The Tribe-Community • www.thetribeseries.com


The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
StartseiteFAQSuchenMitgliederFacebook-CommunityAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Schlüsselwörter
Amiria raven luca oliver ebony Matty deutsch Gray Akona book Destiny folgen rachel jillian emma Amber chase keller garry Keoni crimson kirsty Strand Riley Zusammenfassung Alex
Neueste Themen
» Plauderstube
Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyDo 20 Jun - 13:26 von Mark

» The Tribe - Ellie: Verwirrung der Gefühle, Band 12
Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 28 Apr - 3:05 von Marie87

» Best Couples
Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMi 17 Apr - 17:19 von Little Ebony

» The Tribe 30 Tage - 30 Fragen
Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 12 Apr - 1:53 von Mark

» The Tribe-Wörterbuch
Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 12 Apr - 1:09 von Mark

September 2019
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      
KalenderKalender
Partner

Teilen
 

 Die "Flavor" Bar

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 21 Sep - 15:31

Die ganze Zeit über hab ich auf Salene gewartet, doch bisher kam sie nicht, ob sie mich vergessen hat?
Zugern würde ich ihre Freunde die Ecos kennenlernen.
Es ist bereits nachmittags, und daher beschliesse ich etwas auf dem Markt vorbei zu schauen, vielleicht kann ich dort ein paar Einkäufe machen und finde ein paar nette Gespräche, ich habe den Zauberer Lysander leider nicht mehr seit unserem ersten Treffen gesehen, gern würd ich ihn wieder treffen und fragen wie seine Show so gelaufen ist, dann mach ich mich auf den Weg zum Markt...

tbc: Märkte der Stadt
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyDi 23 Sep - 23:01

cf: Strassen der Stadt

Ich schliesse die Bar auf, und mache die Lampen an, dann mach ich auch die Jukebox an, und geniesse die Ruhe, die Arbeit als Tänzerin und das ständige Gegrabsche und Gesabbere der Männer setzt einem ziemlich zu, deswegen bin ich umso glücklicher, wenn Salene mich für ein paar Tage aus diesen Alltag reisst und mit zu ihren Freunden den Ecos nimmt...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 5 Okt - 12:37

Ich liege in meinen Bett, als ich wach werde, ist es bereits Nachmittags, momentan ist nicht viel los, ich setz mich aufrecht hin.
Ich hatte einen seltsamen Traum, ein schwarz gekleideter Mann kam auf mich zu, er hatte eine Maske auf, er wollte sich an mir vergehen, ich schloss die Augen, doch als ich wach wurde, blickte ich in Rohans unschuldige Augen und wir saßen wie damals am Wasser.
Irgendwie ist das ein seltsamer Traum, und mir ist schlecht in der Magengegend.
Als ich aufstehe, schau ich mich in der Bar um, Salene scheint noch nicht da gewesen zu sein.
Ich beschliesse nach ihr zu suchen, denn ich brauch endlich mal etwas neues, ein kleines Abenteuer..
Sie sagte etwas von diesem Einkaufszentrum hier in der Nähe, also packe ich meine Sachen in eine Tasche und schliesse dann die Bar von aussen ab, gut das ich einen alten rostigen Schlüssel von damals unter einem Teppich gefunden habe, sonst würde hier wohl jeder rein können...
Dann geh ich los, und kann das Einkaufszentrum, nach einen kurzen Weg schon erkennen...

tbc: Sylvia Park-Eingangsbereich
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 28 Nov - 22:36

cf: Straßen der Stadt

Vor der Tür der Bar, klopfe ich zunächst, höflich wie ich bin, auch wenn es ziemlich seltsam ist, an einem Ort wie diesem solche Rituale zu vollführen. Möglicherweise ist das aber auch einer der Orte, wo man erst reinkommt, wenn man ein Geheimwort oder sowas kennt. Einen Türsteher scheint es hier jedoch nicht zu geben. Zumindest keinen Sichtbaren und auch keinen, der meine Ankündigung gehört hat. Als ich nach dem Türgriff greife und ihn nach unten drücke, stellt sich heraus, dass das Haus abgeschlossen ist. Womöglich liegt das an der der Tageszeit, denn meistens ist doch eher abends etwas los. Ich hätte mich trotzdem darauf gefreut, die Besitzer des Clubs außerhalb der Geschäftszeiten antreffen zu können, weil ich immerhin kein Zuschauer bin, sondern mich für einen Job bewerben will, was dann, wenn die Chance dass einem zugehört wird größer ist, erfolgreicher velaufen würde als wenn ständig jemand neben einem etwas zu Trinken bestellt, dazwischenredet oder sonstwie etwas tut, sodass die Unterhaltung zwischen Tür und Angel stattfinden würde. Für's Erste tut sie das allerdings gar nicht. Enttäuscht lehne ich mich mit dem Rücken an die Tür und lasse mich auf den Boden gleiten, unwissend, was ich nun erst mal mit mir anfangen soll.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyDo 11 Dez - 0:12

Während ich ein bisschen vor mich hinträume, den Regen zuhöre und mich nach einer Weile wieder richtig aufsetze, bemerke ich unter meiner rechten Hand einen kleinen Widerstand, wie einen Stein unter der Matte. Also rücke ich noch ein bisschen, hebe sie hoch und entdecke zu meiner Verwunderung...einen Schlüssel! Ob der wohl tatsächlich zu der Bar passt und extra so versteckt worden ist, um möglichen Eindringlingen eine Falle zu stellen? Aber dann könnte man es auch eigentlich gleich lassen. Es sei denn, man gehört zu den Tribes, die immer gerne Opfer suchen, um sie dann zu irgendwas zu rekrutieren. Dafür wirkt es hier dann jedoch zu ruhig. Ich hoffe zumindest, dass mich mein gutes Gefühl nicht täuscht. Vorsichtig nehme ich den kleinen silbernen Schlüssel in die Hand und stehe auf. Ich habe lange genug vor der Tür gesessen und eröffnet sich mir schon einmal die Möglichkeit, diese Bar von innen zu sehen zu bekommen, will ich diese garantiert nicht vergehen lassen. Um sicherzustellen, wirklich nicht beobachtet zu werden, sehe ich mich noch einmal um, kann außer den Leuten, die sich unauffällig auf der Straße bewegen, nichts feststellen und widme mich darum dem Schloss. Ohne Probleme stecke ich den Schlüssel hinein, ein Klicken verrät mir, dass sich ein Riegel löst und dann..öffnet sich die Tür nach innen. Typischer Bargeruch schlägt mir entgegen, ein Gemisch aus Zigaretten, Schweiß, Alkohol und Parfum. Das kann mich aber nicht abschrecken, also trete ich durch den Rahmen, schließe die Tür hinter mir, um nicht durch Neugierige überrascht zu werden und beginne mit meiner Erkundungstour.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 14 Dez - 12:59

Draußen ist es wieder Nacht. Um mich herum hat sich mit dem letzten Sonnenstrahl alle Helligkeit verzogen, wurde von der Dunkelheit verschlungen. Nur schwach fällt Licht von draußen durch die Fenster hier herein, da einige von ihnen größtenteils verdunkelt sind. Wahrscheinlich, damit man nicht direkt sehen kann, was sich hier drinnen zuträgt. Um nicht Gefahr zu laufen, irgendwo drüber zu stolpern, halte ich mich zunächst an der Wand, um gleichzeitig tastend einen Lichtschalter zu suchen. Falls so etwas bei einer Bar überhaupt wie in normalen Zimmern existiert. Es hilft zumindest, dass sich meine Augen etwas an die Dunkelheit gewöhnen und ich so vage Schemen von Möbeln ausmachen kann. Dennoch nicht gut genug, als dass ich merke, wie ich mich langsam einer ziemlich massiven Sache direkt neben mir nähere, an der ich mir als ich einen Schritt weitergehen möchte, ziemlich schmerzhaft den Fuß stoße. Während das Pochen flüchtig echt heftig ist, schließe ich meine Augen und warte, bis es abebbt. Wenn ich noch tanzen will, muss ich vorsichtiger sein..
Mit den Händen taste ich mich weiter vor, um herauszufinden, was mir nun im Weg steht. Es fühlt sich an, wie lackiertes Holz, auf der anderen Seite wie kaltes Kunstleder. Vielleicht handelt es sich um eine Art Bank. Was auch immer es ist, ich nehme es zur weiteren Orientierung und falle wenig später über etwas, das sich auf dem Boden befindet und absolut in der Schwärze liegt. Irgendwie schaffe ich es, nicht ganz so hart auf dem Boden aufzukommen, dennoch muss ich erst einmal liegen bleiben, schaue gen Decke ins Nichts und frage mich, warum ich eigentlich hier bin. Nachts sollte eine Bar wie diese doch besonders gut laufen, oder zumindest abends. Die Besitzer werden ja kaum Urlaub machen. Nur von regem Betrieb verrät hier nicht viel außer dem Geruch, der nicht wirklich den in einem neuen Möbelhaus gleichkommt. Der Boden neben mir riecht nach Bier. Trotzdem bleibe ich noch kurz, wo ich bin. Viel weiter zu gehen hat heute Abend wohl bloß noch wenig Sinn. Mein rechtes Knie fühlt sich an, als würde daran jemand das Hämmerchenspiel spielen...und ich hoffe, ich habe mir nichts verknackst. Als ich mich wieder halbwegs dazu imstande fühle, mich zu bewegen, rappele ich mich auf, ziehe mich an der Bank hoch und fühle mich so hervor, dass ich schließlich eine Nische zwischen der Sitzfläche der Bank und etwas finde, das sich anfühlt wie ein Tisch. Darauf lege ich mich so gut es geht und schließe die Augen. In der Hoffnung, nicht böse überrascht zu werden.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMo 22 Dez - 15:53

