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The Tribe-Community | Über die TV Serie „The Tribe - Eine Welt ohne Erwachsene“ u. v. m.! | Seit April 2012
 
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 Zimmer von Ben

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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDo 11 Sep - 17:15

Ab und an sieht Anna beim Essen zu mir rüber,
und bestätigt mir dann mit einem Daumen nach oben, dass es 
ihr schmecken tut. Dann steht sie auf , holt Stift und Zettel aus ihrer
Tasche und schreibt etwas auf. Lächelnd schiebt sie mir den Zettel hin.
Ich erwidere die Frage , die sie drauf geschrieben hat mit einem Lächeln.
Alles ... was du möchtest, worauf hast du denn Lust?, frage ich Anna.
Mir ist alles recht, hauptsache , wir sind zusammen...
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDo 11 Sep - 21:33

Ich überlege kurz. Warst du schonmal im Meer schwimmen?
schreibe ich und schiebe ihm den Zettel dann wieder hin. Ich
frage mich ob er nicht oft sein Zimmer verlässt. Da er mich
entscheiden lässt. Doch dann ziehe ich den Zettel nochmal
zu mir. Erzähl mir was über dich. Schreibe ich dann unter die
Frage. Denn wenn wir schon ein paar sind, dann würde ich
gerne viel mehr über meinen Freund wissen.

-
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptySo 14 Sep - 18:11

Nein, schüttele ich lächelnd den Kopf.
War ich noch nie. Dann sieht Anna mich durchdringlich,
und etwas fragend an. Sie nimmt das Papier , und schreibt
erneut etwas drauf. Erzähl mir was über dich, steht 
dann auf dem Zettel, den sie mir erneut hin schiebt.
Was möchtest du denn wissen?, frage ich sie unsicher,
denn in solchen Dingen, wie über mich selbst etwas zu erzählen,
bin ich wirklich nicht gut drin. Ich bemerke auch, dass sich auch wirklich nie jemand richtig 
dafür interessiert hat, bis auf Sally, und jetzt Anna...
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptySo 14 Sep - 18:25

Ben war noch nie schwimmen und das finde ich gut.
Aber so ganz weiß er anscheinend nicht was er mir
erzählen soll. Ich drehe das Papier um. Sollen wir
gleich nach dem Essen los gehen?
schreibe ich als
erstes drauf. Dann überlege ich kurz. Dann schriebe
ich die Worte Geschwister, Hobbie´s, Tiere auf den
Zettel und schiebe ihn zu Ben rüber. Während ich
warte das er mir antwortet esse ich weiter. Denn
das Rührei will ich ja nicht kalt essen.

-
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDi 30 Sep - 13:12

Ben und ich haben erst zu ende gegessen,
schweigsam und haben uns dann schlafen
gelegt. Wir wollten am nächsten Tag früh
los. Aber als ich jetzt wach werde, steht
die Sonne schon am Himmel. Aber das bett
und das Zimmer ist leer. Ben ist nicht da
und seine Sachen ebenfalls. verwirrt stehe
ich auf und gehe zum Tisch rüber. Da liegt
ein Zettel wo "Sorry" drauf steht. Mehr nicht.
Ob ich was falsch gemacht habe. Ich gehe
zur Tür und schaue auf den Flur. Aber da ist
er nicht. Aber waas soll ich jetzt tun? Ich
weiß es nicht. Aber hier bleiben kann ich ja
auch nicht. Immerhin ist es Ben´s Zimmer
und nicht meines. Also packe ich meine
Sachen und verlasse das Zimmer.

tbc: Gänge des Krankenhauses

-
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDi 14 Jul - 14:13

cf: Gänge des Krankenhauses

" ja die Hexe und ihr Bückling..",lachte max. Ihm  gefiel das Bild dass der Penner der Techno hinterher kroch ziemlich gut und es war  in seien Augen auch ziemlich passend.
Sie erklommen weiter die Stufen  und  Max musste schmunzlen. " Ja.. nicht das erste mal..haste recht...ist auch nicht  die erste gebrochene nase die ich habe.. und es geht..ich finde  ne gebrochene Ripper schlimmer..das brennt jedesmal wie Feuer wenn du atmest..",entgegnete er und versuchte nicht all zuviel Blut auf den Boden zu verleiern. er  musste  die Techno und den Penner ja nicht gleich eine Spur  legen zu ihnen.
er lauschte ihren Worten während sie die Treppen bis in den zweiten Stock weiter empor gingen.
Er hatte wirklich aus einer  Kurzschlussreaktion gehandelte. Zudem  konnte er es wirklich nicht ab wenn  Typen wie der einfach irgendwelche  Leute terrorisieren. " Dieser Typ  ist einfach nur das  aller letzte und ich  kann es einfach nicht ab wenn sich Menschen wie er oder Gamer-Braut sich auf führten als gehöre alles und jeder ihnen...", murrte und  verzog leicht das Gesicht. Seine Nase brannte wirklich ziemlich. " Und in dieser Zeit kann sich  kaum einer  frei machen von irgendwelchen verbrechen oder  Fehlentscheidungen die er gemacht hat.. ich war auch in einem ziemlich .. sagen wir unnetten Tribe..." max war  völlig ehrlich zu ihr, warum auch nicht? Wenn sie ihm etwas gewollt hatte, dann hätte sie es längst getan.
" Freut  mich sehr Danni... ich fands großartig dass sich das Großmaul fast in die Hosen gesch*ssen hat...",lachte und ließ es wieder belieben. lachen tat einfach weh mit einer frisch gebrochen Nase, die langsam  immer mehr anschwoll.
Sie erreichten endlich  den  gang des zweiten Stockes und Max suchte ihnen schnell ein Zimmer aus  in das sie sich zurück ziehen  konnten.
" Hm.. ja kann man so sagen..so wie du...du bist auch eine Kämpferin und ich habe ein Ziel, ein Wunsch und das lässt eine  um so mehr durch halten..egal durch was für sche*ße man muss..",entgegnete max während er die Tür zum Zimmer  öffnete.
Es sah verlassen aus und dennoch waren deutliche spuren davon zu sehen,dass hier mal jemand gelebt hatte. es war wie ein eingerichtes Zimmer und kein gewöhnliches Krankenzimmer.
"hoffen  wir mal,dass der Besitzer des Zimmer dauerhaft weg ist..wäre echt sche*ße wenn dem nicht so wäre...",meinte  max und setzte  sich auf das Bett. Seine Nase pochte unangenehm und als er  sein finger vorsichtig  über den Rück gleiten  ließ merkte er deutlich das er sie einrenken musste.
" hmmm..super..ich muss sie richten..das tut  verdammt weh..",seufzte er und legte den  Kopf in den Nacken.
" wenn ich den Typen noch mal treffe..dann kommt er nicht nur mit einer gebrochen Nase davon...",murrte er.
Der Typ war einfach nur die Pest,ein absolutes A*schl*ch und Charakterschwein. Wahrscheinlich hatte er sich trotz  gebrochen Nase auf die Techno gestürzt einfach erbärmlich.
" bist du schon lange in Auckland?", wollte  max wissen und zog eins der Kissen ab um mit  dem Kissenbezug seinen  Blutfluss zu stoppen. Es gelang mehr schlecht als recht,aber wenigsten schmierte er sich nicht selber voll.
Maria hätte jetzt sicher mit  ihm geschimpft und ihn dann verarzte. // Wo bist  du...? bist  du überhaupt  noch hier in Auckland?//
Max  Blick ruhte auf danni während er etwas in  Gedanken versunken war. Diesen Tag hatte er sich echt anders vorgestellt. Die  sonne ging unter und er hatte keinen vernünftigen unterschlupf, eine gebrochen Nase und keine Spur  von maria. Der  nächste Tag  musste einfach besser laufen. vielleicht konnte er sich eine weile mit danni  zusammen tun, sie kannte sicher besser als er hier aus.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyMi 15 Jul - 1:06

Es gelingt mir nicht ganz, die Techno als Hexe zu sehen. Sie ist ein Biest, aber eher eine böse Stiefschwester als eine alte hinterhältige Dame. In einem Märchen hätte sie der Prinzessin garantiert jeden Prinzen ausgespannt und ihr das Leben schwer gemacht, aus purer Eifersucht auf alles, was sie selbst nicht haben konnte. Denn ein schönes Gesicht reichte nicht aus. Sollte es zumindest nicht, persönliche Werte definierten einen doch viel mehr. Das Äußere wirkte sich nur auf das Innere aus, wenn andere darüber urteilten und man es schwächer oder stärker auffasste und zum Einfluss auf sich selbst werden ließ. Ich ziehe es da hingegen vor, in meinem Erscheinen mich selbst zu gestalten und zu zeigen, wer ich bin, statt mich von anderen formen zu lassen. Jedenfalls tue ich das jetzt wieder.
"Eine Hexe? Eine Computerhexe wäre echt mal was Neues. Aber eine Rolle von Aschenputtels Stiefschwester, würde ihr besser stehen. Und diesmal hat sie sogar Glück und sich den Kerl geschnappt", gebe ich meine Gedanken wider. Max geht derweil darauf ein, dass es generell nicht die erste Verletzung ist, die sein Körper erleiden muss. In meinem eigenen Leben habe ich mir bisher kaum etwas gebrochen, die Chosen haben mir auch nur Prellungen und Verstauchungen beschert...und eine Narbe, über die ich mit keinem je sprechen werde. Sie wird mein Geheimnis bleiben, bis ins Grab, das habe ich mir jede Nacht, nach dem sie entstanden ist, als der Riss langsam verheilte, geschworen.
Bei Max, der an sich auf den ersten Blick nicht so aussieht, als gehörten Schlägereien zu seinen Hobbies, frage ich mich, wie er es trotzdem schafft, in welche zu geraten oder in Lebenslagen, die sich problematisch entwickeln. Klar, er ist humorvoll und schlagfertig, was nicht jedem passen wird auf der Welt, schon gar nicht solchen Wichtigtuern wie Mr. Arrogant, doch er wirkt nicht wie der Typ Mensch, der es nicht zu verhindern wüsste, gleich körperlich aufeinander loszustürzen. Vielleicht hängt es einfach vom Kontext ab.
"Gebrochene Rippen sind vor allem eine ganze Menge riskanter, weil sie einem auch in die Lungen stechen könnten und wie will man heutzutage da schon groß drauf reagieren? So wie du darüber redest, scheint das Pech gerne mal auf deiner Seite zu sein, was? Obwohl du heute mein Glück gewesen bist."
Zu meiner Chosen-Zeit hakt er nichts nach, was ihn noch sympathischer werden lässt, weil er anstelle dessen davon redet, dass keiner unfehlbar ist. Dabei gibt er einen Hinweis darauf, selbst Teil einer Gruppierung gewesen zu sein, die anders als die Mall Rats wohl auch nicht zu den Tribes gehört hat, in denen sich gute Seelen zusammenfanden, die wirklich noch Hoffnung in die Welt bringen wollten, statt ihre eigenen Ideale strikt durchzuboxen und dafür auch über Leichen zu gehen. Abgesehen davon, dass zu den Chosen zu gehen keineswegs freiwillig passiert ist, ist die erste Fehlentscheidung, die mich mein Leben lang belasten wird, jene meines Vaters gewesen. Er hat die Schuld mit seinem Ableben an mich vererbt, egal wie sehr mich andere davon überzeugen möchten, dass es nicht so ist und ich eigentlich nichts dafür kann. Natürlich konnte ich das nicht auf den ersten Blick, die Operation mit dem Mittel war streng geheim, der Gedanke, dass ich trotzdem etwas hätte bemerken können, ist allerdings immerzu vorhanden. Die Geschichte verändern kann ich nun zwar nicht, darum ist es mir aber auch so wichtig, es mit der Gegenwart und der Zukunft zu tun, um wenigstens den Versuch zu wagen, nein, den Vorsatz zu erreichen, anders zu sein, etwas Gutes zu tun, das vielleicht ansatzweise ausgleichen kann, was mein Vater mit angerichtet hat.
"Ein weiterer Tribe, der Ärger bedeutet, also? Ist er hier bekannt? Sie waren bestimmt nicht sonderlich begeistert davon, dass du sie verlassen hast, oder? Bei mir war es ziemlich schlimm, wie es geendet hat."
Wieso ich den letzten Satz anhänge, damit auf das Geständnis der Chose anspiele, die mir in ihrer Reue vor Zoot alles gebeichtet hat, kann ich nicht genau sagen. Mit seiner Geschwister-Lüge hat Max irgendwie ein Band zu mir gesponnen, das mich dazu bringt, offen zu sein, statt meinem Misstrauen treu zu bleiben. Womöglich liegt es zusätzlcih daran, dass er sowieso schon bescheid weiß und ich mich gerne erklären würde. Wie es dazu kam, dass ich bei den Chosen gelandet bin. Dass ich keine Überläuferin bin, sondern eine Gefangene. Es war.
Max' Lachen ist ansteckend, auch wenn es nur kurz anhält, weil seine Nase es erstickt. Ich falle mit ein.
"Ja, so von außen betrachtet, hat es bestimmt ein gutes Bild geboten. Und ein Verwunderndes noch dazu. Die schwarze Witwe wird ihn dennoch als Gefährten nehmen, wenn sie ihn nicht danach auffrisst und uns sucht, um ihre Rache zu bekommen", meine ich, als ich mich wieder beruhigt habe. Für mich selbst waren die Minuten, in denen ich die Techno und den Blonden bedroht habe, alles andere als spaßhaft. Mitleid wollte ich auch nicht empfinden, niemals, doch die Neugier war da. Darauf, dass Mr. Arrogant schlicht um sein Leben bangte, wollte ich die Panik einfach nicht schieben. Herausfinden musste ich den Kontext des Ganzen aber auch nicht unbedingt. Eine Begegnung hatte vollkommen ausgereicht.
Als Max mir ein Kompliment macht und in mir nicht die schwache Ex-Chose sieht, die ich eigentlich zeitweise noch bin, wenn die Züge dieser Zeit durchdringen und mein echtes Ich verdrängen möchten, freue ich mich. Und es ist toll, dass Max etwas oder jemanden zu haben scheint, der sein Lichtblick ist. So wie es Zoey bei mir ist, deren Leben ich retten möchte. Und Bray, dem ich die Wahrheit sagen will, nachdem ich bei unserem Gespräch auf dem Spielplatz nicht ganz ehrlich gewesen bin. Trauer überkommt mich, als ich an die Menschen denke, die ich liebe, oder geliebt habe.
Für jetzt ist Max hingegen mein Halt. Der Bruder, den ich nie hatte. Oder auch ein zukünftiger guter Freund, wer weiß das schon.
Das Zimmer, in das wir gehen, hat jemand umgestaltet. Der Geist des ehemaligen Bewohners schwebt über der Anordnung der Möbel und verrät, dass es schon mal das Zuhause von jemandem gewesen ist.
Auf einem Holztisch hat sich eine Staubschicht gebildet, das Bett ist ungemacht. Auf der Platte liegt ein Zettel, auf dem nur ein einziges Wort steht: Sorry.
Für was hat sich da wohl wer entschuldigt? Ich schaue zu Max.
"Ich denke nicht, dass wir hier Besuch bekommen werden. Jedenfalls nicht von dem, der mal hier gelebt hat." Er sitzt bereits auf dem Bett und tastet an seiner Nase herum. Das Laken zwischen seinen Beinen färbt sich langsam rot.
"Ich kann versuchen, dir zu helfen, wenn du mir sagst, was ich tun muss. Ich habe sowas noch nie gemacht und...in meinem Gepäck befindet sich auch leider nichts, das besonders nützlich wäre auf welche Art auch immer. Daran, Blondie so schnell wiederzubegegnen, solltest du aber erst mal nicht denken. Ihr habt voneinander heute mehr als genug bekommen", biete ich an und gehe zu ihm herüber, setze mich jedoch nicht zu ihm. So vertraut sind wir dann doch noch nicht. Mit einem Kissenbezug probiert Max sich selbst zu helfen. Er fragt, ob ich schon länger in der Stadt bin und ich nicke. Länger als es mir lieb ist.
"Ja. Bin ich. Die Chosen haben mich damals schon in Wellington gefangeng genommen und als dort ein weiterer Virus ausgelöst von einem Techno ausbrach, sind sie weitergezogen. Darum und zusätzlich, um weitere Leute zu missionieren, wie sie es nannten. Manche haben sich ihnen freiwillig angeschlossen, weil sie etwas brauchten, an das sie glauben konnten, war es auch ein grausamer Irrer. Nach außen hin zumindest. Hier in Auckland haben sie sich im Museum niedergelassen. Und ich durfte ab und zu raus, nachdem...sie mich so sehr manipuliert hatten, dass ich eine von ihnen geworden war und keine Gefahr mehr von mir ausging. Bis vor ein paar Tagen. Durch Streifzüge konnte ich die Stadt dagegen relativ gut erkunden. Bist du denn auf der Suche nach etwas Bestimmtem?", entgegne ich so rational wie möglich, obwohl es schmerzt, meine Schwäche einzugestehen.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyMi 15 Jul - 20:11

