengebrochen. Was heißt, dass wir keinen Strom mehr haben, nur noch fließendes Wasser, das glücklicherweise nicht von der Stadt kommt, sondern eine eigene Quelle hat, ist geblieben. Überall soll wieder Chaos herrschen wir kurz nach dem Virus, obwohl viele sich bereits wieder etwas aufgebaut hatten...
Ich gebe mich meinen Gedanken hin und starre weiter. Überlege, wie wir mit den Menschen umgehen sollen, die aus der Stadt geflohen sind und hier Unterschlupf suchen, weil sie sich nicht mehr sicher in Auckland fühlen. Doch woher weiß ich, dass wer auch immer für die ganzen Anschläge verantwortlich ist, nicht auch uns angreifen wird, wenn er erst mal hier reinkommen sollte?
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Tribelos-NPC*
Tribelos
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Anzahl der Beiträge : 232
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Nightmare Hall  Empty
BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptySo 1 Feb - 21:11

Adrian - 20 - Carnival Souls
Nightmare Hall  Matt-dallas-new-love-xd--large-msg-123793065354

cf: Eingangstor

Ich habe mich beeilt, die Folgen meines Entschlusses hinter mich zu bringen und so schnell wie möglich herzukommen, um mit Aubrien zu sprechen. Sehr wahrscheinlich ist, dass ich einen Fehler gemacht habe, da ich sowohl vor der Fremden über Kamis Kopf hinweg entschieden und zudem ein indirektes Versprechen gegeben habe. Doch irgendetwas an der Fremden hat mich nicht losgelassen, schon nicht, seit sie auf dem Markt zu unserm Stand gekommen ist und sich kurz mit mir unterhalten hat. Ich sollte bei so etwas standhaft bleiben und eine Ausnahmen machen, ihre Worte haben allerdings ehrlich gegklungen und sie hat von einem Pferd geredet, mit dem sie einerseits einfacher in eine andere Stadt kommen könnte, aber hier auch mehr Probleme hat, wo unterzukommen. Und wenn sie tatsächlich ohne Begleitung ist, sind die Zeiten jetzt gefährlicher denn je, denn ein Tragtier ist wertvoll, entweder für eine Flucht oder manche würden sich bei großem Hunger auch nicht davor scheuen, es zu essen. Skrupel sind bei großem Leid und Not oft fehl am Platz. Ich hoffe, Aubrien wird meine Beweggründe verstehen können. Ich weiß, er tut sich nicht leid damit, die ganzen Menschen abzuweisen. Hinter seiner distanzierten Fassade schlägt letztendlich auch das Herz einer Person mit Gefühlen, aber er denkt stets an das, was für alle das Beste ist.
Ich finde unseren Anführer in seinem Zimmer, in das ich nach einem Klopfen eintrete. Er steht nachdenklich am Fenster und wendet sich zu mir um, sein Blick ist erwartungsvoll.
"Adrian? Was ist los? Solltest du nicht beim Wachdienst sein?", hakt er misstrauisch nach, da er so wie er eben ist, garantiert bereits etwas ahnt. Ich nicke.
"Sollte ich. Aber es sind wieder Leute gekommen und...um ehrlich zu sein, es ist nur ein Mächen. Sie ist allein und ich bin ihr schon einmal begegnet, als wir unseren Stand am Makrt hatten. Sie schien harmlos zu sein. Auch vor den Explosionen schon. Sie...möchte mit dir reden. Und ich will, dass du ihr eine Chance gibst. Du weißt, ich würde nicht kommen, wenn ich mir nicht sicher wäre, dass...keine Gefahr von jemandem ausgeht. Meine Menschenkenntnis ist nicht besonders schlecht und..., rede ich vor mich hin, was eigentlich überhaupt nicht zu mir passt und ich verstehe selbst nicht, warum ich auf einmal so handele. Es fühlt sich jedoch richtig an.
Aubrien denkt nach, während er mich mustert. Er vertraut mir nicht so sehr vie Dawn, aber ich gehöre zu den Leuten, die er noch zu seinen engsten Gefährten zählen würde, das weiß ich.
"Ein Mädchen also..und sie war an unserem Stand? Darum sollte ich kommen? Adrian, ich schätze dich sehr, doch dir ist klar, wie schwer unsere Situation ist. Jeder sucht nach Sicherheit, die man außerhalb der Stadt mehr findet als darin. Trotzdem...unser Tribe ist eingeschworen und stark, so wie er aktuell ist. Umso mehr Leute wir aufnehmen, desto mehr Risse bekommt diese Stabilität. Und woher weißt du, dass sie von niemandem geschickt wurde, nur um sich einzuschleusen und hier noch mehr zu Zerstören, sobald sie meldet, dass die Luft rein ist? Die Leute dort sind so wie nach dem Virus in ihrer Verzweiflung zu allem fähig. Es tut mir leid, bitte nimm deinen Posten wieder auf", entgegnet Aubrien klar und ich kann ihn verstehen. Was er sagt, ist wahr. Ich gebe mich dennoch nicht geschlagen.
"Ich möchte dir nicht widersprechen, denn ich denke genauso. Es hat lange gedauert, bis wir unser Leben hier so aufbauen konnten und wir haben es dir zu verdanken, dass es uns besser geht als vielen anderen. Trotzdem..sie hat was. Ich glaube ihr, wenn sie sagt, dass sie alleine hier ist. Okay, nicht ganz. Sie hat ein Pferd. Du weißt, wie schwer es ist, mit so einem Tier unterwegs zu sein. Es kann Fluch und Segen zugleich sein. Ich..ich übernehme die Verantwortung für sie. Wenn ich falsch liege, ist es meine Schuld. Doch gebe ihr wenigstens ein Gespräch, hör sie an."
Ein Lächeln zuckt um Aubriens Lippen. Ich weiß nicht, was er denkt, doch er wird gleich weitersprechen.
"Wenn du falsch liegst, Adrian, würde es nichts mehr nützen, es wäre egal, wessen Schuld das ist, wenn alles kaputt wäre. Denn durch eine Schuldzuweisung oder durch Rache und Bestrafung könnte es auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Aber...ich gewähre dir diesen Gefallen. Lass sie kommen mit ihrem Pferd und bring sie in den Verhörsaal, mit verbundenen Augen. Das Tier lass zu den anderen bringen", entscheidet unser Anführer und eine Welle der Erleichterung überkommt mich. Noch. Denn was desweiteren geschehen wird, ist unklar.