Ich erwache davon, dass mein linker Arm unangenehm prickelt, weil ich zu lange auf ihm gelegen habe und er eingeschlafen ist. Mit einem Gähnen blinzele ich mir den Schlaf aus den Augen, fühle mich wie erschlagen. Die Polster der Bank sind zwar nicht besonders hart, abe als Bett eignen sie sich keinesfalls. Um das verspannte Gefühl minimal loszuwerden, strecke ich mich ausgiebig und nutze die morgendliche Helligkeit, um endlich erkennen zu können, wie der Raum der Bar wirklich aussieht. Die Band, auf der ich gelegen habe, ist rund und schwarz, der halbe Saal ist mit identischen Möbeln gefüllt. In der Mitte einjeder dieser Bänke befindet sich ein runder weißer zweistufiger Tisch, auf dem es tatsächlich einen kleinen Silberständer mit einer Speise-und Getränlekarte sowie einem Auftrittsprogramm gibt. Ich greife nach dem schwarz-weißem Programm und klappe es auf. Auf der Vorderseite steht zunächst wieder der Name des Gebäudes, "Flavor Bar", im inneren werden dann mehrere Spezialtage und das dazugehörige Angebot aufgeführt. Anders als ich erwartet hatte, war das hier scheinbar kein normaler Tanzclub, sondern eine Table-Dance-Bar, mit der größtenteils männliche Kunden angezogen werden sollten. Wie viele Tänzerinnen es hier einmal gab, kann man nicht ganz erkennen, keine von ihnen scheint bisher aber nochmal zurückgekommen zu sein. Es ist zwar auch erst ein Tag vergangen, dennoch wirkt es nicht so, als ob wer auch immer einmal hier gewesen ist, in naher Zukunft vorhaben würde, zurückzukommen. Was allein schon der Staub auf den Möbeln verrät. Es mag ja sein, dass Leute, die so eine Bar besuchen eher wegen anderen Gründen kommen als der lupenreinen Sauberkeit der Inneneinrichtung, trotzdem gehört so etwas doch ein wenig zum Image.
Ich lege das Programm auf dem Tisch ab und stehe auf. Rechts von mir liegt am Ende einer Tanzfläche eine Theke mit Barhockern davor, der Rest des Raums wird von einer Bühne mit unterschiedlich langen Flächen ausgefüllt. Es gibt sowohl eine Stange, die aus der Decke ragt und bis zum Boden reicht, als auch auf der anderen Seite der großen Hauptauftrittsfläche einen Käfig. Die Wand hinter der Bühne ist schwarz, wohl um eine Lichtshow darauf projizieren zu können, die schwarzen Samtvorhänge an den Seiten erinnern an ein Theater. Langsam steige ich die Stufen an der Seite der Bühne hoch, drehe auf dem Parkett eine kleine Pirouette und stelle mir vor, wie es gewesen wäre, hier zu arbeiten. Es wäre etwas Neues gewesen und ausgezogen hätte ich mich niemals. Aber ich hätte für andere und für mich tanzen können und damit mir und meinem Tribe etwas mehr unter die Arme greifen, vielleicht weitere Kontakte knüpfen können. Und auch wenn sie so scheu und gegen die Stadt waren, wären Kira und die anderen womöglich auch mal mit hergekommen. Ich muss ihnen unbedingt von diesem Gebäude erzählen und womöglich können wir alle zusammen planen, ob wir daraus etwas machen möchten.
Vorher will ich mich aber noch weiter umsehen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 27 Dez - 17:13

Ich gehe weiter durch die Bar und hinter der Theke entdecke ich eine Tür, die zu einer Art Lagerraum mit einer Küchennische führt, die eigentlich bloß aus einem einzelnen Herd mit Ofen und einem Kühlschrank daneben besteht, der aber nicht ans Stromnetz angeschlossen zu sein scheint. Als ich ihn öffne, strömt mir der Geruch von verdorbenen Lebensmitteln in die Nase und ich frage mich, wieso sie jemand hier gelassen hat, wo es doch so wertvoll ist, welche zu besitzen oder sie zumindest gegen etwas anderes zu tauschen. Außer den Sachen im Kühlschrank befinden sich ein paar Kisten mit Getränken in dem kleinen Räumchen, aus einer von ihnen nehme ich eine Flasche mit Limonade, was ich schon seit Jahren nicht mehr getrunken habe, öffne sie und lasse das kühle Getränk auf meiner Zunge zergehen. Ich frage mich, wie es möglich war, so viel beiseite zu schaffen. Eine Bar ohne Getränke würde aber auch vermutlich nicht gut laufen. Da es nichts Weiteres zu sehen gibt, kehre ich in den Hauptraum zurück. Es existiert eine weitere Tür, die von diesem abgeht und um diese zu erreichen, muss man durch einen kurzen Gang gehen, dessen Eingang durch einen Vorhang abgetrennt ist. Vielleicht durften nur privilegierte oder gar keine anderen Leute dort hinter. Ich folge dem Flur, öffne die Tür an dessen Ende, die unverschlossen ist und finde mich in einem ziemlich eindeutig eingerichteten Schlafzimmer wieder. Es gibt Lichterketten, die angeschaltet für eine richtige Stimmung sorgen würden, einen Schrank und einen Schminktisch, auf dem diverse Flakons, Cremes und andere Sachen vor einem verschnörkelt umrandeten Spiegel stehen. Durch eine letzte Tür, die von dem Zimmer woanders hinführt, gelang man in ein schlichtes kleines Bad, das aber über eine große Dusche verfügt.
Viel zu erkunden gibt es in dem Zimmer sonst nicht, da die Person, die hier mal gelebt hat, es nicht sehr persönlich eingerichtet hat. Durch die Bilder an der Wand und die Deko wirkt es eher wie ein Geschäftszimmer für gewisse Dienste. Es ist dennoch sehr hübsch.
Da ich heute hier nicht mehr viel tun kann, kehre ich abermals in den Hauptbereich zurück, trete nach draußen in den kühlen Morgen und schließe hinter mir ab. Sollten die Besitzer der Bar nicht wiederkommen, möchte ich schließlich nicht, dass in meiner Abwesenheit jemand anderes sich dieses Gebäude zu eigen macht. Ich bin schon echt gespannt auf die Reaktionen der anderen, wenn ich ihnen davon erzähle und hoffe, sie freuen sich.