Danni hatte absolut recht mit ihrem Vergleich. Die Techno war wirklich sowas wie die böse Stiefschwester. max musste sich zusammen reißen nicht zu lachen, es tat einfach verdammt weh. " Hey.. hast recht..das passt besser..obwohl sie sich echt kein tollen Typen geangelt hat. Wenn das nen Prinz ist hat die Damenwelt wirklich Pech..",scherzte er und achte dabei drauf seien Kopf nicht zu senken. Momentan war das einfach überhaupt keine gute Idee. // Ich werde morgen so richtig schön sche*ße aus sehen..// schoss es ihm durch den Kopf. Mit Danni schien er jedoch erst mal eine Begleitung gefunden zu haben die ihm ein wenig bei seiner Nase helfen würde.
" Oh ja.. das is ziemlich gefährlich... hab mal einen gesehen der dran gestorben ist..",erweidete Max und nickte dann leicht. " Kann man so sagen... obwohl ich das nicht als Pech bezeichnen würde.. sich zu schlagen gehörte in dem Tribe einfach dazu und ich hab vor dem Virus auch schon geboxt..",erklärte und versuchte zu vergessen wie hart und schmerzhaft sein Training bei den Asen manchmal gewesen waren, oder die Kämpfe die er gegen andre Sklaven hatte führen müssen.
" sie sind weit weg.. Gott sei dank..wenn ich Pech habe finden sie mich..dann bin ich Tod..aber das ist mir mein Freiheit alle mal wert..", er sah ihr in die Augen, sie wirkte bedrückt. "Was ist dir passiert.. ich mein geht mich nichts an..aber..nun ja...schlimme Ausstiegs-Geschichten kenne ich auch.." max lächelte sie leicht bitter an. Sie schein einiges gemeinsam zu haben und Danni war die erste Person seit langem zu der er sich irgendwie verbunden fühlte. Max konnte nicht ganz greifen warum dem so war,aber er vertraute ihr und er mochte sie. Sie war eine Kämpferin und dennoch menschlich, vielleicht war es das.
Ihr lachen jedenfalls ist sehr aufmunternd und Max musste sich zurück halten nicht gleich wieder zu lachen. // wie eine große Schwester..irgendwie..seltsam..//, schoss es ihm durch den Kopf und er presste die Lippen zusammen als der schmerz sein Gesicht wieder durch zog.
"Hoffen wir mal das sie abwackelt und ihr kranken Fantasien irgendwo auslebt...die war echt abgebrüht...was die für Kerle kennen müssen die sie als dank gleich bespringen wollen..", Max schüttelte den Kopf darüber.
dass danni ihn im Moment genauso als halt wahrnahm war Max natürlich nicht bewusst, das einzige was er wahrnahm war , dass danni nett und ihm offen gegenüber war.
Das Zimmer in dass sie sich zurück gezogen hatte, schien einst bewohnt gewesen zu sein. max war sich jedoch nicht ganz sicher ob es wirklich zurück gelassen war. erst als Danni den zettel fand entspannte er sich etwas, der Staub der hier lag sprach auch dafür dass schon länger niemand mehr hier gewesen war.
Er spürte deutlich, als er seine Nase abtaste, dass der Knochen verschoben war und seine Nase damit schief war. // Großartig..das wird schmerzhaft//, schoss es ihm durch den Kopf und kurz kam in ihm die Wut auf den Blonden wieder hoch. Wenn er ihn noch mal in die Finger bekommen würde, dann gab es mehr als nur eine gebrochene Nase , so viel standfest.
"Ein Spiegel bräuchte ich und in meiner Tasche ist Alkohol der wäre auch praktisch...wenigsten etwas Hygiene wäre nicht schlecht! Und heute muss noch ne Schlägerei nicht sein...haste recht.", sprach er und lächelte sie leicht an. Er würde sein Nase gleich richten und es musste zumindest ansatzweise gerade sein,auf eine schiefe Nase hatte er wenig lust. Und die Flasche sündhaft teuern Rum konnte man ruhig ein wenig zweckentfremden.
Danni erzählte von ihre Zeit bei den Chosen und Max konnte langsam erahnen was sie durch gemacht haben musste. es gab so viele Irre auf dieser Welt die andren leid zufügten. Er konnte einfach nur hoffen dass es Maria nicht so ergangenen war.
"F*ck das ist echt übel... Es gibt so verdammt grausame und durch geknallte Leute auf dieser Welt.. jetzt noch mehr als vorher...es hat den Anschein als wenn jeder irgendwie etwas schlimmes erlebt..ein einzige Chaos.." Max stimme erstarb zum Schluss hin und er drückte den Kissenbezug etwas fester gegen seien Nase. die Welt war ein verdammtes Chaos und irgendwie kam man nicht dagegen an. max fühlte sich als wäre er schon lange in diesen chaotischen sog geraten.
" ich suche meine Zwillingsschwester..Maria..ich komm aus Auckland.", begann er und sein Augen trübten sich etwas. " Wir hatten uns nach dem alle Erwachsene tot waren in unsern Elternhaus versteckt...ich wollte was zu essen für uns suchen und wurde von fremden entführt und zu diesem Tribe verschleppt.. Ich weiß nicht was aus ihr geworden ist und ob sie noch lebt.. ich weiß nur dass ich sie finden muss...sie ist alles was ich habe...",erzählte er frei heraus und suchte wieder dannis Blick, die sich ihm gegenüber gesetzt hatte. " ich weiß nicht mal wie sie jetzt aussieht oder wo ich anfangen soll..",gab er zu mit einem kleinen bittern lächeln und winkte dann ab.
" egal.. erst mal muss ich mich um meine Nase kümmern und ich brauch einen Ort wo ich erst mal leben kann.."
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyMo 20 Jul - 11:21