tbc: Eingangstor
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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptyMo 2 Feb - 11:07

Als wären meine Gedanken zuvor so laut gewesen, dass sie bis nach draußen geströmt sind, kam nur wenig später jemand zu meinem Gemach, bei dem es sich nicht wie ich zuerst vermutete um meinen Berater und besten Freund Dawn handelte, sondern um Adrian, der etwas nervös wirkte. Wenig später eröffnete er mir auch sofort den Grund für seine Gefühlslage und ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte. Eine neue Hilfesuchende war keine Neuigkeit mehr, eher eine Wiederholung des Geschehnisses, das sich in den letzten Tagen ständig zutrug. Dass eine der Wachen - besonders Adrian, der anders als sein Bruder immer der Vernünftigere von beiden war - aber zu mir kam, um mich darum zu bitten, den Neuankömmling nicht abzuweisen, war eine Premiere. Was mich letztendlich dazu bewegte, ihm dies eine Mal zu gewähren, wobei mir klar war, wohin das führen konnte, wusste ich nicht. Womöglich lag es daran, dass ich nie wie Corey als Top Hat habe sein können, stets auf den eigenen Spaß bedacht und immerzu gnadenlos. Ich bin irgendwo bei allen Erlebnissen immer Aubrien geblieben, ohne Synonym und dennoch an der Macht. Und Anführer eines Tribes, in dem ich nicht die absolute Macht hatte, weil sich niemand unterdrückt fühlen sollte. Jede Stimme zählte, auch wenn ich, wenn nötig, ebenso allein etwas sagen könnte und die anderen mir mittlerweile gut genug vertrauten, um zwar ihren Missmut über dies oder jenes äußern zu können, aber auch akzeptierten, was ich entschied. Nun wollte ich mir also anhören, was dieses Mädchen zu sagen hatte. Das Problem bei den ganzen Neuankömmlingen war, dass viele uns nicht mehr mehr geben konnten, als wir schon hatten. Wir waren eine Gemeinschaft, wir hatten Wasser, Nahrung, einen Wald um uns herum, in dem wir jagen gehen konnten und Licht, wenn dieses auch jetzt wieder von Feuer erzeugt wurde, statt von Strom, was mir sehr missfiel. Meine Panik hatte ich soweit es ging jedoch hoffentlich unter Kontrolle und konnte die Erinnerungen an das Feuer gut genug verdrängen, um sie nicht bei jeder Flamme vor Augen zu haben. Selbst wenn die Explosionen in der Stadt nicht gerade dafür gesorgt haben, dass ich mich beruhigt habe. Im Gegenteil. Hinter meiner Mauer hervordringen durfte das allerdings nicht. Trotz unserer relativ guten Stellung ging in diesem Tribe wie überall die Angst um und ich wollte vermitteln, dass wir sie vorerst nicht zu haben brauchten. Mit gemischten Gefühlen mache ich mich schließlich auf den Weg zum Verhörsaal, um auf die Neue zu warten.