tbc: Straßen der Stadt
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMo 16 Feb - 17:00

cf: Zeitsprung

Es ist wieder Nacht in der Stadt, die Dunkelheit erneut in die Bar hineingebrochen, die ich in den letzten Tagen, seit ich das Haus am Strand vorerst verlassen habe, mit kleinen Teelichtern gemütlicher gemacht habe, die auf jedem Tisch verteilt sind. Vielleicht sollte ich nicht so verschwenderisch mit ihnen umgehen, wo doch nun der Strom wieder ausgefallen ist und es auch kein fließendes Wasser mehr gibt, aber in der Abstellkammer waren so viele Päckchen in einer der Kisten, dass ich ein paar davon ruhig für das hier gebrauchen konnte, bis sich irgendwann echte Gäste an den Tischen gegenüber sitzen würden und die Lichter einen romatischen Touch zwischen ihnen schaffen würden. Der Grund für den Lärm, der bis zum Strand zu hören gewesen ist, waren also Angriffe auf die Stadt. Manche gegen ganz ruhig damit um, obwohl um sie Zerstörung Einkehr gehalten hat, andere sind in Panik verfallen, haben Auckland verlassen oder suchen verzweifelt nach einer neuen Bleibe. Nach Gesellschaft. Ich bin immer noch allein. Immer wenn es dunkle geworden war, bin ich abends an den großen gelaufen, um meine Kanister nach und nach mit Wasser zu füllen, was eine Heidenarbeit gewesen ist. Als ich in der Stadt angekommen war, war ich schockiert darüber gewesen, wie sich alles so schnell verändert hatte und auch ich hatte mich davor gefürchtet, dass die Bar Schaden genommen hatte und mir dieser Traum genommen wurde, so wie meine Sicherheit in meinem Tribe. Aber sie war nach wie vor verschlossen und das Innere unbelebt. Nicht mal eine Scheibe war eingeschlagen. Somit habe ich mich nach einer ausgiebigen Nacht, in der ich doch noch geschafft hatte, einzuschlafen, daran gemacht mit dem geholten Wasser alles zu putzen, mit dem, was ich so gefunden hatte zu dekorieren und die letzten Tage nur mal das Gebäude verlassen, um etwas auf dem Markt zu ertauschen, damit ich nicht verhungerte.
Nun sitze ich nach einem weiteren anstrengenden Tag umringt von Kerzenlicht, das bestimmt auch von draußen zu sehen ist, auf der Kante der Bühne, lasse meine Beine herunterhängen und esse ein paar Sandwiches, die ich aus ein bisschen Salat, ertauschtem Brot und Tomaten gemacht habe. Wenn jemand hereinkommen sollte, weiß ich nicht, was ich tun würde, aber andererseits wäre mit jemandem normal und unverbindlich zu reden echt etwas Schönes.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMi 4 März - 11:48

Ich habe wieder in dem kleinen Nebenraum geschlafen, in dem das kleine Bett stand, nachdem ich es mit der Wäsche, die sich im Schrank befand, frisch überzogen habe. Man ist heutzutage vielleicht einiges gewohnt, so schwarf drauf unbedingt genau in der Wäsche zu schlafen, in der ein Fremder gelegen und sonst etwas gemacht hat, bin ich jedoch nicht, also ziehe ich es vor, ein frisches Gemach zu haben, wenn das denn möglich ist. Die Bar ist immer noch leer, kein Kunde ist bisher gekommen, der beweisen würde, dass der Betrieb noch nicht allzu lange stillliegt. Womöglich ist das auch erst geschehen, als die Zerstörungen stattgefunden haben und keiner rechnet mehr damit, dass ohne Strom und fließendes Wasser ein Laden wie dieser überhaupt laufen kann. Dann wäre die Staubschicht auf den Möbeln aber wohl nicht so dick gewesen, so stark, dass man darauf malen konnte. Ich sollte mich wirklich langsam auf die Suche nach ein paar Menschen machen, die nett aussehen und mir helfen könnten, alles weitere aufzubereiten und den Ort hier wieder zum Leben zu bringen. Die Musiker müssten nicht mehr auf der Straße auftreten, sondern hätten hier drinnen eine Bühne, wo sie ihre Stücke bei jedem Wetter vortragen könnten. Genauso wie der Zauberer, von dem die Plakate draußen noch an manchen Gebäuden hingen. Das Fest ist zwar schon eine Weile her, aber möglicherweise ist er noch irgendwo hier in der Stadt und hat Lust dazu, regelmäßige Shows zu machen, auch wenn er hier auf sein Feuer verzichten müsste. Wieder fühle ich mich allein. Ich hätte so gerne alles mit Kira und ihren Freunden aufgebaut, eine Oceansbar gemacht, in der wir unseren Fisch hätten anbieten können, sowie im Sommer Feste hier und am Strand hätten feiern können. Doch sie gibt es nicht mehr, die Oceans sind weg. Und sonst habe ich kaum jemanden gekannt außer ein paar Leuten von den Ständen, mit denen ich gehandelt und Waren getauscht habe. Wem ich vertrauen kann, weiß ich allerdings nicht und wenn ich Pech habe, kommen die Wüstlinge zurück und zerstören hier alles genauso wie draußen. Aber das Projekt hier ist ein Ziel, welches ich mir gesetzt habe, um überhaupt eins zu haben und daran werde ich festhalten. Ich strecke mich, rappele mich aus dem Bett auf und ziehe mich um. Demnächst sollte ich mal zum Fluss gehen, um meine Kleider zu waschen. Noch sind jedoch ein paar saubere übrig.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 7 März - 12:35

In den letzten Stunden habe ich alles noch einmal zusammengesammelt, was ich im Lagerraum hab finden können und nicht für mich selbst brauche. Zumindest nicht alles davon. Solange ich keinem sage, dass ich hier Limonade habe, wird sie sich hoffentlich auch niemand klauen und in die Bar einbrechen. So ruhig wie es um das Gebäude herum jedoch war, glaube ich erst einmal nicht mehr daran, dass sich wer uneigeladen herverirren wird. Ich stecke ein paar Flaschen mit dem süßen Getränk, sowie ein paar leere, die ich am Fluss auffüllen gehen kann, in meinen Rucksack und schaue mich um, um mich zu vergewissern, dass ich auch nichts vergessen habe. Wenn ich alles erfüllen kann, was ich mir vorstelle, könnte das alles hier bald wieder mit Leben erfüllt sein, glänzen und seinen Zweck erfüllen. Ich hoffe, ich glaube nicht an eine Utopie und es wird Wirklichkeit werden, statt dein böser Albtraum.
Vorsichtig öffne ich die Haupttür und werfe einen Blick nach draußen. Auf den Straßen herrscht das normale Treiben, doch keiner achtet sichtbar auf mich. Schnell husche ich nach draußen, schließe hinter mir ab und versuche, so unauffällig wie möglich auf die Straße zu kommen und mit den Menschen dort zu verschwimmen.

tbc: Straßen der Stadt
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 7 März - 19:35

Cf Märkte der Stadt

Es dauert nicht lange bis ich die Bar gefunden habe. Allerdings komme ich nicht rein, die Tür ist abgeschlossen. "Toll", brumme ich missmutig und setzte mich auf den Boden, mein Rucksack neben mir. Vielleicht hätte ich den Kids etwas besser zuhören sollen. Aber für mich klang es so, als wäre diese Bar verlassen. Was zeitgleich heißt, die ist offen. Aber dem war ja nun nicht so. Also muss ich mich doch nach etwas anderem zum Schlafen umsehen. Aber zuerst gönne ich mir noch eine Pause und esse eine Kleinigkeit. Dabei denke ich über Joel nach und muss mit dem Kopf schütteln. Ein Techno. Musste ich unbedingt einem Techno in die Arme laufen? Hätte es nicht jemand anderes getan? Einer Mall Rat zum Beispiel. Ich würde den Tribe wirklich gerne einmal kennenlernen, schließlich habe ich schon einiges über die Leute gehört. Aber deswegen bin ich nicht in der Stadt. Ich bin hier, um meine Geschwister zu suchen. Allerdings muss ich mich erst um einen Schlafplatz kümmern, dann kann ich weiter nach ihnen suchen und die Leute befragen. Bisher habe ich aber niemand gefunden, der sie kennt. Kein Wunder, mein Foto ist mehrere Jahre alt, sie sehen jetzt sicherlich ganz anders aus und wer weiß, ob sie sich nicht andere Namen gegeben haben. Ich seufze, schließe die Augen und lasse meinen Kopf gegen die Wand sinken.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 8 März - 17:18

cf: Märkte der Stadt

Bevor ich wieder durch das Tor neben dem Programmkasten der Bar auf den Weg zum Haupteingang einbiete, stelle ich wie immer sicher, dass sich in der Straße keine Technos oder andere Leute befinden, die aussehen, als wollten sie mir folgen, dann beeile ich mich, schließe das Tor hinter mir, drehe mich um und bleibe augenblicklich stehen, als ich eine Person sehe, die neben einer Tasche auf dem Boden sitzt. So ähnlich ist es mir selbst ergangen, als ich zum ersten Mal hergekommen bin, alles verschlossen war. Glücklicherweise gab es einen Zweitschlüssel unter der Fußmatte, was kein besonders originelles Versteck gewesen ist, aber immerhin zu meinem Vorteil, darum will ich mich darüber nicht beschweren. Sofort ist meine Laune, die gestiegen ist, als ich durch die Limo tatsächlich ein kleines Erfolgserlebnis gehabt habe und heute frisches Obst und Brot essen kann, wieder im Keller. Habe ich mich noch demletzt darüber beschwert, es würde keiner zur Bar kommen, wurde meine Theorie jetzt widerlegt. Vielleicht ist das Mädchen dort aber nur jemand, der sich verirrt oder versteckt hat. Anders als die beiden im Strandhaus sehe ich sie nicht als Bedrohung an, dazu bin ich auch nicht mehr so verzweifelt und gereizt wie vor ein paar Tagen, als ich entdeckt habe, dass mein Tribe mich verlassen hat.
Ich trete nah genug an sie heran und bin bloß noch einen Meter von ihr entfernt.
"Hallo", meine ich tonlos, weder positiv noch negativ, jedoch auf alles gefasst. Harmlos aussehende Leute sollte man nie unterschätzen.
"Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 8 März - 17:37