Blondie und ein Prinz? Nein, nicht wirklich. Oder wenn, dann so ein verwöhnter Snob, der von seinen Eltern immer schön gepudert worden ist und das nun, wo sie nicht mehr da sind, trotzdem weiter durchziehen will. Lässt man den Grund für die Panik des anderen mal außen vor, dann hat er wenig zu bieten, außer Beleidigungen, Hinterhältigkeit und ja..Angst im falschen Moment. Es ist nur verständlich, Respekt vor Waffen zu haben, doch seine Schwachstellen so leicht zu offenbaren, ist ein Schuss ins eigene Bein. Hätte ich mich von den Anschuldigungen wegen meiner Chosenvergangenheit mehr aus dem Konzept bringen lassen, wäre das Aufeinandertreffen mit den anderen wahrscheinlich komplett anders ausgegangen, egal ob Max mich verteidigt hätte oder nicht. Eine verzweifelter, jämmerlicher Mensch ist jedem ein Klotz am Bein, denn auf Mitleid zu plädieren geht mehr nach hinten los, statt dass es tatsächlich wer aufbringen kann und das ernst gemeint.
"Ist ja aber auch nicht so, als wäre die Techno im Gegenzug eine besonders zu schätzende Beute. So wie sie drauf war, nimmt sie die Location als Krankenhaus noch so ernst, wenn der Typ nicht spurt wie sie will, dass er - wenn überhaupt - sowieso schon mehr als eine gebrochene Nase hat, sollte er wieder hier rausgehen", entgegne ich lächelnd. Nicht, dass ich das dem unfreundlichen Macho zwingend wünschen würde, sadistisch bin ich in den wenigen Minuten nicht geworden. Ein paar Späße haben allerdings noch nie geschadet, um auf andere Gedanken zu kommen. Die Ulkerei ist für mich dann beim Themenwechsel aber vorbei. Max erzählt, in seinem Tribe seien Schlägereien an der Tagesordnung gewesen, doch auch vorher wäre er nie ganz der körperlichen Verteidigung abgeneigt gewesen, da er geboxt hätte. Diesem Sport habe ich noch nie viel abgewinnen können. Durch die vielen Regeln wurde zwar verhindert, dass man sich vollends fertig machen konnte, nachzuempfinden, wie man Spaß daran haben konnte, jemandem in Grenzen gegen den Kopf zu hauen und ihn auszuknocken, gelang mir nicht so ganz. Hinter dem Sport steckten zwar enorm viel Training der Ausdauer, eine ausgeklügelte Taktik und das alles, doch trug das nicht dazu bei, dass es das für mich besser machte. Ich will Max damit aber nicht vor den Kopf stoßen, in dem ich zu ehrlich bin. Da es einen unschönen Grund zu haben scheint, weshalb Max nicht mehr bei seinen Leuten ist, möchte ich ihn durch Fragen auch nicht unbedingt dazu bringen, länger darüber zu sprechen, als es ihm lieb wäre. Wie stark der Wunsch danach ist, in einer neuen Phase des Lebens ankommen zu können, ohne dauernd auf das Früher angesprochen zu werden, spüre ich immerhin selbst. Man sollte nicht vergessen, doch nicht alles muss mit herumgeschleppt werden und sich automatisch wieder auf das neue Dasein auswirken, es vergiften. Was allerdings eine Herausforderung ist, wenn man verfolgt wird und auf der Hut sein muss. Nach der Flucht der Chosen, nachdem der Tribe ohne den Guardian oder einen anderen gleichwertigen Anführer am Zerbröckeln gewesen ist, denke ich nicht, dass mich noch mal einer von ihnen suchen wird. Erst recht nicht, weil sie mein Ziehkind mitgenommen haben und Zoey davor bewahren wollen, dass ich verhindern kann, dass sie zu einer von ihnen wird...
Bei Max sieht es anders aus. So wie er es darlegt, hege ich keinen Zweifel daran, dass seine Gruppe ihn umbringen wird aus Rache für den Verrat an ihnen, den er offensichtlich begangen hat. Bei Gelegenheit muss ich mehr über sie in Erfahrung bringen, nicht allzu viel, aber wenigstens so, dass ich notfalls eine Warnung aussprechen kann, sollte mir in Zukunft etwas auffallen, das dafür spricht, dass der Prügeltribe seinen Weg nach Auckland trotz allem gefunden hat. Ins Ungewisse hereingeschlittert bin ich in den letzten Jahren für meinen Geschmack nämlich eindeutig ausreichend genug, so dass der Bedarf für die Ewigkeit gedeckt sein müsste.
"Wenn man brav mit der Herde gelaufen ist, waren die Chosen da ja dann um einiges...harmloser. Falls nicht, dann hätten sie sich mit ihren Methoden wohl gut mit deinen ehemaligen Leuten duellieren können. So á la 'Wie behandle ich meine Sklaven am minderwertigsten?' Hätte sich bestimmt gut in einem Kaffeekränzchen gemacht...", äußere ich selbstironisch und auch etwas wehmütig. Ja...sich darüber zu amüsieren, wie viel Macht sie über andere haben, ist doch echt....super....Und mit ihren Gefühlen zu spielen umso mehr...
"Ganz los bin ich die Chosen jedoch nicht geworden oder eher anders herum. Ich muss noch mal zu ihnen gehen, um etwas zu retten, das sie nicht auch noch kaputt machen sollen..Nur hoffe ich, dass ich rechtzeitig bereit dazu sein werde. Wahrscheinlich hätte ich sie dafür nie verlassen dürfen. Im Leben gibt es viel zu häufig diese Extremwege, ohne einen goldenen Mittelweg...aber hoffen wir einfach, dass es für uns gut ausgehen wird. Das Gute ab einem bestimmten Punkt ist, erst mal kann es bloß besser werden. Und was die anderen beiden betrifft, die Techno sah nicht so aus, als würde sie sich besonders lange in Krankenhäusern und so aufhalten. Wenn sie wie der Chef dieser Typen ist, dann desinfiziert sie sich zu Hause im Quartier wohl erst mal von oben bis unten, um ja auch jeden einzelnen Keim zu vernicht."
Den letzten Satz sage ich grinsend. Ram war ein grausamer Anführer, aber andererseits konnte man ihn doch relativ leicht schwächen.
Als Max wieder sein Gesicht verzieht, weil die Schmerzen ihn einholen und er mir sagt, was er benötigt, um seine Nase zu behandeln, wende ich mich dem zu, das nun erst mal wichtiger ist. Ich nicke, hole den erwähnten Alkohol aus dem Rucksack, den er von unten mit her gebracht hat und stelle ihn auf den Tisch, auf dem der Zettel liegt. Einen Spiegel habe ich selbst nicht dabei, aber vielleicht lässt sich, falls ihm Badezimmer noch einer hängt, dieser von der Wand abnehmen.
"Bin gleich zurück", bedeute ich Max, als ich in den Nebenraum verschwinde, der nicht sehr einladend aussieht. Der Spiegel wurde zertrümmert, die Scherben liegen auf dem Boden verstreut. Ich könnte es in einem anderen Raum versuchen, eins der Teile das ich finde, ist jedoch groß genug, so dass man sein Gesicht darin sehen kann, wenn auch nicht komplett. Fürs Nötigste wird es dagegen reichen.
Ich kehre mit dem großen Spiegelsplitter zu Max zurück, der über das Chaos überall spricht.
"Hier, glaubst du, das genügt, um dich darin zu sehen? Wenn ich noch was anderes tun soll, musst du das einfach sagen, okay? Und ja...früher gab es Regeln und selbst da war es in manchen Gebieten der Erde bereits sehr schlimm. Doch nun, wo es kaum noch allgemeingültige Gesetze gibt, keine Regierungen und nichts...ist die Scheu davor, gegen etwas zu verstoßen oder etwas gnadenlos auszunutzen eben nicht mehr da. Moral rückt eher in den Hintergrund. Damals, in meiner alten Stadt habe ich mal versucht, mit den anderen Anführern eine Art Gesetzesentwurf zu machen. Es war eine Schnapsidee, wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat. Viele können nicht mehr lesen und keiner will sich etwas von irgendwelchen Regeln sagen lassen. Doch ich war davon überzeugt, dass es klappen könnte. Bis sich die Gesellschaft so entwickelt hatte, dass der Großteil den Richtlinien möglichst weitgehend gefolgt ist, hat es hunderte Jahre gedauert. Und da gab es noch keinen Virus, der alles noch verzögert hat..", rede ich vor mich hin. Entschuldigend sehe ich Max an.
"Sorry, ich glaube, du hast momentan andere Gedanken, als meine und keine große Lust drauf, dich von solchen Philosophien volltexten zu lassen", schiebe ich hinterher und höre ihm dann dabei zu, wie er sagt, er suche seine Zwillingsschwester. Beide hätten auch ursprünglich in Auckland gewohnt, sich aber aus den Augen verloren. Es tut mir leid, ihn so zu sehen, weil er jetzt wirklich der junge Mann ist, der er innerlich zu sein scheint, ohne den Witz oder die Schlagfertigkeit als Schutzmauer. Ich selbst habe nie Geschwister gehabt, nur eine kleine Cousine, um die ich mich manchmal kümmern durfte. Dasselbe ist es natürlich trotzdem nicht. Wie ein typisches Einzelkind bin ich dagegen nicht aufgewachsen, habe nicht alles von den Augen abgelesen bekommen, sondern musste im Gegenteil selbstständig sein und das früh und alleine, ohne jemanden, der dieses Los mit mir teilte.
Ich werfe Max einen ermunternden Blick zu.
"Aber wenn ihr beide hier schon früher gewohnt habt, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass ihr euch wieder über den Weg lauft. Der Tribe, in dem ich bevor ich von den Chosen weggebracht worden bin war, hat sich hier auch niedergelassen und pflegt viele Kontakte zu anderen Gruppen. Vielleicht hat einer von ihnen etwas von deiner Schwester gehört oder sie gesehen. Einen Versuch wäre es wert, oder? Womöglich ist sie aber auch auf der Suche nach dir und in euer Haus zurück gekommen..."
Ich denke an Bray, den Menschen, der mich zu den Mall Rats gebracht und mir damit eine Weile lang etwas wie eine Familie geschenkt hat, mit allem drum und dran. Und an Zoey, das Mädchen, das ich als mein eigenes angesehen habe, das zu meiner Familie im Herzen zählt, sind wir auch nicht blutsverwandt. Sie sind die einzigen Personen, zu denen ich diese Verbindung noch habe. Ansonsten bin ich auf mich gestellt. War es bis ich dieses Krankenhaus betreten habe und Max begegnet bin zumindest. Jetzt sieht alles wieder anders aus.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDo 23 Jul - 11:54

Max musste bei Dannis Worten breit grinsen. Sie war ein humorvoller Mensch, trotz dem ganzen sche*ß der ihr widerfahren war, max konnte zwar nur erahne, dass sie schlimmes erlebt haben muss,aber es war allgemein bekannt das die Chosen zu niemanden wirklich freundlich waren. Und er selbst hatte sich seinen Humor ja auch irgendwie erhalten. " ne kein wirklich guter Fang... Jeder soll ja seine Sexualität aus leben wie er mag,aber die war ja schon ziemlich untere Schublade mit ihrem Gequatsche!", max schüttelt den Kopf. " Ich bin ganz und gar nicht böse drum wie der Penner mal von einer Frau verkloppt wird..ich glaube das würde sein Ergo sehr nachhaltig zerstören..", grinste max und ließ das mit dem grinsen ganz schell wieder . Seine Nase musste unbedingt jetzt gerichtet werden.
Max heilt seien Kopf weiter zurück und lauschte aufmerksam dem was Danni zu sagen hatte. ja, sie schien genauso viel sche*ße erlebt zu haben und auch sie suchte jemanden. max konnte sehr gut den Schmerz der Ungewissheit nach voll ziehen und das schlechte Gewissen. Die Person die Danni vermisste war noch immer in den Händen dieser Verrückten und seine Schwester. Wer wusste schon ob es ihr gut ging? Wäre er damals nur etwas vorsichtiger gewesen hätte er sie niemals verlassen. Wenn ihr also etwas passiert war, dann war das allein seine Schuld. Sein Brustkorb zog sich etwas zusammen. All die Jahre hatte er immer am meisten Angst um maria gehabt und was mit ihr geschehen war. Sein eigens Schicksal war zwar auch kein schönes gewesen,aber aus zu halten.
" sie waren nicht nur schlecht.. Sie leben in einer ganz andren Zeit mit einer völlig andren Lebensweise und wenn man schwach war, dann war man eben auch nichts wert.. Ich hatte Glück. Der Familie der ich gehört habe war im vergleich zu andren sehr gut zu mir und ich hatte auch Freunde dort... Stell dir ein Haufen Wikinger vor mit ihren allen Tradition, dem Glauben und Gesetzen , dann hast du eine ungefähre Vorstellung wie ich gelebt habe... der Tod war für sie etwas selbstverständliches ein Teil des Lebens und nicht das ende..sie haben keine angst davor zu sterben und es geht ihnen um eher und dem würdig sein ihre Götter gegenüber...Sie haben einen starken zusammen halt sind sehr Familienbewusstsein trotz allem...",sprach Max und sah Danni an.
" ich bin trotzdem sehr froh nicht mehr dort zu sein.. ich ticke einfach nicht so... und den neuen Anführen den sie da haben.. der hat absolut nicht ehrenhaftes an sich, der ist wirklich durch und durch Monster..es war also die richtige zeit ab zu hauen.", sprach er weiter und seien Mine bleib ernst. So fröhlich und albern Max auch sein mochte, er konnte durch aus auch sehr ernst sein. Das waren Thema die ernst waren. Auch wenn die Asen weit weg waren, Leute wie try die durchs Land zogen auf der suche nach Rune,waren eine Gefahr auch für unbeteiligte. Try, das letzte mal hatte er ihn in diesem wald gesehen, dort hatte er auch Rune das letzte mal gesehen. Was wohl aus ihnen geworden war. Er wünschte try nicht den Tod genauso wenig wie Rune. Er hoffte eher das try wieder zu Vernunft kam und Lif einen Denkzettel verpasst. Sein verrückte Bruder der trys Frau und seien kleinen Sohn als Druckmittel nutze um seien großen Bruder nach seiner pfeife tanzen zu lassen.
"Ich weiß wir kennen uns eigentlich gar nicht..aber hör mal die Person die du vermisst, die noch da ist ist bei den Zoot-Spinnern", max machte eine kurze Pause. Ja er kannte Danni nicht,aber er verstand wie schlimm es war jemanden verloren zu haben und wieder zu haben. " also solltes du dich jemals entschließen diese Person retten zu wollen.. würde ich dir helfen.. ich weiß eh nicht wo ich mit meiner suche anfangen soll und ich würde Maria da auch raus haben wollen wenn ich wüsste, dass sie bei diesen Verrückten ist..",bot er ihr an. Es wäre auch für ihn ein Etappenziel dies zu tun, den so konnte er zumindest in Erfahrung bringen ob Maria dort war oder nicht. Ein wenig Gewissheit und er half jemanden, der genau wie er es verdient hatte glücklich zu sein.
"Und ja es kann nur besser werden ab diesen Punkt.. wir dürfen beide nur nicht aufgeben...",stimmte er Danni zu und sah ihr nach als sei den Spiegel besorgen ging um den er sie gebeten hatte. // Wen sie wohl sucht? Familie? oder doch die Person die sei liebt?// Ganz egal wer es war, er war Danni extrem wichtig, sonst hätte sie das nicht erwähnt.
langsam hatte er das Gefühl das die Menschen in diesem Chaos allesamt auf der suche waren. nach Menschen die sie verloren hatte, nach Anschluss und Zughörigkeit , nach Sicherheit oder sich selbst. Nichts in diese Zeit schien sicher, nichts in dieser Zeit gab wirklich halt, sie alle fielen und versuchten sich verzweifelt fest zu halten. // wann sich das wohl ändern wird?// sann er nach und sah auf als Danni mit der großen Spiegelscherbe wieder auf tauschte.
"ja das reicht..", entgegnete Max und hob ihre Hand mit der Scherbe ein stück an um sich besser sehen zu können. danni berichte von ihrem Versuch gesetzte wieder ein zu führen. max blickte sie einen Augenblick an und schmunzelte. es wurde immer offensichtlich, dass Danni zu dem menschen gehörte die versuchte Ordnung in das Chaos zu bringen. max verstand sehr gut warum, er hatte sich früher nie an Regel gehalten,aber so sehr er sie gehasst hatte, sie hatten ihm auch Sicherheit geben, eine Halt. " Nein das ist okay.. ich denke auch oft über solche Sachen nach.. Wir alle sind völlig haltlos, stolpern durch diese Welt und versuchen uns an alles mögliche zu klammern um Sicherheit zu verspüren.. Ich war nie ein Fan von Regeln, ich habe sie schon immer gern gebrochen,aber sie haben auch Sicherheit bedeute. es war ein Rahmen, etwas das uns allen auch vermittelt hat was es heißt menschlich zu sein..Jetzt sind wir einfach ein Haufen Wilder, die meisten einander nur schlechtes wollen...Ich meine sieh dir nur an was für tribes es gibt... Wir sind noch nicht einmal im Mittelalter angekommen..selbst da gab es mehr Gesetzte als jetzt..", sprach Max und desinfizierte sich während dessen die Hände mit dem Alkohol und nahm auch einen Schluck aus der Flasche. er wusste wie unangenehm das gleich werden würde und ein guter Schluck Rum hatte noch niemanden geschadet. Er riss einen der Kissenbezüge kaputt und tränkte den Fetzten mit etwas Alkohol. Er säuberte seine Nase etwas,besonders auch die aufgeplatzte Stelle am Nasenrücken. Dann betrachtete von allen seiten seine Nase . " nicht so schlimm..", kommentierte er das ganze und atmete dann einmal tief ein um sich innerlich auf den Schmerz vor zu bereiten der jetzt folgen würde. Er umfasste mit Daumen und Zeigefinger sein Nasenbein und sah in den Spiegel mit einen starken schub nach rechts richte er seine Nase wieder. Der Schmerz treib ihm kurz die Tränen in die Augen und er presste die Lippen zusammen. Der Schmerz war kurz aber klang nach und ihm wurde kurz schwummrig."hmmm..",stöhnte er gequält und kontrolliert im Spiegel ob seine Nase auch gerade war. Sie war schon vorher nicht wirklich perfekt gerade gewesen,aber jetzt war sie ein kleinen wenig schiefer geworden. das bleib nicht aus,er war kein Arzt und es gab auch keine Ärzte die Nasen hätte besser richten können.
"Ahh...-verf*ckte sche*ße" max sah Danni in die Augen und grinste etwas mit genommen. " Dein alter Tribe.. meinst du wirklich das die mir helfen können? Und ich glaube nicht das Maria in unser Elternhaus zurück gegangen ist.. wir mochten es dabei nicht wirklich und sie wollte eigentlich mit mir auch abhauen..wir wollten in meinem alten Boxclub unterkommen..",erzählte er und nahm noch einen schluck aus der Falsche und hielt sie dann danni hin.
"Ich such gleich mal die Zimmer ab nach brauchbaren, ein Pflaster wäre nämlich nicht schlecht und vielleicht finde ich Schüssel..dann könnte man diese oder ein andere Zimmer hier absichern..",schlug er vor.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyFr 24 Jul - 23:21