tbc: Verworrene Gänge
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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  EmptyFr 6 März - 17:35

cf: Lyle's Clockwork Diner

Die Nacht ist kurz und unruhig gewesen. Träume der Vergangenheit haben mich geplagt, verwirrende Bilder sind ununterbrochen durch meinen Kopf geschwirrt, ohne dass ich mich dagegen zu Wehr setzen könnte. Alles ist so lebendig, nicht einmal aufzuwachen hilft, denn was in mir vorgeht, stammt nicht aus einem Albtraum, es sind keine Spinnereien, die nicht real existieren und bei denen man sich klarmachen kann, dass sie nicht echt sind. Im Gegenteil. Es ist die nicht änderbare Wirklichkeit. Ich würde es nie zugeben, doch was mit der Stadt geschehen ist, hat mir Angst gemacht. Und dass dieser Techno mit seiner Freundin zu meinem Tribe gekommen ist, lässt mich einfach nicht locker. Wir bieten allen, die es schätzen können ein Paradies, weil ein Freizeitpark ein ungewöhnlicher Wohnort ist, in dem man sich entfalten und verlieren, sich ins Verderben stürzen oder eine neue Leidenschaft finden kann.
Seit Stunden sitze ich bereits an meinem Fenster, von dem aus man beobachten kann, was auf den verschiedenen Wegen im Park vor sich geht. Die Sonne hat sich in den Mittag vorgearbeitet, Dawn hat mir vor einer halben Stunde etwa mitgeteilt, dass die Späher sich auf den Weg zur Stadt gemacht haben. Ich schaue wehmütig auf meine Taschenuhr. Sie funktioniert nach all den Jahren immer noch und ist so alt, dass sie keine Batterien beinhaltet, die leer gehen könnten, sondern stets neu aufgezogen werden muss. Ich stelle mir gern vor, wer sie alles aus meiner Familie in den Händen gehalten und die Zeit abgelesen hat und was sie dabei gefühlt haben. Aufregung, Ärgernis, Vorfreude, Panik. Wenn man auf etwas wartete, konnte das viele Gründe und viele Folgen haben.
Ich seufze. Es wird langsam Zeit, mich auf das nächste Gespräch vorzubereiten. Dafür werde ich das Mädchen allerdings nicht in den Verhörsaal bringen lassen, sondern in die Bibliothek, wo sie ebenfalls keine Chance hat zu entkommen, wir aber ungestört sein können und Adrian sein Bestes dazu beitragen und mich davon überzeugen kann, dass das Mädchen kein Fehler und keine Gefahr ist. Auf jeden Fall scheint sie etwas an sich zu haben, das Eindruck auf ihn gemacht hat.
Ich erhebe mich aus meinem Sessel, hole einen Mantel aus dem Schrank und ziehe ihn über, dann trete ich quer durch den Raum und auf den Gang hinaus, um zu Dawns Zimmer zu gelangen, damit er das Treffen in die Wege leitet. Anschließend werde ich, diesmal ohne weitere Wachen, zur Bibliothek gehen. Das Mädchen hat alles genommen bekommen und so, wie meine Leute mir von ihr berichtet haben, hat sie keinen Eindruck gemacht, als wolle sie sich bei Regeln widersetzen. Nicht einmal Kami hat sie als besonders nervig eingestuft, wie sie es immer nennt, wenn ihr jemand aboslut nicht gefällt. Sie macht sich gern über andere lustig, aber sie ist kein schlechter Mensch und hat ein gutes Auge, um andere einzuschätzen. Ich hoffe, meine Gefährten haben sich nicht kräftig getäuscht.

tbc: Thought's Infinity

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BeitragThema: Re: Nightmare Hall    Nightmare Hall  Empty

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