Es ist nicht nur so, dass die Tür verschlossen ist, es gibt nicht mal Fenster, durch ich hätte klettern können. Das ist schon irgendwie deprimierend. Früher wäre ich zu meiner Tante gefahren, die nur ein paar Blocks weiter gewohnt hatte und hätte bei ihr geschlafen. Aber meine Tante war tot und ihre Wohnung jetzt entweder besetzt oder unbewohnbar.
Als ich plötzlich Geräusche höre schrecke ich hoch und sehe mich um. Da ist ein Mädchen, das jetzt auf mich zukommt und er kurz vor mir Halt macht. "Hallo", erwider ich den Gruß genauso tonlos und schaue mich nach einem Fluchtweg um. Ich weiß nicht, wer sie ist oder was sie will. "Nein, ja ... keine Ahnung. Eigentlich habe ich nur einen Schlafplatz gesucht", erkläre ich und überwinde mich zu einem Lächeln. Vorsicht ist zwar besser als Nachsicht, aber ich muss es ja auch nicht übertreiben. "Ich hab gehört, die Bar stünde leer. Deswegen bin ich hier."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMo 9 März - 17:41

Wie es der Normalfall ist, wenn jemand einen aus heiterem Himmel anspricht, besonders falls man in Gedanken versunken ist, was man auf öffentlicher Straße, wo wie ich heute mal wieder gemerkt habe, alles geschehen kann, nicht so praktisch ist, erschreckt sich die Unbekannte und blickt augenblicklich zu mir hoch. Wäre ich jetzt ein Techno und hätte einen Zapper auf sie gerichtet, hätte sie keine Chance. Ihr hektisches Umblicken ist etwas zu auffällig, sodass ein Mensch wie dieser Joel, der Lanai einfach geküsst hat, bestimmt auch aus dieser Sachlage seine Vorteile gezogen hätte. Dass die Bar nicht direkt an der Straße liegt hat somit eben sowohl den Vorteil, dass nicht jeder sofort sieht, was hier abgeht, was bei einer Tabledancebar früher auch garantiert nicht gewollt war, immerhin ging es dort um lockeres Vergnügen und die Menschen, die es genossen, mochten bestimmt nicht unbedingt auf dem Präsentierteller sein und von jedermann gesehen werden können. Dafür wurden auch die kleinen Fenster, die hingegen zu hoch liegen und durch die grade mal eine Katze passen würde, so gebaut wie sie sind. Nur über der Haupttür gibt es eine große Glasscheibe, die aus verschiedenen Mosaikgläsern zusammengesetzt ist und etwas bildet, das ich nicht ganz deuten kann.
Die Fremde erwidert meinen Gruß, wirkt ziemlich unsicher und erklärt, auf der Suche nach einem Platz für die folgende Nacht zu sein. Als sie meint gehört zu haben, die Bar stünde leer, wundere ich mich kurz darüber, dass dann tatsächlich noch keiner diese Tatsache ausgenutzt hat, aber vielleicht kam auch nur noch keiner auf die einfache Idee, nach dem Schlüssel unter der Fußmatte nachzusehen. Ich selbst hatte es dagegen andererseits auch nur gemerkt, weil ich mich genau auf die Stelle gesetzt hatte, wo er lag.
"Sie stand leer. Aber jetzt gehört sie mir", erwidere ich unmissverständlich, denn ich finde, genug Rechte auf dieses Gebäude zu haben, wo sich keiner, dem es mehr zustehen würde in den vergangenen Tagen gemeldet hat und dass es noch seltene Getränke in der Bar gibt, hat den vorherigen Besitzer auch scheinbar nicht mehr interessiert. Und so schnell würde ich meinen neuen Hoffnungsschimmer nicht hergeben.
"Falls du dich zu benehmen weißt, kannst du aber gern mit reinkommen. Ich mache dir sogar einen Deal. Dafür, dass du mir hilfst, die Bar in den nächsten Tagen von außen wieder so auf einen guten Stand zu bringen, falls wir Farben finden sollten, dass sie annehmbar aussieht, statt mit der abgeplätterten Fassade, darfst du ein paar Nächte bleiben. Zu einem Tribe scheinst du ja nicht zu gehören, oder?", spreche ich spontan weiter. Wenn man eine solche Gelegenheit bekommt, sollte man sie am Schopfe packen, das Mädchen wirkt mehr verängstigt als hinterhältig - was natürlich auch täuschen kann, aber dann hätte sie sicher Besseres zu tun, als vor einer Bar herumzuhocken, beispielsweise sich etwas zu Essen zusammenzuklauen oder so - und ich sowieso Hilfe gebrauchen kann.
"Und, was sagst du?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMo 9 März - 20:02

Fragend ziehe ich die Braue hoch als das Mädchen sagt, dass die Bar jetzt ihr gehört. Allerdings sage ich da nichts weiter zu, erst als sie mir ihren Deal vorschlägt. Ein bisschen netter könnte sie ja schon sein, finde ich. Immerhin habe ich ihr nichts getan, es gibt keinen Grund mich zu behandeln wie ein kleines Kind. "Nein, ich gehöre zu keinem Tribe", antworte ich ihr und würde am liebsten wieder gehen. In der Stadt gibt es sicherlich noch genügend andere Schlafplätze, aber die Suche danach nervt mich. "Was willst du denn aus der Bar machen?" Ich frage eigentlich mehr aus dem Grund, dass ich mehr Zeit zum Überlegeben habe, als aus richtigen Interesse. Ich weiß nicht, was das vorher für eine Bar war oder wie es um sie bestellt ist. Aber mit etwas Pech hänge ich hier ganz schön lange drin, dafür, dass ich bloß ein paar Nächte hier schlafen will. "Dein Angebot klingt ganz okay", sage ich dann nach einer Weile, stimme schließlich achselzuckend zu. So schlimm wird es vielleicht gar nicht werden und auch wenn die Bar versteckt liegt, ich bin schnell in der Innenstadt und kann die Suche nach meinen Geschwistern fortsetzen. Genug Verpflegung habe ich auch noch dabei, darum muss ich mir also auch keinen Kopf machen. "Ja, warum nicht. Ich helfe dir und ich darf dafür hier schlafen."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMi 11 März - 19:48

Ganz begeistert scheint die Fremde nicht davon zu sein, dass ich die Bar für mich beanspruche, aber das wäre ich auch nicht, hätte ich einen schönen Schlafplatz für mich allein finden wollen, der sich als weder offen herausstellte, noch als unbesetzt. In der Stadt gab es, wenn man richtig suchte und aufmerksam war, bestimmt den ein oder anderen Ort, an dem man sich ebenfalls in einer guten Wohnung niederlassen könnte, einiges ist durch die Plünderungen nach dem Virus und die vielen Jahre, in denen keiner mehr gewisse Räume betreten hat, unbewohnbar gemacht worden, sodass man andererseits auch Glück haben musste. Ich wüsste jedenfalls nicht, bei welchem Haus ich mit der Suche anfangen sollte, hätte ich die Bar nicht gefunden, denn man wusste nie, was hinter einer Fassade lauern konnte, schließlich gab es genauso viele Streuner wie Leute, die einem Tribe angehörten. Wenn nicht sogar mehr. Bei dem Mädchen handelte es sich genau wie bei mir nun um eine Person ohne Gruppe. Ich hatte zwar nichts anderes vermutet, da sie sonst kaum einen separaten Platz für die Nacht suchen müsste - es sei denn, sie hatte Ärger oder wollte wegen irgendetewas ein paar Tage auf Abstand gehen - aber es erleichtert mich, dass ich durch ihre Aufnahme bei mir keine Menschen anziehe, die mir womöglich nicht so gut gesinnt sind.
Sie fragt mich, was ich mit der Bar vorhabe, die Antwort darauf wird sie hingegen noch früh genug bekommen. Erst einmal ist wichtig zu wissen, ob sie überhaupt bleibt oder ich sie mit meiner forschen Ansage verjagt habe. Richtig glücklich macht es sie nicht, ich finde, sie könnte dankbarer sein, da es nicht selbstveständlich ist, jeden mit in sein Haus zu nehmen und so entgegenkommend zu sein, aber ich will nun keinen Streit vom Zaun brechen.
"Also gut. Dann komm", meine ich knapp, während ich die Haustür aufschließe und eintrete. Es riecht dadurch, dass die Fenster nicht geöffnet waren - ich hatte also doch etwas vergessen - wie ganz zu Beginn.
"Willkommen in der ehemaligen Tabledancebar der Stadt. Aber keine Angst, ich hab nicht wirklich geplant, ihre alte Funktion wieder aufleben zu lassen. Wenn du möchtest, kannst du dir eine der Bänke zum Schlafen aussuchen", rede ich dann theatralisch weiter und bringe meine Errungenschaften vom Markt zur Theke.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 14 März - 19:38

(Soooorry, ich war die Tage mehr mit gucken als schreiben beschäftigt .____.)