Ich merke, wie oft ich Max zum Lachen bringen kann, wir teilen offensichtlich die selbe Art von Geschmack, was Humor angeht und auch, wenn es nicht besonders willkommen ist, belustigt zu werden, wenn es wehtut, darauf zu reagieren, tut Max es weiterhin. Als er über die Praktiken spricht, die jeder so handhaben sollte, wie er möchte, erfahre ich einen Flashback.
Ich bin in einem dunklen Raum. Es riecht nach fauligem Holz, nach Nässe, nach Tieren, über die ich lieber nicht so gern nachdenken möchte. Ein bisschen ist es so wie in der Kanalisation der Mall in Wellington, durch die wir immer dann gegangen sind, wenn es durch den Haupteingang aus irgendwelchen Gründen nicht ging. Doch hier ist es intensiver, vor allem, weil ich auf dem Boden liege, gefesselt an Beinen und Handgelenken, eben so, wie man es schon tausend mal in Filmen gesehen hat. Auf die Art und Weise, auf die man am Fliehen gehindert wird, weil man so ohnehin nichts tun kann und allem schonungslos ausgeliefert ist. Mein Kopf war zu der Zeit noch klar, es war das erste Mal, dass sie mich hergebracht hatten und ich wusste nicht, was mich erwarten würde, außer, dass es nichts war, über das ich besonders glücklich sein würde. Ich konnte nur da liegen und warten. Die Stunden davor habe ich mit ein paar anderen in einem Wagen der Chosen verbracht, dessen Scheiben so abgeklebt worden waren, dass auch durch sie kein Licht drang und wir nicht wussten, wohin wir fuhren, durch welche Landschaften und überhaupt. Manchmal wurden wir hin und her geschleudert, wenn der Wagen über Unebenheiten fuhr. Lange spielte das allerdings keine Rolle. Es wurde egal, denn der Hunger, Durst und Müdgkeit quälten uns, ließen die Sinne stumpfer werden, dazu dann die Dunkelheit. Und ich dachte den Großteil der Zeit an Bray, daran, was sie mit ihm gemacht hatten, ob er nach mir suchte und ob es ihn genauso schmerzlich treffen würde, mich nun verloren zu haben, so wie es mit Amber geschehen war. Insgeheim wusste ich jedoch, dass es nicht so war. Er würde keinen, der über mich so sprechen würde, wie ich das bei unserem ersten Treffen über Amber getan hatte, so zurechtweisen, ihn dazu auffordern, ihn doch bitte umzubringen, weil eine Welt ohne diese Person kein Ort mehr ist, an dem man jemals wieder Glück finden kann. Und gut, mit mir hat er es doch entdeckt, ein bisschen. Ich habe mich bei ihm geborgen gefühlt, gemocht und akzeptiert. Aber nie richtig geliebt. Dieses Gefühl war für jemand anderen reserviert.
Nun, als ich auf dem Steinboden lag, war mein Kopf leer gefegt. Er herrschte Stille, weil ich alle Gedanken unterdrückte mit den Schmerzen, die ich hatte, mich vollends auf diese fokussierte. Ich dachte, so könnte ich mich eher wappnen, dafür sorgen, dass sich das, was die Chosen hier mit mir tun würden - falls ich es überlebte - nicht zu tief in mein Gehirn graben würde. In der Ecke des Raums stand eine Wache in ihrer blauen Kutte und mit diesem komischen Stab in der Hand, von dem ich noch nicht rausgekriegt hatte, ob es eine Waffe sein sollte oder ein komisch umfunktionierter Hockeyschläger. Es gab einen massiven Holztisch, auf dem eine große Öllampe stand, die alles in schummriges Licht tauchte, das die unheimliche Atmosphäre, die super in einen Horrorfilm gepasst hätte, gut unterstrich. Mit meinen Augen, deren Blick ich durch den Raum kreisen ließ, blieb ich am Gesicht der Wache hängen, die ausdruckslos an die gegenüberliegende Wand starrte und mehr wie eine Wachspuppe wirkte als ein Mensch. Sie sagte nichts, ignorierte mich und ich überlegte dann doch kurz und fragte mich, was sie mit der jungen Frau gemacht hatten, dass sie zu einer Spielfigur geworden war, die bis auf ihr Aussehen alle Menschlichkeit verloren hatte. Ich wollte nicht daran denken, dass ich auch so werden könnte. Die Schritte, die ertönten und näherkamen vor der geschlossenen Tür, die nicht ganz auf dem Boden aufsetzte, lenkten mich ab. Ein Schauer ging durch meinen Körper. Die Tür ging ohne Umschweife auf, im Rahmen stand ein Chose in...Alltagskleidung, jedenfalls nicht in der üblichen Kutte und grinste mich an. Arrogant, überlegen, lüstern. Ich ließ ihn nicht aus den Augen, während ich still liegen blieb, meine Energien für etwas anderes aufsparte als einen Fluchtversuch, der nicht glücken würde. Noch nicht. Mit einem Wink schickte der Kerl seine Kollegin weg, die der Anweisung ohne Widerrede folgte, die Tür hinter sich schloss und uns alleine ließ. Mich ihm überließ, ohne die Miene zu verziehen. Dabei wusste sie garantiert, was kommen würde....

Mein Herz zieht sich zusammen bei der Erinnerung an das, was der Kerl mit mir hat machen können. Er hat mich benutzt, nicht nur an diesem Tag, mich gefoltert und seine Gier an mir gestillt. Und ich musste es zulassen, weil es nichts genützt hat, ihn zu treten, zu beißen oder sich sonst wie zur Weht zu setzen, außer, dass ich dadurch noch schwächer geworden bin, hatte mein Körper nichts, woraus er Kraft hätte ziehen können außer meinem Willen. Den Gliedern und Organen ist das irgendwann jedoch zu wenig. Vor allem, wenn sie überbeansprucht werden durch Arbeit und Qual.
Ich sehe Max an und muss wirken, als hätte ich ein Gespenst gesehen.
"Leider...leider ist das, was sie gesagt haben, nichts, was eine Seltenheit wäre. Bei den Chosen gab es alles...", bringe ich leise hervor. Nicht mal das Bild, in dem der blode Typ von der Techno fertig gemacht wird die Vorstellung davon, wie das an seinem Ego schabt, es zugrunde richtet, kann mich aufmuntern. Eigentlich weide ich mich auch nicht am Nachteil anderer. Und für jetzt ist auch meine sarkastische Laune verpufft und dahin. Für Besserung sorgt auch nicht, dass Max etwas mehr ins Detail geht, was seinen Tribe angeht. Es ist wie eine zweite Zeitreise, meine Fantasie ist angeregt und stellt sich zu dem was er sagt, genaue Bilder vor. Max erzählt, er habe einer Familie gehört Wie ein Leibeigener im Mittelalter. Ich möchte nicht wissen, was die Eltern ihren Kindern gesagt haben, wenn diese Fragen stellten zu dem Diener, ihn vielleicht sogar schikanierten und es lustig fanden, dass er alles tun musste, was sie ihm befahlen. Sie waren dann keine Kinder mehr, die alle Menschen als gleichwertig ansahen und die Welt mit ihrer Unschuld zu einem besseren Ort machten. Nein, sie wurden so bereits früher grausam als ihre Eltern es womöglich geworden sind. Das Drumherum ist nicht wünschenswerter gewesen. Da ich in einem Museum gelebt habe und mich so auch in der Schule als auch privat für Geschichte interessiert habe, weiß ich, wie die Wikinger ungefähr gelebt haben. Nicht genau, nur diese typischen Details aus den Büchern eben und das reicht eigentlich auch schon.
"Ich wünsche mir sehr für dich, dass sie dich nie kriegen werden und dort bleiben, wo sie sind. Kein Familienbewusstsein der Welt macht das wett, was sie mit Leuten zu machen scheinen, die nicht dazugehören", bemerke ich ernst und verrsuche, die schrecklicheren Bilder von Schlachten und anderen Dingen, die Vikinger ausgemacht haben, zu vertreiben. Das Grinsen ist nun auch aus Max' Gesicht gewichen. Was bedeuten musste, dass die Zeit dort echt nicht toll gewesen sein konnte, so sehr er auch behauptete, er hätte es noch verhältnismäßig gut gehabt. Flüchtig scheint er auch woanders zu sein mit seinen Gedanken, wendet sich anschließend wieder mir zu und macht mir ein überraschendes Angebot. Das Bild der kleinen Zoey, die ich so lange für meine eigene Tochter gehalten habe, taucht vor meinem inneren Auge auf. Ihr lebensfrohes Lachen hallt durch meine Ohren. Sie ist ein wahrer Goldschatz, wer auch immer ihre leiblichen Eltern sein mögen. Trotz allem sah sie mir ähnlich. Und weil Max da grade so etwas Selbstloses sagt, bin ich überwältigt und werfe alle Vorsätze, die ich mir gemacht habe, was Fremde angeht für zwei Sekunden über Bord, weil die meisten davon seit ich diesem jungen Mann begegnet bin, sowieso nichtig geworden sind, beuge mich vor und Umarme ihn kurz aber intensiv, ohne sein Gesicht zu berühren oder mich davor zu scheuen, dass ich nun auch voll Blut sein werde danach.
"Danke, nochmals für alles. Und dafür, dass du überhaupt darüber nachgedacht hast", murmele ich und löse mich dann wieder von ihm. Er würde es selbstverständlich nicht nur meinetwegen tun, sondern wahrscheinlich auch, weil er hofft, bei der Suche nach seiner Schwester voran zu kommen, was logisch ist. Dennoch würde ich Max nie auf eine meiner Missionen nehmen, sollte es jemals dazu kommen, wenn ich nicht sicher wissen würde, dass sich Maria irgendwo bei den Chosen befindet. Würde nicht zulassen, dass er sein Leben für einen Holzweg opfert. Laut spreche ich das dagegen nicht aus. Sonst würde er mich, sollten wir länger zusammen bleiben, wohl genau beobachten, um nicht den Moment zu verpassen, in dem ich mich aufmachen werde.
Als er schließlich meint, wir dürften nur nie die Hoffnung verlieren, finde ich mein Lächeln zurück.
"Du hast Recht. Und nein, das werden wir nicht. Und hat bisher nichts ganz zerstören können, dann wird das auch zukünftig nichts tun", behaupte ich stark und es klingt so, als hätten wir wie Geschwister tatsächlich eine geteilte Vergangenheit gehabt. Weil das so verwirrend ist, bin ich froh, als ich eine Beschäftigung habe. Ich komme mit dem größen Spiegelteilstück zurück zu Max, in dem er sich daraufhin betrachtet. Ehe er sich dann daran machte, seine Nase zu richten, hört er sich an, was ich zu meinem Versuch mit den Gesetzen sage und wird ziemlich philosophisch. Ich nicke.
"Ja, stimmt. Aber wir werden wieder etwas finden, das Halt gibt und es wird nicht immer so sein...", entgegne ich, beobachte ihn dann dabei, wie er sich die Flasche mit dem Alkohol nimmt, bei dem es sich um Rum handelt, ihn sich über die Hände kippt und sogar daraus trinkt. Um locker zu werden für das, was ihm bevorsteht, ist das wohl gar nicht so schlecht. Ein Kissenbezug muss dann auch noch dran glauben, ich stehe da, halte den Spiegel in der Hand und sage nichts. Auch nicht, als Max den Grad seiner Verletzung diagnostiziert. Der Rest ist unschön mit anzusehen, aber ich halte mich tapfer und mein erwählter Bruder sowieso. Seinem Ärger machte er nach der Prodezur mit Fluchen Luft und grinste mir allerdings wieder entgegen, was mich stolz auf ihn machte. Er war ein wirklich starker Mensch.
Als wäre nichts Großartiges gewesen, kehrt er zu unserem Gespräch zurück.
"Versichern kann ich dir das nicht. Die Mall Rats sind in Neuseeland hingegen wohl einer der Tribes, die sich ausnahmsweise mal nicht mit Grausamkeit und Machtgier einen Namen gemacht haben. Viele kennen sie, weil ein paar von ihnen sich aufgemacht hatten, um das Gegenmittel für den Virus zu finden, was ihnen auch gelungen ist, sodass eine es hat herstellen und an die anderen Kinder in der ganzen Stadt verteilen können. Und es hat wirklich geholfen. Die Krankheitserscheinungen sind nur mit der Kraft von Pflanzen in der richtigen Dosis zurückgegangen. Naja, wie dem auch sei, durch die Rettung sind einige ihnen gegenüber gut gestellt."
Dass es Ausschweifungen gegeben hat, weil die Kidz den Mall Rats irgendwann vorgeworfen haben, sie würden das Gegenmittel nur noch als Druckmittel benutzen, lasse ich aus. Gestimmt hat es nicht, doch so ist das manchmal im Leben. Dankbarkeit ist schnell vergessen, wenn etwas Negatives sie überschattet.
Als Max mir seine Flasche hinhält und ich die Scherbe sinken lassen kann und sie neben mir auf den Boden liege, muss ich zugeben, dass ein bisschen davon mir vielleicht auch helfen könnte, nur ein wenig. Ein Fan von Alkohol war ich nie, auch nicht davon, sich Probleme einfach damit zu betäuben. In Maßen ist es jedoch okay. Darum lehne ich nicht ab, bedanke mich und trinke, lasse den Rum meine Kehle herablaufen und sie mit seinem Brennen wärmen. Die Geste hat was Freundschaftliches an sich, als würden wir damit unsere Verbindung noch mal richtig besiegeln. Dann reiche ich Max seinen Alkohol wieder zurück.
"Ich werde dir helfen. Zu zweit kann man mehr Zimmer besichtigen. Wobei es natürlich nicht so praktisch ist in der Nacht, ohne Beleuchtung. Kerzen und Streichhölzer werden hier längst weggenommen worden sein..."
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyMo 27 Jul - 11:45

danni wirkte plötzlich sehr abwesend,als hätte irgendwer ein Schalter in ihrem Innern um gelegt und sie einfach ausgeknipst. Max zog die Augenbrauen besorgt zusammen und beobachte Danni. Er wagte nicht sie zu berühren, wer wusste schon wo sie gerade war und was sie gerade war. Diesen leeren, starren blick hatte er oft bei Leuten gesehen, die frisch zu ihnen gekommen waren und immer wieder in Erinnerungen an vergangenes zurück gefallen waren, ob es Danni auch so ging. Sie war ei den Chosen gewesen,scheinbar-nein ganz offensichtlich nicht freiwillig. Wo immer sie gerade war, es musste ein sehr finster Ort sein, denn die Freude die sich eben noch in ihrem Gesicht wieder gespiegelt hatte war wie weg gewischt. Max hatte zwar im Wachzustand nie Erinnerungen die ihn heimsuchten,aber wenn er schlief, dann Träumte er von alle den Dingen die er erlebt hatte und über die er nicht sprechen konnte.
Dannis Augen wurden wieder lebendiger, trotzdem war sie blasser als zu vor und sah ihn an als hätte sie ein Gespenst gesehen. Seinen blauen Augen sah weiter leicht sorgenvoll in ihre brauen. Sie kannten sich wirklich kaum und auch nicht lange,aber manchmal geb es ein so besonder Menschen zu denen man einfach einen Draht hatte. Bei Danni war das so, er mochte sie und er fühlte sich ihr nah.
So ähnlich nah hatte er sich George gefühlt, der ihn auch irgendwie immer verstanden hatten und immer die richtige Worte gefunden hatte um ihm Trost zu spenden. Plötzlich war diese große Stadt und diese Suche nicht mehr so aussichtslos und riesig. mit Danni an seiner Seite würde diese Suche angenehmer werden und er fühlte sich nicht mehr so allein. Seit er von Try geflohen war, hatte er sich allein gefühlt und war das erste mal seit fünf Jahren wirklich allein gewesen. max war zwar niemand der unbedingt Hilfe brauchte,aber er brauchte Gesellschaft,Einsamkeit war nichts das er mochte.
dannis Worte bezüglich der Chosen waren zwar wenige aber dafür um so aussagekräftiger. Welche Horror sie dort auch erlebt hatte,er verfolgte sie jetzt noch. Vielleicht würden sie es beide irgendwann schaffen ihre Schatten kleiner werden zu lassen.
max spielte mit dem Kissenbezug in seinen Händen wären er Danni einen kleinern Einblick in das gewährte was er erlebt hatte.
"nein, macht es nicht..aber sie sind nicht alle Monster gewesen...und ich hoffe auch, dass sie mich nicht bekommen..ich hänge an meinem Kopf..",versuchte er zu schätzen,aber wirklich zu lachen war das eigentlich überhaupt nicht. max hatte erlebt was mit Leuten passierte die flohne, egal ob frei oder unfrei, verriet man den Tribe starb man. Die Frage war nur : Folgte ein schneller oder langsamer Tod. Den Kopf zu verlieren gehörte zu den schnellen Arten zu sterben, max bezweifelte jedoch sehr das ihm das blühen würde. Er war nicht nur geflohen, er hatte Rune geholfen und try angegriffen. nein er würde leiden,sollte man ihn jemals fassen. Max winkte mit der Hand ab als, wolle er die schrecklichen Gedanken fortwischen und nicht nur das Thema.
"Lass uns nicht weiter über solche Sachen sprechen..das scheint uns beiden nicht gut zu tun.. und der tag war schon scheiße genug um jetzt auch noch miese Laune zu haben..",unterstrich max seine Bewegung noch und machte danni noch im gleichen Atemzug das Angebot sie zu unterstützen bei ihrer Suche. Warum auch nicht? Sie suchten beide jemanden und die Chosen hatten so viel Leute in ihrer Gewalt, Maria konnte gut möglich dort sein. Er half damit ihr und sich. Sie war eine strakte Frau, eine Einzelkämpferin,aber auch sei konnte sicher ein wenig Hilfe gebrauchen. So wie jeder ab und zu Hilfe brauchte, davon machte auch er sich nicht frei.
Danni sah ihn gerade zu überwältigt an und tat dann etwas wo mit er nicht gerechnet hatte. Sie schloss ihn in ihre Arme.max zögerte nicht und umarmte sie ebenfalls zurück. Es war Ewigkeiten her das ihn jemand wirklich herzlich umarmt hatte. es tat wirklich gut. Kurz drückte er sie ebenfalls etwas fester und fühlte sich kurz an Maria erinnert. Danni ließ ihn los und Max sah auf seine Finger. Nicht weil es ihm peinlich war das sie ihn umarmt hatte sondern weil er nicht gern wirklich verletzlich vor andren war. Eine einfache Umarmung traf ihn mehr als jedes beliegendes Wort es tun könnte. Er spürte mehr den je wie sehr er seine Familie vermisste, nicht nur Maria, auch seinen Bruder. Er sehnte sich nach richtige Herzlichkeit und nähe,nach Geborgenheit und Sicherheit die ihm nur seine Schwester geschenkt hatte. Vor fünf Jahren hatte er sie verloren und seit dem auch jegliches Gefühl von wirklicher Sicherheit und Geborgenheit.
"kein Grund mir zu danken..wir haben beide etwas verloren..warum also nicht gemeinsam danach suchen..", sprach Max leise und schaffte es irgendwie sich wieder zusammen zu reißen. Er wollte weder selbst diese Trauigkeit spüren noch wollte er Danni damit belasten. sie hatte genug eigene Problem mit denen sie zu recht kommen musste.
dannis zustimmende Worte ließen ihn wieder lächeln und den blick heben,auch wenn noch ein Rest von seiner Wehmut zu sehen war, wirkte er dennoch hoffnungsvoll.
"ne so Dickschädel wie mich mich eh nicht..und wie mir scheint hast du auch einen..ich mach mir keine sorgen um uns..",schmunzelte max und machte sich dann dran seine Nase endlich zu richten.
Dannis Ausführung bezüglich Gesetzte und Ordnung war interessant und auch er gab etwas zum besten zu diesem Thema.
"Die fragte ist,wie lange es dauern wird bis es sich ändert und ob wir das überhaupt noch mit bekommen..",wand er ein und renkte mit Hilfe des Spiegels seine Nase wieder ein.
Der Schmerz war stark und hielt auch noch an,aber immer hin war seine Nase jetzt gerade und hatte auf gehört vor sich hin zu bluten. Aus Erfahrung wusste max leider zu gut,dass er morgen ziemlich scheiße aus sehn würde. Sien Nase würde weiter anschwellen,weil sie nichts zum kühlen hatten und er würde schöne dunkle Blutergüsse haben. Das ganze würde mindesten 6 Wochen brauchen bis es wirklich verheilt sein würde. max hatte immer noch eine ziemlich Wut auf den Kerl im Bauch. Der rum half ein wenig dabei den Schmerz ab zu dämpfen,Schmelzmittel konnte sich schließlich niemand leisten.
danni erzählte ihm mehr von den mall rats einem Tribe der scheinbar nicht nur gut war sonder sehr selbstlos. Max konnte sich das nur sehr schwer vor stellen. In diese Welt hatte er nie erlebt, dass irgendwer wirklich was umsonst hat und dann gleich ein ganzer Tribe? Anderseits hatte Danni auch keinen Grund ihm quatsch zu erzählen.
"Du kennst den Tribe recht gut, was?", fragte er nach während er ihr die Falsche Rum reichte. "ist nicht böse gemeint,aber ich habe wirklich Schwierigkeiten mir vorzustellen das irgendein Tribe nett ist...Ich hab in den 5 Jahren nicht einen nett Tribe kennengelernt..",erklärte Max und ließ den blick durch den raum schweifen. Es war dunkel draußen,aber in der ferne konnte man schon die Morgenröte erkennen. " Hast recht, wir suchen morgen, wenn es hell ist und wir ne Mütze voll Schlaf hatten..", stimmte er Danni zu. Er packte die Falsche wieder in seinem Rucksack und stand vom Bett auf. Er nahm sich ein der Kissen und wies auf das Bett mit der Hand. " Nimm du das Bett,ich leg mich auf den Boden.",bot er Danni an und gähnte dann leicht. Es war ein turbulenter Tag gewesen und ein Mütze voll Schlaf war jetzt genau das richtige um wieder runter zu kommen.
Max setzte sich an der gegenüberliegend wand auf den Boden und streckte sich etwas.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptySa 1 Aug - 13:41