Ich folge ihr ins Innere der Bar und sehe mich neugierig um. Hübsch und sauber war definitiv anders, aber da wird sich wohl die nächsten Tage etwas dran ändern wenn ich hier bin und helfen soll. Es riecht auch nicht sonderlich gut, was eventuell an den geschlossenen Fenstern liegt. Aber auf den ersten Blick lässt sich sagen, dass man hier definitiv etwas draus machen kann, wenn man die nötigen Ideen und Werkzeuge hat. Ich habe weder das eine noch das andere. Aber wahrscheinlich darf ich sowieso nur putzen.
Ich stelle meinen Rücksack auf eine der Bänke ab und schmunzel etwas, als das Mädchen mir sagt, dass sie nicht vorhat die Bar wieder so zu nutzen, wie die Leute es vor ihr getan haben. "Dann ist ja gut, tanzen liegt mir nicht wirklich", lache ich und gehe ein bisschen herum, wobei ich versuche auszuschalten, was hier sonst immer getrieben wurde. Es ist schon ein bisschen komisch hier sein Quatier zu haben, aber immer noch besser als gar nichts. "Was soll das denn mal werden, wenns fertig ist?", frage ich sie interessiert. Sie wird die Bar ja wohl nicht völlig auf den Kopf stellen und plötzlich ein Kino daraus zaubern, obwohl das schon etwas für sich hätte. Als Kind bin ich gerne am Wochenende mit meinen Eltern ins Kino gegangen, aber das ist schon so lange her, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann. Ich berühre flüchtig das Medaillon um meinem Hals, in dem ein Foto meiner Familie ist und schüttelte dann den Gedanken an sie ab. Das gehört jetzt nicht hierher und ich will auch nicht unbedingt an sie denken.
Lieber gehe ich zu der Theke und stelle mich daneben, lächel mein Gegenüber an. "Danke, dass du mich hier bleiben lässt", sage ich dann und meine es ernst. Wer weiß, wo ich sonst gelandet wäre. "Mein Name ist übrigens Katina." Da wir uns noch nicht vorgestellt haben halte ich das für sinnvoll, immerhin will ich sie ja auch mal ansprechen und das dann nicht unbedingt mit "Ey du".
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySo 15 März - 13:04

// Kein Problem ^^

Die Fremde meint zu meiner Erklärung, Tanzen sei nicht unbedingt ihre Stärke. Schade eigentlich, denn es wäre toll gewesen, wenn mir durch den Zufall hier jemand in die Arme gelaufen wäre, mit dem ich meine Leidenschaft teilen und in Zukunft vielleicht sogar mal etwas einstudieren könnte. Somit muss ich mich wohl, wenn wir mit der Bar fertig sind, draußen nach Künstlern umsehen.
"Schade", entgegne ich,"Gibt es denn etwas anderes, was du gut kannst oder gerne machst? Denn um deine Frage zu beantworten, ich finde, es wäre nach all dem Chaos schön, einen Ort zu haben, an dem alle friedlich zusammenkommen und ihre Talente vorstellen können. Vor einem Publikum, das immer da sein kann, egal welches Wetter es ist. Dass das nicht ganz einfach ist, ohne das was ausartet, weiß ich. Doch einen Versuch ist es wert. Einen Platz, wo man abschalten und sich konkurrenzlos mit Unterhaltung berieseln lassen kann, kann bestimmt jeder mal gebrauchen."
Ich bin gespannt darauf, was sie dazu sagen wird, hoffe, dass sie einzuweihen kein Fehler ist. Die Unbekannte wirkt allerdings eher wieder etwas nachdenklich, vielleicht stellt sie sich vor, wie es tatsächlich mal aussehen könnte, so wie ich das seit ich hier bin gern tue. Mit einem Lächeln gesellt sie sich dann zu mir an die Theke.
"Keine Ursache. Ich kann dir zwar kein luxuriöses Hotelzimmer mit nettem Service anbieten, aber schlecht ist es hier wirklich nicht. Falls du vorhast, länger zu bleiben und mir wirklich unter die Arme zu greifen, statt nur eine Nacht hier zu verbringen, könnten wir beim Aufräumen sogar sehen, ob wir einen der Lagerräume irgendwie zu einem Zimmer machen können, in dem du deine Ruhe hast", sage ich versönlich. Mein Wunsch nach ein bisschen Gesellschaft ist schließlich erfüllt worden und es hätte mich - soweit ich das nach der kurzen Zeit beurteilen kann - wesentlich schlimmer treffen können. Was nochmal dadurch bestätigt wird, dass sie sich von sich aus vorstellt, statt sich mit eigenen Dingen zu beschäftigen, wo sie nun ja eine Unterkunft gefunden hat. Ihren Namen habe ich so noch nie gehört. Er klingt wie eine Mischung aus Katja und Katarina und ich frage mich, ob sie beide Namen zu einem gemacht hat oder ob sie wirklich so heißt. Geschichten hinter Namen finde ich immer sehr interessant. Vielleicht werde ich sie eines Tages danach fragen.
"Nett, dich kennen zu lernen, Katina. Ich bin Alaska."
Ich lächle sie an und schiebe dann noch eine Frage hinterher.
"Bist du denn schon lange in der Stadt oder heute erst angekommen?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyMo 23 März - 10:20

"Nein, nicht wirklich", gebe ich ehrlich zu. "Ich hatte nie Zeit für ein Hobby, dafür bin ich immer zu viel umhergereist. Ich hab immer nur viel gelesen, aber damit kann ich wohl keine Massen begeistern." Wobei der ein oder andere eine gute Geschichte vielleicht ja zu schätzen weiß. Aber ich habe nicht vor mich hier hin zu setzen und den Leuten etwas vorzulesen, das können sie schön selbst machen, wenn sie denn dazu in der Lage sind. Ihre Idee, was sie aus der Bar machen möchte, finde ich trotzdem schön. "Das klingt wirklich gut. Die Idee gefällt mir, wenn sie denn so umgesetzt wird, wie du dir das vorstellst." Allerdings würde es bis dahin noch ziemlich viel Arbeit sein, ich traue ihr jedoch zu, dass zu schaffen, so motiviert und angagiert wirkt sie dann schon auf mich.
"Wie, kein Hotelservice? Ich dachte, ich hätte hier im besten Hotel der Stadt eingecheckt, da erwarte ich aber schon etwas mehr, als nur eine muffige Sitzbank", scherze ich ein wenig herum und fang dann an zu lachen. Wie ein Hotel sieht es hier nun wirklich nicht aus. Allerdings klingt die Idee mit den Lagerräumen ziemlich gut, vorrausgesetzt natürlich, dass ich vorhabe länger zu bleiben, was ich mir lieber noch offen lassen würde. Als sie mir dann ihren Namen nennt lächel ich sie an und schüttel dann den Kopf bei ihrer nächsten Frage. "Erst seit Kurzem, ich ... suche jemanden und bin bei meinem Glück gleich in einen Techno reingelaufen." Ich rolle leicht mit den Augen, dieses Treffen mit Joel, das war wirklich komisch und seine Kette habe ich ja auch immer noch. Hoffentlich erwartet er nichts von mir dafür...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyDi 24 März - 16:31

Katina erklärt, außer lesen und reisen nicht wirklich viel zu können oder in den letzten Jahren gemacht zu haben. Sehr unterhaltungstauglich empfindet sie das allerdings nicht. Mir kommt dagegen spontan ein Einfall, der meine Pläne noch großer werden lässt, auch wenn ich nicht weiß, ob ich mich damit übernehmen würde. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass ich das tue, aber solang man etwas hat, das einen beschäftigen kann, ist man weniger damit zugange, über alles andere nachzudenken, sich klar zu machen, dass man in der Welt nur vom einen Tag in den anderen lebt, nur darauf wartend, dass wieder irgendwelche machthungrigen Irren kommen, die sich über alle stellen, auf den Schuttberg klettern, den die Erwachsenen zurückgelassen haben und sich so lange dort oben als Könige der Welt, denen alle untergeben sind, ob sie wollen oder nicht fühlen, bis wieder andere sie stürzen und den Kreislauf fortsetzen. Wobei, die Technos scheinen ihren Mut noch nicht verloren zu haben, trotzdem sie auch haben einstecken müssen, aber bis auf die Wachen habe ich noch nie vorher mitbekommen, dass sich der Anführer des Tribes so nah ans Volk herantraut, nein, sogar den Helden spielt und ein bisschen Smalltalk hält. Womöglich ist das aber auch nur eine Masche.
Vor meinem inneren Auge taucht allerdings das Bild eines Ortes auf, an den Eltern ihre Kinder bringen können, damit sie betreut werden und andere kennen lernen können, falls die Eltern selbst etwas zu erledigen hätten, wo sie die Kleinen nicht mitnehmen könnten. Das Problem, das sich mir dabei hingegen wieder in den Weg stellt ist, dass ich weder viel Ahnung von Kindern habe noch glaube, dass es überhaupt nötig ist, so eine Einrichtung zu haben, wie es sie früher gegeben hat. In den Tribeverbänden findet sich bestimmt für gewöhnlich immer wer, der aufpasst. Außerdem gibt es die starre stressige Berufswelt von damals heute nicht mehr. Man muss selbst entscheiden, was man wann braucht und wie schnell man sich dem entsprechend darum kümmert, dass etwas erledigt wird. Je nachdem auf was man sich eingelassen hat, wird man höchstens von einem gnadenlosen Anführer dazu gezwungen etwas zu verrichten, allgemein gelten aber seit dem Virus noch immer die Regeln, die man für sich selbst setzt.
Jedenfalls würde sich wohl kaum einer wagen, selbst wenn es notwendig wäre, sein Kind in fremde Hände zu geben. Also verwarf ich diese Idee wieder fast komplett. Den anderen Teil teilte ich Katina mit.
"Naja, so schlecht ist das gar nicht, lesen zu können. Es hat für abends vielleicht keinen großen Wert, den Älteren Gute-Nacht-Geschichten anzubieten, aber ich weiß nicht. Seit damals gibt es auch keine Schulen mehr, nichts, wo die Kinder lernen, wie man richtig liest und schreibt. Aber es ist noch genauso wichtig, erst recht, wenn wir nicht unser ganzes restliches Leben damit verbringen wollen, gegeneinander zu kämpfen und ziellos durch die Welt zu irren, ohne zu wissen, was einen erwartet. Ich will dich da gar nicht einspannen, aber wenn wir hier fertig sein sollten, je nachdem wie lange du bleibst, könnte man darüber nachdenken, tagsüber eine kleine Lerngemeinschaft hier zu bilden und abends eben die anderen Leute auftreten zu lassen. Das wäre dann wirklich ein richtiger Gemeinschaftsort für alle", gebe ich meine Gedanken preis. Der andere Teil meiner ursprünglichen Einfälle sagt Katina zumindest schon einmal zu. Das muss aber nichts heißen. Es kann ja wirklich sein, dass sie morgen früh schon wieder verschwunden ist, ohne ihre Zusage für die Gegenleistung eines Schlafplatzes einzulösen. Man muss mit allem rechnen.
In ihr Lachen stimme ich mit ein. Es tut gut, ein wenig zu spaßen, wo mir in den letzten Tagen überhaupt nicht danach zumute gewesen ist.
"Tzja, dass hier andere Regeln gelten, hast du ja dann schon daran gemerkt, dass du vor der Tür warten musstest, statt dass dich ein gut aussehender Page empfangen und dir dein Gepäck abgenommen hat", entgegne ich grinsend und lache weiter. Am veränderten Licht merke ich, wie es langsam Abend wird. Darum hole ich aus einer der Schubladen der Theke ein paar große Kerzen heraus, lasse ein Streichholz aufflackern und im Nu ist es zumindest in unserer Ecke ein bisschen heller. Der Rest der Bar liegt schlafend da.
Mein knurrender Magen macht mich darauf aufmerksam, wieso ich überhaupt zum Markt gegangen bin, darum hole ich etwas Obst aus meiner Tasche, lege es bereit und befördere aus der Theke dann zwei Gläser, eine Flasche Limonade, ein Messer und eine Schale zutage. Wieder mal bin ich der Vorbersitzerin von hier dankbar, dass sie so viel zurück gelassen hat. Selbst wenn es manchmal unheimlich ist, über die Gründe dafür nachzudenken.
"Hast du Hunger? Ich kann uns noch etwas Obst schneiden und dann sehen wir, wo du dich für die Nacht einquartieren kannst."
Ich beginne damit, das Obst zu schälen, denn Wasser um es zu waschen will ich nicht unbedingt verschwenden, währenddessen erzählt Katina davon, noch nicht lange in der Stadt zu sein.
"Wo bist du denn vorher schon unterwegs gewesen? Kommst du von weit weg hier her?", frage ich kurz als ich aufblicke und konzentriere mich wieder auf das Obst. Als sie von einem Techni erzählt, erinnere ich mich sofort wieder an meine Begegnung mit der Gruppe am Mittag. Was wohl aus Lanai und Sakura geworden ist?
"Dann hast du ja Glück gehabt, ihm entkommen zu sein. Mit Leuten von denen hatte ich heute auch die Ehre, als der Anführer komischerweise verhindert hat, dass ein Mädchen von ein paar Jungs ausgeraubt wird. Aber viel skurriler war dann der eine Typ, der später zu der Gruppe gekommen ist. Denn außer mir war noch eine andere Fremde neben dem geretteten Mädchen auf die Straße, die für sie Partei gegen die Technos ergriffen hat. Und plötzlich kommt ein Techno, der bloß die Zeichen des Tribes aber nicht den Anzug von ihnen trägt, gibt dem einen Mädchen etwas zurück, das sie scheinbar verloren hatte und...küsst sie aus heiterem Himmel. Ich hab echt überlegt, ob das nun witzig oder erschreckend ist. Ich mein, wenn die nun schon am hellichten Tag sich irgendwen aussuchen und nicht mehr locker lassen...", berichte ich Katina von meinem Erlebnis. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, da so schnell wie es ging weg gekommen zu sein.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 27 März - 15:51

Anscheinend habe ich sie zum Nachdenken angeregt mit dem, was ich gesagt habe. Aber da ich keine Gedanken lesen kann, mache ich mir gar nicht erst die Mühe zu enträtseln worüber sie nachdenkt. Vielleicht teilt sie es mir ja auch so mit. Also warte ich einfach ab und habe tatsächlich Glück. Was sie mir dann sagt klingt nach einer wirklich netten Idee, aber ich habe da ehrlich gesagt so meine Zweifel. Zumindest was mich als 'Lehrer' angeht. "Das klingt wirklich gut, die Frage ist halt nur, ob die Eltern das überhaupt wollen und du brauchst ja auch das Material. Und was, wenn die Kids mal kommen und mal nicht? Man kann ja niemanden zwingen." Und eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben, immerhin suche ich meine Geschwister, da kann ich nicht an einer Stelle bleiben. Jedenfalls nicht so lange. "Vielleicht erstmal das eine auf die Beine stellen, dann können wir immer noch weitersehen", sage ich lächelnd. Ich will ja nicht, dass Alaska die Idee gleich wieder völlig verwirft. Aber sie sollte eben lieber erst ihren eigentlichen Plan verwirklichen. Das wird bestimmt noch genug Arbeit.
"Also über den gutaussehenden Pagen müssen wir dann aber noch mal reden, das hätte schon was", gebe ich grinsend zu bedenken und beobachte sie dann, wie sie ein paar Kerzen anzündet und plötzlich eine Flasche Limo hervorzaubert. Verblüfft gucke ich die Limo an. "Wo hast du die denn her? Das hab ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr getrunken." Das Obst ist da gerade nur zweitranging, obwohl ich zugeben muss schon ein bisschen Hunger zu haben, weswegen ich auch etwas von meinen Sachen dazusteuere. Ich lege das Brot, dass ich mir heute Früh gekauft habe auf die Theke und etwas Obst.
"Eigentlich überall", beantworte ich ihre Frage und beginne dann zu erzählen, dass ich mich nach dem Virus ziemlich schnell aus der Stadt davon gemacht habe und seitdem mit mehreren verschiedenen Tribes durch Neuseeland gewandert bin, immer von einem Ort zum nächsten.
Als Alaska mir dann von ihrer Begegnung von dem Techno erzählt muss ich wieder an Joel denken. Das klang schon irgendwie sehr nach ihm. "Ziemlich komische Leute. Ich hab bisher immer nur Geschichten von denen gehört. Eigentlich hatte ich gehofft, die wären mittlerweile wieder verschwunden, aber dem ist ja nun nicht so. Ist es denn noch sehr schlimm unter denen?"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 27 März - 21:20