Meinen ganzen Rückblick lang über, ließ Max mich in Ruhe, holte mich nicht in die Zeit zurück, in der dieses Ereignis längt vorbei war. Oder falls er es doch versucht hat, habe ich es nicht bemerkt. Womöglich ist es besser, wenn er keinen Anlauf gestartet hat, denn auf unerwartete Berührungen reagiere ich oft immer noch sehr schreckhaft und panisch, kommen sie im falschen Moment, sind sie auch gut gemeint. Max nimmt ein paar Leute seines ehemaligen Tribes in Schutz. Ich stelle mir vor, wie grausam andere gewesen sein müssen, wenn er es schafft, etwas Gutes in Menschen zu sehen, die das, ist es denn vorhanden, mit aller Kraft verbergen, durch ihre blutigen gnadenlosen Taten nur nach außen scheinen lassen wollen, was sie an Menschlichkeit bereits eingebüßt haben. Freiwillig habe ich bei den Chosen nie etwas Positives gesehen. Jedenfalls nichts, das nicht mit einem egoistischen Grund unterlegt gewesen wäre. Die Kinder dort oder ihre Mütter, wenn sie schwanger waren, wurden nicht liebevoll umsorgt, weil sie es verdienten oder weil sie gemocht wurden, nein, sie erhielten das alles bloß, damit gesunder Nachwuchs Zoots das Licht der Welt erblicken, seine Lehren lernen und später weitergeben würde. Etwas anderes interessierte den Guardian und sein gehirnamputiertes Zombie-Gefolge nicht. Nicht mal, was es für einen Sinn hat, jemanden zu etwas zu erheben, dass dieser nicht mal selbst getan hat. Ich habe Zoot selbst jedenfalls nie große Reden halten hören oder anderes tun sehen, das ihn zu etwas Besonderem gemacht hätte.
Als Max also meint, Monster seien nicht alle gewesen, stellt sich für mich die Frage, aus welchem Grund manche etwas milder gestimmt waren. Aus Gütigkeit oder doch aus Eigennutzen, weil sie einen guten Sklaven erwischt hatten, den sie nicht so schnell wieder gehen lassen wollten? Dies an Max zu richten unterlasse ich jedoch. Es hat keine Wichtigkeit mehr. Dass er am Leben bleibt umso mehr.
"Ich werde auf jeden Fall die Augen und Ohren nach Anzeichen für einen Tribe so wie du ihn beschrieben hast, offen halten. Sollten sie auf ihrer Suche nach dir ihre Montur nicht ablegen, sollten sie doch recht schnell auffallen. Und gerade nach den Kämpfen, die es erst gegeben hat, ist jeder nun umso vorsichtiger", sage ich lächelnd und hoffe, dass muntert ihn etwas auf. Auch mir geht es ein bisschen besser, die Anfälle sind kurz und heftig, kann ich mich mit etwas anderem beschäftigen, hallen ihre Folgen hingegen nicht so intensiv nach. Dass wir uns dabei mit etwas Schönem befassen sollten, wie Max es nun vorschlägt, kann ich nur so unterschreiben. Wir haben die Gelegenheit auf einen Neubeginn, also sollten wir sie nutzen und nicht von Gewesenem überschatten lassen. Sonst kann es nie besser werden, weil der Einfluss zu groß ist.
"Da kann ich dir nur beipflichten. Wobei der Tag denke ich doch etwas Gutes gebracht hätte. Ohne die Begegnung dort unten im Foyer hätten wir beide uns wohl nie kennen gelernt und würden allein durch die Straßen streifen oder irgendwo in einem Versteck ausharren, ohne zu wie lange es sicher dort sein wird. Doch so..können wir uns nun gegenseitig vorerst Rückendeckung geben", meine ich dankbar. Wäre Max nicht hier, könnten die Erinnerungen schlimmer sein, ich hätte weiterhin keine richtige Perspektive. Dass wir uns auch anfreunden könnten, lasse ich zwischen den Zeilen stehen. Ich möchte nichts erzwingen und sollte diese Verbindung von uns beiden nicht zu selbstverständlich nehmen, denn das ist sie auf keinen Fall. Selbst nicht, wenn er durch sein Angebot, seine Weise darüber zu reden verdeutlichte, dass er durchaus daran interessiert ist, sich nicht bei der ersten Möglichkeit von mir zu entfernen. Sogar auf meine Umarmung reagierte er...erwidernd. Seine Arme schlossen sich ebenfalls so um mich wie meine um ihn. Es dauerte nicht lange an, war dafür umso angenehmer. Es fühlte sich ehrlich an, was mir viel bedeutete. Danach blickte ich ihm in seine tiefblauen Augen.
"Ja, haben wir. Doch nicht bei jedem sorgt das dafür, sich hilfsbereit anderen gegenüber zu verhalten, eben weil man selbst betroffen ist, viel damit beschäftigt und...das Leid des andren nicht unbedingt als schlimm empfindet, weil man es genauso, eventuell gar größer in sich trägt. So naiv es jedoch klingen mag, ich glaube fest daran, dass wir finden werden, was wir suchen. Und damit meine ich nicht nur...die Menschen, die wir verloren haben."
Manchmal spürte man es, war jemand nicht mehr am Leben, tief in sich drin hat jeder diese Intuition und es schmerzt nur, wenn es letzten Endes dann noch bestätigt wird, denn bis das eintrifft, kann man sich einreden, dass man sich täuscht. Danach nicht mehr. Und ich bin mir sehr sicher, dass sie Zoey nie etwas antun würden. Sie ist nach den Werten der Chosen erzogen worden, sie glaubt in ihrer kindlichen Fantasie daran und liebt es, Geschichten über den großen Zoot zu hören. Darum wird sie die restlichen Tribemitglieder glücklich machen und nicht deren Groll auf sich ziehen. Nur...was, wenn den Geflohenen etwas unterwegs zustößt? Wie wenig dieser Tribe gemocht wird, habe ich selbst ja oft genug erlebt, kann es keinem auch nur im geringsten verdenken. Als große Gruppe traut sich keiner mehr an die Chosen heran, die Mitglieder hier in Auckland waren allerdings keine immense Masse mehr und zum Großteil Frauen. Ich bete, so makaber das sein mag, tue ich es auch nicht an Zoot - niemals mehr - dass falls es tatsächlich etwas wie einen wirklichen Gott gibt, dass er meine kleine Ziehtochter beschützt. Und Max Schwester und alle, die uns am Herzen liegen...Es ist ein großer Wunsch und hat man Glück, gehen diese in Erfüllung.
In seinem Gesicht ist sehr zu sehen, wie nah es Max geht. Umso mehr freut es mich, als er im nächsten Augenblick wieder schmunzeln kann, ob als Ablenkung oder ernst gemeint oder beides.
"Oh ja, den Dickkopf habe ich tatsächlich...", bestätige ich grinsend, denke an meine Beharrlichkeit zu meinen Gesetzen, an die vielen Male, die ich meine Meinung vor anderen vertreten habe, generell an die Zeit, in der ich mich nie verdrehen lassen habe.
Dann äußert Max Bedenken bezüglich dessen, ob es uns eigentlich noch zuteil werden wird, dass wir erleben, wie die Welt wieder zivilisiert wird. Wann unser Leben enden wird, haben wir natürlich kaum in der Hand. Nur hatten das die Menschen früher im Krieg ebenso wenig und dort hat man es auch irgendwie gepackt.
"Am besten, man überlässt es einfach der Zeit, die es zeigen wird und gibt sich währenddessen trotzdem Mühe damit, zur Verbesserung beizutragen so gut es möglich ist. Mehr bleibt wohl sowieso nicht übrig."
Nachdem ich etwas von dem Rum getrunken habe, was ich schon ewig nicht mehr vor der Nase gehabt hatte, will Max mehr über die Mall Rats erfahren. Es macht ihn stutzig, dass es wirklich Leute geben soll, die nicht nach eigenen Maßstäben und nur für sich selbst handeln.
Ich nicke, als er sagt, ich würde den Tribe wohl gut kennen.
"Ich bin einige Monate bei ihnen gewesen. Davor habe ich allein gelebt. Entstanden ist die Gruppierung durch Straßenkinder, die zufällig zusammen gefunden haben, als sie auf der Flucht vor einem Tribe namens Locos gewesen sind. Von denen der Anführer dieser Zoot war, den die Chosen so sehr anbeten. Dabei ist er nicht viel anders als wir gewesen, im Gegenteil. Die Locos sind meistens mit einem Polizeiauto und Inlineskates unterwegs gewesen, haben für Schrecken gesorgt, sich genommen, was ihnen vor die Füße lief und sich nicht gerade Ruhm durch gute Taten erarbeitet...Jedenfalls sind ein paar Kinder in die Mall geflohen, wo sie sich eingerichtet haben und nachdem entschieden war, dass sie zusammenbleiben wollen, entstanden die Mall Rats. Sie haben sich immer für andere eingesetzt, auch als die Chosen die Stadt erobern wollten, haben sie gegen diese gekämpft. Was echt schwer gewesen ist, da das Einkaufszentrum besetzt worden war. Nur aus eigenem Antrieb hätten die Mall Rats nie jemandem etwas angetan, sie versuchten bloß friedlich zu leben und sich wieder etwas aufzubauen..."
Was bis heute leider durch die vielen Rückschläge mehr schlecht als recht funktioniert hat. Was Bray mir auf dem Spielplatz berichtet hat, klang zumindest nicht wie heiterer Sonnenschein. Und die Überfälle werden die Gruppe auch sehr mitgenmmen haben.
Nachdem ich angesprochen habe, dass die Finsternis es uns schwerer machen könnte, etwas Brauchbares in den Zimmern zu finden, beschließt Max, dass wir uns davor wohl wirklich erst mal ausruhen und den nächsten Morgen abwarten sollten. Nach der ganzen Aufregung wäre das wohl echt am klügsten. Dann geht alles ganz schnell und bevor ich etwas einwenden kann, hat mein neuer Begleiter sich schon mit einem Kissen auf den Boden an eine Wand gepflanzt und diese Ecke als sein Nachtlager auserkoren. Eine Diskussion darüber, dass man aus einem anderen Zimmer ein weiteres Bett in dieses schaffen könnte oder so, würde wohl ins Nichts führen. Wohl fühle ich mich damit dagegen nicht. Darum mache ich eine kurze Geste, verlasse das Zimmer, um in das Gegenüberliegende zu gehen und dort aus dem Bett die Kissen und die Decke zu klauen. Anschließend versuche ich selbiges mit der Matratze, die allerdings schwer wie Blei ist und sich nicht allein rübertragen lassen würde. Somit kehre ich bloß mit dem anderen Bettzeug in "unser" Zimmer zurück und reiche es Max.
"Na gut. Dann vielen Dank für diese Geste, werter Gentleman. Ganz so ungemütlich sollst du es allerdings auch nicht haben. Hier", erkläre ich dazu und als er es entgegen genommen hat, schließe ich die Tür - man kann nie wissen - und kehre zum Bett zurück. Dass das Laken etwas mit Blut besprenkelt ist an der Fußseite stört mich nicht. Mit dem Blick so, dass ich sowohl Max als auch die Tür im Auge habe, lege ich mich hin, schneller als erwünscht überfällt mich der Schlaf.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyMi 5 Aug - 13:57