// Aww, ich mag deine Signa <3

Katina hört zwar zu, was ich zu sagen habe, sie scheint jedoch meine Zweifel ebenfalls in Gedanken zu haben, denn auch sie hält es für fragwürdig, dass uns Leute von da draußen einfach so ihre Kinder überlassen würden. Dafür müsste man sich wohl wenigstens einen positiven Namen gemacht haben, als zuverlässiger Anführer oder als ein Mitglied dieses berühmten Tribes, den Mall Rats, von denen jeder schon mal gehört hat. Zeitweise gingen zwar mal Gerüchte darüber um, dass sie ein Gegenmittel für den Virus besitzen und es benutzen wollten, um andere in ihren Händen zu haben oder sie im Glauben zu lassen, dass sie abhängig von den Mall Rats sind, aber man sollte nicht alles glauben, was einem so über mehrere Umwege erzählt wird. Über Wissen allgemein zu verfügen ist dagegen natürlich alles andere als schlecht. Schließlich pflichte ich meiner Bekannten bei.
„Du hast Recht. Es war wohl bloß ein schneller Gedankensprung. Die meisten vermissen die Schule mit den Hausaufgaben, dem Nachmittagsunterricht, Noten und strengen Lehrern bestimmt auch gar nicht und sind froh, nicht mehr dazu gezwungen zu sein, hinzugehen. Womöglich bringen sie das, was sie wissen von früher ihren Kindern ja auch selbst bei.“
Außerdem stimmt es, dass die Musikbar an sich wohl tatsächlich was Großes für sich ist. Der Vorteil an heute ist, dass ich für manche Materialien kein teures Geld bezahlen muss, um sie zu beschaffen. Im Tauschhandel kann man manchmal viel erreichen und durch meinen Status bei den Oceans kennen mich ein paar Leute von Markt flüchtig. Das hatten sie jedenfalls, bevor die Katastrophe ausgebrochen ist. Wer weiß, wie viele von ihnen noch übrig geblieben sind und wer stattdessen in eine andere Stadt, die noch funktionstüchtiger ist, sein Glück versucht.
Katina geht auf meinen Scherz ein, wobei ich zugeben muss, dass es wirklich ganz cool wäre, einen Pagen zu haben, zumindest einen gut aussehenden starken Typen, der zudem noch nett ist und uns bei der Arbeit helfen könnte.
„Mh, eines Tages lässt sich eventuell einer organisieren. Erst recht, wenn er genauso auf Limonade steht. Wobei der Vorrat daran wohl eines Tages auch aufgebraucht sein wird. Ich war echt überrascht, dass es hier noch welche gab, aber in einer Bar ist das andererseits gar nicht so ungewöhnlich. Der Vorbesitzer hat jedenfalls ein paar Kisten von dem Zeug hier gelagert. Auf dem Markt habe ich dafür ein paar gute Sachen bekommen“, entgegne ich, schenke uns beiden die Gläser mit dem süßen Getränk voll und schiebe das Obst so zurecht, dass wir beide ungefähr gleich viel davon haben. Netterweise entscheidet Katina ebenfalls, ihr Essen mit mir zu teilen und zaubert einen frischen Laib Brot aus ihrer Tasche, sowie weiteres Obst. Sollte ich in ein paar Tagen noch mal zum Strandhaus zurückkehren, werde ich wieder versuchen, ein paar Fische zu ergattern. Nachdem die neben den Beeren und so, die die Oceans im Wald immer gesammelt haben, was sowas wie ein Stammgericht im Tribe gewesen sind, ist es seltsam, ein paar Tage überhaupt keine mehr gegessen zu haben.
„Danke, es ist lieb von dir, dass du deine Vorräte mit mir teilst“, spreche ich meine Gedanken wieder laut aus. Dann schneite ich die Hälfte des Brotes in Scheiben, einen Teil des anderen Obstes auch und wir können essen.
„Guten Appetit“, wünsche ich dabei meinem Gast. Dabei lausche ich, wie sie von ganz vielen unterschiedlichen Tribes erzählt. Scheinbar hat es keiner geschafft, sie zu halten. Wären die Oceans damals nicht gewesen, hätte ich mich wohl aber auch keinem angeschlossen. Es sei denn, ich hätte meinen Bruder Paris wieder getroffen oder jemanden kennen gelernt. Mit der Liebe und mir war das hingegen so eine Sache. Ich sah nicht schlecht aus, fand ich zumindest an manchen Tagen, doch es brauchte mehr als das, um einen Menschen zu finden, für den man Gefühle und Vertrauen entwickelte und der dasselbe dann auch ernsthaft erwiderte.
„Dann hast du ja ganz schön viel erlebt. Ich hab in Neuseeland eigentlich erst in einer einzigen Gruppe gelebt und noch nicht viel vom Land selbst gesehen“, offenbare ich und stecke mir eine Traube in den Mund. Als das Thema zurück zu den Technos schwenkt, erzählt Katina, was sie über die Technos weiß.
„So schnell werden die nicht gehen. Dafür haben sie sich überall ein zu großes Imperium aufgebaut. Mir hat mal jemand gesagt, sie seien bereits in Wellington und in mehreren anderen Städten gewesen und hätten sogar Inseln in ihrem Besitz, auf denen sie Leute festhalten. Wie viel davon stimmt, weiß ich nicht, aber ich gehe ihnen lieber aus dem Weg. Da ich nur selten in der Stadt gewesen bin bisher, kann ich nicht genau sagen, wie es mit ihnen aussieht, nur hat der Anführer eine echt gruselige Ausstrahlung, sodass man ihn echt nicht richtig einschätzen kann. Manchmal bekommt man aber auch mit, wie ein paar Technos sich einen Spaß draus machen, andere zu erschrecken. Ihre Zapper sind immerhin starke Waffen, gegen die man relativ chancenlos zu sein scheint. Gab es die Technos denn auch da, wo du bisher so gewesen bist?“

Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptyFr 27 März - 22:32

// Dankeschön Knutschi

"Aber ein guter Gedankensprung", sage ich sofort, lege meine Hand auf ihren Arm und schaue sie aufmunternd an. "Gib das nicht so schnell auf, die Idee ist wirklich gut. Aber mach erstmal einen Schritt nach dem nächsten." Ich will nun wirklich nicht, dass Alaska so schnell das Handtuch wirft. "Also ich muss sagen, ich bin nie gerne in die Schule gegangen und vermisse das auch kein Stück, aber ich bin den Leuten dankbar, die mich trotzdem genötigt haben weiter lesen, schreiben und so zu lernen." Lange war ich ja schließlich nicht in der Schule gewesen. Ich finde aber auch, dass die Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen sollten. Es war einfach wichtig und man kam doch schon etwas weiter im Leben, wenn man wenigstens die Grunddinge beherrschte.
"Die standen hier einfach so herum?! Dann wundert es mich ehrlich gesagt, dass den Ort hier niemand durchsucht und auf den Kopf gestellt hat. Ich meine, es ist eine Bar, da geht man doch eigentlich von aus, dass es hier etwas zu holen gibt." Nun stören, dass dem nicht so war, tat es mich nicht. So kam ich jetzt immerhin in den Geschmack von Limo. Dankbar nehme ich das Glas und trinke einen Schluck. Sofort schleicht sich ein Lächeln auf meine Lippen. "Das schmeckt verdammt gut", sage ich und trinke noch etwas. "Ach klar gerne, wenn du mich hier schon schlafen lässt." Jetzt bediene ich mich auch an dem Obst und dem Brot, mache es mir auf einem Hocker bequem. So lässt es sich doch eigentlich ganz gut leben. "Dann solltest du das unbedingt nachholen, das Land ist einfach traumhaft", schwärme ich und lächle glücklich. Wenn ich könnte, würde ich mich sofort wieder auf den Weg machen. Es gibt kein schöneres Gefühl als völlig ungebunden durch das Land streifen zu können, hinzugehen wohin man möchte.
Als Alaska anfängt über die Technos zu erzählen bekomme ich eine leichte Gänsehaut. "Klingt nicht so, als müsste man denen unbedingt über den Weg laufen." Wenn ich wieder nach draußen gehe, werde ich mich definitiv von denen fernhalten. "Nee, wir hatten wohl immer Glück und waren da, wo die nicht waren. Von mir aus können die auch gerne wieder gehen. Braucht doch kein Mensch, solche Verrückten."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 28 März - 13:11