Dannis versprechen die Augen auf zu halten nach Leuten die zu den Asen gehören könnten ließ Max unkommentiert. Er hoffte für sie und sich selbste niemals wieder jemanden von ihnen zu treffen.
Kurz musste er an Rune denken den er vor einem Monat gesehen hatte,ob er immer noch ziellos umher wanderte? Mit diesem Mädchen oder wieder allein? Und ob sich Try wohl mittlerweile befreit hatte? Ein teil von ihm Wünschte sich dass Try immer noch gefesselt am Baum saß und ein anderen hoffte dass es ihm gut ging. er hatte eine Frau und eine kleine Sohn die ihn brauchten und wenn er ehrlich war, dann war try der einzige der seien völlig durch geknallten Bruder aufhalten könnte. Er und Sif waren die einzigen im Tribe die das Ruder noch einmal rumreißen konnten.
danni pflichte ihm bei, dass es etwas gutes war dass sie sich getroffen hatten. das war es in der tat. Max konnte zwar gut auf sich selbst achten,aber er war schon gern in Gesellschaft und vor allen in welcher der er vertrauen konnte. Danni war seit sehr langer zeit ein wirklicher Lichtblick.
Eine weile mit ihr zusammen zu sein,klang nach einer guten Idee und so nickte Max zustimmend.
Die Umarmung trug nur noch mehr dazu bei, dass Max sich schon fast zuhause fühlte. sie war zwar nur kurz aber so innig, dass es eine Gefühl von Vertrautheit hervorreif, den Max so schon lange nicht mehr bei irgendwem gespürt hatte. Zuletzt, bei George, seinen Freund, der vor einigen Monaten umgebracht wurde.
"Das klingt nicht naiv, sondern Hoffnungsvoll...und sich vor dem Leid andere zu verschließen macht doch alles nur noch schlimmer noch einsamer.. Etwas zu teilen und wenn es nur leid ist,machte die Welt zu einem angenehmer Ort und einem offenern...Ich mag wirklich glauben , dass wir beide unser Lieben finden..",entgegnete Max und kam sich kurz so naiv vor wie George,der immer das Gute in allem hatte sehen wollen.
Aber sie beide waren Kämpfernaturen und Dickschädel,also kam Hoffnungslosigkeit nicht in frage und Danni bestätigte ihm das auch. Ihr Gespräch war so angenehm, dass er nicht nur seien Schmerz sondern auch die Zeit drüber vergaß. Es wurde bereits wieder hell und wenigsten ein paar Stunden Schlaf mussten sie sie sich gönnen.
"da hast du recht, viel anders beleibt uns da nicht übrig...", stimmte er danni bezüglich der Veränderung der Welt zu. Sie konnten Grundsteine für eine besser Welt legen,aber wann die Welt wieder wirklich zivilisierte wurde bleib ab zu warten. max war sich jedoch sehr sicher, dass er es nicht mehr mit erleben würde. Danni trank etwas von dem guten Rum und bereichte ihm dann mehr von dem Mallrats. Sie kannte den Tribe weil sie selbst eine zeit lang dazu gehört hatte. Ein Trieb der wirklich für das gute stand, friedlichen Wege suchte, in dieser rauen Welt und immer noch existierte. das war mehr als ein Hoffnungsschimmer, ein Tribe der sich zu gut um wahr zu sein anhörte. Aber in dannis Gesicht erkannte er nichte ein Anzeichen für eine Lüge. Sie meinte was sie sagte und vielleicht war es wirklich nicht verkehrt zumindest dort nach zu harken ob sie Maria kannten. " Kaum zu glauben, das so ein Tribe wirkliche existiert..",gab er ehrlich zu und suchte Dannis blick. " Aber ich glaube dir..und wenn sie so sind wie du sagst, dann werde ich vielleicht wirklich mal nach harken ob sie meine Schwester kennen..zu erste würde ich aber gern in meinem alten Boxclub schauen..dahin haben wir uns so oft verzogen..vielleicht besteht eine kleine Chance, dass Maria da lebt.."
Max streckte sich müde und räumte das bett für Danni. es war zeit sich ein wenig zu erholen und morgen erst einmal das Krankenhaus zu durchsuchen nach nützlichen Dingen. Er würde auf jeden Fall nach Pflastern und einem schlüssel suchen.
Max machte es sich in einer Zimmerecke bequem, er dachte nicht wirklich dran aus einem zimmer noch ein bett zu holen. Er war einfach verdammt müde und es störte ihn nicht auf dem Boden zu schlafen.
danni schien damit jedoch nicht zufrieden. sie verschwand aus dem Zimmer und kehrte nach ein paar Augenblicken mit einer Decke und einem Kopfkissen wieder. Er lächelte sie dankbar an und nahm beides entgegen. " danke sehr.. Morgen klau ich noch nen Bett von neben an oder so..",meinte er gähnend und kuschelte sich unter die decke. Es war sehr lange her das er Federkissen und Decke gehabt hatte. das Gefühl war einfach himmlisch.
"Gute Nacht..",murmelte er ehe der Schlaf ihn packte und tief in die Traumwelt riss:

____________________________________________________________________________________
Es roch nach nasser erde und der Wind der ihm durch die Haare strich trug den leichten Geruch von Qualm und Tieren mit sich. Die Sonne brannte an genehm auf seine bloßen Schultern und er spürte einzelne Schweißtropen seien Rücken hinunter rinnen. Die Nachmittagssonne brannte nicht so heiß wie die Mittagssonne und jetzt tummelten sich viel mehr Arbeiter auf den Feldern. Sie bewässerten die Felder,befreiten es von Unkraut und unterhielten sich währen der Arbeit. Von der kleine Erhöhung auf der er saß konnte er in das Dorf sehen. Frauen rupfen Gänse,gerbten Leder,Kinder liefen umher und jagten sich und in der ferne war das klirren der Schmiede zu hören. Hier und da trainierten eigen Männer und Frauen zusammen oder übten sich an Puppen. Ein gewohnter Anblick und dennoch wusste er, dass diese Anblick auf die meisten Fremden wirken musste als wären sie in der Zeit zurück gereist. In Momenten wie diesen wo er nach der Arbeit auf der Erhörung sitzen konnte und das Dorf beobachten konnte fühlte er Innern Frieden. Auch wenn die Welt in der er lebt voller Gewalt war und rau war. Es war nicht zu Vergleich mit dem leben das er führe geführt hatte vor dem Virus. Hier hatten dinge die führen Angst gemacht hatten eine ganz andren Stellenwert. Der Tod war nichts Endgültiges, eine Ehre und etwas natürliches das gefeiert wurde wie das Leben. Es gab eine feste Struktur,Gesetzte und Regeln nach den gelebt wurde, die auf andere grausam wirkten und auch auf ihn immer noch teilweise erschreckend wirkten,aber sie waren fair. Jeder der frei war hatte ein Stimme konnte mit entscheiden,egal ob Mann oder Frau, jeder hatte sein platz auch die, die wie er unfrei waren.
Ein Becher aus Ton schob sich in sein Sichtfeld gefüllt mit kühlen Wasser. Sein blick flog nach oben auf die Person die ihm Schatten spendet und er lächelte. „ Hey ,George..“, begrüßte er den dunkle Haarigen Mann mit dem stehst sanften Gesichtsausdruck. „ ich dachte du könntest etwas erfrischendes gebrauchen, außerdem haben wir lange nicht mehr reden können..“,sprach der größer und setzte sich neben ihm. Der Wind fuhr durch sein leicht lockiges schwarzes Haar und zerrte an dem weißen Leinenhemd,dass sein Freund trug. „ Du bist ja auch ein sehr beschäftigter Mann..darf ich dich den überhaupt noch bei deinem unfreien Namen nennen, jetzt wo du frei bist und sogar erste Berater des Jarls bist?“, fragte Max neckend und grinste seine guten freund breit an. George lachte auf, sein Stimme war melodisch und steckte an mit zu lachen. Nie zu vor war ihm ein Mensch begegnet der so unbeugsame positive Energie hatte, der immer die richtigen Worte zu finden schien und das gute in jedem erkennen konnte. George war für viel,frei,wie unfrei ein strahlendes Licht an einem mach mal dunklen Ort. „ Max,..ich bin immer noch George, mit diesem Namen Kvasir kann ich nicht wirklich etwas anfangen..“, meinte er und reicht Max abermals die Tasse die der endlich entgegen nahm. „Ich hoffe es ergeht dir nicht wie Kvasir...“,murmelte Max,er hatte ein schlechtes Gefühl, es lag etwas in der Luft seit George offiziell zu den Asen gehörte. Die Art und Weise wie einige George ansahen. „ warum sollte es mir so ergehen Max.. das glaube ich nicht..ich hab ein gutes Gefühl,ein sehr gutes..“,sprach George sorglos und ein sanftes lächeln um spielte seien Lippen und seine blauen Augen funkelten in der Sonne noch mehr. „ Sei nur Vorsichtig..ich weiß zwar nicht wie du es geschafft hast zu Jarl Donar durch zu dringen, aber es gibt hier Leute die es nicht begrüßen wo du jetzt stehst..“,meinte Max und trank etwas von dem kalten Wasser. Er beobachten wie George Wagen sich allein bei der Erwähnung des Jarls leicht röteten. Er konnte nicht ganz greifen wie die beiden Männer zu einander standen, es war nur offensichtlich dass George eine ganze besondere Bindung zu ihm hatte. „ Ich weiß..aber ich vertraue auf Donar, er hält diesen Tribe zusammen und er wird es auch schaffen die Dinge zum bessern zu verändern..“
So viel Zuversicht und vertrauen ,Max fürchte sich immer mehr das George sich dieses mal irrte.
„Was genau soll sich hier ändern..“,schnaubte Max und trank das wassre aus. „ Die Bedingungen unter den ihr hier lebt..die Struktur des Tribes.. ich verspreche dir es wird alles besser..vielleicht kannst du sogar gehen..“,sprach George leise und zu ihm gewannt. Kein Hauch von Lüge war zu sehen, er meinte dass was er sagte,aber in Max Ohren klang das nach einem sehr unrealistischen Traum. Aber Georges sanftes Gesicht war voller Hoffnung,auch wenn sich hinter ihnen eine dicke Gewitterfront bildete.
„ Alles wird besser..“, wiederholte George und das erste dunkel dumpfe grummeln war zu hören. Die blauen Augen seines Freundes erstarben langsam,wurden milchig,trüb und die warme Sommersonne wurde gefressen von der dunklen Front.
„Es wird besser..“ Georges Stimme hörte sich röchelnd an,als hätte sich Wasser in seiner Lunge gebildet. Max streckte die Hand nach ihm aus und umfasst seien Hals. Er spürte die Feuchtigkeit, seines roten Lebenssaftes, der ihn verließ. Regen setzte ein und George Augen waren leer. „ besser...“,kam ein letzte klägliches auf keuchen von ihm und er fiel neben ihm leblos ins Gas, sein Augen starrten ins nicht.
Max zitter am ganzen Leib und sah auf seine Hände, sie waren rot. „George!“,schrie er und zerrte an dem leblosen Körper seines Freundes....

____________________________________________________________________________________

Max schreckte aus seinem Schlaf hoch, sein Kissen war nassgeschwitzt und erfühlte sich seltsam taub. Er hasste es von diesen Dingen zu träumen,alles noch einmal erleben zu müssen.
Er hatte vielleicht ein paar Stunden geschlafen, es war immer noch morgens, die Sonne war aber schon aufgegangen. Er strich sie über die Schweißnasse Stirn und taste dann über seine Nase. Sie war immer noch geschwollen und sein Gesicht schmerze einfach nur. Jede Art von Mienenspiel war leicht schmerzhaft und aus Erfahrung wusste max, dass dies eine ganze weile so bleiben würde.
leise erhob er sich und öffnete das Fenster. Aus seiner Hosentasche kramte er seien Kippen und zündete sich ein davon an. Als er den ersten Zug tat und sich der Rauch in seine Lunge drückte,entspannte er sich langsam. Die Stadt hatte sich sehr verändert, sie war grüner,wilder als zu vor und jetzt sah sie aus wie eine Stadt aus den Postapokalyptischen Filmen die er früher heimlich geschaut hatte. Seine Arme hingen locker aus dem Fenster und dann und wann nahm er einen Zug von seiner Zigarette.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDo 13 Aug - 22:56

Ich weiß nicht wieso, doch meine Worte zur besonderen Vorsicht vor Leuten, die zu seinem ehemaligen Tribe gehören könnten, lässt er so stehen, ohne etwas dazu zu sagen. Das interpretiere ich so, dass er nichts dagegen hat, jetzt aber auch einfach nicht mehr weiter über diese Menschen sprechen möchte. Zu meiner optimistischen Einstellung meint Max, sie sei rein gar nicht leichtgläubig, sondern eher sehr menschlich, hoffnungsvoll.
"Geteiltes Leid ist halbes Leid, mh?", entgegne ich leise. Ein anderer kann einem das Erlebte nicht nehmen, aber es ist gut, nicht alles nur in sich zu verschließen.
"Positiv zu denken, ist auf alle Fälle ein Anfang." Den zu machen, war zeitweise gar nicht so leicht. Gedanken machten gerne mal, was sie mochten, entflohen in Richtungen, die man gar nicht hatte wählen wollen. Oft zwangen sie einen sogar regelrecht dazu, sich selbst mit etwas zu konfrontieren, das man absichtlich ungangen war. Ich schaue kurz nachdenklich aus dem Fenster. Die Nacht ist vorüber, ein neuer Tag angebrochen. Meine Müdigkeit hat jedoch ein Maß erreicht, mit dem ich selbst in der strahlenden Sonne einschlafen können würde, sobald ich mich hinlege. Durch die vielen schlimmen Dinge bei den Chosen, hat sich mein Verhalten im Schlafzustand im Gegensatz zu früher jedoch sehr geändert. Als ich noch zur Schule gehen musste, hätte ich ohne mehrere Wecker fast täglich verschlafen, ich war wie ein Murmeltier im Winterschlaf. Heute lässt mich ein noch so kleines Geräusch erwachen, damit ich nie mehr böse überrumpelt werden kann. Die Erfahrungen haben mir sehr deutlich gelehrt, was sonst passieren könnte. Ich verdränge, wieder in die Erinnerung an diesen Keller abzuschweifen, erzähle Max stattdessen von den Mall Rats. Prüfend mustert er dabei mein Gesicht. Ich lächle.
"Ja, solche Tribes sind wohl eher eine Seltenheit. Und wenn es sie gibt, werden sie meistens zu schnell von anderen untergraben. Eine Gruppe stabil zu halten, ist keine leichte Sache. Das habe ich damals unter anderem auch gemerkt."
Denn nicht immer bin ich ein normales Mitglied des Tribes gewesen. Diese Zeit ist allerdings lange vorbei und vergessen. Weder Bray noch ich gehören noch fest dazu, wir sind beide erst wieder in die Stadt gekommen. Eine Leitungsposition eines Tribes anzustreben, habe ich sowieso nicht in naher Zukunft, eigentlich überhaupt nicht mehr vor. Wäre Bray nicht auf der Suche nach Informationen über den Virus ins Museum gekommen, würde ich dort womöglich immer weiterhin wohnen, wäre geflohen, als die Chosen die Stadt übernommen haben und hätte mein Leben in einem anderen Gebiet fortgesetzt. Meine Freunde aus der Schule früher waren schon lange weg, hatten sie sich nicht einem Tribe angeschlossen oder waren von einem entführt worden. Ich hatte bis auf dass Wellington meine Heimatstadt gewesen ist, nichts mehr, das mich noch dort hielt. Warum habe ich mich dann überhaupt im Museum eingerichtet, mir dort alle, die sich jemals dorthin verirrt haben, vom Hals gehalten und bin geblieben? Wahrscheinlich ist das so, wenn einen kaum etwas festhält, man dagegen auch nicht zwanghaft vertrieben wird. Ein Punkt des Stillstands. Obwohl meine Welt ganz und gar nicht still gestanden hat.
Max meint, er wolle als erstes Ziel trotzdem den Boxclub anvisieren. Da das ein Gebäude ist, in dem es keine vorstellbaren überlebenswichtigen Ressourcen gibt, könnte es gut möglich sein, dass man da wohnen kann, ohne allzu viel Furcht vor Eindringlingen haben zu müssen. Außer ein Tribe verwendet den Club als Trainingscenter. Dass diese Möglichkeit besteht, weiß Max aber sicher selbst. Ich möchte seine Laune nicht wieder drücken, darum schweige ich.
Über meine Besorgungen aus dem Nachbarzimmer freut er sich und meint, wenn wir uns ausgeruht haben, ein zweites Bett hier her schaffen zu wollen. Für den Augenblick wird dieses Lager dagegen reichen. Max macht es sich bequem, ich tue es ihm gleich. Beide schlafen wir ein.

Die Schwärze, traumlose friedliche Dunkelheit, tut mir gut. Irgendwann höre ich unterbewusst Regen an die Fensterscheibe prasseln. Dieses Bild ersetzt das Nichts durch einen Garten, in dem Sommerregen auf mich herabfällt. Bunte Blumen blühen, es gibt einen hellblauen See. Die Farbe ist unnatürlich, denn so klare Seen kannte ich sonst nur aus Zeitschriften über die Berge, wo über Gewässer berichtet wurde, die unberührt waren, ganz weit abseits der Zivilisation lagen und in dem Tiere und Kulturen leben konnten, ohne dass sie von Chemikalien oder anderem gestört wurden. Mein Traumich geht ans Ufer des Sees, Gras streift um meine Beine. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das noch weit weg von dem Erlebnis des Virus ist. Das Wasser ist so klar, dass ich Fische sehen kann, die mit Kaulquappen um die Wette schwimmen. Die Regentropfen malen Kreise auf die Oberfläche. Meine Hand findet ihren Weg in den See, lässt das Wasser hin und her plätschern, als ich plötzlich ein Rascheln hinter mir höre. Ruckartig drehe ich mich um... und erwache. Es dauert eine Sekunde, bis ich weiß, wo ich bin. Der wundersame Ort in meinem Traum hat ein friedvolles Gefühl in mir ausgebreitet. Als hätte ich eine Reise in meine Kindheit unternommen, dabei bin ich als ich jung war nie an einem vergleichbaren Platz gewesen. Das Rascheln erreicht erneut mein Ohr. Ich drehe mich um und erkenne Max, der sich auf seinem Schlafplatz hin und herwirft, seine Ruhe nicht zu finden scheint. In seinem Gesicht liegt ein entsetzter Ausdruck. Es erinnert mich an meinen eigenen, so oft habe ich mit leeren Augen vor dem Spiegel in einem Badezimmer gestanden, wusste nicht, wer ich bin, hatte Zweifel, Panikattacken, Erinnerungsrückblicke, die ich nicht einordnen konnte. Ich spiele mit dem Gedanken, Max zu erlösen, als er abrupt von sich aus aufschreckt. Ich bleibe ruhig liegen, bewege mich nicht, weil ich ihn nicht noch mehr erschrecken will. Doch der junge Mann nimmt von mir keinerlei Notiz, blickt kein einziges Mal in Richtung Bett. Max ist völlig mit sich selbst zugegen. Er betastet seine Nase, verzieht das Gesicht. Dass er nicht schlafzuwandeln scheint, schließe ich daraus, dass er sich erhebt, um zum Fenster zu gehen und zu rauchen. Davon dass man so etwas im Traumzustand möglich ist, habe ich nie gehört. Von hier aus sehe ich von Max nur noch einen kleinen Teil seines Rückens. Ich drehe mich um, sodass ich an die Decke schauen kann. Den Moment der Entspannung will ich ihm nicht nehmen, vor allem, weil er davon nicht viel im Schlaf gehabt haben kann, sollte er die ganze Zeit so gewesen sein. Wie viele Stunden vergangen sind, kann ich nicht ausmachen. Für mich sind sie in Ordnung gewesen. Ich fühle mich nicht mehr ganz so erschlagen. Langsam setze ich mich in meinem Bett auf, schlage die Decke zurück.
"Guten Morgen, Max", begrüße ich meinen erwählten Bruder freundlich aber vorsichtig, immerhin soll er nicht aus Versehen vor Schreck aus dem Fenster fallen. Ich verlasse das Bett, um zu meiner Tasche zu gehen, in der ich noch etwas Obst und Wasser habe. Es ist nicht viel, wird für ein kleines Frühstück dagegen herhalten können.
"Hast du Hunger? Ich kann dir nicht viel anbieten, doch das was ich habe, bin ich bereit, mit dir zu teilen. Vielleicht könnten wir nach unserer Krankenhausbesichtigung, sollten wir hier nicht mehr erbeuten, auf den Markt gehen und etwas ertauschen", sage ich in den Raum hinein. Auf seinen unruhigen Schlaf werde ich erst eingehen, wenn Max mir gegenübersteht und ich spüre, dass der Moment dafür passend sein wird.
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BeitragThema: Re: Zimmer von Ben   Zimmer von Ben - Seite 5 EmptyDo 27 Aug - 15:35

Es war fast jeder Nacht so, dass Traum und Realität sich vermischten. All die Dinge die er so weit von sich schob wenn er wach war holten ihn wieder ein.
George war gestorben,umgebracht von Lif,aber nicht auf der Wiese. nach ihrem Gespräch auf diesem Hügel war alles schlimmes geworden. Die Blick mit den George bedacht wurde waren hasserfüllter. Immer mehr Leute im Dorf schnitten ihn und es war auch nicht zu seinem besten gewesen sich mit Sklaven zu treffen. Und George und er hatten sich oft gesehen,meisten nach seinem Training mit Try oder nach der Feldarbeit. Ständig hatte George von all den tollen Veränderungen gesprochen die er und Jarl Donar, Rune, hatten durch bringen wollen. Je mehr er drüber gesprochen hatte, um so düster war es geworden.
So wie der Himmel über der Stadt,der sich immer dichter zuzog und es erbarmungslos auf sie Regnen ließ. Vielleicht war es später als gedacht?

Max sog den Rauch in seine Lungen und streckte den Arm aus. Der kühle Regen fiel auf seine Arm mit schweren Tropfen. Er schloss die Augen und versuchte einfach zu vergessen. An diesem tag hatte es ebenfalls geregnet. Alle waren da gewesen und Rune war wie Lump in der Mitte des matschigen Schweinegehege angebunden. Er war den Tod gewöhnt auch Hinrichtungen,aber das hier entsprach nicht der Art und Weise wie es sonst üblich war. Ohne jeglichen Respekt und Würde. Alles worauf die Asen so viel wert legten war an dem Tag völlig außer Kraft gesetzt. Zum aller ersten mal sah er Hilflosigkeit in den Augen des Jarls. Schmerz,Wut und Hilflosigkeit,fast wie bei einem Kind. Max bekam eine Gänsehaut und zog den Arm wieder in das innere des Raumes. Irgendwo im Hinterteil seines Bewusstsein hörte er wie Danni sich bewegte,aber seine Erinnerungen war sehr Präsent als wäre es gesten gewesen. Er sah George über einem Schweinetrog hängen,Lif triumphierend über ihm, immer noch das Messer in der Hand. Und Hel,die Priesterin des Dorfes, die immer wieder beteuert das Odin es so wollte.Das beide Verräter waren ;Boten Lokis dem Gott der Lügen und Zwietracht. Die einzigen Boten dieses Gottes konnte er jedoch nur in den beiden sehen. Lif stand der Wahnsinn in den Augen und der Hass. Max glaubte nicht an die alten Götter er glaubte einzig allein an sich und seine eigene Stärke. Und genau die war es die ihn zu George Hütte laufen ließ. Er hatte so ein Gefühl gehabt.

Der Regen war so stark ,dass er durch das offene Fenster ihm entgegen schlug. Langsam schloss er es und strich mit seien finger über das kühle Metal des Hebels. Er war jetzt hier, nicht mehr dort und er hatte seine Aufgabe erfüllt. Runes fessel im dunkel der Nacht durch geschnitten und ihm vor einem Monat Georges Tagebuch gegeben. es lag jetzt an dem ehemaligen Jarl was er damit tat. Vielleicht rächte er George; ganz bestimmt würde er es tun. Dieser Gedanke erfüllte ihn mit Genugtuung.
Dannis Stimme drang ruhig und sanft an sein Ohr,sie hatte den Effekt von warmen Sonnenschein auf ihn. Max drückte seien Zigarette aus am Fensterrahmen und drehte sich zu ihr um. immer noch lag dieser Schatten schwer auf ihm, doch ihr Anblick erwärmte ihn. Sie war die erste Person die er seit George getroffen hatte die diesen Effekt auf ihn hatte. Wenn er sie an sah glaubte er wirklich dran,dass alles wieder gut werden würde. ein kleines Lächeln schlich sich auf seien Gesichtszüge,es war ein ehrliches. " Guten Morgen ,Danni", erwiderte er und steiß sich vom Fensterbrett ab. " Jap, ich hunger. Ziemlich großen sogar ,", antworte er schmunzelnd und griff nach seinem Rucksack in der er immer noch die Beute vom gestrigen Tag hatte. " Ich teil ebenfalls gern mit dir..ich hab gesten im Keller einen Schrank aufgebrochen und ein paar Schätze gefunden.", er räumte die Dosen mit eingelegten Fisch,Schnecken und Antipasta auf den Tisch. " Da unten ist noch mehr, ich habs versteckt..",er lächelte sie an und sah ihr in die Augen. " Da war auch ziemlich teuren Alkohol und Porzellan, vielleicht können wir das auf dem Mark nach und eintauschen?", schlug er vor. " Such dir aus was du essen willst, ich hab auch noch Wasser dabei..",sprach er und fischt aus seinem Rucksack erst eine Wasserflasche und dann ein frisches T-Shirt. Das was er an hatte war voller Blut und nicht mehr zu gebrauchen. Ein paar Schritte trat er zurück und zog sich das Shirt über den Kopf. " Das kann ich wohl vergessen..",murrte er vor sich hin und zog sich ein frisches schwarzes Shirt über.
" Wir sollten auf jeden Fall die umliegenden Zimmer durchsuchen und das hier ein wenig absichern, wenn die Zeit es erlaubt können wir heute auch noch einen Ausflug zum Markt machen und ein paar Sachen tauschen..",sprach er ruhig und zog sich sein T-shirt etwas zurecht.
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