Vermutlich habe ich etwas zu enttäuscht ausgesehen, auch wenn es ja bloß die Wahrheit ist, Stück für Stück arbeiten zu sollen, statt zu viel auf einmal zu machen und sich am Ende darin zu verheddern, denn Katina legt ermutigend zu meiner Überraschung ihre Hand auf meinen Arm und schenkt mir einen Lächeln. Ich erwidere es.
"Danke. Und ja, ich weiß. Ich versuche wohl nur irgendwie, mich an etwas festzuhalten, nachdem das in der Vergangenheit nicht so gut geklappt hat. Ich habe eine Weile am Strand gelebt, nachdem ich mit dem Schiff aus einem anderen Land nach Neuseeland gekommen bin. Dort gab es einen Trib, in dem keiner Fragen gestellt hat oder wenn, dann musstest du sie nicht beantworten. Zusammengelebt haben trotzdem alle, jeder hatte irgendwelche Aufgaben und andere Tribes haben uns in Ruhe gelassen, weil wir sie mit frischem Fisch, Kräutern und Beeren versorgten und allgemein eher unauffällig waren. Ein paar von den Leuten am Strand wollten mit der Stadt nicht mal so viel zu tun haben, dass sie zum Tauschen von Waren hingegangen wären. Nur jetzt sind sie weg und ich habe keine Ahnung, was aus ihnen geworden ist", sprudelt es ohne dass ich groß drüber nachdenke aus mir heraus. So schnell erzähle ich selten etwas über mich. Andererseits ist mein Leben bei den Oceans bis auf die Wellen an meinem Handgelenk, die mich als Mitglied identifizieren, sowieso Vergangenheit. Und das auch keine, die mich besonders persönlich trifft. Bis auf dass ich vorher nicht in Neuseeland gelebt habe, vielleicht, doch das hört man möglicherweise auch ein bisschen an meinem leichten Akzent.
"Die Bar ist nur seit ich sie gefunden habe, ein wahres Glück gewesen, das ich wohl irgendwie nutzen möchte. Dass hier keiner vorher auf die Sachen gestoßen ist, liegt wohl daran, dass man durch die Fenster nur schlecht hereinkommt und die Haupttür verschlossen gewesen ist, auch als ich ankam. Eigentlich hatte ich vor, mich hier als Tänzerin zu bewerben, natürlich nicht in dem Sinne, der hier wohl eigentlich erwünscht gewesen wäre, doch ein bisschen Lohn, um meinen Tribe noch mehr zu unterstützen, hätte sich bestimmt herausschlagen lassen. Als ich jedoch irgendwann zurück in die Stadt gekommen bin, um mich vorzustellen, war alles verlassen. Bloß durch Zufall habe ich einen Zweitschlüssel ziemlich klischeehaft unter der Füßmatte liegend gefunden. Und seitdem ist keiner mehr hier her zurück gekommen", erkläre ich Katina, wie es sein konnte, dass die Bar den Großteil der Plünderungen so unbeschadet überlebt hat. Wenigstens war ich so glücklich gewesen, um mich auch auf die Fußmatte vor der Tür zu setzen, damit ich den Schlüssel spüren hatte können.
Ich trinke selbst einen Schluck der süß-klebrigen Limo und esse noch etwas von dem Obst und dem Brot. Doch allmählich werde ich sehr Mühe und meinem Gast geht es sicher ähnlich. Katina meint währenddessen, es sei selbstveständlich, dass sie etwas zum Essen beisteuert und meint dann, ich sollte unbedingt mehr von Neuseeland entdecken.
"Eines Tages tu ich das vielleicht, noch mal rundreisen. Genug Zeit hätte ich eigentlich. Aber erst mal hier ein wenig sesshaft werden, klingt auch nicht schlecht. So gut ich es anfangs auch fand, dass wir am Strand oft für uns waren, irgendwie hab ich viele Menschen um mich herum dann doch ein bisschen vermisst."
Noch dazu ist in der Stadt die Wahrscheinlichkeit größer, noch mal was von Paris zu hören. Wenn er noch lebt oder nicht für den Rest seines Lebens ohnehin in Japan bleiben wird.
Als ich fertig gegessen habe, stehe ich auf und räume das Besteck in die Spüle. Zu Katinas Worten schüttele ich den Kopf.
"Nein, muss man nicht. Das habt ihr dann ja auch echt gut vermieden. Dass die den Strom wieder zum Laufen gebracht haben, war nicht ganz so schlecht. Aber da einige nicht damit umgehen konnten, hat das auch viel angerichtet und Brände verursacht."
Mit meinem Schlüssel, den ich nun immer um den Hals trage, laufe ich zur Haupttür, schließe sie ab und kehre dann zu Katina zurück. Ich möchte sie nicht einschließen, aber ungebetene Gäste gerne aus, sodass sie morgen wohl darauf warten, muss, dass ich wach bin, bis sie gehen kann, wenn sie das will.
"Du müsst müde sein. Vielleicht sollten wir morgen weiterreden und eine Runde schlafen gehen. Wie gesagt, such dir einfach ein Plätzchen hier aus. Die Badezimmer sind dort hinten", meine ich und deute in Richtung von zwei Türen mit den entsprechenden Schildern daran. Es gibt zwar kein fließendes Wasser, aber zumindest im Waschraum für Frauen steht ein voller Wasserkanister, den ich vom Fluss mitgebracht habe.
"Wir sehen uns dann morgen früh. Schlaf gut, ja?", verabschiede ich mich und blase alle Kerzen bis auf eine aus. Dann gehe ich in mein Zimmer, um mich umzuziehen und ins Bett fallen zu lassen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
Anonymous


Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 EmptySa 28 März - 17:44

Als Alaska so von ihrem früheren Tribe erzählt muss ich schon zugeben, dass mich der ziemlich interessiert. Klingt eigentlich nach dem perfekten Tribe für mich. Aber das vergesse ich mal lieber ganz schnell wieder, immerhin bin ich jetzt in der Stadt und habe Alaska meine Hilfe versichert, da kann ich sie ja jetzt schlecht sitzenlassen und mich auf die Suche nach diesem Tribe machen. "Wo kommst du denn ursprünglich her?", frage ich sie neugierig, nehme mir ein Stück von dem Apfel und schiebe es mir in den Mund. "Und wie kams, dass sie weg sind? So ein Leben am Strand ist doch eigentlich wirklich toll." Da konnte ich ja nun aus Erfahrung sprechen. Gut, es gab ein paar Abstriche, aber die hatte man ja überall. Ich muss sagen, dass es mir in der Nähe von Wasser und Strand bisher auch immer am besten gefallen hat. Ich würde auch ohne Umschweife sofort dahin zurück.
Als Alaska mir erzählt, dass sie den Schlüssel zu der Bar unter der Fußmatte gefunden hat, muss ich schon anfangen zu lachen. Das ist wirklich mehr als nur klischeehaft, aber auch Glück für uns. Und so lange die Besitzer nicht doch irgendwann wiederkommen ist ja alles gut. "Mach das, es lohnt sich auf jeden Fall", sage ich als Alaska meint, dass sie irgendwann noch einmal reisen will. Bei dem Wort sesshaft stöhne ich innerlich auf. Das haben mir schon viele Leute gesagt, mit denen ich zusammen war und gereist bin, dass ich auch irgendwann mal sesshaft werden muss. Aber bisher sehe ich dazu weiß Gott keinen Anlass. Ich fühle mich gut so, frei und ungebunden zu sein. Wozu soll ich das wegwerfen und immer nur an einem Ort bleiben? Da müsste mir ja schon sonst etwas passieren, damit der Fall eintritt. Ich halte es für gewöhnlich selten länger als eine Woche irgendwo aus.
"Oh ehrlich? Was für Idioten. Also den Strom könnten sie schon ruhig mal wieder anschalten. Danach dürfen sie dann gerne wieder verschwinden." Ich bin schon ein bisschen neugierig was hier sonst noch alles während meiner Jahrelangen Abwesenheit passiert ist, aber vielleicht verschieben wir das Gespräch lieber auf morgen. Als Alaska dann die Türen abschließt beäuge ich sie schon etwas misstrauisch, die Situation erklärt sich aber recht schnell und ich nicke einfach als sie mich fragt, ob ich müde bin. "Ein bisschen, ja." Ich bedanke mich noch mal bei ihr für die Unterkunft und alles und wünsche ihr eine gute Nacht. Dann mache ich mich so gut es geht bettfertig und suche mir eine halbwegs angenehme Ecke zum Schlafen.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty
BeitragThema: Re: Die "Flavor" Bar   Die "Flavor" Bar - Seite 2 Empty

Nach oben Nach unten
 
Die "Flavor" Bar
Nach oben 
Seite 2 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Tribe-Community • www.thetribeseries.com :: Rückblick Rollenspiel :: Innenstadt :: Die "Flavor" Bar-
Gehe zu: